
Hallo miteinander, dieses Mal bin ich mit dem nächsten Kapitel schneller als beim letzten Mal *gg*. Es wird auch nie wieder so ne lange Zeitspanne zwischen zwei Kapitel sein. Eher friert die Hölle zu *evilgrin*. Aber nun zu euren Reviews:
@xclamp :
Schön das du mir immer noch treu bist *megafreu*. Werde jetzt auch wieder regelmäßiger posten, ich verspreche es ;-).
Nun viel Spass beim lesen
LG
Einsamer Kämpfer
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Das Zusammentreffen
“Scheiß apparieren“, fluchte ich als wir wieder sichtbar wurden. Durch den Knebel den ich trug kam nur ein unverständliches „Schsch appaien“ heraus. Wieder rumorte mein Magen als würde er sich auf einer Achterbahnfahrt befinden. Lupin, der mich immer noch festhielt, hatte anscheinend verstanden was ich so unverständlich vor mich her nuschelte.
„Glaub mir, irgendwann gewöhnt man sich an diese Art zu Reisen.“ Ich verdrehte nur die Augen. Ich hatte gar keine Lust mich an diese „Art zu Reisen“ zu gewöhnen. Da zog ich die Art mit Bus oder Flugzeug eindeutig vor.
Ich blickte mich um. Wir standen auf einer verschneiten Wiese unweit weg eines düsteren Waldes. Einige hundert Meter entfernt sah ich das mächtige Schloss von Hogwarts. Um mich herum konnte ich nun die anderen Ordensmitglieder erkennen die mit erhobenen Zauberstäben wachsam nach allen Seiten blickten. Auch Remus hatte seinen gezogen und deutete damit auf mich. Ein entschuldigendes Lächeln huschte über seine Lippen.
„Remus ich habe gesagt du sollst nicht so freundlich zu ihr sein.“ Polterte Moody auch schon wieder den Werwolf an. Schlagartig verdüsterte sich dessen Gesicht. „Und ich habe gesagt, wie ich jemand behandle bestimme immer noch ich und nicht du.“
„Na, ein kleiner Streit unter Freunden?“
Mein Blick ruckte hoch. Am Wald waren fast zwanzig schwarz gekleidete Gestalten mit silbrigen Masken aus dem Schatten der Bäume hervor getreten. Auch sie hatten ausnahmslos alle ihren Zauberstab erhoben. Nur einer von ihnen trug keine Maske. Mein Herz machte einen gewaltigen Freudenhüpfer als ich diese Gestalt, als niemand anderes als meinen Vater identifizierte. Er war auch derjenige gewesen der diese Worte ausgestoßen hatte.
Remus wich eindeutig ein paar Schritte vor ihnen zurück als er die Todesser erblickte und hielt augenblicklich seinen Zauberstab fester in der Hand.
„Wie ich sehe seid ihr also alle meiner Einladung gefolgt!“ Kalt musterte Tom die Ordensmitglieder um mich herum. Nur als sein Blick auf mich fiel huschte kurz ein freudiger Ausdruck über sein Gesicht bevor sich wieder die üblich kalte Maske über sein Gesicht legte.
„Ich hoffe für euch dass ihr sie nicht verletzt habt, denn sonst kann ich für das Leben des Blutverräters nicht garantieren.“ Der Lord gab einen kleinen Wink und zwei weitere seiner Anhänger traten aus dem Wald die jeweils einen andern Menschen im Arm hatten und sie mit ihren Zauberstäben bedrohten.
„Hestia, bei Merlin, ich dachte du wärst tot.“ Rief Remus erfreut als er die zweite Gefangene identifizierte. Auch die anderen Mitlieder vom Orden des Phönix’ tuschelten aufgeregt miteinander als sie sie sahen.
„Ich dachte der Tausch wäre dann ausgeglichener. Das Leben von Draco und Joseline gegen das von zwei aus euren Reihen.“
„Wie großzügig von dir, Voldemort.“ Höhnte Moody. Er war der erste der das Wort an den dunklen Lord richtete seit Beginn dieses seltsamen Treffens. Tom musterte den Auror mit kaltem Blick. „Wenn du willst dass dieser Tausch stattfinden soll, dann würde ich an deiner Stelle lieber meine Zunge zügeln bevor sie jemand raus schneidet.“
Gleichgültig sah Alastor den dunklen Lord an. „Als ob DU wollen würdest das dieser Tausch platzt, er ist für dich genauso wichtig wie für uns.“ Blitzschnell hatte Tom seinen Zauberstab auf den Auror gerichtet und „Stupor“ geschrieen. Doch leider war Moody schnell und blockte den Fluch ab.
Noch mitten in der Abwehrbewegung, sprang Moody mit einer Schnelligkeit auf mich zu die ich ihm nie zugetraut hätte, packte mich grob an den Haaren und zerrte mich von dem Werwolf weg. Selbst Lupin wurde von dieser Attacke so überrascht dass er den Auror nur sprachlos anstarren konnte. Ich keuchte auf vor Schmerz als Moody mich brutal zu sich schleifte und mir dann hart seinen Zauberstab an die Kehle drückte. „Alastor nicht“, doch Moody schien die Worte Kingsleys nicht zu hören.
„Wage es noch einmal deinen Zauberstab gegen mich zu richten, Voldemort. Und du kannst deine Tochter Stückchenweise von hier aufsammeln. Gib jetzt sofort Charly und Hestia frei. “
Erschrockenes Aufkeuchen auf beiden Seiten war zu hören und nicht wenige Todesser sahen aus als wollten sie sich im nächsten Moment auf den Auror stürzen doch Tom hielt sie mit einem harten Handbewegung auf.
„Wage ihr auch nur ein einziges Leid zuzufügen und ihr alle werdet diesen Platz hier nicht lebend verlassen.“ Seine Stimme klirrte durch die Kälte doch die Angst um mich war in seinem Gesicht nicht zu übersehen.
Panik wallte in mir auf und vermischte sich mit dem Schmerz in meinem Kopf, der dort immer noch unaufhörlich pulsierte. Moody hatte bestimmt jedes Wort bitter ernst gemeint und dachte jetzt bestimmt nicht im Traum daran mich loszulassen was er darin bestätigte, das er immer noch seinen Zauberstab fest gegen meine Kehle presste.
Mein Blick fiel Hilfe suchend auf meinen Vater. Dieser nickte mir ganz leicht zu, so als wolle er damit sagen dass alles gut würde. So recht konnte ich ihm dass in dieser Situation jedoch noch nicht glauben.
Anscheinend waren seine letzten Worte ein Signal gewesen. Mit weiteren leisen Ploppen erschienen noch mal fast ein dutzend Todesser auf dem Platze und kreisten die Ordensmitglieder ein. Sie saßen in der Falle!
„Du hast hier keine Befehle zu erteilen Alastor. Lass sie und Draco sofort los, erst wenn sie in Freiheit ist werde ich die beiden Ordensmitglieder freilassen. Wenn ihr diesen Befehl missachtet werde ich euch gegenüber keine Gnade walten lassen. Dies ist mein letztes Wort.“
Erst als er jetzt so drohend, zusammen mit seinen Todessern, vor mir stand, bekam ich einen Teil der Macht zu spüren die Tom/mein Vater besitzt. Nur ein Wink würde genügen und seine Gefolgsleute, die eindeutig in der Überzahl waren, würden erbarmungslos über den Orden her fallen. Es wirkte gleichzeitig faszinierend aber vor allem überaus beängstigend auf mich.
Ich wagte mich aber wegen Moody immer noch nicht zu rühren und konnte deswegen nicht sehen wie die anderen Ordensmitglieder auf das Erscheinen der neuen Todesser reagierten. Sein Zauberstab deutete immer noch gefährlich auf meine Halsschlagader. Doch schien es ihm sichtlich die Sprache verschlagen zu haben als sich auf einmal die Zahl der Todesser fast verdoppelt hatte.
„Mad Eye, lass sie frei. Das ist es nicht wert.“ Tonks Stimme zitterte leicht. Sie schien sichtlich eingeschüchtert zu sein von der Überzahl an Todesser die sie eingekreist hatten.
„Weise gesagt Tonks“, spottete Tom über das junge Ordensmitglied.
Der Griff in meinen Haaren schien sich ein bisschen zu lockern, doch ich wurde noch nicht ganz losgelassen. „Verdammt Alastor, lass sie endlich los, oder willst du dass wir alle sterben?“ Lupin bekam nun sichtlich Panik da Moody immer noch nicht reagierte.
„Er hat recht Mad Eye, lass sie gehen.“ Kingsleys tiefe, bassartige Stimme hätte beruhigend gewirkt, wenn sie nicht deutlich gezittert hätte. Wie als Bestätigung seiner Worte ließ er in diesem Moment Draco los der nun in Richtung Tom und der Todesser stolperte.
Erst als Draco die andere Seite fast erreicht hatte ließ auch endlich Moody meine Haare los und nahm den Zauberstab von meiner Kehle. Erleichtert atmete ich auf als der Druck von meinem Hals verschwand. Langsam schon fast in Zeitlupe ging ich auf meinen Vater zu, immer noch darüber im tiefen Unglauben dass nun meine Gefangenschaft beim Orden vorbei sein sollte.
Draco war inzwischen auf der anderen Seite angekommen. Dort wurde er überschwänglich von zwei Todessern in Empfang genommen. Einer von ihnen nahm ihn fest in den Arm so als würde sie Draco nie wieder loslassen wollen. Der andere war sehr damit beschäftigt so schnell wie möglich die Fesseln von Draco zu nehmen nur um dann ihn so fest wie möglich an sich zu pressen. Nun war klar, diese beiden Todesser konnten niemand anderes als die Eltern von Draco sein. Sie mussten so unendlich froh sein, ihren Sohn wieder in die Arme schließen zu können.
Auch ich hatte es fast geschafft und lächelte Tom schüchtern an, auch auf seinem Gesicht war die Freude über mein Heimkehr sehr deutlich zu sehen.
„Ich lass dass nicht zu“, hörte ich Moody hinter mir brüllen und ich kam gar nicht mehr dazu mich umzudrehen. Ich hörte nur ein mehrfaches erschrockenes Aufschreien als ich schon von jemand gepackt und zu Boden geworfen wurde. Dieser blitzschnellen Reaktion war es zu verdanken das Moodys geschleuderten Fluch nicht ich sondern mein Retter voll abbekam der nun vor Schmerzen stöhnend auf mir lag.
„Ich glaub . . . . . . das kann . . . . man . . . . als gute . . . Tat . . . . . . durchgehen lassen.“ Erschrocken riss ich meine Augen auf als ich die Stimme erkannte. Lucius. Die Wucht des Sturzes hatte seine Maske verrutschen lassen sodass ich sein Gesicht erkennen konnte das sichtlich von Schmerzen verzerrt war bevor er die Augen verdrehte und nun bewusstlos auf mir zusammen sackte.
„Macht sie fertig.“ Toms Stimme war rasend vor Wut als er die Worte schrie. Dadurch dass Lucius auf mir lag bekam ich nicht mit wie um mich herum das Inferno ausbrach.
Ich konnte nur noch das Schreien der Leute um mich hören. Wie sie sich gegenseitig Flüche an den Hals warfen, vor Schmerz zusammen sackten oder sich gar nicht mehr rührten.
Irgendjemand stürzte sich auf mich und zerrte Lucius bewusstlosen Körper von mir herunter. Mit vor Panik aufgerissenen Augen erkannte jedoch ich dass es nicht einer von Toms Leuten war sondern niemand anderes als Harry Potter. Wo er auf einmal her kam war mir ein Rätsel, schließlich war er nicht beim Orden dabei als sie dieser zu dem Austausch aufmachten. Mein Blick fiel auf seine Rechte. Dort hatte er nicht wie üblich seinen Zauberstab sondern hielt ein goldenes Schwert, dessen Knauf mit einem Rubin besetzt war, umklammert. Das Schwert von Gryffindor!
***Flashback***
„HARRY.“ Panisch stürzte sich Hermine und Ron zu dem am Boden liegenden Gryffindor Stöhnend richtete sich Harry auf Hermine und Ron stützend auf.
Besorgt musterte Dumbledore seinen Goldjungen. „Geht’s wieder Harry?“ Immer noch leicht wacklig auf den Beinen nickte Harry leicht. „Mal abgesehen davon das ich das Gefühl habe das mir gleich der Schädel platzt geht’s mir klasse.“
Moody starrte immer noch unentwegt wütend auf das Weasley Oberhaupt. „Verflucht Arthur. Wie konntest du nur unser wichtigstes Pfand aufs Spiel setzen? Wir werden auf keinem Fall zu diesem Treffen erscheinen.“
„Doch das werden wir“, rief Bill entschlossen. „Hier geht es um das Leben meines Bruders.“ „Verflucht nein“, polterte Moody den ältesten Sohn der Weasleys an. „Hier geht es nicht um das Leben von Charlie sondern um das Schicksal der ganzen Zaubererwelt.“
Moody wollte noch etwas erwidern doch dann erhoben sich auch die restliche Weasley Familie und blickte den Auror mit wild entschlossenen Gesichtern an.
Moody fauchte noch „ihr werdet sehen das wird euer Untergang sein“, bevor er humpelnd aus dem Raum verschwand. „Wir werden uns morgen um elf noch einmal kurz zusammen, da können wir alles Weitere besprechen.“ Zustimmend murmelnd verließen auch die anderen Ordensmitglieder nach und nach die Küche, bis nur noch Dumbledore und Harry sich gegenüber saßen.
„Was sollen wir bloß tun Professor“, fragte Harry verbissen. Er hatte das ganze Gespräch zwischen Voldemort und den Ordensmitgliedern mitbekommen, ohne jedoch dabei eingreifen zu können. „Am liebsten würde ich sie sofort erledigen, doch damit würde ich nur das Leben von Charlie gefährden.“ Frustriert schlug er seine Faust auf die massive Holzplatte und rieb sich dann mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hand.
„Wir könnten das Treffen vielleicht dazu nutzen den Lord einen bitteren Schlag zu versetzen“ und blickte dabei Harry ernst in die Augen. „Wie meinen sie dass Professor?“
„Hast du schon deine Apparierprüfung?“ Harry nickte knapp. „Du wirst morgen beim Treffen auch mit dabei sein. Doch nicht direkt, sondern einige Meter versteckt wirst du das Treffen aus sicherer Entfernung beobachten. Von mir wirst du dafür eine entsprechende Entschuldigung bekommen damit du vom Unterricht freigestellt wirst.
Dann müssen wir nur noch dafür sorgen dass er als Erstes Charlie freigibt, was bestimmt kein Problem darstellen konnte. Wenn er sich dann in Sicherheit befindet wirst du dich dann damit“, er zog das goldene Schwert von Gryffindor aus seinem Reiseumhang und reichte es Harry, „neben sie apparieren und es vollenden.“
**Flashback Ende***
„Jetzt werde ich dich endlich dort hin zurück schicken wo du hin gehörst.“ Schrie er mich laut an sodass es den Kampflärm übertönte. Unfähig mich zu rühren starrte ich schreckensbleich auf das Schwert mit dem Harry gerade weit ausholte um es mir im nächsten Augenblick in die Brust zu jagen.
Doch bevor er zustoßen konnte, wurde er von einem roten Blitzstrahl und brach wie vom Blitz getroffen zusammen. Nur kurz konnte ich Lupin mit erhobenem Zauberstab erkennen bevor er wieder meinem Sichtfeld entschwand. Das Schwert jedoch, der Kraft seines Halters fehlend, fiel kerzengerade zu Boden und damit genau auf mich. Ein scharfer Schmerz, schlimmer als jeglicher Cruciatus Fluch, durchfuhr mein Innerstes als sich das Schwert tief in mein Bauch bohrte.
„Neeeeeeeeeeeeeeein.“ Ein markerschütternder Schrei erklang über das Schlachtfeld hinweg als die Klinge des Schwertes in mich fuhr und bis nur noch der Knauf zu sehen war. Noch jemand stürzte sich auf mich. Tom. Tränen rannen seinem bleichen Gesicht hinab als er sich neben mir kniete, zuerst den Knebel entfernte und dann vorsichtig übers mein Gesicht strich. Ich schloss gequält meine Augen.
„Bei Merlin Joseline, das wollte ich nicht.“ Flüsterte er mit tränenerstickter Stimme. Ich wollte etwas sagen, doch der stechende Schmerz in meinem Unterleib ließ mich nur gequält aufstöhnen. „Wieso? Wieso konnte ich dich nicht retten?“
Ich öffnete wieder meine Augen und blickte wieder meinen Vater an. In dessen Gesicht verwandelte sich jäh der Schmerz in rasenden Zorn. „Das werden sie mir büßen.“ Wutentbrannt riss er seinen Zauberstab an sich und stürzte sich auf die Ordensmitglieder. Ich wollte meine Hand heben, ihn davon abhalten doch da meine Arme immer noch auf den Rücken gebunden war konnte ich nicht mal einen Finger rühren, von meinem Arm ganz zu schweigen.
Wieder stürzte sich jemand auf mich. An der Kleidung und nicht zuletzt an der Maske konnte ich erkennen dass er einer von Toms Leuten war. „Bei Merlin Joseline“, rief Snape fassungslos als er sich neben mir kniete. Ich blickte ihn mit meinen von schmerzerfüllten Augen flehentlich an, unfähig was zu sagen.
Er wollte nachdem Schwert greifen, doch zuckte er im letzten Moment davor zurück, vor Angst er könnte mir damit vielleicht noch mehr Schmerzen zufügen. Erst dann fiel sein Blick auf den bewusstlosen Lucius neben mir. „Lucius, nein. Das darf nicht sein.“ Gehetzt blickte er zwischen mir und ihm hin und her, so als könnte er sich nicht entscheiden wem er zuerst helfen sollte. „Ihr müsst beide von hier verschwinden.“
Erst krallte er sich mit seiner Linken Hand in der Robe von Lucius fest, bevor er mit seiner rechten mich vorsichtig am Oberarm ergriff. Noch einmal durchfuhr mich ein scharfer Schmerz als schon zum zweiten Mal an diesem Tag die Welt um mich herum verschwand. Vielleicht für immer.
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