Jetzt kann die Lestrange-Darstellerin auch mal eine von der guten Seite spielen.
Was sollen eigentlich diese Leute in den faschistoiden Uniformen? Der amerikanischen Couch-Potatoe unmißverständlich klarmachen, daß Voldemort ein totalitäres System aufgebaut hat? Wie erbärmlich.
Dieser Umstand sollte in einem guten Film auch ohne diese Maskerade und mit normalen Zaubererumhängen klar werden. Die Uniformen verwischen die Botschaft sogar, denn Voldemort würde wohl kaum Muggeluniformen für seine Aufpasser gutheißen.
Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.