Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Trauer im Wandel der Zeit - Wut (Das 3. Jahr danach) NEU!!!

von GinnyFan94

LEUCHTENDE TAGE,
NICHT WEINEN, WEIL SIE VORÜBER,
FREUEN, DASS SIE GEWESEN

Und wieder war es November in Godrics Hollow geworden, kalt und grau. Die Straßen verlassen und einsam. Der Friedhof sah unheimlich aus in dieser Nacht und die Statuen der drei Potters waren mit Blättern überseht, man konnte kaum erkennen. Einsam schritten vier Personen den Weg entlang. Ginny blieb vor den Statuen stehen, die links neben dem Eingang zum Friedhof standen. Betrachtete die kleinste von ihnen lange. Die anderen waren hinter ihr stehen geblieben, und schauten ebenfalls auf die Statuen. Keiner sagte ein Wort, es herrschte drückendes Schweigen. Hermine trat nun neben Ginny, holte ihren Zauberstab heraus und murmelte leise etwas. Die Blätter verwehten und ließen die drei Figuren frei von Blättern zurück, man konnte sie nun gut erkennen. Die junge Frau, den jungen Mann mit den verstrubbelten Haaren und ein kleines Baby. Sie lächelten, als wüssten sie wer dort unter ihnen stand. Rechts daneben war eine weitere Statue, die eines jungen Mannes der dem auf dem anderen Sockel fast aufs Haar glich, denn nur der Rechte trug eine Brille und hatte eine Narbe auf der Stirn, wenn man ganz genau hinsah konnte man sehen dass diese Statue neuer war als die andern, allzu lange konnte sie dort noch nicht stehen. Ginny berührte diese kurz und schritt dann weiter. Weiter den dunklen Weg entlang, an den vielen Gräbern vorbei. Sie wirkte steif, fast kühl. Die andern folgten ihr. Mit einem gewissen Sicherheitsabstand, wie es wohl einem Zuschauer vorgekommen wäre. Vor dem einen Grab blieben sie stehen. Ron warf einen kurzen Blick auf seine Schwester, als er vortrat um etwas Mitgebrachtes auf das Grab zu legen. Ginny trat ein paar Schritte zur Seite, wandte sich ab.
„Hey Harry. Na Kumpel, du wirst es nicht glauben aber Hermine und ich sind endlich verheiratet. Weißt du noch was wir uns auf Bills Hochzeit geschworen haben?? Das wir Mum einen Schockzauber verpassen bis unsere Hochzeiten vorbei sind? Tja, Hermine und ich haben es nicht gemacht. Okaaay ich habs probiert aber Hermine hat mich erwischt. Ich habe es dir ja schon letztes Mal erzählt. Wir haben es genauso wie Bill und Fleur gemacht, im richtig großen Stil, aber diesmal haben wir Mum genug Planungszeit gelassen, deshalb war die Hektik nicht ganz so groß wie bei ihnen damals. Alle waren da, wirklich alle. Nur du hast gefehlt, und gerade dich haben wir alle vermisst. Victor und ich kommen inzwischen einigermaßen gut miteinander aus, er war wirklich mein Trauzeuge, nichtzufassen oder? Wer hätte das gedacht? Mum hat geheult. Na ja, sie hat sich dann ziemlich schnell wieder beruhigt und ordentlich mitgefeiert. Das hab ich dir mitgebracht, ist ein Foto von unserer Hochzeit, is ganz lustig, es hätte dir sicher gefallen. Weißt du wer am Ende des Tages richtig besoffen war?? Da kommst du nie drauf. Percy!! Ist nicht zu fassen, ausgerechnet Percy, er meinte er müsse schließlich für zwei Hochzeiten trinken. Echt irre. “ Mit diesen Worten legte Ron ein Foto auf das Grab und trat zurück. Seine Augen waren trocken doch noch immer sprach aus seinen Augen Kummer. Auch Hermine weinte nicht, doch sie schien kurz davor als sie selber nun aufs Grab zuging. „Ja. Hättest du das gedacht du das vor 9 Jahren gedacht Harry? Das Ron und ich heiraten? Ich glaube du hast es schon ziemlich lange gewusst oder? Das Ron und ich zusammen gehören? Und jetzt bist du nicht mehr hier, um es mitzuerleben, warum nur Harry. Es war so eine schöne Hochzeit, du hättest sehen sollen wie …“ Ginny unterbrach Hermine grob, ihr Stimme war laut und kalt: „ Wann begreift ihr es endlich? Er wird nie wieder etwas sehen oder etwas mit erleben, da hilft kein hätte könnte oder müsste. Er wird nie wieder. Und warum ?? Weil er unbedingt den Helden spielen musste. Hörst du mich Harry James Potter? Alleine hast du mich gelassen, einfach aus Heldenmut. Hast du überhaupt eine Sekunde lang an mich gedacht? Eine Sekunde daran Gedacht was du mir antust? Du hast es gut du bist tot, doch ich lebe, so wie du es wolltest, und jeder Tag ist eine Qual für mich. Aber was kümmert das den berühmten Harry Potter, der jetzt Tot unter der erde liegt, und von ganz England als gefallener Held gefeiert wird. Alle andern waren dir wichtiger als ich. Du hast mich doch nie geliebt. Ron und Hermine hast du mitgenommen, sie hatten ein ganzes weiteres Jahr mit dir, und ich hatte ein ganzes Jahr angst. Doch wen interessiert’s is ja nur Ginny, die du angeblich geliebt hast. ICH BIN ALLEIN VERDAMMT“ Sie wurde immer lauter, bemerkte nicht wie Hermine zusammen gezuckt und zurückgewichen war. Ron starrte seine Schwester an als wäre sie vom Mars gekommen. Noch immer lief keine Träne über Ginnys Wangen. Sie starrte den Grabstein Hasserfüllt an. Hermine konnte nicht fassen was ihre Freundin da gerade sagte und tat, dass konnte nicht sein. Das war doch nicht Ginny, wie konnte sie so etwas sagen. Klar in den letzten Monaten war sie immer gereizter geworden und motze die Leute an, aber sie konnte sich doch nicht soo verändert haben. Sie liebte Harry doch, wie konnte sie einen Toten anschreien, wie konnte sie wütend auf ihn sein. Sie wusste doch dass er sie nicht freiwillig zurück gelassen hatte, dass er, gerade weil er sie so liebte, nur dass beste für sie gewollt hatte. Entsetzt schaute sie ihre Freundin an, jetzt weinte sie. Sie weinte, um Ginny, die so unglaublich verbittert sein musste.
Der vierte Mann, der sich bisher nicht gerührt und kein Wort gesagt hatte trat jetzt aus dem Schatten. Auch er war unverkennbar ein Weasley, rote Haare und Sommersprossen doch eins unterschied ihn, er hatte nur ein Ohr. George Weasley war gerade erst von einem 2 jährigen Reisetrip zurück gekommen. Er wusste was es heißt Verluste zu ertragen und zu verarbeiten, er der seinen geliebten Zwillingsbruder verloren hatte und fast daran zerbrochen wäre. Doch er hatte die Kraft gefunden weiter zu machen, und er wusste besser als alle anderen was gerade in Ginny vorging. Denn auch er hatte es durchgemacht. Er trat auf Ginny zu und fasste sie an der Schulter. Sie versuchte ihn abzuschütteln doch er hielt sie fest. „Weißt du Ginny wie egoistisch du in den letzten Wochen geworden bist?“ Sie starrte ihn entgeistert an. Ron und Hermine standen da und starrten George an. Wusste er nicht mehr was Ginny alles anstellen konnte wenn sie wütend war. „Ich? Egoistisch? Harry war egoistisch, als er mich allein ließ um den Helden zu spielen, er hat mich doch alleine gelassen. Ich bin noch hier.“ Zischte Ginny. „Ja du bist noch hier. Aber ist es noch dein Leben? Du vernachlässigst deine Freunde, schimpfst nur noch mit Teddy und allen andern begegnest du mit einer kühle dass sie in deiner nähe frösteln. Du machst dich selber kaputt, ist es dass was Harry wollte, als er sagte du sollst leben?“ George blieb ruhig, er hatte sich verändert in diesen zwei Jahren. Er war überlegter und feinfühliger geworden, aber manchmal sprach noch immer der alte Witzbold aus ihm, wenn auch immer seltener und vor allem nicht in so einer Situation. „Was Harry wollte ist schon lange egal. Er ist nicht mehr da.“ Ginnys Stimme war kalt, und sie schaute ihren Bruder an, als würde sie ihm gleich am liebsten an die Gurgel springen. „Wenn du es sagst, du müsstest es wissen. Aber wenn du meinst es ist Ginny die alle verletzt, sodass alle Angst vor ihr haben. Wenn du glaubst es ist Ginny die sich nicht mehr bei ihrer Familie blicken lässt, die sich einschließt und nicht mehr rauskommt, die Teddy alleine lässt und sich selber gehen lässt. Dann liegst du Falsch, und hast keine Ahnung. Aber wenn du denkst, dass es Ginny Weasley ist, die nicht zu Harrys Grab gehen will, und ihn hasst, dann bist du wirklich nicht Ginny, dann hat Harry sich vor 4 Jahren gewaltig in dir getäuscht, als er gedacht hat du liebst ihn, und bist es wert von ihm geliebt zu werden.“ In seiner Stimme klang gespielte Verachtung, doch Ginny bemerkte nicht dass sie nicht echt war. Ron und Hermine waren geschockt, war er nicht etwas zu hart gewesen?? War er nicht ein bisschen zu weit gegangen?? Ginny blickte George nur an. Plötzlich drehte sie sich zu Harrys Grab um und als sie wieder aufschaute waren ihre Augen wieder die Ginnys. „Wie konnte ich nur. Oh Gott wie konnte ich nur? Verzeih mir Harry. Ich weiß nicht was mit mir los war.“ Dann rannte sie, sie rannte und rannte, verschwand hinter der Nebelwand. „Gut gemacht George. Jetzt ist sie wieder Ginny.“ Rief Hermine über die Schulter während sie schon Ginny nachrannte. „Wow, dass klang gar nicht, nach dir.“ Sagte Ron verblüfft. „Tja man lernt dazu Brüderchen, müsstest du doch am besten wissen. Und jetzt helf deiner Frau Ginny zu finden.“ Ron lief leicht rosa an und rannte dann Hermine und Ginny hinterher. Ein leichter Wind zog auf

„Danke George. Danke dass du ihr geholfen hast. Ich hätte es alleine nicht geschafft. Liebe Grüße von Fred.“

George stand noch kurz am Grab. Er schien weder überrascht noch verunsichert dass gerade ein Toter zu ihm gesprochen hatte. Er wusste, dass das passierte. Auch Fred hatte ihm geholfen, als er nicht mehr weiter wusste. Doch irgendwann mussten die Toten weiter gehen, auch Fred, und auch Harry, meistens dann wenn die geliebten Menschen anfingen neu zu leben, manchmal aber auch nicht. Es kam darauf an, dass hatte Fred beim letzten mal erzählt. Er hatte George geholfen, und nun half Harry Ginny, denn sie hatte genauso wie er niemanden gehabt, Ron hatte Hermine, Molly hatte Arthur und Andromeda hatte Ted gehabt. Doch sie waren alleine und brauchten Hilfe, sie hatten den liebsten Menschen verloren, den sie gehabt hatten. George lächelte und ging langsam. Er sagte über die Schulter: „Gern geschehen altes Haus. Hoffentlich bleibst du länger bei ihr als Fred bei mir. Sie hat es nötiger.“ Dann ging er. Er musste heute Nacht noch ein anderes Grab besuchen.

Kommis ????????


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich glaube Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson lieferten alle drei ihre bisher beste Darstellung.
Joanne K. Rowling über den dritten Harry-Potter-Film