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Fanfiction

Der Packt der alles verändert - Quälende und verwirrende Erinnerungen

von GinnyFan94

„Ginny, bitte lauf nicht weg.“ War es ein Fehler gewesen. Hätte er es sanfter anfangen müssen? Er rannte hinter ihr her. Er hielt sie am Arm fest. Sie wollte sich losreißen, doch Harry zwang sie ihm in die Augen zu sehen. Ihr wiederstand erstarb. „Bitte Ginny. Ich verspreche dir dass du jederzeit gehen kannst. Nur nicht so. Ich will nicht dass du mich als komplett Irren in Erinnerung behältst. Denn das bin ich wirklich nicht, auch wenn es den Anschein hat. Lass es uns doch noch einmal versuchen. Lass uns doch bitte reden. Vielleicht wirst du dann verstehen“ Er hatte sie losgelassen. Es sollte ihre eigene Entscheidung sein hier zu bleiben, er wollte sie zu nichts zwingen. Sie blickte nur in seine Augen, als könnte sie dort die Wahrheit für alles finden. Sie riss sich los und entfernte sich ein paar Schritte. Sie wollte gehen. „Es tut mir leid. Aber ich kann nicht. Ich muss erst mal mit dem fertig werden was gerade passiert ist. Ich werde wiederkommen, dass verspreche ich dir, aber jetzt geht es nicht.“ Traurig blickte Harry sie an, er verstand sie und doch schmerzte es ihn sie wieder gehenzulassen. Jetzt, wo er sie endlich wieder hatte. „Okay. Dann geh. Aber bitte erzähl den andern noch nicht von mir. Es würde mir zu sehr wehtun, noch einmal zu sehen dass auch sie sich nicht mehr an mich erinnern. Bitte komm wieder. “ Seine stimme war rau. Ginny berührte kurz seine Hand und neigte leicht den Kopf. Mit diesem Nicken gab sie ihm ihr Versprechen, dann verschwand sie durch die Tür. Und Harry war wieder allein, so wie all die Jahre vorher. Traurig schritt er hoch, langsam und mühevoll als wäre er in den letzten Minuten stark gealtert. Er ging an den zahllosen Elfenköpfen vorbei zu dem Zimmer in dem der Stammbaum der Familie Black hang. Jetzt war er genauso alleine wie sein Pate. Vielleicht hatte er sich gerade deshalb für dieses Haus entschieden. Er wusste wie Sirius sich gefühlt haben musste in all den Jahren in denen er in Askaban saß. All seine Bekannten und ja sogar seine Freunde hatten ihn vergessen, vergessen und in die Schublade Todesser gesteckt. Und ihn, Harry, hatten sie ganz und gar gelöscht ihn gab es nicht mehr. Aber warum? Warum bin ich dann überhaupt noch hier. Er war wütend, wütend auf sich selbst, aber vor allem wütend auf den Tod, der seinen Packt gebrochen hatte. Harry hatte Voldemort erledigt, doch der Tod hatte ihm nicht das ersehnte zurückgegeben. Er hätte es wissen müssen, er hätte wissen müssen dass man dem Tod nicht trauen konnte. Und zum ersten Mal seit er dem Tod entronnen war ließ er den Erinnerungen freien Lauf. Er schritt den Raum ab, dachte an all die fröhlichen Stunden die er hier mit seiner neuen Familie verbracht hatte. Wie er mit Fred und George gelacht hatte, wie er Ginny zum ersten mal richtig wahr genommen hatte, wie er mit Hermine und Ron geredet hatte, wie er Mrs. Weasley geholfen hatte, wie er Sirius näher gekommen war und noch so vieles mehr. Das tat er bei jedem Raum. Viel zu lange hatte er diese Erinnerungen eingeschlossen und abgewehrt, weil sie zu sehr geschmerzt hatten, aber jetzt wo alles verloren war, waren sie das einzige was ihm geblieben waren : Erinnerungen. Traurige und schmerzende Erinnerung. Und natürlich die Einsamkeit, die Einsamkeit und die Leere die Ginny zurückgelassen hatte. Müde ließ er sich auf sein Bett sinken, und schlief auf der stelle ein. Denn der Schlaf ließ ihn die Einsamkeit nicht spüren.
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Zur selben Zeit kehrte eine heillos verwirrte Ginny nach Hause zurück. Sie wurde mit Fragen bestürmt, wo sie gewesen sei, doch die einzige Antwort die sie erhielten war: Bei einem Freund. Da ihr Patronus auch nicht gerade aufschlussreicher gewesen war, wurden alle neugierig, doch sie sahen Ginny an, dass sie jetzt allein sein musste. Als sie endlich in ihrem Zimmer war und sich aufs Bett
legen konnte, dachte sie nach. Dachte über den seltsamen jungen Mann nach, der sie irgendwoher zu kennen schien, und den auch sie kannte. Aber warum? Warum erinnerte sie sich denn dann bloß nicht daran? Auch sie war in Erinnerungen versunken, doch bei ihr waren es keine schmerzlichen sondern eher verwirrende. Je mehr sie darüber nachdachte desto mehr wurde ihr bewusst wie viele Lücken sich auftaten, wie viele Tage gänzlich nebelig waren. Irgendwann schlief sie ein und träumte etwas Merkwürdiges
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Die Tage vergingen und Ginny meldete sich nicht. Harry wanderte ruhelos durchs Haus, und erinnerte sich in jedem Raum daran was er dort mit wem unternommen hatte. Die meisten Erinnerungen hatte er mit Ron und Hermine, denn damals war Ginny ja für ihn noch nicht mehr gewesen als die kleine Schwester. Aber je mehr er darüber nachdachte, desto bewusster wurde ihm wie viele Erinnerungen er auch mit ihr hatte, wie viel unbewussten Spaß sie gehabt hatten. Es war eine einigermaßen glückliche Vergangenheit, doch die Gedanken daran waren keineswegs glücklich. Einfach tatenlos in dem Haus zu sitzen machte ihn wahnsinnig. Klar er konnte raus, aber was wenn er Ginny verpasste. Was wenn sie kam und unbemerkt wieder ging. Das konnte er nicht riskieren. Also blieb er, spürte diese wahnsinnige Angst, dass Ginny nicht mehr kommen würde. Endlich konnte er richtig verstehen wie Sirius sich gefühlt haben musste. Nur leider war es zu spät es ihm zu sagen. Auch an ihn dachte Harry viel. Alles wirrte heillos durcheinander durch seinen Kopf. Erinnerungen, Gegenwart und Zukunft machten Harry das Leben schwer. Manchmal fühlte es sich an als würde sein Kopf platzen. Aber im Mittelpunkt all seiner Gedanken standen Ginny, Ron und Hermine. Wenn sie sich doch bloß wieder erinnern könnten. Viele Tage gingen dahin, viele Tage verbrachte Harry mit Grübeln. Ihm kam es vor als wären Wochen vergangen seit Ginny aus dem Haus gestürmt war. Endlich klopfte es an der Haustür. Harry, der gerade in der Küche war, sprang auf, riss einen Stuhl mit und rannte zur Tür. Er stolperte fast über seine eigenen Füße, und wäre fast über den alten Trollbeinständer geflogen bis er endlich die Tür erreicht hatte. Er riss sie auf. Und wirklich es war Ginny die da vor der Tür stand. Ängstlich blickte Harry sie an. Jetzt war der Moment der Entscheidung gekommen. Ginny jedoch zog nur Augenbraue hoch. Sie musterte ihn und schien sich über seinen auftritt zu amüsieren. Sie drängte sich wortlos an ihm vorbei. Ging durch die Eingangshalle und drehte sich in der Mitte wieder zu ihm um: „Wie siehst du denn aus Harry?“

Okay ich weiß es ist ein relativ kurzer Chap is und das auch net viel passiert, aber mir sin einfach die Ideen ausgegangen, deshalb hab ich auch so lange gebraucht. Also wärs nett wenn ihr mir nen bisschen unter die Arme greift und mir sagt was ihr gerne lesen würdet:
Wollt ihr Ginnys Traum genauer beschrieben haben?
Soll Ginny sich jetzt für ihn entschieden haben?
Soll ich jetzt öfter einen Wechsel von Harry zu Ginny machen?
Ich freue mich auch sonst über Anregungen Tipps und Kritik also Kommis net vergessen Leute.


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