Kuckuckskind - Pain has an element of blank
von *Amira*
Meine allerliebsten Superleser =)
*Konfetti schmeiß und tröt*
Wir haben die 200 geknackt! Und darum widme ich dieses Kapitel GoldenSnitch, einmal weil Sie das 200. Comment geschrieben hat und zweitens, weil Sie sich furchtbar gut durch dieses Kapitel geschlagen hat- ich werde sowas nie wieder schreiben, ich kann sowas einfach nicht- zuviel wichtige Logik :')
²Die Evans
Na ob unsere Lily das schafft (': Dankeschön für dein comment!
²Katie1992
Ein neuer Leser- Herzlich Willkommen, herzlich Willkommen! Dankeschön für das Lob &' ich hoffe es gefällt Dir weiterhin!
²Mrs.Black
Ja, sie hat Lily vor eine schwere Entscheidung gestellt- mal sehen, was unsere liebe Lily dazu sagt (: <3
²LasVegas
Das hier ist jetzt aber wirklich länger, oder? Wirklich länger. xD Ich danke Dir! <3
²Rebecca/Reb
Ja, jetzt ist es offiziell- sie mag ihn (: Und das ich auf jeden Fall zu den Top Drei gehöre- oh man, ich wei0 gar nicht, was ich sagen soll! x3 Tausend lieben Dank <3
²Stephie
ach, das macht nichts- du bist ja wieder da (: Hast du jetzt noch Ferien? Ich hab ja bald wieder (Herbst-)ferien xD Danke für Kritik und Lob! Allerliebste Grüße :*
²Drawny
oh gleich zwei comments wieder (: Also ich spiele noch Klavier, auch mit Unterricht, allerdings hab ich kaum noch Zeit zu lernen- sie flippt schon immer total aus, wenn ich da wieder an den Fingersätzen und so verzweifele :') Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit dem neuen Kapitel <3 :*
²GoldenSnitch
Meine Heldin (: TATA *Konfetti schmeiß* Ich danke Dir, vorallendingen für dieses Kapitel, du hast ja theoretisch die Hälfte dazu beigetragen (; <3
²Luna123
Ja, ich mag die Zahl 201 (: Also bist du meine persönliche Commentheldin ;D Und was Lily sagt und wie es weitergeht, erfährst du jetzt HIER (: <3
²Lena
Klar :'D Vorallendingen wenn er von Dir ist (: Und ich danke Dir wie immer für alles und - hach. Ihr seid einfach alle so superspitze! :* Viel Spaß beim Lesen <3
____________Emily Dickinson
Pain has an element of blank;
it cannot recollect
When it began, or if there were
A day when it was not.
It has no future but itself,
Its infinite realms contain
Its past, enlightened to perceive
New periods of pain.
____________Pain has an element of blank
Lily
Ich starrte Hailey an, die mir gegenüber saß, die Hände im Schoß gefaltet und mit den Augen über mein Gesicht strich, ein trauriger und ernster Blick.
„Ja“, sagte ich trocken und verschränkte die Finger hinter meine Rücken.
Hailey stieß einen erleichterten Seufzer aus und umarmte mich fest.
„Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann“, flüsterte sie in meine Haare und ich hätte ihr am liebsten die Wahrheit gesagt.
Die sanften Gelb- und Rottöne waren von den Baumwipfeln verschwunden.
Karge Äste streckten sich uns entgegen wie lange dünne Finger und der Weg hinunter nach Hogsmeade war bedeckt mit leblosen und braunen Blättern, die träge raschelten, als wir den Abhang hinabstiegen.
Als wir durch das Tor die Hauptstraße von Hogsmeade betraten, begann es zu schneien. Dicke weiße Flocken, die sich auf Mäntel und Kapuzen legten, sowie auf die breitgesäumte Straße und die Verkaufsstände, die draußen vor dem Laden standen.
„Also, hat James irgendwann mal gesagt, was er für eine Lieblingsfarbe hat?“
„Blau“, rutschte es mir heraus und Hailey blieb verwundert stehen.
„Das hat er dir erzählt?“
„N..Nein, aber- naja, in seinem Büro ist vieles blau, und ich dachte vielleicht…“
„Stimmt.“ Hailey nickte und deutete in ein Schaufenster.
„Wie findest du das?“
Das Kleid, das die Schaufensterpuppe trug, war marineblau und bodenlang. Die Träger wurden im Nacken gebunden und es hatte einen auffallend tiefen Ausschnitt.
„Nett“, sagte ich wenig begeistert, doch Hailey war schon im Laden verschwunden. Seufzend folgte ich ihr.
Als wir uns mit den Tüten durch die "Drei Besen" zu einem der freien Tische kämpften, hatten wir nicht nur zwei Kleider, sondern auch gleich jeder ein paar Schuhe dazu bekommen und Hailey hatte außerdem lange seidene Handschuhe erstanden.
„Zwei Butterbier“, bestellte ich an der Theke, während Hailey sich mit den Tüten auf einen Stuhl in der Ecke fallen ließ.
„Miss Evans- gut, dass ich Sie hier treffe.“
James stand hinter mir, in der Hand hielt er eine leere Flasche Butterbier.
„Hallo Professor.“
„Mr. Diggory fragt, ob wir uns um halb eins vor dem Honigtopf treffen könnten, er hätte etwas Wichtiges mit uns zu besprechen.“
„Um halb eins?“ Ich warf einen Blick auf die Uhr.
„In fünf Minuten“, sagte James und reichte Rosmerta mit einem Lächeln die leere Flasche.
Ich warf einen enttäuschten Blick auf das Butterbier.
„Ich kann Hailey doch nicht alleine lassen.“
„Wie wäre es, wenn sie nachkommt? Anscheinend ist sie im Moment ohnehin beschäftigt.“ Er deutete mit einem Kopfnicken zu ihr hinüber. Sie hatte sich an den Nachbartisch gesetzt und diskutierte mit einer Fünftklässlerin vermutlich über die Farbe ihres Kleides.
„Ich sag ihr schnell Bescheid.“
Seufzend wandte ich mich unserem Tisch zu, erklärte Hailey, dass sie mich in einer halben Stunde am Honigtopf abholen konnte und folgte James über die Hauptstraße.
Ein markerschütternder Schrei ließ uns beide zusammen zucken.
Der Hauptweg war gefüllt mit Menschen, die aus den Läden stürmten und das Szenario beobachteten.
Eine Traube von Leuten stürmte durch die Tür der Drei Besen, wehende schwarze Umhänge verdeckten ihre schlanken Körper.
„Hailey“, keuchte ich entsetzt auf, als die Fenster des Pubs unter einem Fluch zersplitterten.
Ich wollte losrennen, doch James zog mich zurück und drückte mich gegen die Wand.
„Du bleibst hier, sonst läufst du ihnen ins offene Messer, hörst du?“
„Aber.. Hailey, sie ist da noch drin, mit der Fünftklässlerin- sie haben sich das Kleid angeguckt und-.“ James warf mir einen ernsten Blick zu und ich verstummte.
„Lily, die meisten Schüler sind schon hoch zum Schloss; es ist kurz vor dem Abendessen. Wir sollten eher gucken, dass wir hier weg-.“
Ein Fluch traf das Schaufenster neben uns und die Splitter regneten auf uns herab.
James fluchte, zog den Zauberstab und richtete ihn auf eine der Personen, die auf uns zueilten.
Der Lähmfluch traf den Mittleren von ihnen und mit einem Keuchen sank er zu Boden.
„Weg hier, weg hier“, rief James mir entgegen und deutete auf den Laden gegenüber.
Wir drängten uns in eine enge Gasse und stürmten durch eine Ladentür, in den Ohren donnerte die gewaltige Explosion des Geschäfts, vor dem wir gerade noch gestanden hatten.
„Sackgasse“, schrie James mir durch den Lärm entgegen und ich deutete auf die Treppe, dessen dunkle Umrisse wir in den Schatten nur erahnen konnten.
Wir stolperten die Stufen nach oben. Sie endeten abrupt an einem Balkon.
„Das Dach“, wisperte James, zog mich hinter sich zum Geländer und hangelte sich an der Regenrinne hoch; die Schindeln knirschten und das Dach ächzte und bebte unter unserem Gewicht.
Hastig blickte ich zurück.
Die Hauptstraße war verlassen.
„James, sie sind weg.“
James fuhr herum.
„Die sind nicht weg. Vertrau mir! Die warten unten in den Gassen auf uns. Wir rutschen auf der anderen Seite nach unten, dann kommen wir von der Heulenden Hütte.“
Das Dach endete plötzlich vor einer vier Meter breiten Gasse.
„Wir rutschen dahinten runter, dann die Gasse entlang, die Stufen dort hinten hoch. Du siehst dich nicht um, rennst, solange ich nicht STOP schreie und bleibst erst stehen, wenn ich es sage. Verstanden?“
Ich nickte und warf einen ängstlichen Blick zurück. Besorgt barg ich das Gesicht in den Händen und schielte durch die Finger hindurch; sah zu, wie James langsam das Dach hinab rutschte.
Er blieb unten auf einem Fenstersims stehen, etwa eineinhalb Meter über dem Boden.
„Jetzt du- beeil dich, Lily!“
Die Balken unter mir knackten und gaben plötzlich nach.
Ungebremst rutschte ich mit den Schindeln in Richtung Tiefeund klammerte mich schreiend an James.
Wir stolperten weiter, stürzten in die Tiefe.
Mit voller Wucht prallten wir gegen einen tiefer gelegenen Sims. Der Stein bohrte sich in meine Brust und die Luft wurde aus meinen Lungen gepresst.
Ich keuchte, schnaufte, schnappte nach Luft und warf einen Blick zu James.
Ich konnte eine Platzwunde unter dem Auge erahnen, doch es schien ihm gut zu gehen.
Er drehte den Kopf zu mir, legte mir eine Hand auf den Mund und deutete auf den Schatten der Gasse.
Ein Mensch.
Er hatte den Rücken zu uns gekehr und bevor er uns sehen konnte, hatte James seinen Zauberstab gezückt.
„Stupor“, schrie er dann, der Mann fuhr herum und der Fluch traf ihn direkt in die Brust. Er ging zu Boden, James rutschte über den Sims, zog mich mit sich und wir stürzten auf den Boden, rollten über die Gasse und kamen an einer Steinmauer zum Halt. Schnell rappelten wir uns wieder auf und hetzten die Gasse entlang, immer Richtung Hauptstraße.
„Lily, LILY!“
Keuchend kam ich zum Stehen und wandte den Blick nach oben.
Die Bäume an den Seiten lichteten sich, der schlammige Boden war getrocknet und das Schloss tauchte, verschwommen im Nebel, auf.
Eine Gruppe von Schülern hatte sich am Portal versammelt.
Manche waren verwundet, andere sahen schockiert, wie ein Ravenclawschüler mittels Trage fortgebracht wurde. Seine Augen schienen vor Angst geweitet.
„Potter“, stieß Professor McGonagall hervor, als sie James hinter mir entdeckte und kam auf uns zu.
Doch Hailey, die sich aus der Gruppe gelöst hatte, erreichte uns als erstes.
Sie hatte eine Platzwunde am Kopf und das Blut färbte Gesicht, Umhang und Bluse in ein dunkles Rot.
Sie fiel mir um den Hals, barg den Kopf auf meiner Schultern und begann hemmungslos zu schluchzen, während sie dauernd „Lily, Lily“ murmelte und die Arme immer fester um mich schloss, an dem noch immer die Kleidertüten baumelten.
Ich legte meinen Kopf an ihre Schulter und drückte sie, begegnete dem Blick vom James, der uns von der Seite her beobachtete.
Wäre ich nicht mit ihm gegangen, hätte ich Hailey helfen können. Ich hätte auf sie aufpassen müssen. Stattdessen bin ich ihm gefolgt.
Und deshalb durfte ich das Versprechen nie brechen, das ich Hailey gegeben hatte. Ich würde niemals etwas mit James Potter anfangen.
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Hat es euch wenigstens ein bisschen gefallen? Nächstes Kapitel wird wieder etwas typisch Amira-und-Kuckuckskind-like (':
trotzdem...
comment? x3
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Samstag, 01.07.
Freitag, 02.06.
Mittwoch, 24.05.
Dass die computer- und videogeprägten Kinder in 400-Seiten-Romanen versinken, reißt deren Eltern zu Jubelstürmen hin. Ganz abgesehen davon, dass auch die Erwachsenen längst mit der "Pottermania" infiziert sind.
Elisabeth Sparrer, Abendzeitung