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Fanfiction

Six Vol. 2 - Im Nichts Teil 2

von Thorti

Ein langgezogener Schrei durchbrach die Dunkelheit. Die Schmerzen, unerträglich. Aus der Umnachtung stürzt ein blutverschmiertes Gesicht. Er schrie laut auf. Spuckte Blut. Er stolperte und fiel über den kalten Boden. Sein Körper wand sich.
„Du kannst es nicht kontrollieren“, rief eine rauchige Stimme, die von den Wänden hallte.
Eine andere Stimme, verzweifelt mit Angst getränkt, kam aus seinem Mund.
„Nein, ich will das nicht. Es soll aufhören. Es soll aufhören.“
„Der Prozess lässt sich nicht mehr aufhalten. Du bist infiziert, du bist einer von ihnen.“
„Nein, es soll aufhören. Bitte. Ich will das nicht.“
Der Junge krabbelte über den Boden und brach plötzlich zusammen, als hätte ihm jemand einen Hieb auf den Rücken gegeben.
„Hör auf. Ich will leben. Ich will mein normales Leben weiterleben.“
„Mach dir nichts vor. Dein damaliges ist nun Geschichte. Vergiss die Vergangenheit, höre auf die Gegenwart und lenke deine Zukunft“, stieß die sonore Stimme hervor.
„Ich kann das nicht. Ich bin zu schwach. Soviel Leid, dass will ich nicht.“
„Mein lieber Junge“, sagte die Stimme in einem mitfühlenden Tonfall. „Ich kann dich lehren, die Kräfte zu kontrollieren. Du wirst nur noch töten, wenn es für dich lebenswichtig ist. Ich kann dich lehren, nicht mehr aus Befriedigung zu töten. Das kann ich dich lehren.“
„Zeig es mir“, rief der Junge. „Zeig es mir, zeig es mir. Ich will endlich diesem Nichts entfliehen können.“
Die rauchige Stimme lachte.
„Ich werde dir alles zeigen. Dafür musst du aber einen Eid ablegen. Du gehorchst bis zu deinem Tod auf meine Befehle und handelst entsprechend. Keine Alleingänge, denn nur ich kann deine Kräfte unter Kontrolle halten. Nur ich kann dir ein normales Leben unter Muggeln und Magier versprechen. Aber nur, wenn du mir gehorchst.“
„Einverstanden. Ich tu alles. Ich tu alles. Ich will nur mein normales Leben zurück.“
Alles läuft nach Plan. Der Träger der Stimme wirkte sichtlich zufrieden.
„Um ein normales Leben führen zu können, musst du dich auch so benehmen können. Du musst dich benehmen wie ein Wolf im Schafspelz. So kannst du nicht auffallen. Deswegen wirst du morgen die ersten Lektionen kennen lernen.“
Der Junge war erleichtert. Endlich. Hatte der Albtraum nun ein Ende?
Natürlich. Er würde ihm beibringen wie ein normales Leben geführt wird. Er würde ihm beibringen, wie ein Werwolf ein normales Leben führt.


Six drückte sich fester an die Eiche. Er starrte wie vom Donner gerührt in das grelle Licht. Das Wesen innerhalb dieses Lichts schien auf ihn zu warten. Denn sie sagte noch einmal: „Folge mir!“
„Bist du Avain?“, fragte Six.
„Folge mir“, antwortete das Wesen.
Six nahm allen Mut zusammen und kam auf den Lichtschein zu. Furcht stand in seinen Augen. Er hatte das Licht noch nicht einmal durchdrungen, da wurde er von einer unsichtbaren Macht nach vorn gerissen. Alles um ihn herum verschwamm. Six fand kaum Zeit vor Schreck aufzuschreien, denn so schnell all dies gekommen war, endete es.
Er fand sich in einem warmen Raum wieder. Das Licht war verschwunden. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen an die neue Umgebung. Six stand in einer Hütte, dessen Fenstern mit Fensterläden verriegelt waren.
„Setzt dich, Six“, sagte eine rauchige Stimme hinter ihm. Six zuckte zusammen und wirbelte herum. Hinter ihm saß eine Person mit einem langen Umhang. Sie hatte die Kapuze über ihr Gesicht gezogen. Jedoch erkannte er an ihrer Stimme und ihren Haaren, dass die Person eine Frau war.
„Setz dich, bitte“, sagte sie noch einmal und wies zu dem Stuhl auf der anderen Seite des Tisches.
„Wer bist du?“, fragte Six.
„Du bekommst die Antwort auf deine Fragen, wenn du dich setzt“, raunte die Frau.
Six setzte sich und blickte die Frau argwöhnisch an.
„Du vertraust mir nicht“, sagte sie sofort.
„Jemanden der seinen Namen nicht offenbart, vertraue ich nicht.“
„Eine hilfreiche Einstellung. Nenn mich Avain.“
„Avain ist aber nicht dein richtiger Name.“
„Meinen wahren Namen kannst du nur unter Schmerzen erfahren.“
Six blickte sie verständnislos an.
„Wie ich schon sagte, du wirst die Antworten für deine Fragen bekommen. Aber zuvor, musst du erst mal bereit sein.“
„Bereit sein?“
Avain fuhr mit ihren langen dreckigen Fingern über die Tischplatte.
„Akzeptiere, dass du ein Zauberer bist“, sagte sie leise.
Six lachte laut auf.
„Ich? Ein Zauberer.“
„Akzeptiere, dass du ein Zauberer bist.“
Six schüttelte den Kopf.
„Akzeptiere, dass du ein Zauberer bist.“
„Lächerlich, das ist lächerlich.“
Die Frau stieß mit ihren Fingern nach vorne und krallte sich in Six' Arme. Ihre Nägel schneiden sich in sein Fleisch. Six schrie überrascht auf. Diese Schmerzen waren unerträglich. Blut rann über seinen Arm und tropfte auf den Tisch.
„Wehr dich“, zischte Avain. Ihre Finger gruben sich noch weiter in den Arm.
„Wehr dich“
Das Blut floss und floss. Diese Schmerzen. Jeden Moment verlor er das Bewusstsein. Es war eine Falle. Sie. Sie ist nicht anders als die anderen. Keiner wollte ihn je helfen. Sie haben Eva abgeschrieben. Sie haben seine Eva einfach ihrem Schicksal überlassen. Wut kochte in ihm hoch. Nein, das darf einfach nicht passieren.
Er spürte einen unerahnten Energieschub in sich aufstiegen. Ein grelles Licht durchflutete seinen Körper. Ein unsichtbares Feld schleuderte Avain nach hinten. Sie fiel aus ihrem Stuhl. Die kleine Hütte erzitterte. Fensterscheiben klirrten. Die Fensterläden sprangen zum Teil aus den Angeln.
Die Wunden auf seinen Arm verschwanden. Die Haut flocht sich zusammen.
Währenddessen flogen schwere Ziegeln vom Dach.
Avain rappelte sich hoch.
„Genug“, stieß sie hervor und hob ihren Arm. Das Licht verschwand. Six saß schweißgebadet und völlig aarpatisch auf seinem Stuhl.
„Das reicht“, schnaufte Avain. „Du bist bereit.“
Six starrte sie an.
„Wie kann das sein? Wie kann das sein?“


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