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Fanfiction

Gestrandet - XVIII

von Aereth

nine88: Ja das mit dem Drachen stimmt :) Das hab ich einfach uminterpretiert und aus wirken nicht, wurde wirken nicht so lange ...künstlerische Freiheit :D (die Ausrede zieht immer^^)

nivi: Danke nivi :) Jetzt ist Hermine dran ihn wieder zusammen zuflicken :D

MrsLovett: Danke für dein Kommi :)



XVIII


„Mine, machst du dir denn gar keine Sorgen?“, fragte Ginny und tigerte nervös durch die Küche. „Nein!“, antwortete Hermine ärgerlicher als sie eigentlich wollte und biss sich auf die Lippe. Das war gelogen, sie wusste es selbst nur zu gut. Natürlich machte sie sich Sorgen, sie waren bereits seit drei Tagen weg und sie hatten noch kein Lebenszeichen von ihnen. Seit zwei Tagen stand sie hier in der Küche und versuchte sich mit Hausarbeit von den schlimmsten Gedanken abzubringen. Sie war sauer gewesen, sie war es immer noch, doch der bloße Gedanke daran, ihm könnte etwas zugestoßen sein, jagte ihr einen Stich durchs Herz, der ihr die Luft zum Atmen nahm.

Sie schaute aus dem Fenster. Es war schon wieder dunkel, vermutlich würden sie heute nicht mehr kommen. Eine weitere Nacht die sie in diesem Wald verbringen mussten. Ein Geräusch aus dem kleinen Behandlungszimmer riss sie aus ihren Gedanken. Nur die Dorfbewohner kamen durch diese Tür, wenn sie ihre Hilfe brauchten. Wer auch immer das war, vielleicht konnte sie sich so ein wenig ablenken, dachte sie sich und eilte durch die Tür. Als sie den Raum betrat blieb ihr Herz für einen Moment stehen. Harry und Draco kamen herein, gefolgt von Conner, der Severus reglosen Körper auf den Schultern trug und ihn nun vorsichtig auf der schmalen Liege ablegte.

„Was ist passier?“, forderte Hermine sofort zu wissen und ging zu ihm. „Der Drache hat ihn mit dem Schwanz erwischt“, erklärte Harry. Sie riss sein Hemd auf und begann seinen Bauch von dem verkrusteten Blut zu lösen um das Ausmaß der Verletzung besser sehen zu können. „Harry, du holt Wasser und Draco alle Tränke die du im Labor oben finden kannst“, sagte sie streng. Ihre Finger fuhren an Severus’ Hals und ertasteten ein schwachen aber regelmäßigen Puls.

Beide waren zurück. Draco stellte einen Haufen Tränke auf dem Tisch ab, während Harry den Eimer Wasser neben sie stellte. Hermine griff ein sauberes Tuch und tauchte es ins Wasser ein, bevor sie vorsichtig seinen Bauch damit abtupfte. Das Loch in seinem Bauch war erschreckend, doch scheinbar wurden keine lebenswichtigen Organe verletzt. Aber dennoch hatte er eine menge Blut verloren, seine Haut war noch blasser als sonst und sein eingefallenes Gesicht machte ihr Sorgen.

Sie drehte sich zum Tisch und durchsuchte alle Tränke, die Draco mitgebrachte hatte, bis sie sich für eines der Fläschchen entschieden hatte, das sie nun entkorkte und den Inhalt vorsichtig in die Wunde tröpfelte. Augenblicklich lösten sich die dunklen Schmutzreste in Luft auf und hinterließen dunkelrote Flecken wo der Schmutz das offene Fleisch gereizt hatte.

Die Wunde war sauber, doch wenn sie sie nicht verschließen konnte, würde sie eine Infektion nicht verhindern können. Etwas zögerlich, zog sie ihren Zauberstab hervor. „Können sie ihm helfen?“, fragte Conner, der jetzt an ihre Seite getreten war, besorgt. Erst jetzt realisierte sie, dass der Schotte bei ihnen war. Wusste er Bescheid? Hatte er sie begleitet? Aber warum? Ihr Blick fiel auf sein blutdurchtränktes Hemd, doch sie stellte schnell fest, dass es nicht sein eigenes Blut war.

„Ich habe nicht vor ihn sterben zu lassen“, antwortete ihm Hermine bestimmt. Sie hatte immer ein ungutes Gefühl, wenn sie ihren Zauberstab auf einen Menschen richtete, doch es blieb ihr keine andere Wahl. Sie konnte nur hoffen, dass es funktioniert und sie nicht noch mehr Schaden anrichtete. „Episkey“, murmelte sie worauf einige silbrige Fäden aus dem Zauberstab glitten und sich um die Ränder der Wunde legten. Sie schlängelten sich zur anderen Seite, konnten sie jedoch nicht erreichen.

„Verdammt!“, fluchte Hermine. „Was ist los? Wieso klappt es nicht?“, fragte Draco besorgt. Sie blickte ihren Zauberstab missmutig an. „Zu schwach“, sagte sie niedergeschlagen, doch im selben Moment hatte sie einen Einfall. Hermine wühlte in einem der Schränke bis sie mit einer langen Nadel und einem dicken Faden zurück kam. Sie fädelte ihn geschickt ein, dann zog sie seine Haut zusammen und nähte den Riss in seiner Bauchdecke mit wenigen Stichen zusammen. Erneut zog sie ihren Zauberstab und murmelte den Spruch. Silbrige Fäden schlängelten sich zu den Rändern der Wunde und begannen nun langsam die Haut an den aufgerissenen Enden wieder zu verbinden.

Erleichtert atmeten alle auf. Zwar wusste Conner nicht was dort vor ihm geschah, doch es schien etwas Gutes zu sein. Das Adrenalin, das Hermines Körper auf den Beinen gehalten hatte, wich und sie sackte zusammen. Draco, der neben ihr gestanden hatte, fing sie auf, bevor sie den Boden erreicht hatte. Sie setzten sie auf einen Stuhl und tupften ihr mit einem nassen Lappen die Stirn ab, bis sie sich wieder regte und vorsichtig ihre Augen öffnete.

Ginny hatte das Geschehen mit etwas Abstand beobachtet und eilte nun zu ihrer Freundin. „Alles OK?“, versicherte sie sich. Hermine nickte, fühlte sich aber noch immer etwas benommen. „Was ist passiert?“, wollte sie von ihren Freunden wissen, „Und warum ist McCoy bei euch?“

„Es tut mir leid ich fürchte es ist meine Schuld“, sagte Conner entschuldigend. „Ich bin ihnen gefolgt. Ihr Mann, er hat mich vor dem Drachen gerettet und wurde dabei selbst verletzt. Es tut mir wirklich Leid.“

„Schon gut. Er wird durch kommen“, antwortete Hermine milde, als sie in sein von Schuldgefühlen zerfurchtes Gesicht sah und merkte, dass es ihr selbst half, diese Tatsache laut auszusprechen. Eine Weile lang herrschte Stille, bis Conner sie schließlich durchbrach. „Ich sollte gehen. Mary macht sich sicher bereits Sorgen“, sagte er und ging auf die Tür zu, als Draco sich entschlossen vor ihn stellte. „Tut mir leid, aber das ist nicht möglich“, sagte er, „Sie haben zu viel gesehen und solange Onkel Severus nicht mit ihnen darüber gesprochen hat, können sie nicht gehen.“

„Was soll das Malfoy? Du kannst den Mann hier nicht einfach festhalten, wie es dir gerade passt“, brauste Harry auf. „Er hat recht“, sagte Hermine und zog die verblüfften Mienen ihrer Freunde auf sich, „Er hat zu viel gesehen, wir können ihn nicht einfach so gehen lassen, bevor wir nicht mit ihm geredet haben.“

„Wir schicken jemanden, der Mary Bescheid sagt, dass es ihnen gut geht“, versicherte sie Conner, „und selbst verständlich können sie sich oben etwas frisch machen. Kommen sie mit.“

Ohne eine Reaktion abzuwarten, ging sie bereits in die Küche und steuerte auf die schmale Treppe zu. Conner war ihr gefolgt. „Gehen sie da rein“, wies sie ihn an ins Badezimmer zu gehen, während sie in ihrem Schlafzimmer verschwand und eins von Severus frischen Hemden holte. Ratlos stand er da und sah sich in dem eigenartigen Zimmer um. Sie war zu erschöpft um auf seine Verblüffung zu reagieren. Er hatte heute schon genug eigenartiger Dinge gesehen, da würde er ein einfaches Badezimmer wohl verkraften können, später würden sie immer noch alles erklären können.

Sie legte ein frisches Handtuch heraus und zeigte auf die Dusche. „Hier drehen“, sagte sie und machte es vor, „Dann kommt kaltes und warmes Wasser raus. Hier ist ein frisches Hemd, wenn sie fertig sind kommen sie runter.“ Als sie geendet hatte verließ sie bereits das Zimmer. Staunend sah sich Conner um. Der Raum war mit kleinen Schränken gefüllt und hier und da hingen weiße Schüsseln an der Wand. Eine von ihnen hatte ähnliche Griffe, wie die große Kabine, die ihm Mistress Snape gerade vorgeführt hatte.

Er ging zu der weißen Schale und drehte an einem der Griffe, bis Wasser heraus kam. Verblüfft streckte er die Hand in das eiskalte Wasser und drehte nun an dem anderen Griff, worauf das Wasser langsam angenehm warm wurde. Conner drehte das Wasser wieder zu und entledigte sich seiner Kleidung, bevor er unter die Dusche stieg.

Hermine saß an Severus’ Seite. Sie hatte ihm einen der Stärkungstränke eingeflößt, sein Puls war kräftiger geworden und auch seine Haut hatte wieder eine gesündere Farbe angenommen. Sie saß nur da und sah ihn an, als er langsam seine Augen öffnete. Es war, als wäre ihr ein Stein vom Herzen gefallen. Sie ergriff seine Hand und sah ihn dankbar an. Vergessen war ihr Streit, das einzige was jetzt noch zählte war, dass er hier war und dass er lebte.

„Ich hatte solche Angst“, fiel sie ihm schluchzend um den Hals. Severus legte seine Arme um ihren Rücken und spürte wie ihr Zittern allmählich nachließ und sie sich schließlich wieder von ihm löste. Er setze sich mit schmerzverzerrtem Gesicht vorsichtig auf. Seine Hand wanderte zu seinem Bauch, doch die Wunde schien bereits zu verheilen.

Harry und Draco kamen zusammen mit Conner, der nun geduscht und in frische Sachen gekleidet, selbst etwas fitter wirkte, herein. „Der Drache?“, fragte Severus besorgt. „Versteinert“, versicherte ihm Draco.

„Ich nehme an, sie warten noch immer auf ihre Erklärung“, sagte Severus, als er merkte, dass Conner noch immer hier war. „So in etwa“, bestätigte ihm dieser. „Du darfst dich noch nicht so anstrengen“, ermahnte ihn Hermine, doch Severus schob sie bestimmt zur Seite. „Schon gut, das Einzige was mir im Moment fehlt, ist ein kräftiger Schluck Whisky“, sagte er und ging ins Wohnzimmer.

Alle Anwesenden des Hauses hatten sich um den großen Tisch in der Küche versammelt und lauschten, gespannt darauf zu erfahren, was geschehen war. „Ich hatte sie gebeten mir zu vertrauen, als sie uns gefunden hatten, und das haben sie getan. Jetzt möchte ich ihnen alles erzählen, was ich wieß“, sagte Severus zu Conner nachdem er den Whisky ausgeschenkt hatte und sich einen großen Schluck genehmigte.

Auch Conner nahm einen großen Schluck, ließ seinen Gegenüber jedoch nicht aus den Augen.

„Wir sind Zauberer“, begann Severus mit der offensichtlichsten Tatsache, was Conner mit einem Kopfnicken hinnahm. Weitere Beweise schienen da nicht mehr nötig zu sein. „Außerdem kommen wir aus der Zukunft“, fuhr er fort, „Wir sind in einen magisch Sturm geraten, der nicht nur unser Schiff zerstört hat, sondern uns auch noch durch die Zeit, an diesen Ort gebracht hat. Es gelang uns heraus zu finden, dass diese Insel ein ehemaliges Zaubergefängnis war und es gibt nur einen Weg weg von hier. Ein Portal im magischen Wald, das sich zu Halloween um Mitternacht, genau für eine Minute öffnen wird.“

„Das ist unglaublich“, staunte Conner, „aber nach allem was ich bisher gesehen habe, fällt es mir nicht schwer, das zu glauben.“
Severus wirkte amüsiert und nahm noch einen Schluck Whisky. „Sie sollten sich auch noch einen gönnen“, sagte er und füllte Conners Glas wieder auf, „Für das was jetzt noch kommt, werden sie es brauchen.“

Der Schotte wirkte überrascht, doch er tat genau das. Er setze das Glas an seine Lippen an und nahm einen großen Schluck. „Die Insel ist von einigen Schutzzaubern umgeben“, erzählte Severus weiter, „Einen davon, haben sie ausgelöst, als sie die magische Barriere überquerten. Es war Teil der Strafe für Zauberer, auf dieser Insel ganz ohne Zauberei leben zu müssen, dabei wurden jegliche Erinnerungen an Zauberei aus dem Bewusstsein der Menschen, beim Überqueren der Barriere, gelöscht. Ihr Schiff — Ich habe das Wrack selbst gesehen — war ein kleines Schiff, dessen Passagiere alle Zauberer waren. Sie waren auf dem Weg nach Amerika, doch der Sturm in den sie geraten sind, hat sie zu dieser Insel geführt.“

„Soll das etwas heißen“, Conner war von seinem Platz aufgestanden und traute sich gar nicht, seine Gedanken laut auszusprechen, stattdessen sah er den Mann vor sich fragend an. Severus nickt bloß. „Ja das heißt es. Sie alle sind Zauberer und es gibt einen Weg von dieser Insel zu kommen.“

„Aber ihr, ihr seid doch selbst übers Meer auf diese Insel gekommen. Wieso könnt ihr euch erinnern?“, stellte Conner überrascht fest. Severus überlegte einen Moment, doch es gab nur eine einzige Erklärung dafür. „In unsere Zeit gibt es diesen Schutzzauber nicht mehr“, sagte er, „als wir den Zeitsprung gemacht haben, müssen wir bereits hinter der Schutzzauber gewesen sein.“

Conner nickte verstehend und sackte wieder auf den Stuhl. Sein Gesicht zeigte offen den Kampf in seinem Inneren, seine Augen waren leer, als schaue er durch den massiven Holztisch hindurch. In der Küche herrschte Stille, es war wohl etwas anderes mit elf einen Brief aus Hogwarts zu bekommen, als zu erfahren, wer man wirklich ist und, dass die letzen zwanzig Jahre eine Lüge waren.

„Ihr müsst uns mit nehmen“, sagte Conner schließlich ernst, „Ich hatte schon immer dieses drängende Gefühl, von dieser Insel runter zu kommen und ich kann und will es nicht zulassen, dass Brian und Mary hier den Rest ihres Lebens verbringen müssen.“

„Das werden wir“, versprach ihm Severus. Conners Gesichtszüge entspannten sich und es kehrte ein wenig Ruhe an den Tisch ein. Genug Ruhe, dass sie kurze Zeit später von ihren Erlebnisse im magischen Wald berichten konnten. Einige Whiskygläser und eine spannende Erzählung später, hatte sich Conner verabschiedet und sie gingen müde und erschöpft zu Bett.

Hermine und Severus standen in ihrem Schafzimmer. Sie hatte die Tür geschlossen und ging auf ihn zu, als sie ihre rechte Hand erhob und auf seine Brust einschlug. Überrascht fing er ihre Hand ab, als sie die andere erhob und erneut auf ihn einschlug. „Du verdammter, sturer...“, begann sie. Er hatte auch ihren anderen Arm abgefangen und sah sie nun halb verwundert, halb amüsiert an. Einen Moment lang hatte sie sich noch gewehrt, dann ließ sie jedoch locker und ließ sich in seinen Arm ziehen.

Ihr Körper bebte, was seinen Griff um sie verstärkte und sie schließlich wieder ruhiger werden ließ. „Ich hatte solche Angst“, flüsterte sie. Severus lockerte seinen Griff und strich ihr durch das lockige Haar, das augenblicklich seinen angenehmen Duft verströmte.

Fortsetzung folgt...


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