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Fanfiction

Schwarzer und roter Holunder - Lilys Tagebuch Sommer 1975 - Kapitel 6 Musik, Wein und große Schwestern

von Sisilia D.S.

Kapitel 6 Musik, Wein und große Schwestern




Freitag 25. Juli

Endlich sind sie losgefahren. Ich dachte schon die verschwinden nie.
Alles steht bereit. Essen und Trinken. Hab im Keller sogar ne Flasche Wein geklaut, die haben da so viele, die merken das eh nicht. Hoffentlich bleiben sie am besten die ganze Nacht weg.
Sitze an meinem Fenster und schaue nach draußen, bis Sev auftaucht.
Ich hab letzte Nacht nicht einschlafen können. Der Abend war so wunderschön gewesen. Es hat in meinem ganzen Körper wieder geprickelt. Ob er sich auch so fühlt? Ob er die gleichen Gefühle hat wie ich?

Er ist da ! ! !



*****

Bevor Severus schließlich zum Gartentor trat, hatte er das Haus einige Minuten beobachte, bis er sicher war, dass Lilys Familie tatsächlich nicht mehr hier war.
Noch bevor er die Haustüre erreicht hatte, wurde sie auch schon aufgezogen und in der Türe erschien Lily mit einem bezaubernden Lächeln. Sofort bat sie ihn ins Haus und gleich nach oben in ihr Zimmer.
Sein Blick fiel zuerst auf das Bett, das durch viele Kissen und einem abschmusten Teddybären zu einem Sofa umgewandelt worden war. Daneben stand eine Holztruhe, die als Tisch umfunktioniert worden war, auf dem ein großer Teller mit kleinen leckeren Häppchen stand. Kleine viereckige Brotstücke, auf die Käse, Trauben, Schinken und andere köstliche Dinge mit lustigen Spießchen zusammengesteckt worden waren.
Severus war nicht das erste Mal in Lilys Zimmer, doch es war lange her, als er das letzte Mal hier oben war. Er hatte sich noch gar nicht fertig umgesehen, als Lily fast stürmisch die Arme um ihn warf und ihn zur Begrüßung küsste. Ihre Lippen schmeckten besser als alles andere, was er je zu kosten bekommen hatte und so legte auch er seine Arme um sie und kam ihrem Kuss entgegen.
Als sie sich dann wieder voneinander lösten, entstand für einen kurzen Moment ein unsicheres Schweigen, doch dann deutete Lily hinter sich.
„Ich mach etwas Musik an, ja? Tunie hat mir ihr altes Tonbandgerät überlassen, weil sie jetzt einen Plattenspieler bekommen hat.“
Sie löste sich sanft aus seinen Armen, ging zum Regal, wo das große rechteckige Gerät stand, auf dem zwei große Spulen lagen, eine rechts eine links. Das Band, das von einer Spule zur Anderen gezogen wurde, war schon im Tonkopf eingefädelt, sodass sie nur noch den Starknopf drücken musste und dann leise Musik aus dem eingebauten Lautsprecher erklang.
„Das ist … toll“, gab Severus zurück, der immer noch fasziniert auf das Teil starrte, das ohne Magie Musik erzeugen konnte.
„Komm … setzten wir uns, ja?“
Erst Lilys Worte rissen ihn aus den Gedanken und er kam ihrer Aufforderung nach, in dem Rückwerts aufs Bett zu ging und sich einfach darauf niederließ.
Lily indessen ergriff den Teller mit den Partyhäppchen, stellte ihn auf ihrem Schoß ab. Sie nahm eines davon und hielt es Severus vor die Lippen.
Bevor er den Mund öffnete, sah er ihr noch einen kurzen Augenblick in die Augen, ließ sich füttern und kaute genussvoll auf den Leckereien.
„Gut?“, fragte Lily etwas unsicher und beobachtet ihn genau.
„Sehr gut. Du bist eine klasse … Köchin.“ Sein Lob ließ ihr etwas Farbe in ihre Wangen schießen, doch Severus überging es einfach, auch wenn er diese Tatsache einfach nur süß fand und begann nun seinerseits ihr auch etwas zu geben, worauf sie sich gleich wieder revangierte.
„Oh, Sev, warte. Ich hab noch etwas“, fiel ihr wieder ein, stellte den Teller auf seinem Schoß ab und sprang auf. Unter dem Bett zog sie dann eine Flasche heraus, die, wie er auf den zweiten Blick sehen konnte, eine Weinflasche war.
„Wo hast du die denn her?“
„Och aus dem Keller. Mum und Dad haben so viele davon, dass es ihnen sicher nicht auffallen wird. Ich hab eine von ganz hinten genommen. Magst du mit mir ein Glas Wein trinken?“
Severus nickte heftig, denn er hatte noch nie Wein getrunken und war doch erpicht darauf, ihn zu versuchen. Vor allem mit Lily zusammen.
„Gut, dann musst du die Flasche aufmachen, ich hab keine Ahnung wie das geht.“ Mit diesen Worten drückte sie ihm auch noch die Flasche und einen Weinöffner in die Hand. Dafür nahm sie wieder den Teller und schob zuerst ihm, und dann sich noch etwas in den Mund.
Kauend betrachtete Severus nun Flasche und Korkenzieher. Er hatte schon mal gesehen, wie jemand Wein geöffnet hatte, doch nicht so bewusst, dass er hätte sagen können, er weiß, wie das geht.
„Schade, dass wir noch nicht außerhalb Hogwarts zaubern dürfen“, erklärte er missmutig.
Doch nach ein paar Versuchen, hatte er, wenn auch eher durch Zufall, herausgefunden wie das funktionierte und mit einem leisen ?Plopp', glitt der Korken schließlich heraus.
Schnell hatte Lily unter dem Bett noch zwei Gläser hervorgeholt und hielt sie Severus hin, der überrascht eine Augenbraue anhob.
„Was hast du noch alles unter deinem Bett?“, fragte er, begann dennoch gleichzeitig die blutrote Flüssigkeit in die Gläser zu schenken.
„Das verrate ich nicht“, erklärte sie und grinste.
Das ließ den Slytherin schmunzeln. Er stellte die Flasche auf dem Boden ab und nahm Lily eines der Gläser ab.
„Jetzt sollten wir wohl einen Toast aussprechen oder?“
„Hm … gut dann trinken wir auf einen wundervollen Nachmittag.“
„Ja, auf einen wundervollen Nachmittag und einen wundervollen Sommer.“
Mit einem Nicken hoben sie die Gläser an ihre Lippen und kosteten. Der Rebensaft war sehr süß und der Alkohol darin schien tief in der Flüssigkeit verborgen, so dass man ihn nicht gleich schmeckte. Lily hatte keine Ahnung gehabt, dass dieser Wein etwas Besonderes war. Er war schon etwas älter und auch der Preis etwas höher angesetzt, als bei den anderen Weinen, die noch im Keller lagen.
Jedenfalls ließ er sich beinahe wie Saft trinken, auch wenn er heimlich ins Blut drang. Sie spürten die Wärme, die sich in ihren Kehlen und schließlich in ihren Mägen ausbreitete. Sehr angenehm, leicht prickelnd. Und sie fühlten, wie er sie irgendwie ?leicht' machte.
„Nicht schlecht. Ich hatte keine Ahnung, dass Wein so gut schmeckt“, gestand Lily ihm.
„Ich auch nicht“, wagte er nach ihrem Geständnis auch zuzugeben.
Noch einmal nahmen beide einen großen Schluck. Dann ergriff sie wieder den Teller und sie fuhren fort, die köstlichen Sachen zu essen oder sich gegenseitig damit zu füttern.
Schnell war der Teller leer und auch das erste Glas, so dass er noch einmal nachschenkte. Sie merkten zwar, dass etwas mit ihnen passierte, doch sie dachten beide nicht daran, dass der Alkohol im Wein es war, von dem sie eigentlich beide nicht viel vertrugen und der sie immer ausgelassener werden ließ.
Auf einmal sprang Lily auf, stellte ihr Glas in einem Regal mit Büchern ab und streckte ihm die Hand hin.
„Kannst du tanzen? Ich liebe dieses Lied.“
„Tanzen?“ Severus war von der Idee nicht wirklich begeistert. „Ich … nein“, antwortet er leise und seine Augen glitten über ihre Gestalt. Sie sah verdammt hübsch aus in dem engen Shirt und dem netten Minirock.
„Ach komm schon. Das ist ganz einfach, es ist nur ein Steh-Blues. Ich zeige es dir, ja?“
Bestimmend ergriff sie seine Hand und zog ihn auf die Beine, die ihm auf einmal so unendlich schwer vorkamen. Doch er stellte sein Glas neben das ihre ins Regal und folgte ihr in die Mitte des Zimmers. Auf keinen Fall wollte er ihr die Freude nehmen, auch wenn er sich sicher war, dass das Ganze in einem Fiasko enden würde, denn er hatte vom Tanzen soviel Ahnung wie vom Autofahren. Nämlich gar keine.
Mit einem bezaubernden ausgelassenen Lächeln schlang sie die Arme um seinen Nacken und blickte zu ihm auf. Ihm fiel zum ersten Mal heute auf, dass er inzwischen ein ganzes Stück größer war als sie.
„Du musst deine Arme um mich legen“, forderte sie ihn leise auf.
Es fühlte sich wirklich gut an, wie sich ihre Körper aneinander schmiegten und sie sich, kaum die Beine benutzend, langsam im Takt der Musik wiegten.
Irgendwann legte sie ihren Kopf an seiner Schulter ab und begann die Melodie des Liedes mitzusummen.
Sogar Severus kannte das Lied, aus dem Radio der Nachbarn, das immerzu lief. Es war wohl im Moment ein Hit und wurde andauernd gespielt.

Aus dem Summen wurden irgendwann Worte und schließlich sang Lily leise mit:

Ooo and it's alright and it's comin' 'long
We got to get right back to where we started from
Love is good, love can be strong
We got to get right back to where we started from


Ihre Stimme klang sanft wie ein Frühlingswind an seinen Ohren und auch wenn er mitten im Stimmbruch war, und nicht wirklich singen konnte, konnte er nicht anders, als den Vers mit zu brummen.


Do you remember that day
(That sunny day)
When you first came my way
I said no one could take your place
And if you get hurt
(If you get hurt)
By the little things I say
I can put that smile back on your face

Nachdem Severus merkte, dass Lily ihn nicht auslachte, sondern sogar noch selber animiert wurde, sang sie etwas lauter.

Ooo and it's alright and it's comin' 'long
We got to get right back to where we started from
Love is good, love can be strong
We got to get right back to where we started from


Und schließlich beendeten sie das Lied zusammen.


Er: A love like ours
Sie: (A love like ours)
Er: Can never fade away
Er: You know it's only just begun
You give me your love
Sie: (Give me your love)
Er: I just can't stay away
I know that you're the only one



Das Lied klang langsam aus und die beiden blieben auch einfach stehen, sich weiter so haltend, wie beim Tanzen auch.
„Netter Song“, drückte Severus dann heraus, weil er das Gefühl hatte, irgendwas sagen zu müssen, um die entstandene Stille zu füllen. Lily hingegen nickte nur und drückte sich fester an ihn, wobei sie ihn nach hinten schob und er, als das Bett seine Kniekehlen berührte darauf plumpste.
Keiner ließ den anderen auch nur eine Sekunde aus den Augen. Wieder schlugen ihre Herzen schneller und Lily rutschte auf Severus' Schoß, ihre Arme weiterhin um seinen Nacken gelegt. Wie zwei starke Magnete fanden sich ihre Lippen wieder und es entbrannte eine heftige Knutscherei. Beinahe wild waren ihre verlangenden Küsse und irgendwie waren ihre Hände mit einem Mal überall. Mal auf seinem Rücken, dann wieder auf seiner Brust, dann fuhren sie an seinem Schenkel entlang.
Natürlich ließ Severus diese heftigen Gefühlsausbrüche von Lily nicht kalt. Überdeutlich spürte er, wie die Flammen in seinem Körper höher schlugen, sich wie Lavaströme in seine Lenden vorarbeiteten und dort heftig vor sich hin zu brodeln begannen.
Schließlich fanden auch seine Hände den Weg unter ihr knappes weißes Shirt, was sie nur noch mehr anspornte, bei dem was sie tat. Severus war sich nicht sicher, ob Lily eine Ahnung davon hatte, was sie gerade mit ihm hier anstellte. Und eigentlich wollte er es auch gar nicht wissen.
Leise keuchend schob er die andere freie Hand unter den kurzen Rock, ließ die Finger an ihrer weichen warmen Haut entlang nach oben wandern, als … als mit einem Mal die Türe aufgestoßen wurde und ein dürres Mädchen mit blonden Haaren in das Zimmer stürzte, ein Kleid vor sich haltend, das auf einem Bügel hing.
„Lily, schau mal mein neues …“ Weiter kam sich nicht, denn in dem Moment ging es irgendwie drunter und drüber.
Lily rutschte von Severus Schoß und begann mit einem Mal auf dem Boden etwas zu suchen. Snapes Ohren wurden knallrot, während seine Nase noch blasser wurde.
„Sev, welche Farbe sagtest du, hat der Knopf, denn du verloren hast?“
Zwei verdutzte Gesichter blickten jetzt zu Lily, die unter dem Bett zu suchen begonnen hatte, um ihr hochrotes Gesicht vor ihrer Schwester zu verstecken.
„Ähm … schon gut Lily. Ist nicht so … schlimm. Kannst ihm mir ja geben, falls er wieder auftaucht. Vielleicht hab ich ihn ja auch … auf der Straße verloren.“
Die Situation war wirklich sehr … bizarr im Moment.
Eine Petunia, die kein Wort sprach und nur mit offenem Mund da stand, war ein seltsamer Anblick. Mal abgesehen davon, dass es komisch aussah, wie Lily den Kopf unter ihr Bett gesteckt hatte und sie so tat, als würde sie etwas suchen. Severus der sich noch nie so fehl am Platz vorgekommen war und versuchte irgendwas Geistreiches zu sagen.
„Schicke Frisur“, kam es schließlich über seine Lippen, doch das war für Petunia irgendwie der Startschuss.
„Sag mal Lily, wissen Mum und Dad, dass ?der da' hier ist?“ Bei dem Wort ?der da' deutete sie verächtlich auf Severus.
„Ja, wissen sie“, log sie und kam jetzt endlich wieder auf die Beine. „Und ?der da' heißt Severus, das hab ich dir schon oft genug gesagt.“
„Hab ich dir schon oft genug gesagt“, äffte sie Lily nun nach. „Ich glaub dir kein Wort. Zumal ich nicht verstehen kann, warum du mit dem Snape Jungen immer noch rumhängst. Er hat doch gar nicht deine Klasse.“
Severus wollte schon etwas darauf antworten, als Lily sich vor ihn stellte, so dass er Petunia nicht mal mehr sehen konnte.
„Es geht dich gar nichts an, mit wem ich befreundet bin oder nicht. Und jetzt verzieh dich und schreib deinem Schatzidutzi einen Brief.“ Mit diesen Worten schob sie ihre Schwester zur Türe hinaus und schlug diese zu.
„Lily ich glaub dir nicht, dass Mum und Dad das wissen. Ich werde es ihnen sagen“, mit diesen Worten hörten sie, wie Petunie, mit schnellen Schritten die Stufen nach unten rannte und laut „Muuuuum ... Daaaaaad“, rief.
Was unten gesprochen wurde, konnten sie dann nicht mehr hören und Lily lehnte sich mit dem Rücken gegen die Türe, die Augen geschlossen. Sie öffnete sie erst wieder, als sie eine Bewegung vor sich registrierte. Sev war aufgestanden und zu ihr getreten.
„Du hast sie angelogen“, stellte er einfach trocken fest.
„Sie geht mir auf die Nerven“, gab sie nur als Entschuldigung zurück.
„Du bist verdammt süß, weißt du das?“
„Süß? Wohl eher stinksauer. Ich hatte gehofft, sie kommen erst in zwei Stunden wieder.“
„Schon gut. Es war toll … mit dir zu … tanzen. Lily?“
„Hm?“, ihre Augen wirkten jetzt irgendwie traurig, so dass er ihr Gesicht in seine Hände nahm und mit den Daumen über ihre Wangen strich.
„Wenn mein Vater wieder Nachtschicht hat … ich meine … könntest du dir vorstellen … glaubst du …?“ Er kaute auf seiner Unterlippe herum.
„Was?“
„Können wir uns wieder in dem verlassenen Haus treffen?“
Zuerst antwortete sie ihm nicht, seine Finger lagen nun still auf ihrem Gesicht und ihre Augen musterten den anderen eingehen. Als Severus sich schon mit einem ?Nein' in Gedanken abgefunden hatte, nickte Lily schließlich doch noch.
„Ich wüsste nicht, was ich lieber tun würde und ich kann es kaum erwarten.“
Mit einem Mal begannen die dunklen Augen des Slytherins zu leuchten und ehe Lily es sich versah, hatte er schon wieder Besitz von ihren Lippen ergriffen.
Erst ein lautes ?Rums' riss sie aus ihrem innigen Kuss. Petunia hatte ihre Zimmertüre hinter sich laut ins Schloss geworfen, dass sogar die Wand erbebte. Sicherlich deshalb, weil sie bei ihren Eltern nicht das gewünschte Ergebnis erreicht hatte und sie den Besuch von Severus nicht mal im Ansatz so schlimm empfanden, wie Petunia das wohl tat.
Stirn an Stirn gelehnt, standen sie nun an der Türe und blickten sich an.
„Das … war mein allerschönster Tanz“, flüsterte Lily irgendwann und Severus nickte.
„Vielleicht ist es besser, wenn ich jetzt … gehe. Nicht dass du noch ärger bekommst.“
In Lilys Gesicht konnte er sehen, dass es ihr ganz und gar nicht recht war, auch wenn sie schließlich nickte und mit einer Hand über seine Wange strich.
„Wir sehen uns aber die nächsten Tage?“
„Ich werde so oft ich kann zu dir kommen. Oder wir treffen uns in dem kleinen Park, am Fluss.“
„Park … Park ist gut. Ich werde ab zwei Uhr immer dort sein und auf dich warten.“
Mit einem Nicken und noch einem abschließenden leidenschaftlichen Kuss stimmte er dem Vorschlag zu und als er sich von ihr schließlich löste, schenkte er ihr ein Lächeln.
„Ich …“, begann er, doch die Worte wollten einfach nicht über seine Lippen kommen. Es war mit einmal, als würde seine Zunge an seinem Gaumen festkleben.
„Ja..“, antwortet Lily leise, woraufhin er die Türe öffnet, nicht sicher, ob sie seine Andeutung verstanden hatte oder nicht.

*****


Bis heute war Severus Snape nicht sicher, ob sie jemals geahnt hatte, dass er ihr in dem Moment versucht hatte, seine Liebe zu gestehen. Er war sich auch bis zu diesem Augenblick nicht sicher, ob sie das jemals gewusst hatte, denn er war nie fähig gewesen diese Worte auszusprechen, auch wenn alles in ihm danach schrie, sie ihr zu sagen. Zu flüstern oder ihr zuzurufen. Sie der ganzen Welt zuzurufen.
Und nun? … Nur ein Mensch hatte es je gewusst. Nur ein Einziger, dem er es unter Tränen und seelischen Schmerzen gestanden hatte.
Albus Dumbledore.
Doch ihm hatte er das Versprechen abgenommen, dass er es niemals jemanden erzählten durfte.
Niemals ...


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Beziehungskomödien aufzubauen und die entsprechenden Dialoge zu schreiben kann Joanne K. Rowling so gut wie Woody Allen. Im vierten und fünften Band ist das schön zu beobachten, wenn es die ersten Eifersüchteleien zwischen den Freunden gibt.
Klaus Fritz