Kuckuckskind - There came a Day at Summer's full
von *Amira*
ahói meine Lieben;
wir starten gleich durch mit dem nächsten Kapitel, vorab wie immer die recomments und wieder ein herzliches Dankeschön an meine Betaleserin (:
²Die Evans
James- die Unschuld in Person, da hast du vollkommen Recht xD Allerdings nutzt er die Gelegenheit wahrscheinlich aus, um mehr mit Lily zusammensein zu können und Alec eine reinzuhauen ;') Wir werden sehen... Dankesehr!
²LasVegas
Jaha- ich weiß, ich weiß *sigh* Ich streng mich an, und das hier ist auch wirklich länger, als das letzte... oder?
Ich danke Dir für den Beitrag und ich hab nichts gegen deine Besessenheit- im Gegenteil ;-) Dankesehr :*
²Lilyfairy
Ich streng mich an, mit den langen Kapiteln, das hier ist doch wieder ein bisschen länger oder? (:
Ich danke Dir für dein comment und JA- James ist eifersüchtig, du hast es erfasst! (:
²Black*XY39
Sag mal, hast du iwie einen Spitznamen oder so? ;D Das ist so kompliziert zu schreiben xD
Alec- ich mag den Namen auch sehr gern, und der Typ muss leider so sein, aber wie gesagt- ausradiert ist bald passiert (: Wir schicken James, der regelt das dann schon mit dem knaben :')
Ich danke Dir für dieses lange comment und deinem Beitrag zu den 200- neun Stück fehlen noch (: Küsslein zurück;
²misspadfoot
Du hast absolut recht- James hat den Durchblick ;-)
Ich finds klasse, dass du geschrieben hast, auch wenn du nicht viel Zeit hast! Und natürlich für deinen Beitrag zu den 200 :) Dankeschön :*
²Luna123
Ja, ich hoffe es funktioniert nach diesem Kapitelchen =)
Ich danke Dir tausend Mal für dein liebes comment! (:
________Emily Dickinson
There came a Day at Summer's full,
Entirely for me --
I thought that such were for the Saints,
Where Resurrections -- be --
The Sun, as common, went abroad,
The flowers, accustomed, blew,
As if no soul the solstice passed
That maketh all things new --
________There came a Day at Summer’s full
Lily
Der Nachmittag des 17. Novembers war verregnet und ein eisiger Wind tobte durch das Schloss. Hailey hatte sich in einen dicken, roten Schal gekuschelt und versuchte, so viel Wärme wie möglich von dem Feuer abzubekommen, das unter ihrem Kessel schwach vor sich hin flackerte.
Ich schnitt gerade eine Feigenwurzel klein, als mich ein energisches Klopfen aus meinen Gedanken holte.
Professor McGonagall, die Hand um ein dickes Buch geklammert, trat ein, nickte Professor Slughorn kurz zu und zog eine Liste hervor.
„Guten Tag, ich möchte, dass sich diejenigen in diese Liste eintragen, die über die Ferien in Hogwarts bleiben. Ich müsste das bis spätestens Ende nächster Woche wissen- diese Liste wird an ihrem Schwarzen Brett im Gemeinschaftsraum hängen- bitte denken Sie daran.“
Sie trat ein paar Schritte auf Slughorn zu, wechselte ein paar Worte mit ihm und sah dann auf.
„Miss Evans- könnte ich Sie auf ein Wort sprechen?“
Irritiert sah ich von meiner Feige auf, folgte ihr auf den Gang und sah, wie ihr Mund sich zu einem Lächeln durchrang.
„Sie und Mr. Diggory, sowie die Hauslehrer und Professor Potter sind für die Weihnachtsfeier eingeteilt. Ich soll Ihnen von Mr. Diggory ausrichten, dass Sie sich heute um halb sieben mit James- ich meine, Professor Potter in seinem Büro treffen. Auf der Lehrerversammlung in drei Tagen werden wir uns den wichtigsten Aufgaben widmen und Gruppen einteilen, bitte seien Sie wie immer pünktlich.“
Ich nickte, McGonagall verzog den Mund zu einem dünnen Strich und rauschte davon. Ihr braunkarierter Schal flatterte ihr hinterher wie ein dünnes Pergament im Wind.
„Warum bin ich nicht Schulsprecherin geworden?“, jammerte Hailey auf dem Rückweg und nieste hinter vorgehaltener Hand.
„Ich meine, du verbringst mindestens eine Stunde am Tag in seiner Anwesenheit.“ Sie schniefte und kramte in ihrer Schultasche nach einem Taschentuch, während sie den Stundenplan aus der Hosentasche zog.
„Ich kann mir immer noch nicht merken, was wir für Stunden haben... Sag nicht, wir haben jetzt noch Unterricht“, murmelte sie, fuhr mit dem Finger über die Spalten und seufzte erleichtert auf.
„Nein, das war die letzte. Aber morgen geht es gleich los mit Geschichte der Zauberei, dann Verwandlung und- Ja, Verteidigung gegen die dunklen Künste!“ Triumphierend wischte sie sich über die Nase, zerknüllte den Stundenplan in der Faust und steckte ihn in die Taschezurück.
Als ich an James' Bürotür klopfte, war ich bereits zehn Minuten zu spät, was ich eigentlich nie war. Doch ich wollte auf jeden Fall verhindern, ein paar Minuten allein mit ihm zu sein.
Als ich nach James ‚Herein‘ eintrat, blickte Amos mich bereits vorwurfsvoll an.
„Du bist zu spät, Lils“, sagte er tadelnd und warf einen Blick auf meine schlecht sitzende Schulkleidung, die sich störrisch-lockenden Haare und die müden Augen.
„Tut Mir Leid, Amos… Professor“, sagte ich schnell, setzte mich und zog einen Stapel mit Listen aus der Tasche.
„Die habe ich gerade noch von Professor McGonagall bekommen, sie möchte, dass wir uns auf kleine Aufgaben aufteilen und jeder ein Themengebiet übernimmt, beispielsweise Werbung.“
James, der bis jetzt still zugehört hatte, räusperte sich und deutete auf eine der Listen.
„Darf ich mal?“
Unsicher reichte ich sie ihm und versuchte meine zitternden Finger zu verstecken.
James brachte mich mit den einfachsten Worten aus der Fassung und obwohl ich wusste, dass dies nicht seine Absicht war, spürte ich, wie mein ganzer Körper sich unter kleinen Stromstößen neigte.
„Also wir hätten hier Werbung, wie Sie bereits sagten, dann die Dekoration, das Essen, den Tanz und die Außendekoration- ein Zweierthema.
Diggory, haben sie schon eine Idee, was Sie gerne machen würden? Abgehakt von Professor McGonagall sind bereits…“
Er fuhr mit dem Finger über zwei der Listen- „Innendekoration übernehmen Professor Flitwick und Hagrid, wie jedes Jahr und den Tanz übernimmt Professor McGonagall. Professor Sprout hat sich mit zur Außendekoration eingeteilt- das müsste dann nur einer mit ihr zusammen planen. Wie wäre es, wenn Sie das machen würden, Diggory? Dann übernehmen Miss Evans und ich das Essen und… Werbung.“ Amos neben mir nickte und kritzelte ein paar Worte auf sein Pergament.
„Ich spreche dann gleich morgen mit Professor Sprout, damit der Plan für die Außendekoration bis übernächste Woche fertig ist.“
„Gut. Miss Evans, ich werde gleich mit Professor McGonagall sprechen und sage Ihnen dann morgen Bescheid, einverstanden?“
Ich nickte, war erleichtert, dass ich schon gehen durfte und verließ fluchtartig sein Büro.
„Schon zurück?“
Hailey kauerte auf dem Bett, eine Schachtel Schokoladenkekse in der Hand und schrieb an einem Aufsatz für Verwandlung.
„Ja, wir haben soweit alles organisiert.“
„Und? Wofür bist du verantwortlich?“
„Ich kümmere mich um Propaganda und Essen zusammen mit Professor Potter“, sagte ich belanglos, zog die Vorhänge an meinem Bett zur Seite und zuckte zusammen, als Hailey einen spitzen Schrei ausstieß.
„Professor Potter? Dann siehst du ihn jetzt jeden Abend- und- alleine? Alleine in seinem Büro“, hauchte sie, ließ die Feder sinken und sah hoch zum Baldachin ihres Bettes.
„Du siehst ihn doch auch jeden Tag beim Essen und beim Unterricht.“
„Aber nicht ALLEIN.“
Seufzend strich ich mir die Haare zurück und bändigte sie mit einem schwarzen Band.
„Lily“, sagte Hailey plötzlich toternst und rutschte hinüber auf mein Bett.
„Ja?“ Ich hob den Blick und sah, wie sie mich verbissen ansah.
„Lily, versprich mir, dass du nichts mit James Potter anfängst.“
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comment? x3
Und JA; ich strenge mich an, dass das nächste länger wird (:
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All unsere Freunde fanden es unheimlich, so nahe am Friedhof zu wohnen, doch wir mochten das. Ich habe noch immer viel für Friedhöfe übrig - sie sind eine großartige Fundgrube für Namen.
Joanne K. Rowling