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Fanfiction

Partners in Crime - Sex on the beach... oder auch nicht.

von Kraehenfeder

Kapitel 5 – Sex on the beach… oder auch nicht.

Sirius Kinnlade klappte in Zeitlupe nach unten. Selbst wenn er schneller verstanden hätte, was Draco plante, hätte er es nicht verhindern können, so erstarrt war er in diesem Moment.
Merlin, er war wirklich für Liebe, Frieden, Einigkeit und diesen ganzen Kram, aber gerade hätte er nichts lieber getan als diesem dummen, hirngeschädigten Kind auf seiner Couch einen Kinnhaken zu verpassen, der sich gewaschen hatte.
Nur, dass das nicht mehr nötig zu sein schien. Dracos Pupillen weiteten sich für einen Moment, dann verdrehte er die Augen und kippte nach hinten. Fuck, fuck, fuck. Sirius sprang auf und fing den blassen Körper auf. Das konnte er doch nicht machen. Nicht hier. Nicht in seiner Wohnung. Hatte der Junge irgendeine Ahnung was hier los war, wenn der Malfoy-Erbe in seinen vier Wänden ins Gras biss?
Was fĂĽr ein Schwachkopf schluckte auch eine ganze TĂĽte von Pillen, von denen er wusste, dass sie Rauschmittel waren?
Scheinbar aber welche, die gegen Adrenalin und Panik nicht ankamen, denn Sirius fĂĽhlte sich total nĂĽchtern. Trotzdem wusste er nicht, was er machen sollte. Er konnte Draco nicht ins St. Mungos bringen, das wĂĽrde zu viele Fragen aufwerfen. Aber er konnte den Kleinen ja auch nicht verrecken lassen.
Entschlossen schleifte Sirius den leblosen Körper ins Bad. Nur der hektische Puls und das Flattern seiner Augenlieder verrieten, dass der Blonde überhaupt noch am Leben war. Wirklich, wie dumm konnte man sein? Was hatte er sich von dieser Aktion erhofft? Hektisch drehte Sirius den Wasserhahn auf und spritzt dem Jungen, den er auf den gekachelten Bonden gelegt hatte, Wasser ins Gesicht. Nicht zum ersten Mal verfluchte er die skurrile Einrichtung seiner Wohnung. Eine Badewanne die wie eine Kokosnuss aussah, kein richtiges Waschbecken, sondern eher eine Vorrichtung, die Ähnlichkeit mit einem Wasserfall hatte.
„Draco? Hey, Draco.“ Er schlug ihm leicht ins Gesicht, auf eine Reaktion hoffend. „Draco, du gottverdammter Hurensohn, mach die Augen auf!“, brüllte Sirius letztlich und ironischerweise schien Draco auf diesen Ton anzuschlagen. Wahrscheinlich war er ihn von seinem Daddy gewöhnt.
„Merlin…“ Dem Schwarzhaarigen stand schon der Schweiß auf der Stirn.
„Nicht wieder einschlafen, Draco, hörst du? Bleib wach… Rede mit mir…“
„Wieso fliegen kleine Kürbiskuchen durch dein Bad?“, nuschelte Draco vom Boden.
Wenn das nicht so schlecht enden könnte, wäre nun der Zeitpunkt für einen endlosen Lachanfall gekommen.
„Lockert die Atmosphäre auf“, grummelte Sirius also nur, während er wie von Sinnen seinen Toilettenschrank durchsuchte. Natürlich wurde sein Witz nicht honoriert. Als er gefunden hatte was er suchte, zog er Draco, der einen unverständlichen Protestlaut von sich gab, zur Toilette und flößte ihm eine tiefschwarze Flüssigkeit ein.
Keine zwei Sekunden später hing Draco würgend und spuckend über der Toilettenschüssel. Eigentlich hätte der Idiot es verdient, jetzt seinem Schicksal überlassen zu werden, aber so kaltherzig konnte nicht mal Sirius sein. Wenn dem Kleinen etwas passierte, das wäre nicht schön. Auch für sein Gewissen nicht. Also legte er Draco einen nassen Waschlappen in den blassen Nacken, strich ihm das Haar aus der Stirn und strich beruhigend über seinen Rücken.
Dem Blonden schien es ganz offensichtlich nicht zu behagen, dass Sirius ihm beim Kotzen zusah, aber er war nicht in der Verfassung sich dagegen zu wehren.
Endlose Minuten später verstummten die würgenden Geräusche und Draco rutschte zur Seite. Sirius lehnte ihn gegen die Wand und musterte ihn prüfend. Sein Blick wurde von wässrigen Augen erwidert, die tief in ihren Höhlen lagen, umrahmt von einem blutleeren Gesicht. Sirius wischte dem Jungen fahrig mit einem nassen Tuch über das Gesicht.
„Warte hier!“, befahl er und verließ das Zimmer. Gut, eigentlich war nicht zu erwarten gewesen, dass Draco jetzt floh, aber okay. Vertrauen war gut, Kontrolle war besser.
Als Sirius jedoch mit einem Glas wiederkehrte, hatte sich der Malfoy-Sprößling noch keinen Zentimeter bewegt.
Der Ältere füllte das Glas mit Wasser und gab ein paar Tropfen eines Ausnüchterungstranks hinzu. Schaden konnte es nichts. Dann hielt er es dem Jungen an die Lippen und half ihm, ein paar Schlucke zu trinken.
„Was hast du dir dabei gedacht, du Narr?“, fauchte Sirius schließlich.
„Ich… ich wollte nicht, dass du mich wegschickst“, krächzte Draco mit rauer Stimme.
Daraufhin stieß sein Gegenüber einen animalischen Laut aus, der aber nicht vor den Hintergrund einer sexuellen Begegnung passte. Es war eher das Wutgeheul eines Raubtiers, das – obwohl es überlegen war – verzweifelte.
„Hör auf, ich will das nicht hören!“, protestierte er doch, Draco ließ sich nicht zurückhalten: „Ich liebe dich, Sirius. Du hast ja keine Ahnung wie das ist… Aber du wirst schon noch merken, dass…“
„Sei still, Draco.“ Sirius rieb sich über die Schläfen. „Ich muss nachdenken.“
Das musste er wirklich. Er konnte den Kerl schlecht so auf die StraĂźe setzen, aber was sollte er sonst mit ihm machen?
„Ich bin ein Malfoy, wenn du nur…“
„Draco, ich hab’ gesagt du sollst still sein! Was verstehst du daran nicht? Noch ein Wort darüber, dass du ein Malfoy bist und ich sorg’ dafür, dass wirklich du diesmal Schnecken kotzt! Ich weiß, dass du ein Malfoy bist – wir sind zufällig verwandt, du Spatzenhirn!“
Dass man ihm in Erinnerung brachte, dass sie vom selben Blut abstammten, brachte Draco kurzzeitig zum Schweigen.
Sirius nutzte diese Zeit um eine Entscheidung zu treffen. Auch wenn es wahrscheinlich genau das war, was der Blondschopf hatte erreichen wollen, blieb ihm nicht viel anderes ĂĽbrig als ihn heute Nacht hier zu behalten.
„Steh auf und komm mit“, herrschte Sirius ungehalten.
Draco starrte ihn aus großen Augen, befolgte seinen Befehl aber. Naja, er versuchte es zumindest. Kaum, dass der Junge sich an der Wand hochgestemmt hatte, sackten seine Beine wieder unter ihm weg und es war nur Sirius’ Geistesgegenwart zu verdanken, dass er nicht auf den Boden aufschlug.
Als Sirius ihn hoch hob, kuschelte sich Draco begeistert an die breite Brust.
„Bilde dir ja nichts drauf ein. Beim nächsten Mal, wenn du so einen Scheiß machst, werf ich dich ausm Fenster“, knurrte Sirius.
Darauf bekam er keine Antwort. Beunruhigt senkte er den Blick, um ins Gesicht des Blonden zu gucken, der beinahe panisch aussah. „Nicht auf das Sofa! Ich schlafe nicht auf dem Sofa!“
„Und ich schlafe nicht mit dir in einem Bett“, stellte Sirius unnachgiebig fest.
„Dann nimm du halt die Couch! Aber ich schlafe nicht über diesem… diesem Fisch!“
„Ich glaub’, ich spinne. Ist das hier meine Wohnung oder ist das meine Wohnung? Merlin, wieso soll ich auf der Couch schlafen? Und wenn du was gegen Archie hast, kannst du gleich gehen!“
„Archie?“ Obwohl er – selbst für seine Verhältnisse – noch immer unnatürlich blass war, schien wieder Leben in Draco gekommen zu sein. „Dieses Ding hat einen Namen?!“
„Natürlich hat er einen Namen.“
Sirius entsann sich noch gut an eine der wenigen Partys, die er mal in seiner Wohnung gefeiert hatte. Einer seiner Freunde wollte im Vollsuff unbedingt Archie grillen. Es hatte nicht mehr viel gefehlt und Sirius hätte seinen Kumpel umgebracht. Niemand, aber auch niemand, rührte Archie an.
„Eigentlich ist die Couch perfekt für dich…“, warf Sirius ein, der noch immer mit Draco auf dem Arm mitten im Raum stand. Der Blonde hingegen sah so aus, als würde er auch die ganze Nacht so verharren wollen und warf ihm einen fragenden Blick zu.
„Naja, wenn du dich auf den Bauch legst, kann dir Archie einen runterholen. An mich denken darfst du dabei, aber mehr auch nicht, damit das klar ist.“
Dracos Gesichtsfarbe wechselte in Rekordgeschwindigkeit von WeiĂź zu GrĂĽn zu Rot und dann wieder zu WeiĂź.
„Da-… Das ist nicht lustig, Black.“
„Verwunderlich, dass Lucius einen Sohn duldet, der ein so ernsthaftes Sprachproblem hat…“, murrte der Besagte und schlug dann doch den Weg zu seinem Schlafzimmer ein.
Der Türrahmen dieses Raumes war von Efeu überwuchert, das er – wie eigentlich alle anderen Pflanzen – hegte und pflegte wie ein eigenes Baby. Doch anstatt einer Tür trennte ein dichter Vorhang aus glitzernden silbernen, grell pinken und leuchtend grünen Pailletten die beiden Zimmer voneinander.
Draco liefen fast die Augen ĂĽber, als sie das Schlafzimmer betraten.
Der Raum war scheinbar noch größer als das Wohnzimmer. Mitten durch sein Schlafzimmer hatte Black eine riesige Hängematte gespannt, in der mehr als zwei Menschen locker Platz finden konnten. Befestigt war diese – äußerst gemütlich aussehende – Vorrichtung an zwei riesigen Palmen, die jeweils in einer Ecke des Zimmers standen. Auch diese wucherten bis an die Decke, waren aber eher Zauberwerk als echt. Die einzigen künstlichen Pflanzen, die sich Sirius zu besitzen erlaubte.
Der Boden war mit Sand aufgeschüttet. An der Wand neben der Tür befand sich eine Felsformation, die wie eine Klippe aussah – eine Klippe, die sich über die ganze Wand ausbreitet und Vertiefungen und Einbuchtungen besaß, die als Kleiderschrank genutzt wurden.
Hinter der Hängematte waren Decken und Kissen auf dem Boden ausgebreitet, auf denen man scheinbar ebenfalls schlafen konnte. Eine Gitarre lehnte an der Wand neben einem kleinen Haufen von Kokosnüssen, die man scheinbar aufklappen konnte.
„Noch freakiger geht’s ja wohl nicht mehr, oder?“, brachte Draco gerade noch heraus, bevor er seinen Blick zur Decke richtete.
„Scheiße, war das Dumbledore?“
Wie in der großen Halle von Hogwarts, hatte man in Sirius’ Schlafzimmer das Gefühl, in einen echten Himmel zu gucken.
„Nö, der Innenarchitekt.“ Er stellte Draco auf seine eigenen Füße, hielt ihn aber sicherheitshalber fest. „Das mit den Schlangen war auch seine Idee.“
„Schlangen?“, quietschte Draco und blickte sich panisch um.
„War nur ein Scherz, Babe…“, erwiderte Sirius grinsend und fing sich den ersten bitterbösen Blick des Tages.
So langsam schien der Blonde wieder klar denken zu können, denn er rückte immer näher an Sirius heran.
„Black, gib’s doch zu… Du willst was von mir. Sonst würdest du mich nicht mit in dein Schlafzimmer nehmen.“
„Ich nehme dich mit in mein Schlafzimmer, weil du gerade eben versucht hast, dich umzubringen, du Volltrottel.“
Dracos Mund öffnete und schloss sich. Man sah sehr deutlich die Erkenntnis in seinen Augen aufleuchten, dass er beinahe drauf gegangen wäre.
„Du… du hast mir das Leben gerettet!“ Er legte den Kopf in den Nacken und starrte verzaubert zu Sirius auf.
Dieser stöhnte verzweifelt auf. Nicht auch noch das. „Ja, aber es war unwichtig und ich möchte keinen Dank dafür.“
„Du hast mich gerettet! Dir muss was an mir liegen!“
Dieser Junge hatte ungefähr die verquerste Logik, die ihm je untergekommen war.
„Hätte ich dich lieber abrecken lassen sollen?“, fragte er.
Draco ignorierte seine Frage und legte die Hände auf Sirius’ Brust. „Ich weiß, wenn du mich nicht hättest retten können, dann wärst du mit mir gestorben...“
Sirius schob ihn rigoros zurück. „Du tickst wirklich nicht mehr richtig, Draco. Zieh deine Schuhe aus, sonst versaust du meinen Sand. Und dann leg dich schlafen. Auf die Decken da hinten. Ich nehm’ die Hängematte.“
„Damit du mich beim Schlafen beobachten kannst…“
„Damit ich mich vor dir in Sicherheit bringen kann“, stellte Sirius richtig. Er zog die Stirn kraus. Waren das die Nachwirkungen der Drogen oder verhielt der sich immer so bekloppt? Das war wirklich unfassbar.
Eine zweiundzwanzig-jährige männliche Jungfrau, die nichts vertrug und zu einer der edelsten Familien des Landes gehörte, hier, in seinem Schlafzimmer.
Draco hatte sich unterdessen seiner Klamotten entledigte und wollte gerade die verbliebene Boxershorts herunterziehen, wobei er Sirius fixierte, als dieser warnend die Hand hob.
„Die lässt du an…“
Egal, ob es nun Malfoy war oder nicht, seine Selbstdisziplin war nicht grenzenlos. Wenn der Junge so weiter machte wĂĽrde er schneller als ihm lieb war, bekommen was er angeblich wollte.
„Aber ich schlafe immer nackt…“
„Schön, aber hier tust du’s nicht, sonst kannst du gehen, verstanden?“
„Du spielst Gitarre?“, fragte Draco plötzlich.
„Ja, aber nicht für dich.“
„Welche Liebeslieder?“
„Draco, geh schlafen, oder ich helfe bei deinem nächsten Selbstmordversuch nach.“
„Wie romantisch…“, seufzte Draco und ließ sich auf sein Lager sinken. Sirius beobachtete ihn wachsam. Erst als er sicher war, dass der Blonde wirklich dabei war einzuschlafen, entledigte er sich seiner Jeans und hüpfte mit Shorts und T-Shirt bekleidet in die Hängematte. Vielleicht träumte er ja nur. Vielleicht war der Stoff wirklich schlecht und er bildete sich das alles nur ein… Vielleicht saß er immer noch mit Draco auf seiner Couch und würde gleich die Augen aufschlagen, um über diesen Schwachsinn zu lachen. An diese Hoffnung klammerte sich Sirius erbittert, während er in die Felder des Schlafes hinüber gezogen wurde.


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