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Secret Love And The Fastest Way To Loneliness - Kapitel VI - Das kleine schwarze Buch

von hbr_01

Sie war nicht lesbisch. Ganz im Gegenteil. Sie war mit Ron zusammen und liebte ihn.
Das tat sie doch…oder?
Hermine stieß einen Seufzer aus, denn sie konnte sich auf Grund der neusten Geschehnisse nicht auf die Hausaufgaben konzentrieren.
Sie hatte die nächsten zwei Tage jeden den sie kannte gemieden. Harry, weil er immer sofort merkte, wenn etwas mit ihr nicht in Ordnung war. Ron deswegen, weil sie ihm nicht mehr in die Augen schauen konnte, nachdem Emilia sie geküsst hatte – und sie sie auch noch zurückgeküsst hatte und Ginny, weil Ron eben ihr Bruder war und sie somit auch gegenüber ihr ein schlechtes Gewissen hatte.
Sie saß alleine im Mädchenschlafsaal und legte ihre Schulsachen beiseite.
Niemals hätte sie sich vorstellen können, in so eine Situation zu kommen. Was sie aber noch mehr Sorgen bereitete war, dass sie sich tatsächlich zu Emilia hinzugezogen fühlte.
In ihrer Gegenwart war sie aufgeregt, aber dennoch genoss sie jede einzelne Minute die sie mit ihr verbringen konnte.
Auch wenn sie bloß schweigend nebeneinander am See saßen, tat sie dies lieber als ein Buch zu lesen.
Ihr gefiel, dass Emilia anders war. Anscheinend war sie von schlimmen Erfahrungen geprägt und deshalb war sie so distanziert.
Das Mädchen war sehr oft niedergeschlagen und man konnte ihr, ihr Leid beinahe vom Gesicht lesen.
Nur weil sie gerne mit ihr Zeit verbrachte, hieß das doch nicht gleich, dass sie lesbisch war, oder? Nein natürlich nicht. Schließlich verbrachte sie auch gerne Zeit mit Ginny, was aber nicht bedeutete, dass sie in sie verliebt war.
Diese Tatsache musste sie Emilia ein für alle Mal klarstellen. Hermine nickte entschlossen und stand auf.
Danach zog sie sich ihren Mantel und Schuhe an und beschloss einen Spaziergang zum See zu machen, in der Hoffnung dort Emilia anzutreffen.
Aber das Mädchen saß nicht am Baum. Hermine seufzte und setzte sich dann aber dennoch hin. Sie hatte ein kleines Taschenbuch in ihrer Manteltasche.
Das war sozusagen ihr Reservebuch, falls sie (wie jetzt zum Beispiel) Lust etwas zu lesen hatten, aber kein Buch dabei hatte.
Bücher hatten sie immer schon abgelenkt. Es klappte zu ihrem Erstaunen auch dieses Mal. Während sie las, spürte sie den Wind in ihrem Gesicht und sie versuchte ihre Haare so gut wie möglich zu richten.
Trotzdem müsste sie nun so aussehen wie ein Vogelnest. Genervt nahm sie wieder ihr Buch in die Hand und beschloss keinen Gedanken mehr an ihre Haare zu verschwenden.
Das Buch an sich, war eigentlich gar nicht so interessant. Sie hatte sogar vergessen, worum es darin eigentlich ging.
„Dieses Buch scheint dich aber nicht besonders zu fesseln, oder?“
Hermine brauchte sich nicht einmal um zu drehen, schon wusste sie wer hinter ihr stand.
„Da hast du Recht“
Emilia sagte nichts, sondern setzte sich bloß neben sie nieder. Anstatt (so war Hermine es zumindest gewohnt) eine Zigarette aus ihrer Jackentasche zu ziehen, zog sie ein Buch raus und öffnete es vorsichtig.
Es hatte einen komplett schwarzen Einband und es stand kein Titel oder Autor drauf.
„Und was ist das für ein Buch?“
Hermine beobachtete, wie Emilia schwer schluckte, bevor sie mit ihren blauen Augen zu ihr aufsah.
„Ein Buch mit Gedichten“, erwiderte Emilia knapp und streckte es Hermine entgegen.
Sie hob die Augenbrauen und öffnete es mit Sorgfalt, denn es schien Emilia sehr wichtig zu sein.
Hermine blätterte die Seiten durch und fand bis zur Hälfte des Buches, beinahe auf jeder Seite ein paar kleingeschriebene Notizen von Emilia.
„Von wem sind sie?“
Emilia lächelte leicht und nahm das Buch wieder entgegen.
„Es ist von meiner Mutter“
„Oh. Sie ist wirklich talentiert“
„Sie war wirklich talentiert, ja“, korrigierte sie mit einer niedergeschlagenen Stimme und gab das kleine Buch wieder in ihre Jacke zurück.
„Oh, das tut mir Leid“, sagte Hermine sofort.
Emilia erwiderte Nichts darauf und holte sich nun eine Zigarette aus ihrer Hosentasche und zündete sie an.
„Dir braucht es nicht leid zu tun, sondern dem Idioten, der sie mit dem LKW gerammt hat“
Hermine wusste nicht Recht, was sie darauf sagen sollte. Dies kam ziemlich unerwartet und stellte ihre kleinen Problemchen ziemlich in den Hintergrund.
„Wann ist es passiert?“, wollte Hermine wissen und sie rückte etwas näher zu Emilia.
„Drei Wochen bevor die Schule angefangen hat. Meine kleine Schwester, mein Vater und ich waren auch im Auto“
„Oh mein Gott!“, stieß Hermine aus.
„Mir ist Nichts passiert und meine Schwester, Suzanna, hatte auch bloß eine kleine Gehirnerschütterung. Mein Vater und meine Mutter jedoch waren auf der Stelle tot“
Hermine schluckte und sah, wie eine Tränenwand Emilias Augen verdeckten.
„Wieso seid ihr nicht einfach appariert?“, fragte Hermine vorsichtig.
„Meine Eltern waren wie Muggel. Sie benutzten Zauberei nur, wenn es wirklich nötig war und sie hatten sogar eine richtige Schulausbildung und einen richtigen Job, als Anwälte. Deshalb fuhren wir auch überall mit dem Auto hin“
Hermine hatte Emilia noch nie so viel reden hören und sie tat ihr unheimlich leid. Nun wurde ihr klar, warum das Mädchen sich öfter so komisch verhielt.
Vorsichtig legte Hermine ihren Arm um sie und es bildete sich ein winziges Lächeln in Emilias Gesicht.
Hermine beschloss einfach nicht mehr weiter nachzuhaken. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie es Emilia gehen musste und sie konnte nicht mehr machen, außer einfach bei ihr zu sitzen.
Emilia schwieg ebenfalls und sie verharrten eine Weile in dieser Position, bis es zu regnen begann und sie beide so schnell wie möglich wieder Richtung Schloss rannten.
Ab diesen Tag, stellte sich Hermines Leben wirklich auf den Kopf. Aber das ahnte sie, noch bevor sie den Gryffindor Turm erreicht hatte.

__________

Tut mir leid, dass dieses Kapitel so kurz geworden ist, aber ich hatte in letzter Zeit kaum Zeit zu schreiben :/


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