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Fanfiction

Schwarzer und roter Holunder - Lilys Tagebuch Sommer 1975 - Kapitel 2 Das leerstehende Haus

von Sisilia D.S.

@ Ash-Lee

Netter Name im übrigen und danke für den Keks. Auch wenn ich die FF schon fertig habe, nehme ich ihn gern und lehn mich zurück, während ich daran knabbere.
Ich finde die zwei auch sehr süß und auch wenn es bei mir schon ein paar Tage her ist, dass ich 15 war, hoffe ich, dass mich doch noch an die Zeit gut erinnern konnte. Jedenfalls, kann ich mich an die Zeit 75 noch erinnern :rot: Ok ich glaub ich hab jetzt zu viel verraten…

@ Hermine-lily

Ich habe beschlossen schon gleich heute ein neues Chap einzustellen. Dauert ja eh, bis es freigegeben wird. Euch erwarten 7 Kapitel Romantik pur + einem Epilog.

@ GinnyNic

Auch dir danke für dein Review. Hätte nicht gedacht, dass eine Snape – Lily FF so einen Anklang finden würde. Aber es freut mich natürlich sehr.

@ Harry Potter94

Klasse dass dir mein Anfang gefällt, ich hatte schon angst, dass er zu trocken ist.
Die Rückblicke werden weiterhin kommen, ein paar kleine Gegenwartseinfügungen und natürlich weitere Tagebucheintragungen von Lily.

Ihr dürft jedenfalls gespannt sein, was die beiden in dem Sommer noch alles erlebt haben, bevor das neue Schuljahr und die schreckliche Realität sie wieder eingeholt hat. Ich meine ihr alle wisst ja was passiert ist am Ende des 5. Schuljahrs… doch darüber handelt die FF nicht, sondern von einer tiefen Freundschaft und einer jungen Liebe.

Viel Spaß beim nächsten Kapitel und danke für euer Kommentare. Ich hoffe ihr werdet weiter sagen, was euch gefallen hat, und was nicht.

LG Eure Sisilia



Kapitel 2 Das leerstehende Haus

Dienstag 15. Juli
Kann es kaum glauben. Gestern Nacht war Sev da, er hat sich, weil er Hausarrest hat, heimlich nachts rausgeschlichen, um mich zu besuchen. Und für heute Nacht haben wir uns auch verabredet. Ich werde meinen Eltern heut Abend einfach sagen, dass ich müde bin und früh ins Bett muss.
Tunie ist eh beschäftigt mit Briefe schreiben, sie wird nicht merken, dass ich weg bin. Was bin ich froh, dass ich mein eigenes Zimmer habe. Hoffe nur, dass er keinen Ärger bekommt und dass seine Eltern nicht dahinter kommen. Und meine natürlich auch nicht. Was tue ich da eigentlich nur? Ich kann es nicht erklären, aber es ist einfach immer toll, wenn wir zusammen sind. Besser als in Hogwarts … viel besser … ohne seine komischen Kumpel. Nur noch vier Stunden, dann treffen wir uns.


*****

Den halben Tag hatte Severus verschlafen, war in seinem Zimmer rumgehangen, hatte gelesen oder über alles Mögliche und vor allem über Lily nachgedacht. Er hoffte so sehr, dass sie ihr Versprechen einhalten und zu ihm rauskommen würde. Noch mehr hoffte er, dass er auf ihren Vorschlag eingehen würde. Er war so aufgeregt, dass er fast zu früh aus dem Fenster geklettert und seinem Vater in die Arme gelaufen wäre, hätte seine Mum nicht an seiner Türe geklopft, um ihm das Essen zu bringen. Denn solange Severus Vater zu Hause war, wurde ihm nichts zu essen gebracht.
Schnell schloss er das Fenster nochmal, unter dem sein Vater just in dem Moment vorbei ging, und nahm das Essen an, dass er mit einem Kuss auf die Stirn gereicht bekam.
Er konnte sehen, dass seine Mutter wieder geweint hatte, doch versuchte sie es zu überspielen, sagte im strengen Ton er solle essen, solange es noch warm war, und ging dann wieder.
Sev wusste, dass seine Mum höchstens kurz von der Türe aus mal zu ihm sehen würde, und wenn sie dachte, er schläft, würde sie wieder gehen. So stopfte er ein paar Sachen unter die Decke, so als ob es aussah, als würde er dort liegen.
Nachdem er etwas von dem Essen runtergeschlungen und das Bett zurechtgemacht hatte, kletterte er nun endlich nach draußen. Schnell verschmolz er mit der Dunkelheit und glitt wie ein Tier der Nacht durch die Straßen, bis er im Garten der Evans stand und auf Lily wartete, die sich zu verspäten schien.
Er war schon am überlegen, ob er an dem Rankengitter, zu Lilys Zimmerfenster hochklettern sollte, als endlich die Haustüre aufging und sich eine zierliche Gestalt über die Veranda in den Garten schlich.
Lily hatte ihre langen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und trug eine Tasche über der Schulter.
„Tut mir leid. Ich musste drei Anläufe machen, um am Wohnzimmer meiner Eltern vorbei zu kommen, ohne dass sie mich gesehen haben. Und was machen wir jetzt?“
Severus stand nur da und sah sie an. Ihre Augen leuchteten vor Abenteuerlust und nach ihrer Kleidung zu schließen, war sie auf alles vorbereitet.
„Nun ich … hab gestern ein leerstehendes Haus entdeckt. Ich dachte … wir sehen es uns an.“
„Sev, das wäre Hausfriedensbruch.“
„Aber das merkt doch keiner. Mum hat erzählt, dass der Besitzer verstorben ist, und seine Frau nach Spanien zu ihrer Schwester gegangen ist. Verkauft hat sie es nicht. Hey, das merkt keiner, ganz sicher.“
„Sev ich weiß nicht …“
„Aber ich weiß oder willst du hier draußen rumhängen?“
Nun sah Lily sich um und schließlich gab sie Kleinbei. „Gut in Ordnung, aber wir werden dort nichts anfassen, geschweige denn etwas kaputt machen oder mitgehen lassen.“
„Versprochen. Wir werden uns einfach nur da rein begeben, dass wir von der Straße weg sind.“
Damit schien Lily zufrieden zu sein, denn sie marschierte ohne ein weiteres Widerwort mit ihm mit.
Immer wieder ging der Blick des Dunkelhaarigen zu ihr, er beobachtete sie, betrachtete ihr ebenmäßiges Gesicht, wie der Zopf bei jedem Schritt von der einen auf die andere Seite mitschwang und über ihren hellen Nacken strich.
Beinahe wäre einmal über den Randstein an der Straße gestolpert, weil er nur Augen für das Mädchen an seiner Seite hatte.
Nachdem sie ein paar Straßen überquert und über einen niedrigen Zaun geklettert waren, zeigte Severus Lily das offene Fenster, durch das sie ins Haus gelangen konnten. Da ein Baum davor stand, war die Gefahr klein, dass man sie dabei beobachten würde.
Severus machte Lily die Räuberleiter, sodass sie in das etwas höher liegende Fenster klettern konnte, und folgte ihr schließlich.
Das Wohnzimmer, in dem sie dann gelandet waren, war nicht mal so schlecht eingerichtet. Teppichboden überall, ein kleiner Kamin mit einem rotbraun geblümten Sofa und einem Holztischchen davor.
Neugierig sah Lily sich um und Severus betrachtete sie dabei, wie sie mit den Fingern über den weichen Stoff des Sofas fuhr, wie sie die Titel der Bücher las, die in einem Regal standen und wie sie begeistert die kleine Sarah Key Sammlung in einer Glas Vitrine besah.
„Ist doch nett hier oder?“, fragte er nach einigen Minuten.
„Das ist ein tolles Haus. Ich kann gar nicht verstehen, warum die Frau einfach weggefahren ist. Vielleicht besucht sie ihre Schwester auch nur und kommt bald wieder?“
„Keine Ahnung, ich hab meine Mum sagen hören, dass sie mit zwei großen Koffern auf und davon sei.“
Daraufhin erwiderte Lily nichts mehr und deutete auf den Flur. „Sollen wir …“
„Ja klar, lass uns auch die anderen Räume ansehen.“
Er ging vor und Lily folgte ihm neugierig. Die Angst und die Tatsache, dass sie hier in ein Haus eingebrochen waren, mehr oder weniger, verdrängte sie mit der Zeit immer mehr, zu neugierig war sie und es wurde auch immer mehr wie ein Abenteuer für sie, von dem sie nicht genug bekam.
Sie warfen einen Blick in das Badezimmer, an dessen Wänden ganz moderne grüne Fließen klebten und es farblich passende Armaturen dazugab. Alles das gleiche Grün.
„Ich fühl mich hier fast zuhause“; scherzte Severus und Lily gluckste leise.
Dann fanden sie eine Art Arbeitszimmer, wo in einer Ecke auch noch die Bügelwäsche stand, und auf einem Schrank ein großes Holzbrett thronte, auf dem Berge und Schienen für eine Eisenbahn aufgebaut waren.
„Nett“, war Lilys Kommentar dazu und dann kamen sie zu dem dritten und letzten Zimmer oben. Es war ein großes Schlafzimmer mit einem breiten französischen Bett, was jetzt grade ganz Modern war. Es war in einem warmen Braun gehalten, auch die Bettvorleger waren braun und beige.
„Das ist wirklich toll. Wie kann man das hier einfach so zurücklassen?“, fragte Lily und setzte sich auf das Fußende des Bettes. „Wenn ich so ein tolles Haus hätte, ich würde nie wieder woanders hingehen.“
„Wir können uns ja vorstellen, dass es unseres wäre“, schlug Severus vor, bevor ihm klar wurde, was er hier gesagt hatte. Doch Lily schien die Idee nicht mal so abwegig zu finden, denn sie nickte begeistert.
„Au ja, wir stellen uns vor, wir würden hier wohnen.“ Mit diesen Worten klopfte sie auf das Bett neben sich und mit heftig schlagendem Herzen ließ Severus sich neben sie sinken.
Ihre Blicke trafen sich, und ohne dass ihnen beiden das so richtig bewusst war, neigten sie langsam die Köpfe zueinander, bis sich schließlich und endlich ihre Lippen zu einem schüchternen Kuss trafen.
Doch anstatt diesen wieder zu lösen, schob Severus die Hand in Lilys Nacken und hielt sie fest, was er gar nicht hätte tun müssen, denn sie hatte keine Sekunde vorgehabt, zurückzuweichen. Ihr Mund war die reinste Verführung und verzauberte ihn, sodass Severus die Lippen öffnete und auffordernd mit seiner Zunge über die ihren strich. Zuerst reagierte Lily etwas überrascht, doch schließlich öffnete sie neugierig ihren Mund einen Spaltbreit, was Severus ausnutzte, um seine Zunge dazwischen zu drängen und forsch ihren Mund zu erkunden.
Langsam drückte Severus sie nach hinten auf das Bett und folgte ihr, ohne den Kuss zu lösen.
Lily ließ es einfach ohne Widerwehr geschehen und schob ihre Finger in sein langes Haar, spielte mit diesem und kam seinen Kuss, der mit der Zeit verlangender wurde auf dieselbe Art und Weise entgegen.
In diesem Moment gab es weder Zeit noch Raum für die beiden. Nur noch sie – Lily und Severus - waren da und dieses unbeschreibliche Gefühl, das sie gänzlich miteinander teilten.
Ihnen war heiß, ihre Herzen überschlugen sich vor Aufregung, vielleicht auch vor Erregung und sie drückten sich aneinander.
Doch dann, in dem Moment, als Severus Hand von ihrer Taille nach unten zu wandern begann, schob sie beide Hände zwischen sich und ihn und drückte ihn etwas zurück, wobei sie ihn heftig atmend anblickte.
„Wow“, war das Einzige was sie sagte und genau dieses einzelne einfache Wort, zauberte ein Lächlen auf Severus Lippen, das sich bis in seine Augen fortsetzte.
„Ja, wow. Du küsst sehr gut“, gab er dann zurück, doch als er sie nochmal küssen wollte, hielt sie ihn auf.
„Ich habe heute Mittag Kekse gebacken und Tee in einer Thermoskanne dabei. Lass uns ins Wohnzimmer gehen und essen.“
Man merkte Severus an, dass er lieber was anderes getan hätte, doch dann nickt er und drückt sich hoch. Doch als sie beide standen, gab Lily ihm noch einen Kuss, ergriff seine Hand und zog ihn hinter sich her nach unten.
Bis kurz nach Mitternacht saßen sie vor dem Kamin, der zwar nicht echt war und nur mit Strom funktionierte, aber dennoch eine wundervolle romantische Stimmung erzeugte. Außerdem machte er ein klein wenig Licht, war aber nicht zu hell.
Sie hatten alle Kekse gegessen und auch den Tee getrunken, als Lily, sie ihren Kopf auf seinem Schoß gebettet hatte, zu ihm aufsah.
„Ich denke es wird langsam Zeit, dass ich heimgehe.“
Zuerst wollte Severus ‚Jetzt schon?’ fragen, schluckte aber die Worte runter. Er hätte Lily am liebsten nie wieder gehen lassen, doch ihm war klar, dass das natürlich nicht ging. So nickte er nur, während sie sich wieder langsam aufsetzte, ihr Shirt glatt zog und dann wieder zu ihm sah.
„Hey, mach nicht so ein Gesicht. Wir können uns morgen ja wieder hier treffen.“
„Ist das dein Ernst?“
„Ja klar, sonst würde ich das nicht vorschlagen.“
Nun war Severus sichtlich erleichtert und es machte ihm nicht mehr soviel aus, dass sie heimwollte. Sie räumten alles sauber auf, sodass keiner merken würde, dass jemand hier gewesen war, dann schlenderten sie langsam zurück zum Haus, in dem Lily lebte.
Nachdem sie über die Gartenmauer geklettert waren, blieben sie nochmal im Garten stehen, schön im Schatten der Mauer und Severus, der gleich wieder ihre Hand ergriffen hatte, zog sie sanft an sich heran. Ihre Augen blickten zu ihm auf, als sie sich gegen ihn sinken ließ und sein Blut schoss glühend heiß, durch seine Adern.
„Schlaf gut“, hauchte er und er glaubte ein Kratzen in seinem Hals zu spüren.
„Du auch. Holst du mich morgen wieder ab?“
Als Antwort nickte er nur und ließ seine Augen über ihr Gesicht huschen. Dann stellte Lily sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn noch einmal. Sie entzog sich ihm dann aber so hastig, dass er, als er nachgreifen wollte, ins Leere griff. Ohne sich nochmal umzudrehen, rannte sie zum Haus, kramte den Schlüssel heraus und verschwand schließlich.
Severus blieb noch einige Zeit stehen und wartete. Einige Minuten später ging ein kleines Licht in Lilys Zimmer an und dann trat sie nochmal ans Fenster. Sie winkte kurz und verschwand dann im Dunklen. Nun war Severus viel zu aufgedreht, um gleich nach Hause zu gehen. Er würde sowieso nicht gleich schlafen können. Sie hatten sich geküsst. Und was das für ein wundervoller Kuss gewesen war. Wieder hörte er sein Blut durch seine Adern rauschen und es wurde ihm heiß und kalt bei dem Gedanken, an ihre Berührungen, ihrem Duft und ihren weichen fordernden Lippen.
Als Severus bei der Morgendämmerung endlich wieder in sein Zimmer kletterte, hätte er nicht mehr sagen können, wo er überall in dieser Nacht noch gewesen war. Doch er fiel müde und überglücklich in sein Bett und das erste Mal seit seiner halben Ewigkeit, träumte er sogar etwas sehr Schönes.

*****


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