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Fanfiction

Tochter der Unschuld - Vorbereitungen

von Einsamer Kämpfer

Ein ganz großes soooooooorry das ich mich erst jetzt wieder melde aber im letzten halben Jahr hatte ich etliche Probleme die ich hier nicht weiter erörtern will.

Außerdem hatte sich die Telekom sich nach guten 5 Monaten nach meinem Umzug sich endlich doch dazu bereit erklärt mir einen DSL Anschluss zu legen. Und dazu war nur ne schriftliche Drohung mit meinem Anwalt nötig *unschuldigpfeiff*. Warum muss man diesen Deppen eigentlich immer erst drohen bevor sie sich in die Gänge setzen *ungläubigdenkopfschüttel*.

Aber nun zu euren Reviews:

@loveUSnape:
Oh danke für dein Lobe. Das zergeht mir wie Sahne auf der Zunge. Ich hoffe du hast auch die anderen Kapitel gelesen und bist immer noch derselben Meinung. Ich hoffe das meine nun doch ziemlich lange Abstinenz dich nicht vertrieben hat.

@xclamp:
Oh hallo, meiner treuesten Leserin. Ich hoffe du bist mir nicht all zu böse darüber das ich mich erst jetzt wieder mit einem neuen Kapitel melde, aber es ging echt nicht früher, ich wünschte es wäre so gewesen. Hoffe du bist mir trotz der langem Zeit immer noch treu geblieben *megahoff*

@Nighttalker:
Hei hallo Nightalker :). Schön das du den Weg zu meiner FF gefunden hast. Hoffe du hast auch weiterhin viel Spass beim lesen ;-)

@Bereth:
Oh hör auf damit, das ist schon fast zuviel des Lobes *rotwerd* . Aber natürlich freut es mich trotzdem ungemein das dir meine Story sooo gut gefällt. Hoffe du bleibst meiner Story auch weiterhin so treu.

Und nun,
genug geschwafelt
viel Spass beim lesen
LG
Einsamer Kämpfer


______________________________________________________




Vorbereitungen



Sonne durchflutete ein kleines Zimmer das ziemlich kahl aussah. Neben einem Stuhl der einsam in der Ecke stand, stand nur noch ein großes Bett in dem Zimmer. Auf dem Bett lagen 2 junge Menschen. Eine Frau und ein Mann. Wenn man es nicht genauer wusste, hätte man meinen können sie würden friedlich im Bett liegen und schlafen. Doch die Seile die stramm um ihre Körper gewickelt waren und dezent von der Decke versteckt wurden, ließen diese Illusion grausam zerplatzen.

Der Kopf des Jungen war während des Schlafes auf die Schulter des Mädchens gesunken. Sein blondes Haar lag halb auf ihrem Gesicht.

„Hatschi.“ Der Blonde fuhr erschreckt hoch als das Mädchen nieste. „Man Parker, willst du das ich einen Herzinfarkt kriege?“

„Wie . . . was?“ Verwirrt schlug ich die Augen auf. Zuerst sah ich nur Helle und schloss geblendet meine Augen. Ich wollte mir über die Augen fahren, stellte jedoch fest dass ich mich nicht rühren konnte. Noch mal öffnete ich die Augen, dieses Mal langsamer. Blinzelnd erkannte ich zuerst die helle Holzdecke mit den dicken Bohlen direkt über mir.

„Verdammt, Parker. Hat es dir die Sprache verschlagen?“ Dracos Stimme neben mir klang ziemlich wütend. Seine Haare lagen immer noch auf meinem Gesicht und ich musste wieder unweigerlich niesen.

„Kann ich was dafür dass du mir deine Haare ins Gesicht legst?“ Fauchte ich ungehalten zurück. Die Nase kitzelte mir immer noch doch leider konnte ich mich dank der Fesseln nicht kratzen und dass trieb mich jetzt fast in den Wahnsinn.

„Jetzt sag nur noch dass ich Schuld war das du mich geweckt hast?!“ „Genau dass will ich damit sagen und nimm endlich deine Haare aus meinem Gesicht.“ Fauchte ich zurück. Der Druck von meiner Kehle verschwand und damit auch die Haare aus meinem Gesicht.

Aber richtig wach werden konnte ich trotzdem nicht, denn nur Sekunden später nachdem Draco endlich seinem Kopf von meiner Kehle genommen hatte sprang die Türe auf und Moody stürmte mit grimmiger Mine als würde er jeden Moment jemand umbringen in das Zimmer, dicht gefolgt von Kingsley, Bill und Lupin.

„Na, endlich wach? Wir machen jetzt einen kleinen Ausflug.“ Mit einem Ruck zog er die Decke vom Bett und richtete seinen Zauberstab auf uns. „Diffindo.“ Die Fesseln fielen von uns ab und ein scharfer Schmerz durchzuckte meine linke Seite als würde ein scharfes Messer über meine Taille fahren. Meine rechte Hand, die ich zum ersten mal seit Stunden wieder frei bewegen konnte fuhr ich mir an die rechte Seite. Der Stoff war an dieser Stelle aufgeschlitzt und ich konnte das warme Blut spüren das mir an der Seite hinunter lief.

Ein gehässiger Blick von Mad Eye streifte mich. „Ups, das war wohl ein bisschen zu weit links gewesen.“ „Verflucht Alastor“, fuhr der schwarze Auror das Ordensmitglied an. „Der *dessen Name nicht genannt werden darf* hatte gesagt dass wir sie unversehrt bei Ihm abliefern müssen.“ „Pah“, bis dahin hat sie sich doch selbst wieder geheilt“, spie Moody verächtlich aus.

„Der Lord? Er war hier?“ Wisperte ich aufgeregt. „Was hat er gesagt?“ „Etwas was dich nicht angeht“, fuhr Alastor mich an. „Das wirst du noch früh genug erfahren. Aber erst müssen wir noch was erledigen.“ Wieder zeigte er mit seinem Zauberstab auf mich, die warnenden Blicke von Kingsley und Lupin ignorierend. Blauer Rauch stieg daraus empor und hüllte mich ein. Ergeben schloss ich die Augen, in Gewissheit was nun passieren würde und wie schon am Abend zuvor legte sich eine bleierne Schwere auf mich. Unterdrückte jegliche Regung meines Körpers.

Doch der Gedanke dass mein Vater hier war und dass wir immer noch lebten, nicht zuletzt die miese Laune des Ordensmitglieds, obwohl ich Moody noch nie mit guter Laune erlebt hatte (kannte er überhaupt sowas?), gab mir die Hoffnung dass wir noch nicht verloren waren. Ich wurde auf den Bauch gedreht und meine Arme fest zusammen gebunden. Zusätzlich wurde mir einen Knebel über den Mund gelegt. Mit Draco wurde ebenso gehandelt.

Panik wallte in mir hoch, weigerte mich verhemmt gegen die Behandlung doch es hatte keinen Sinn. Hart wurde der Knebel hinter meinem Kopf verknotet. Ich versuchte langsam meine Atmung zu beruhigen, denn sonst würde ich unweigerlich an dem Knebel ersticken.

„Ich werde sie nehmen, und Kingsley den Jungen. Nicht dass sie noch ein paar ganz unabsichtliche Wunden von dir bekommt.“ Lupin war derjenige der gesprochen hatte, er hatte zweifellos zu Moody gesprochen der immer noch grimmig drein blickte als wollte er mir jeden Moment an die Gurgel springen. Sanfter als erwartet hob Remus mich vom Bett und half mir so, dass ich mich einigermaßen hinstellen konnte.

Ich schwankte noch leicht, was bestimmt auf die Nachwirkungen des Zaubers und meiner verletzten Taille zurück zu führen war. Die Blutung dort hatte inzwischen aufgehört und eine heilende Hautschicht hatte sich über den Schnitt gebildet.

„Geht’s wieder? Was macht deine Seite?“ Die Stimme des Werwolfs klang besorgt als er zu mir sprach. Ich hob meinen Blick an bis meine Augen die von Lupin trafen. Dank des Knebels kam nur ein ziemlich unverständliches „geg schong wiega, gangke“ heraus, aber ich dachte, dass der Werwolf mich schon verstanden hatte.

„Hör auf sie so gut zu behandeln Remus, sie verdient es nicht.“ Wütend funkelte er Moody an der nun mit düsterem Gesicht an ihm vorbei humpelte. „Wie ich jemand behandle bestimme immer noch ich Alastor, nicht du“, fauchte der Werwolf düster zurück.

Mad Eye grummelte etwas in seinem nicht vorhandenen Bart hinein, als er das Zimmer verließ. Draco wurde von Kingsley zwar nicht ganz so sanft behandelt wie ich aber immer noch besser als von Moody.

Gemeinsam verließen wir das Zimmer, schritten die düstere Treppe hinab und traten zur Haustüre hinaus. Draußen waren schon einige andere Ordensmitglieder versammelt. Ich erblickte unter ihnen Tonks, ein älterer Mann mit flammendroten Haaren und zwei junge Männer mit ebenso roten Haaren wie der Mann. Die zwei Jungen sahen sich zum verwechseln ähnlich.

Zudem sah ich noch einen kleinen Zauberer mit lilafarbenem Zylinder, der ständig von einem Bein auf das andere hopste wie als würde in nächster Zeit was unglaublich spannendes passieren und er es kaum erwarten konnte das es endlich soweit war.
Zuletzt erblickte ich noch eine stämmig wirkende Frau die mich ziemlich finster anblickte als wäre ich für alles Böse das auf der Welt passierte verantwortlich.

„Also das ist die Tochter des dunklen Lord?“ Der Linke der Zwillinge musterte mich erstaunt. „Also ich habe sie mir anders vorgestellt.“ Erwiderte der andere von ihnen. „Ja, größer, dunkler“, „mysteriöser" „und irgendwie furchteinflössender."

„Jetzt hört mit diesem Mist auf ihr beide, hier geht es schließlich um das Leben unseres Bruders!" Fuhr ein offensichtlich weiterer Sohn der Weasleys die beiden Zwillinge an. Nach seinem Aussehen konnte es sich bei ihm nur um Percy handeln. Seine roten Haare waren ordentlich gekämmt und akkurat wie mit einem Lineal in der Mitte gescheitelt. Zudem gab ihm die dicke Hornbrille auf seiner Nase das untrügliche Aussehen eines Strebers. Anscheinend ist die fast die ganze Familie Weasley mit voller Inbrunst dabei sich gegen meinen Vater zu stellen. 'Warum bloß? '

Arthur Weasley blickte seine beiden Söhne strafend an, doch die zuckten nur mit den Schultern. „Und du Dädalus, hör endlich mit dieser Hopserei auf, das macht einen noch wahnsinnig.“

Der kleine Zauberer mir dem lilanen Zylinder hielt abrupt inne und starrte Arthur strafend an.

„Man darf ja wohl . . .“ „ . . . einen Witz machen.“ Grummelten die beiden Weasley Zwillinge. „Wisst ihr noch was wir vorhaben?“ „Aber ja doch Moody, schließlich sind wir nicht blöd.“ Noch mal blickte Alastor misstrauisch die beiden Zwillinge an, dann wandte er sich wieder an Remus und Kingsley die immer noch mich und Draco festhielten.

„Wir werden jetzt gemeinsam zu der Grenze von Hogwarts apparieren. Aber haltet euch etwas im Hintergrund, sodass sie euch nicht gleich angreifen können.“ Ich konnte noch erkennen wie Kingsley und Lupin leicht nickten, bevor wieder einmal die Welt um mich herum ins schwarze Nichts versank.


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Lucius rauschte beunruhigt in die Kerker hinunter. Severus hätte schon seit Stunden mit dem Trank fertig sein müssen, doch er war immer noch nicht oben im Versammlungsraum erschienen und es dauerte nur noch Minuten bis das vom Lord gestellte Ultimatum ablief.

Endlich hatte er die entsprechende Türe erreicht und stürmte ohne anzuklopfen hinein. Er konnte in dem düsteren Raum schemenhaft einen Kessel erkennen unter dem aber schon das Feuer gelöscht wurde und ein paar kleine Phiolen die sauber aufgereiht mir blutrotem Inhalt auf dem Schreibtisch standen. Endlich konnte er auch Snape finden der auf der anderen Seite des Schreibtisches lag und anscheinend vor Erschöpfung eingeschlafen war. Erleichtert atmete er auf.

Der Tränkemeister schreckte nun durch das nicht gerade leise Auftreten von Lucius aus seinem tiefen Schlaf hoch und hätte dabei beinahe die Phiolen mit dem Stärkungstrank vom Tisch gefegt.

„Bei allen Zauberstäben von Salazar, erschreck mich doch nicht so Lucius.“ Fauchte der Tränkemeister erbost. Er strich sich die Haare aus dem Gesicht bevor er die noch heilen Flaschen mit dem Trank sicher in seiner Robe verstaute bevor noch irgendetwas mit ihnen passierte.

„Man Severus, du hast Nerven. Wir haben schon befürchtet dass du es nicht rechtzeitig schaffst den Trank fertig zu bringen.“ „Der Trank ist schon seit Stunden fertig“ erwiderte Snape kühl. „Als ich mit ihm fertig war habe ich ihn zum abkühlen in die Flaschen gefüllt. Ich muss anscheinend darüber eingeschlafen sein.“ Er stand auf und ging zu Lucius der immer noch an der Türe stand.

„Dann hast du ja jetzt genug Kräfte gesammelt für dass was uns nun bevor steht. Der Orden wird bestimmt nicht unvorbereitet am Treffpunkt erscheinen.“ Severus nickte und machte sich daran gemeinsam mit Lucius dem Kerker zu verlassen um zu Tom zu eilen.

Dieser lief inzwischen unruhig im Versammlungsraum auf und ab. Sämtliche Todesser wie auch der Gefangene waren anwesend. Letzteres blickte ziemlich ängstlich in die Runde. Etliche Seile waren über seine Brust gespannt und schränkten damit seine Bewegungsfreiheit erheblich ein. Trotzdem wurde er von knapp 3 Todessern mit ihren Zauberstäben in Schach gehalten. Sie wollten auf keinen Fall ein unnötiges Risiko eingehen.

Schließlich sprang die Türe auf und Snape stürmte mit Lucius in den Saal. Leicht gereizt blickte der Lord die beide an. „Bei Salazar. Wieso hat das so lange gedauert?“ „Es tut mir leid Meister, der Trank hatte mehr Zeit gebraucht, als ich dachte.“ Lucius maß Severus noch mit einem überraschten Blick, hielt aber seinen Mund.

Severus zog eine der Phiolen aus dem Umhang und reichte sie dem Lord. Er entkorkte die Flasche und trank sie auf einen Zug leer. Augenblicklich kehrte etwas Farbe in das leichenblasse Gesicht des Lords zurück. „Es ist der stärkste Kreislauftrank den ich je gebraut habe Meister.“ „Ja danke Snape.“ Snape trat näher an Tom heran um ihn etwas zu sagen dass nur er hören konnte. „Sei aber trotzdem vorsichtig. Ich habe nämlich keine Ahnung wie lange er hält. Aber Minimum eine Stunde sollte er schon wirken.“ Tom nickte unmerklich.

Erst jetzt fiel Snape auf das noch jemand gefesselt am Boden lag. Jemand den er aus dem Orden kannte. Hestia Bones. Auch sie wurde von 3 Todessern in Schach gehalten.

Fragend blickte er Tom an, doch dieser zuckte nur mit den Schultern. „Sie ist erst vor wenigen Stunden erwacht als man sie gerade wegbringen wollte, die anderen wussten nicht was sie mit ihr machen sollten, hatten Angst sie zu töten und sie deswegen zu dem anderen ins Verlies gesperrt“, dann wandte er sich wieder seine Gefolgsleute zu.

„Wie schon besprochen wird der eine Teil von euch mit mir und dem Gefangenen direkt an die Appariergrenze von Hogwarts apparieren. Der andere Teil wird sich einige Meter entfernt zwischen den Bäumen verstecken. Dolohow, du wirst den Jungen nehmen. Nott, du die Frau. Halte euch im Hintergrund aber so das man die Gefangenen noch sehen kann. Sonst wird der Orden wieder übermütig. Dann mal los.“

Nachdem Dolohow und Nott die zwei Gefangenen auf die Beine gezerrt hatten, sie hatte man vorsorglich mit einem „Taubstumm“ Zauber belegt, apparierte einer nach dem anderen nach Hogwarts, bis nur noch einer dastand. Tom. Er verschwand als Letzter mit einem leisen Plopp.

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