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Fanfiction

Partners in Crime - Von Verrätern und Verbrechern

von Kraehenfeder

Ich nutze die Zeit, in der die Farbe in meinen Haaren hoffentlich wirkt, um das Chap zu poste, habe ich mir gedacht.
Dr. S: Madame! Danke für Ihr Feedback *-* Wie wunderbar, dass du unsere Story in ihrer Post-Phase mit diesen wichtigen Hintergrundgedanken untermalst... Du bist wie immer das I-Tüpfelchen, du armes Beta-loses Vieh. :D Da ich mit dir leide, hier noch ein Aufruf an unsere (wenigen? =P) Leser: Dr. S sucht eine Beta... :D Man sollte das Genre Slash mögen, die deutsche Rechtschreibung und Grammatik beherrschen und in der Lage sein, meiner wunderbaren Partnerin eine PN zu schreiben, um sich selbst vorzuschlagen... (Und das gewisste Etwas braucht man natürlich auch.) =P
Hauself: Jaaah... Draco gerät einfach nie an die Menschen, die ihm gut tun würden, nicht wahr? -lechz- Ich würde ihn dir ja gern zu Weihnachten schenken, aber Sirius gibt ihn nicht her. -nochmal probeweise dran rumreiß und angeknurrt werd- Mist, nichts zu machen. Tut mir leid. :D -Weihnachtsmann mit Dracos Gesicht rüberschieb- Darfst auspacken, schmecken, lecken... Ehm, hust *g* Guten Appetit. :D und danke für's Kommi!

Einen schönen, dritten Advent euch allen... wir rasen rasant auf Weihnachten und noch rasanter auf das siebte Chap zu :D

Kapitel 7 – Von Verrätern und Verbrechern

Sirius blieb allein in seiner Wohnung zurück, nachdem Draco einen seiner dramatischen Abgänge hingelegt hatte.
Ganz langsam zog er eine Augenbraue hoch, während er auf die geschlossene Tür vor sich starrte. Er verbot sich, darüber nachzudenken, dass Draco vielleicht auch nur im Ansatz recht gehabt haben konnte. Stattdessen stempelte er das kleine, blonde Frettchen als hoffnungslosen Fall ab. In einem war er sich sicher: Draco würde wieder kommen. Unkraut verging bekanntlich nicht.
Mit den Schultern zuckend drehte sich Sirius um und betrat das Wohnzimmer. Etwas verwundert betrachtete er sein Sofa, in dem sich Archies Gestalt abzeichnete. Er ging vor dem Fisch auf die Knie und stupste gegen das Aquarium, äh… den Einrichtungsgegenstand,… wie auch immer. „Was ist denn mit dir los, Kumpel?“
Doch der Fisch, der sonst freudig auf Zuwendung reagierte, ließ sich nur träge durch das Wasser gleiten und machte einen bemitleidenswerten Eindruck. Dabei stupste er immer wieder gegen eine bestimmte Stelle an der Sitzfläche, wenn er an ihr vorbeikam. Nach kurzem Nachdenken erkannte Sirius, dass es der Platz war, auf dem Draco gestern gesessen hatte.
„Merlin“, keuchte Sirius und ließ sich nach hinten plumpsen, so dass er letztendlich auf seinem Hintern landete.
„Du bist ein elender Verräter, Archie“, zischte er ungehalten und blickte das Tier anklagend an. „Er beleidigt dich unentwegt und du frisst dir einen Narren an ihm.“ Er erhob sich. „Obwohl sein Arsch wirklich nicht zu verachten ist. Trotzdem…“ Er zog die Augenbrauen zusammen. „Sei froh, wenn du heute noch was zu fressen kriegst.“
Damit drehte sich Sirius um und entschied, dass Zeit war zur Arbeit zu gehen. Da Draco in einem Anflug von suizidaler Idiotie seinen Vorrat an Pillen vernichtet hatte, durfte er heute Mittag neue kaufen. Und so lange konnte er ruhig mal ein bisschen Aktenkram abarbeiten.
Also tat Sirius eben das und verließ sein Büro im Ministerium in den folgenden drei Stunden nur ein einziges Mal, um eine Zigarette zu rauchen. Er war überrascht, dass Draco nicht schon wieder vor seiner Tür herumkroch.
Vielleicht hatte der Junge doch mehr Durchhaltevermögen, als er ihm zutraute. Sirius zog die Bürotür hinter sich zu und versperrte sie mit einem Zauber. Er wollte gerade gehen, als gedämpfte Stimmen ihn aufhielten. Eine davon kam ihm ziemlich bekannt vor. Er blieb neben der Tür eines Kollegen namens Fraser stehen. Der Mann war Schotte und erst vor kurzem in diese Abteilung versetzt worden.
„Hier ist das Geld unseres Spendenballs“, erklang Lucius Malfoys Stimme.
„Uhm, Mr Malfoy…“, erklang nach kurzer Stille „Das sind mindestens fünfhundert zu wenig.“
„Ich glaube mich verhört zu haben, Mr Fraser. Was unterstellen Sie mir?“ Der alte Malfoy hatte seinen eisigsten Tonfall eingeschlagen.
„Ich unterstelle Ihnen überhaupt nichts, Mr Malfoy. Aber die Aufzeichnungen dieses Abends, - ich bitte Sie nicht zu vergessen, dass ich ebenfalls Anwesend war – besagen eindeutig, dass mindestens 2000 Pfund gesammelt wurden, zusammen mit den Spenden der Unternehmen. Und was Sie mir hier vorlegen, sind unbestreitbar nur 1500 Pfund.“
Sirius horchte auf. Na hoppla, was ging denn da ab? Würde der gute Malfoy Senior denn jetzt schon Spendengelder unter der Hand kassieren?
Sirius hatte von diesem Wohltätigkeitsball gehört. Die reinblütigen Familien zogen solcherlei Dinge des Öfteren ab, wahrscheinlich um ihr Image nach ihrer Rolle im Krieg aufzupolieren. Da der letzte dieser Bälle auf Malfoy Manor stattgefunden hatte, oblag es Lucius Malfoy, die Einnahmen an das Wohltätigkeitsprojekt der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit zu überreichen.
Fraser und andere Mitarbeiter waren nämlich momentan damit beschäftigt, Zauberschulen in ärmeren Ländern zu gründen, was eine nicht ganz billige Aktion war, aber immerhin in Muggelgeld abgewickelt werden konnte.
„Hören Sie mir gut zu, Fraser…“, kam es in diesem Moment drohend von Malfoy. „Wagen Sie es ja nicht, falsche Verdächtigungen zu säen. Ich sage Ihnen, dass wir nicht mehr Geld eingenommen haben, als hier vor Ihnen auf dem Tisch liegt.“
„Unfassbar. Ich weiß, dass Sie lügen und andere Leute wissen es auch! Es gab gestern Abend genug Zeugen, ich werde dies dem Minister melden…“ Er verstummte plötzlich.
Sirius musste sein Ohr gegen die Tür drücken, um Malfoy zu verstehen.
„Gar nichts werden Sie tun, Fraser, glauben Sie mir, Sie würden es bereuen!“
„Ich habe keine Angst vor Ihnen!“, spie der Schotte aus.
„Sie nicht… Aber ihr kleines Töchterlein vielleicht.“
Auch ohne die Szene erkennen zu können, sah Sirius seinen Kollegen vor seinem inneren Augen erbleichen.
„Sie... Sie...“
„Seien Sie still, Fraser und machen Sie ihre Arbeit. An die Belege von gestern Abend werden Sie nie kommen, von daher werden Sie nichts beweisen können. Also passen Sie lieber gut auf ihr kleines Mädchen auf.“
Sirius drückte sich in eine Niesche als Malfoy aus dem Zimmer gerauscht kam. Einige Minuten verharrte er wo er war, dann steckte er den Kopf in Frasers Büro. Der Schotte hatte das Gesicht in den Händen vergraben.
„Alles klar bei dir, Mann?“
Fraser hob überrascht den Kopf. „Ja, ja, sicher. Alles klar“, murmelte er zerstreut.
Sirius starrte seinen Kollegen noch einen Moment lang an, doch dieser hatte seinen Blick wieder der Tischplatte zugewandt, also drehte sich Sirius um und ging.
Er würde dieser Sache auf den Grund gehen – aber ohne Frasers Hilfe, denn jemand, der erpresst wurde, war keine große Hilfe.
Andererseits hatte er doch die perfekten Connections für diese Sache. Er würde einfach mal Malfoy Junior nach den krummen Sachen abklopfen, die sein Vater so trieb. Und wenn er das beweisen konnte, würde er die Sache Harry vorlegen und Lucius hatte ein Problem. So einfach war das. Beschwingt setzte sich Sirius den neugierigen Blicken aus, als er zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen Pillen kaufte, die ihm normal für fast zwei Wochen reichten. Dann apparierte er in die Nähe des Malfoy Anwesens, das er nur zu gut von innen kannte – aus seiner Kindheit. Viele unnütze Dinnerpartys und Empfänge hatte er hier verbringen müssen, die aber nun immerhin den Vorteil erwiesen, dass er die Schutzzauber, die seit Voldemorts Fall milder waren, und die Geheimgänge alle kannte.
Der Herr des Hauses schien noch immer nicht zurück zu sein, deshalb begegnete er niemandem außer einem verdutzten Hauself, dem er eine ziemlich fantasievolle Geschichte auftischte, während er die Gänge des oberen Stockwerks entlang schlich. Draco hatte seine Zimmer bestimmt hier oben, wahrscheinlich im hinteren Flügel, wo man mehr Privatssphäre hatte. Das Haus war der reinste Irrgarten. Wahrscheinlich kamen Narzissa und Lucius die wenigste Zeit auch nur bis vor die Zimmertüren ihres Sohnes.
Als Sirius eine große Flügeltür fand, auf der sich einige eingravierte Schlangen bewegten und auf der zwei auf dem Besen sitzende Gestalten sich hin und her jagten – nahm Draco die Rivalität zwischen ihm und Harry wirklich so mit? - atmete er tief durch und räusperte sich. Dann klopfte er energisch an.
„Moment“, rief Dracos überraschte Stimme. Volltreffer. Dann öffneten sich die Türen und er starrte in das verdutzt Gesicht eines ziemlich erledigt aussehenden Dracos. Ohne zu zögern schob Sirius den Jungen in den riesigen Raum, der wohl sein Wohn- und Schlafzimmer war.
Erst als er die Türen wieder hinter sich geschlossen hatte, blieb er stehen. Draco stand vor ihm und starrte mit offenen Mund zu ihm hoch. Sein Oberkörper war nackt, er trug nur eine Jeans und seine Augen sahen seltsam... geschwollen aus. Als ob er geweint hätte. Ach du Scheiße. Auch das Zimmer war abgedunkelt. Na wunderbar. Was ein Mädchen.
„Ähm, geht’s dir gut?“, fragte Sirius vorsichtig.
„Was ist das denn für eine Frage?“, schniefte Draco.
„Mh, nun...“ Sirius kratzte sich am Kinn und legte dann einen Finger unter das von Draco, um seinen Kopf im dämmrigen Licht hin und her zu drehen. „Solange das nur der Liebeskummer ist, und nicht die Spätfolgen deiner Überdosis sich bemerkbar machen...“ Damit trat er an das verhangene Fenster und riss die schweren Vorhänge auf. Helles Sonnenlicht flutete den Raum.
Draco kniff die Augen zusammen. „Was soll das, Black?“
„Ich muss mit dir reden.“
„Oh.“ Dracos Augen wurden groß. „Ich wusste, dass du es dir anders überlegst!“
Sirius brauchte einen Moment, um zu verstehen, was der Blonde meinte, dann schüttelte er wild den Kopf. „Vergiss es, Kleiner. Es geht um etwas anderes. Aber erstmal...“ Sirius seufzte und blickte sich um. Sein suchender Blick fand die Tür, die hoffentlich ins Badezimmer führte und riss sie auf. Leider bot sich ihm der Blick in einen riesigen Ankleideraum. Merlin. Draco schien ungefähr dreimal so viel Kleider wie er selbst zu besitzen und die meisten davon kosteten wohl so viel wie sein gesamtes Outfit. So verschwenderisch war ja nicht einmal er.
„Ähm... ja.“ Damit eilte Sirius zur anderen Tür, die schlussendlich in das Badezimmer führte und kam mit einem feuchten Tuch wieder heraus.
„Setz dich mal hin“, meinte er und deutete auf Dracos Bett. Misstrauisch tat dieser was er ihm sagte und Sirius stellte sich vor das Bett um sich über ihn zu beugen. Er musste sich ja schließlich noch ein paar Pluspukte auf das Konto laden.
„Beug den Kopf nach hinten“, meinte er leise und begann, Dracos geschwollene Augen mit dem kalten Tuch abzutupfen.
„So“, meinte er schließlich. „Und jetzt hörst du auf zu weinen, ja?“
„Mphf.“
„Draco“, schnaubte Sirius, schon wieder nahe am Ende seiner Gedulde. „Auch andere Mütter haben schöne Söhne.“
„Aber keiner ist schön wie du...“
Der Ältere machte sich nicht die Mühe zu antworten, stattdessen ließ er sich neben Draco auf die Matratze sinken und gähnte.
„Auch gut. Aber deswegen bin ich nicht hier.“
„Warum dann?“, kam es skeptisch von Draco.
„Erinnerst du dich an den Wohltätigkeitsball, der vor ein paar Tagen hier bei euch veranstalt worden ist?“
„Wie könnte ich den vergessen haben“, meinte Draco säuerlich. „Ich musste an diesem Abend mindestens zehn Tänze mit Pansy tanzen.“ Auch das ließ Sirius unerwidert, stattdessen maß er den Blonden mit abschätzenden Blicken. Dann entschied er, einfach mit der Tür ins Haus zu fallen. „Dein Vater unterschlägt einen Teil der Gelder.“
Einen Moment herrschte Stille. „Ich weiß“, antwortete Draco schließlich leise.
„Gut.“
„Das ist so sinnlos. Wir haben genug Geld, mehr als genug. Wir könnten noch viele Jahre üppig davon leben, ohne auch nur arbeiten gehen zu müssen, wenn wir wollen würden...“ Sein Blick war ins Leere gerichtet und Sirius bekam das Gefühl, dass er eher mit sich selbst redete.
„Äh, ja...“, fiel er also in diesen Monolog ein. „Deswegen müssen wir etwas dagegen unternehmen.“
„Manchmal habe ich Angst, dass ich einmal genau wie mein Vater werde.“
Mindestens so arrogant bist du ja schon, dachte Sirius bei sich, sprach es aber nicht aus. Er hatte wirklich keine Lust sich jetzt auch noch mit Dracos Zukunftsängsten auseinander setzen zu müssen.
„Wie gesagt. Wir werden etwas dagegen unternehmen.“
Plötzlich horchte Draco auf. „Wir?“
„Genau“, meinte Sirius mit dem schönsten Strahlen. „Und ohne dich ist es nicht möglich.“
Man konnte die Herzchen förmlich in Dracos Augen aufleuchten sehen. „Wir müssen uns dann doch sicher nochmal bei dir treffen, oder?“
Sirius überlegte kurz und nickte dann seufzend. „Aber sicher.“
„Okay. Was soll ich machen?“
Sirius Hand fuhr unbewusst über die Innentasche seiner Jacken, in die er vorhin die Kopien von den Bestätigungen gesteckt hatte, dass Malfoy 1500 Pfund im Ministerium abgegeben hatte.
„Du wirst im Büro deines Vaters nach den Belegen suchen, die den eingenommenen Betrag von diesem Ball festgehalten haben. Fertige Kopien an. Wenn du kannst, auch die der Checks, die man abgegeben hat. Dann nimmst du das Zeug und bringst es zu mir.“


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Selbst Muggel wie wir sollten diesen freudigen, freudigen Tag feiern! Jenen nämlich, da sich der Londoner Verlag Bloomsbury entschloss, die Manuskripte der britischen Autorin Joanne K. Rowling zum Druck anzunehmen und sie der breiten, nichtmagischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Susanne Gaschke, Die Zeit