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Fanfiction

Six Vol. 2 - Im Nichts Teil 1

von Thorti

„Töte sie!“, rief jemand und der zweite Malfoy vollzog einen Schnitt durch Evas Hals. Das Blut spritzte in alle Richtungen und Evas Kopf kippte vornüber. Auch sie war tot. Six war im Blutrausch, er wollte den Dolch in die Richtung des zweiten Malfoys schleudern, doch plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz. Warmes Blut sprudelte aus seiner Hüfte.
Er spürte seinen Rumpf nicht mehr und kippte vornüber. Der Dolch flog durch die Luft und schlug auf den Boden auf. Er schlug ein zweites Mal auf. Er schlug ein drittes Mal auf. Er schlug ein viertes Mal auf. Schwarz.


Ein langgezogener Schrei. Six riss die Augen auf. Es blendete. Wo war er? Lebte er noch? Wohl kaum. Seine Sinne schienen wie benebelt. Sein Kopf schmerzte. Er spürte Schmerz? Aber das ist doch ein Zeichen von Leben. Er lebte. Wie war das nur möglich?
Six versuchte den Mund zu öffnen um etwas zu sagen, doch er brachte keinen Ton heraus. Die Schmerzen durchfuhren seinen Körper wie ein mächtiger Stromschlag, der durch seine Adern pulsierte. Alles drehte sich. Sein Kopf fühlte sich schwer an.
Six hatte vollkommen seine Orientierung und sein Zeitgefühl verloren. Er schien in diesem grellen Licht, dass ihn ganz umgab, gefangen zu sein. Er versuchte ein zweites Mal etwas zu sagen. Diesmal brachte er nur ein leises Stöhnen heraus.
Er spürte, wie seine Hände zu zittern begann. Er bemerkte das Prickeln in seinen Beinen. Er bemerkte, dass er atmen konnte und musste losprusten. Er spürte wie das Blut durch seine Adern floss. Sein Herz schlug schnell.
Erneut versuchte er etwas zu sagen.
„Wo bin ich?“, röchelte er leise und unverständlich. „Wo bin ich?“
Tränen flossen über seine Wangen. Bilder rasten an seinem inneren Auge vorbei. Jemand jagte ein Messer durch den Hals eines anderen. Das Blut schoss hervor. Etwas schlug laut schallend auf den Boden auf. Ein zweites Mal. Ein drittes Mal. Da war ein junger Mann, der langsam auf die Knie fiel. Auf seinem Bauch malte sich eine rote Linie ab. Rinnsale von Blut quollen hervor und flossen an seinen Beinen herab. Ohne Vorwarnung löste sich mit einem glitschigen Geräusch, der Oberkörper vom Rumpf ab, gefolgt von einem Schwall Blut und klatschte leblos auf den kalten Stein.
Wieder blendete alles. Wieder dieser schrille Schrei. Seine Lippen zitterten.
„Wo bin ich?“, hauchte Six.
Schneller Bilder huschten erneut an seinem inneren Auge vorbei. Kings Cross. Sean. Eva. Sein Vater Harry. Seine Mutter Ginny. Dieser Malfoy. Die Pennerbande. Alles drehte sich. Stimmen. Überall. Ein langgezogenes Zischen. Alles drehte sich.
Six spürte wie das Innere seines Magens herauswollte. Ihm wurde schlecht. Doch er konnte sich nicht übergeben.
„Wo bin ich?“, hustete er ein drittes Mal.
Endlich antwortete ihm jemand.
„Du bist zwischen Licht und Schatten. Zwischen Schwarz und Weiß. Zwischen Wahrheit und Lüge. Du bist hier zwischen Leben und Tod. Du bist im Nichts!“
Ein Schatten tauchte aus dem Nebel des Nichts auf und schritt langsam auf Six zu. Er konnte die Umrisse erkennen. Dieser Jemand schien einen langen wallenden Umhang zu tragen.
„Was bedeutet das?“, stammelte Six.
„Du bist gestorben, mein Junge. Aber das Schicksal konnte dich noch nicht in den Tod schicken. Es kann dich auch nicht ins Leben zurückbringen.“
Die Umrisse wurden stärker. Es war ein Mann. Er trug einen lang wallenden grauen Bart und lange graue Haare. Seine durchdringenden Augen blickten Six durch die Halbmondgläser seiner Brille an. Er kniete sich zu dem Jungen nieder.
„Wer sind Sie?“, fragte der Junge.
„Das tut noch nichts zur Sache. Es ist wichtig, dass du zu Kräften kommst, Six.“
Ein stechender Schmerz schoss durch Six' Kopf.
„Woher kennen Sie meinen Namen?“
„Das ist nicht wichtig. Wichtig ist in erster Linie, dass du mir vertraust. Vertraust du mir?“
Seine Gedanken wirbelten umher. Er wusste nicht, was er von dem Mann halten sollte. War er überhaupt real? Wie konnte er verlangen, dass Six ihm vertrauen sollte?
„Vertraust du mir?“, fragte der Mann ein zweites Mal.
„Wie kann ich Ihnen vertrauen? Ich kenne Sie nicht.“
„Vertraust du mir?“, fragte er ein drittes Mal.
Six wusste nicht, was er denken sollte. Er hatte nur die einzige Möglichkeit.
„Ja, ich vertraue Ihnen“, sagte er leise.
Der alte Mann lächelte ihm zu.
„Mein lieber Six, ich werde dir jetzt über einige Ereignisse berichten und es ist wichtig, dass du weißt, wie absurd sie auch sind, vollkommen der Wahrheit entsprechen.“
„Keine Sorge. Ich weiß sowieso nicht mehr, als Realität und Phantasie ist.“
Der alte Mann blickte Six erstaunt an.
„Nein, so darfst du nicht denken, mein Junge. Sei dir immer bewusst, was Realität und was Phantasie für eine Rolle in deinem Leben spielt.“
Six reckte sich und wollte sich gerade erheben.
„Bleib liegen, Six. Wenn du aufstehst, weißt du nicht mehr wo oben oder unten bist.“
Der alte Mann rückte seine Brille zurecht.
„Die Geschichte, die ich dir zu erzählen habe, beginnt mit der Geburt eines Jungen in schweren Zeiten. Zu dieser Zeit weilte ein schwarzer Magier unter uns.“
„Schwarzer Magier?“, unterbrach Six.
„Ein Zauberer, der Menschen tötete und die Welt in ein Chaos stürzte. Dieser Zauberer legte sich einen furchteinflößenden Namen an. Lord Voldemort. Sein richtiger Name war allerdings Tom Vorlost Riddle.
Wie gesagt, dieser Junge wurde in der Zeit Voldemorts geboren. Voldemort sah in ihm einen Feind, der ihm ebenbürtig scheint. Deshalb tötete er seine Eltern und er wollte auch ihn töten. Doch es gelang ihm nicht. Der Todesfluch wurde auf seinen Vollstrecker zurückgeschleudert und schwächte ihn sehr. Das einzige, was er auf dem Jungen hinterließ, war eine blitzförmige Narbe.“
Six wollte seinen Ohren nicht trauen. Eine blitzförmige Narbe? Hat das der alte Mann gesagt?
„Sie... Sprechen sie von meinem Vater?“
Der alte Mann nickte,
„Jah, Harry James Potter.“
„Aber was hat das alles mit mir und diesen Leuten zu tun?“
„Draco Malfoy, der Mann der dich und deine Freundin getötet hat, handelt nun in Voldemorts Sinne.“
„Sie meinen, er führt Voldemorts Kampf fort?“
„Das tut er. Aber er hat es besonders auf dich abgesehen, weil er glaubt, dass du der Nachfahre von Harry Potter ihm ebenbürtig bist. Du sollst eine Magie in dir tragen, so mächtig, dass du über Leben und Tod bestimmst und gar die Welt zerstören kannst.
Six schnappte nach Luft.
„Unmöglich. Ich bin ein ganz normaler Junge. Ich habe keine magischen Fähigkeiten in mir.“
Der alte Mann nahm seine Brille ab.
„Kannst du dir da sicher sein?“
„Was meinen Sie?“
„Six, du wirst in die Welt zurückkehren. Dein Leben geht weiter. Unter der Bedingung, dass du dieses Geheimnis, das du in dir trägst, offenbarst. Das ist die einzige Möglichkeit, Malfoy zu besiegen und du kannst endlich deine Eva wieder in die Arme schließen.“
Die Lippen des Jungen zitterten. Was sollte er davon bloß halten? Die Statue hatte ihn nur hingehalten. Und jetzt sollte er diesem Greis vertrauen?
Vor seinen Augen huschte ein Bild von Eva. Sie starrte ihn hilfesuchend an. Es gab keine andere Möglichkeit.
„Was soll ich tun?“, fragte er.
Der Mann lächelte.
„Gut, du wirst ein Jahr nach deinem Tod nach England zurückkehren.“
„Wonach muss ich suchen?“
„Ich weiß es klingt nicht gerade einfallsreich. Du musst eine Wahrsagerin aufsuchen. Ihr Name ist Avain. Doch ihren richtigen Namen wird sie dir sagen, wenn du ihr gegenüber stehst. Ich werde dafür sorgen, dass du in England heil ankommst. Sieh dich vor.“
Six nickte.
„Bist du bereit“, fragte der Mann, nachdem er ihm auf geholfen hatte.
„Eine Frage habe ich noch, Sir“
Der Mann wartete.
„Wie ist Ihr Name?“
Jetzt lächelte der Mann.
„Das wirst du noch früh genug erfahren!“

Nach diesen Worten drehte sich alles um Six. Der Mann verschwand in einer Spirale aus Farben. Six spürte Übelkeit. Plötzlich plumpste er hart auf den Erdboden.

Es dauerte, bis er seine Orientierung wiederfand. Er war in einem Wald. Ein Schrei ließ ihn aufschrecken. Six drehte seinen Kopf in alle Richtungen. Zu seiner rechten Seite führte eine Straße entlang. Eine junge Frau rannte panisch vor etwas davon. Sie war splitternackt.
Plötzlich stürzte sich etwas großes Haariges sie. Unter Schreien fiel die Frau zu Boden. Die Kreatur schlug seine Pranke hart und erbarmungslos in den Rücken seines Opfers. Blut spritzte. Die Schmerzensschreie waren kaum mit anzuhören. Six wollte nicht hinsehen, und doch zog dieses perverse Schauspiel seinen Blick magisch an.
Das Biest packte die Frau an den Schultern und riss unter einem widerlichen Geräusch, das Six den Magen umdrehte, und riss den Kopf von dem nackten Rumpf. Das Blut sprudelte nur so hervor, spritzte über den Boden. Die Kreatur zerkaute ganz langsam und genüsslich den Kopf.
Six hörte plötzlich ein lautes Geräusch. Ein Flieger raste über ihn hinweg. Noch bevor er überhaupt reagieren konnte, wurde er von einer mächtigen Explosion zurück an einen Baumstamm geschleudert.
Ein beißender Rauch füllte seine Lungen und er hustete. Sein Hinterkopf schmerzte. Six fühlte sich wie erschlagen. Seine Glieder taten ihn höllisch weh.
Noch immer hustete er und drohte beinahe zu ersticken. Alles drehte sich. Bis er sich schließlich übergeben musste.
Es herrschte Krieg. Dieses Land verlor all seine Pracht und ist nur noch ein verschmutzter Zeuge von Gewalt, Blut und Waffen. Aber wer führte diesen Krieg? Und gegen wen?
„Steh auf, Junge“, sagte auf einmal eine sonore Stimme hinter ihm. „Folge mir!“
Six wirbelte herum und starrte mit aufgerissenen Augen den Träger der Stimme an.


Fortsetzung folgt...


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