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Fanfiction

Secret Love And The Fastest Way To Loneliness - Kapitel X - Nebelwand

von hbr_01

A/N: Tut mir leid, dass ich etwas gebraucht habe mit diesem Update, aber ich hatte viel in der Schule zu tun und irgendwie war ich demotiviert :(
Bei diesem Kapitel hab ich versuch von Emilias Sicht zu schreiben. Ich bin sehr lange daran gesessen und hab sehr viel herumgeschrieben und ergänzt und alles. Ich wollte irgendwie ein bisschen einen Einblick in Emilia schaffen, ohne, dass ich jetzt die ganze FF in Emilias Sicht neu schreiben muss :) Deshalb sind manche Passagen etwas kurz geraten, aber ich wollte nur das Wichtigste herausheben!

Also, sagt mir bitte was ihr davon haltet, weil es ist mir irgendwie schwer gefallen von Emilias Sicht zu schreiben. Ich hoffe es gefällt auch, obwohl ich persönlich nicht besonders zufrieden mit diesem Kapitel bin.



Kapitel X - Nebelwand



EMILIA MOON POV


Die Welt war ein komischer Platz und Emilia fand, dass sie einfach nicht reinpasste. Sie hatte eine genaue Vorstellung vom Leben. Sie glaubte daran, dass alles was passierte einen Sinn hatte. Sogar die kleinste Kleinigkeit hat Auswirkungen auf dein Leben in der Zukunft. So als würde man nur einem Weg nachgehen, den man vorgesetzt bekommt. Emilia gefiel ihr Weg nicht und sie war auch nicht gespannt zu erfahren, wo dieser hinführte. Ganz im Gegenteil, sie wollte einen anderen Pfad einschlagen, denn das Leben, das sie gerade führte, erfüllte sie nicht gerade mit Glückseeligkeit.

Nach dem Tod ihrer Eltern war Emilia ein einziges Wrack. Sie versuchte ihren Schmerz in Alkohol oder Pillen zu ertränken, aber das klappte nicht. Ärzte hatten ihr die verschiedensten Medikamente verschrieben, aber keines davon half. Nicht einmal ein bisschen. Ihre Gedanken hingen immer an ihren Eltern und an ihrer Schwester, die seit dem Unfall im Koma lag. Sie musste jeden Tag mit ihrem Gewissen kämpfen. Sie war Schuld an dem Unfall. Wäre sie nicht gewesen, würden ihre Eltern noch leben sein und ihre kleine Schwester würde nicht im Krankenhaus liegen.

Emilia vergrub ihr Gesicht hinter ihren Händen und schluchzte. Sie befand sich in einer Nebengasse von Hogsmead. Es war kühl und es nieselte leicht. Ihr kullerten Tränen über ihr Gesicht und sie versuchte sich mit ihren zittrigen Händen eine Zigarette anzuzünden. Das Feuerzeug ging erst nach dem dritten Versuch an und die Zigarette brauchte auch noch einige Momente, bis sie zum Brennen begann. Sie schloss die Augen und zog an ihr. Ein Gefühl von Leichtigkeit überkam sie. Danach hob sie ihre Flasche Vodka vom Boden auf und seufzte, bevor sie einen großen Schluck zu sich nahm.

Lass es mich vergessen. Lass es mich vergessen, flehte sie das Getränk an, als wäre es ein Mittel, das Wünsche erfüllt, als wäre es das Einzige, was ihr noch helfen konnte.

Das war der Ablauf aller Tage, die sie in Hogwarts verbrachte, bis sie Hermine kennenlernte. Seit dem Tag, wo sie das Mädchen im Zug gesehen hatte, wurde sie sie nicht los. Sie steckte tief in ihrem Hintergedanke. Emilia war kein Mädchen großer Worte und seit dem Unfall fühlte sie sich gar nicht danach mit jemandem zu reden. Am liebsten wäre sie von der Schule gegangen und hätte jeden Tag im Krankenhaus bei ihrer Schwester Suzanna verbracht. Es gab eigentlich nur eine einzige Sache, die sie davon abhielt und die war Hermine. Sie wusste nicht wieso, aber das Mädchen hatte eine unerklärliche Wirkung auf sie.

Es war nicht gerade einfach einen Draht zu ihr zu finden. Emilia wusste nicht einmal, wo sie anfangen sollte, weil sie sich sicher war, dass Hermine sie nicht besonders gut leiden konnte. Trotzdem fasste sie ihren Mut zusammen und setzte sich am ersten Tag neben sie. Ihr waren ihre verwirrten Blicke nicht entgangen, aber das machte ihr nichts aus. Auch beim nächsten Mal, entschloss sie sich, sich neben sie zu setzen. Das wurde dann auch zu einer Routine, aber zu einer schöneren und besseren, als die Angewohnheit sich in Hogsmead den Rest zu geben.

xxx

Ausflüge nach Hogsmead schienen unter den Schülern ein großer Hit zu sein, den Emilia sich nicht entgehen lassen wollte. Sie nutzte jede Gelegenheit um sich ablenken zu können. Schnell erkannte sie aber, dass sie eigentlich nichts anderes machte als wie wenn sie allein in Hogsmead war. Sie stand wieder in einer Gasse, mit einer Zigaretten in ihrer linken und einer Vodkaflasche in ihrer rechten Hand. Ihr ging es Tag zu Tag schlechter. Auch wenn es für sie nichts Besonderes war, folgte sie der breiten Masse immer wieder nach Hogsmead. Tief im Inneren wusste sie auch, warum sie das immer wieder machte. Der Grund war Hermine.

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Emilia fand nach nicht allzu langer Zeit einen Platz in Hogwarts, an dem sie sich relativ wohl fühlte. Dort war es ruhig, weil sich dort kaum Schüler aufhielten. Deswegen ging sie so oft sie konnte zum See und setzte sich immer unter den gleichen Baum. Noch eine Routine, die sie sich nach und nach angewöhnte. Obwohl sie diesen Ort sehr mochte, fand sie nichts Schönes an diesem Platz. Der See kam ihr dreckig vor, der Baum war fast schon morsch und hatte fast gar keine Blätter mehr. Ja, Emilia fand nichts Schönes an diesem Ort, bis sie plötzlich Hermine unter dem Baum sitzen sah und der Platz plötzlich perfekt war.

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So vergingen die Tage und sie fing an mit Hermine zu sprechen. Zuerst waren es nur kleine Gespräche, die oft wieder in Stille verblassten, aber das machte Emilia nichts aus. Sie fand Schweigen generell besser als Reden. Wie gesagt, sie war eben kein Mädchen großer Worte.

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Am Anfang wusste sie nicht, ob es der Alkohol oder einer der Medikamente waren, die Hermine in ein anderes Licht stellten. Es war beängstigend, wie sehr sie sich nach und nach zu der jungen Hexe hinzugezogen fühlte. Diese neuen Gefühle warfen Emilia noch weiter aus der Bahn. Allmählich fing sie sogar an, einige der Pillen mit Alkohol zu mischen. Sie fühlte sich wie benebelt und das war ein schönes Gefühl. Dies war der einzige Zustand, der sie alles vergessen ließ. Es ließ den Unfall in den Hintergrund verschwinden und sogar Hermine war kaum mehr ein Teil ihrer Gedanken. In ihrem Kopf befand sich alles, aber eine Nebelwand schien all ihre Sorgen zu überdecken. Es war wundervoll.


Weitere Tage vergingen und Emilia ging es zunehmend schlechter. Das sah man ihr auch an. Ihre großen Augenringe schreckten sie jedes Mal und sie versuchte mit allen Mitteln diese zu überschminken. Sie wusste, dass sie mit der giftigen Mischung aus Pillen und Alkohol aufhören sollte, aber sie tat es nicht. Hermine würde ihr bestimmt eine lebenslange Predigt an den Kopf schmeißen, wenn sie davon erfahren würde. Emilia aber würde ihr nicht davon erzählen, denn auch wenn sie Hermine sagen würde, warum sie das tat, würde sie es nicht verstehen. Und Emilia hätte es auch nicht gewundert, denn sie verstand es selbst nicht einmal.

xxx

Es war dieser eine Tag, der alles veränderte.

Sie saß am See und las sorgfältig die Worte, die sich in ihrem kleinen schwarzen Buch befanden. Auch wenn sich all diese schon in ihr Gehirn geprägt hatten, fand sie es trotzdem einzigartig, sie immer und immer wieder zu lesen. Es war fast so, als würde ihre Mutter, durch diese Worte mit ihr reden. Es war wie ein Gespräch zwischen ihr und ihrer Mutter, das eigentlich nicht stattfand.

Es war der Tag, an dem es stark zu regnen angefangen hatte und sie Hermine beinahe geküsst hätte. Aber sie hat es nicht getan. Es wäre einfach falsch gewesen. Hermine hatte einen Freund und auch wenn es nicht gerade Emilias Art war sich um andere (die ihr nicht nahe standen) Gedanken zu machen, war es ein Grund, der sie zurückhielt.
Sie hatte auch Angst, dass Hermine sie abweisen würde. Aber der wichtigste aller Gründe war jedoch, dass sie Angst hatte bloß einen Moment, indem sie Hermine küsste, zu verpassen, denn sie war an diesem Tag von Kopf bis Fuß mit Pillen zu gedröhnt.

Nach diesem Tag fing Hermine an Abstand zu ihr zu halten und ihr Pillen- und Alkoholkonsum erhöhte sich, bis ihr alles zu Kopf stieg und sie Hermine einfach auf der Mädchentoilette küsste. Sie tat es einfach, auch wenn sie es wegen all der Gründe am See nicht machen wollte. Aber für sie war es einfach der Moment und sie wollte dem Mädchen zeigen was sie für sie bedeutete. Und auch wenn sie nicht ganz bei sich war an diesem Tag, fühlte es sich echt an. Ihre Lippen schmeckten unglaublich und alles war so intensiv. Ihre Gefühle spielten verrückt und sie wusste, dass es das Schönste war, dass sie jemals gefühlt hatte.
Es war besser als alle Pillen zusammen, die sie besaß. Besser als jedes benebelte Gefühl.

Es war wundervoll.


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