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Fanfiction

Never say never - Die dunkle Seite schlägt zu

von Zaubererexpertin xD

Katie
Auf dem Weg zum Mittagessen musste ich noch kurz aufs Klo. Auf dem Weg zur Großen Halle sah ich David und Amy. David schien Amy zu stützen, die Ohnmächtig war. „Was ist passiert?“, fragte ich David bestürzt. „Slytherins!“, keuchte David. „Snape, Mulciber und Rosier! Sie haben sie mit dem Cruciatusfluch belegt. Dann sind sie abgehauen. Ich bringe sie in den Krankenflügel!“ „Ich hilf dir“, bot ich mich sofort an. Zusammen trugen wir Amy zum Krankenflügel. Madam Pomfrey kam sofort zu uns geeilt und wir brachten Amy zu einem Bett und legten sie darauf. „Was ist mit ihr passiert?“, fragte die Krankenschwester. „Ich weiß es nicht“, log ich. „Wir haben sie so gefunden“ „Achso“, meinte Madam Pomfrey. „Ich geh dann mal zum Mittagessen!“, verabschiedete ich mich. „Kommst du mit, David?“ „Nein“, meinte dieser einfach.
In der Großen Halle erzählte ich die Geschichte Megan und Lily. Sie waren wirklich bestürzt, vor allem Lily. Sie fragte ungläubig: „Auch Severus?“ „David hat nicht gesagt, wer den Zauber verwendet hat, aber er war dabei!“, erzählte ich. „Aber wieso interessiert dich das überhaupt?“ „Sie war früher einmal mit Snape befreundet!“, erklärte Megan. DAS überraschte mich jetzt wirklich, doch ich sagte nichts.
An diesem Abend hatte ich nach dem Quidditchtraining wieder Nachhilfe bei Remus – in Zaubertränke. Und dieses Mal hatte ich endlich das Gefühl, dass ich ein wenig von Zaubertränke verstand. Früher war ich in diesem Fach recht gut gewesen, aber in Kroatien war es auch nicht schwierig gewesen. „Wenn du so weitermachst, könntest du es am Ende des Schuljahrs sogar auf ein ´“Erwartungen übertroffen“ schaffen“, lobte Remus mich. „Jetzt übertreib nicht“, lachte ich. „Tu ich gar nicht. Mit „wenn du so weitermachst“ habe ich ja nur gemeint, dass du es auf ein E schaffst, wenn du weiterhin zweimal die Woche Nachhilfe nimmst“, sagte Remus. Ich brummte, eigentlich hatte ich keine Lust, mich das ganze Jahr immer mit Nachhilfe in Zaubertränke rumzuquälen, doch ich wollte später einmal Aurorin werden. Dafür brauchte ich gute Noten und Zaubertränke war mein schlechtestes Fach.
Am nächsten Tag bevor ich ins Bett ging war ich der Meinung, es sei mal an der Zeit für einen Streich gegen Tess und Cecil. Im Gemeinschaftsraum fragte ich Lily, Megan und Amy, die wieder aus dem Krankenflügel draußen war, ob sie mitmachen wollten, doch Megan und Lily meinten, sie hätten zu tun. Amy war jedoch begeistert.
Zurück im Schlafsaal bereitete ich alles vor. Ich öffnete den Koffer und erklärte Amy meinen Plan. Darin hatte ich einiges an Material für Streiche, welches von Kroatien noch übrig war. Als erstes streute ich Salz auf die Zahnbürste von Tess (Wenn ich es bei Tess und Cecil gemacht hätte, wäre das zu auffällig gewesen), während Amy eine Haarbürste unter Cecils Bett legte. Für die anderen Streiche mussten wir noch warten, bis alle schliefen.
Also gingen wir in den Gemeinschaftsraum und tratschte noch mit Lily und Megan. „Geht heute Nacht nicht aufs Klo“, warnte ich schon einmal und warf ihnen einen bedeutungsvollen Blick zu. Lily sah so aus, als ahnte sie unheilvolles, doch Megan grinste. Kurz darauf gingen Tess und Cecil auch schon in den Schlafsaal. Gleich darauf, um nichts zu verpassen, folgten auch Megan, Lily, Amy und ich. Die beiden Tussen waren schon im Bad. Wir waren gerade rechtzeitig, denn schon hörte man angeekelte Schreie von Tess aus dem Bad.

Cecil
„Uähhhhhhhhh... Was ist nur mit der Zahnpasta los? Die ist ganz eklig! Die verwende ich NIE wieder!“, kreischte Tess. „Du kannst meine haben“, bot ich sofort an und reichte sie Tess. Sie bedankte sich nicht, sondern meinte angewidert: „Da ist ja noch das Preisschild darauf. Die hat nur zwei Sickel gekostet! So ein Billigkram verwende ich nicht!“ „Dann putz halt keine Zähne“, schlug ich vor. Eigentlich fand ich meine Zahnpasta richtig gut, aber Tess kannte sich da ja besser aus. Wenn sie die Zahnpasta schlecht fand, dann war sie das. „Nein, ich nehme sie“, widersprach Tess. Sie benutzte sie also, doch auch die schmeckte ihr nicht. „Die ist echt widerlich“, sagte sie mit aufgerissenen Augen, doch als ich sie an Karies erinnerte, putzte sie tapfer weiter.
Als dieser Horror endlich vorbei war und ich mir meine Maske übers Gesicht gelegt hatte, konnte ich endlich ins Bett. Ich durfte morgen auf gar keinen Fall Morgenringe bekommen. Ich wünschte Tess eine gute Nacht und legte mich hin. Doch mit einem Aufschrei sprang ich gleich wieder auf. Da war doch tatsächlich etwas unter meinem Laken. „Was ist?“, fragte Tess erschrocken. „Da ist etwas!“, antwortete ich mit weit aufgerissenen Augen. „Wahrscheinlich eine Doxy, auch als Beißfee bezeichnet“, vermutete Kovac sachlich. Für solche Kommentare hasste ich sie einfach. „Sieh doch mal nach“, schlug Miller vor. „DAS! IST! NICHT! LUSTIG!“, kreischte ich. „Tja, dann hast du wohl keine andere Wahl, als dich wieder hinzulegen“, grinste Miller. „Außerdem ist es lustig, dass heißt dann wohl, du hast einen sehr schlechten Sinn für Humor.“

Katie
Als die beiden Ziegen endlich eingeschlafen waren, gingen Amy und ich ins Bad und klebten Klebeband auf den Wasserhahn. Ein kleines StĂĽck lieĂźen wir frei, damit man das ganze Wasser ins Gesicht bekam. Danach bliesen wir einen Luftballon auf und gingen aus dem Bad raus. Nun zauberten wir den Luftballon, den wir nicht zugeknotet hatten zwischen den Spalt der TĂĽr und des TĂĽrrahmens. Zum Schluss schmierten wir noch Nutella von auĂźen unter den TĂĽrgriff. Zufrieden grinsend gingen Amy und ich ins Bett.

Amy
„AAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!“, schrie ein Mädchen. Ich schreckte aus dem Schlaf. Ein Luftballon schwirrte durch die Luft und schnellte dann zu Boden. Schnell lies ich mich wieder ins Kissen fallen, damit Tess (sie hatte die Badezimmertür aufgemacht) nicht bemerkte, dass ich wach war. Katie, Lily und Megan stellten sich, wie vereinbart, auch schlafend. „Tess… Was ist denn los?“, nuschelte Cecil verschlafen. „Irgendetwas hat mich angegriffen! Bestimmt war das diese Doxy… Doofe Mistviecher!“, antwortete Tess genervt. Dann ging sie ins Badezimmer. Nach ein bis zwei Minuten hörte man die Klospülung. Ich grinste. Gleich würde es passieren… 3, 2, 1… „IIIIIIWUUÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH!!!“ Nun stand Cecil mit einem Seufzer auf und wollte gerade die Tür öffnen, als eine Klatschnasse, zornige Tess im Türrahmen stand. Ich hatte meine Augen einen Spalt weit geöffnet, und konnte sehen, wie Tess’ Blick ganz langsam auf ihre Hand glitt. „IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHHHHHHHH!!! Jemand hat an die Tür geschissen! Und ich hab’s an meinen Händen! CECIL!! Mach es weg, mach es weg!“, schrie Tess herum. „Schon gut. Schon gut…“, murmelte Cecil müde. „Da ist Klopapier.“ „Meinst du etwa ICH fass diese Pampe an meinen Händen noch mit meiner anderen Hand an?!“, fragte Tess empört. „Nein, natürlich nicht.“, seufzte Cecil und rieb Tess’ Hand ab. „Was ist denn hier los?“, nuschelte nun auch Katie und richtete sich auf. Ich zitterte und lachte stumm in mich hinein. „Ich wurde angegriffen, bin nass und habe in die Kacke von irgendjemandem gefasst! Das ist los!“, jammerte Tess. „Warte mal…“, meinte ich und stand auf. Das war mein Teil. Ich schaltete das Licht an und machte die Tür weiter auf. „Aha!“, machte ich und strich etwas vom Nutella weg von der Türklinke. „Das ist also deine Kacke… Tess. Das ist gaanz gewöhnliches Nutella!“, sagte ich sachlich. „Pah! Megan isst gerne dieses Muggelzeug! Nutella…“, behauptete Tess und Cecil nickte hartnäckig. Doch entschlossen zeigte ich auf die Blondhaarige. „Cecil, nicht Megan hat gestern Nutella gegessen, sondern DU! Beim Abendessen! Ich hab’s genau gesehen!“ Cecil wurde rot. „Aber sie hatte sich auf der Mädchentoilette die Hände gewaschen!“, verteidigte Tess Cecil. „Aber wie soll das Nutella sonst hierher gekommen sein?“, fragte nun Katie grinsend, die zu mir gestoßen war. Die beiden Blondinen schwiegen. „Also!“, sagte ich triumphierend. „Aber ich geh nicht mehr schlafen! Diese Doxy fliegt immer noch im Zimmer herum!“, zickte Tess. „Wir haben sie gerade raus gelassen!“, rief Megan. Ich eilte zu Lily und ihr. Die Reste des Luftballons flogen durch das offene Fenster hinunter und ich schaute meine zwei Freundinnen dankbar an. Diese lächelten zurück. „Hat sie euch gebissen?“ Es hörte sich so Hoffnungsvoll an. Tess Blick war richtig bittend, ich musste lachen. „Nein“ sagte Megan kühl und legte sich wieder ins Bett. „Gute Nacht!“, lächelte Lily und legte sich ebenfalls hin. „Und was ist mit dem Wasserhahn?“, fragte Tess, die immer noch im Türrahmen stand. „Ich schau mir das mal an!“, sagte Katie schnell. Nach zwei Minuten kam sie aus dem Badezimmer. „Problem gelöst!“ Sie grinste und wir legten uns schlafen. Tess verschwand noch mal im Bad um sich umzuziehen. Das war Lustig gewesen!

Tess
Also, ich glaubte ja nicht, dass das heute Nacht ein Zufall war. Ich dachte, diese vier dummen Kinder steckten dahinter. Kindisch, nicht? Und deswegen musste ich es ihnen heimzahlen! Vielleicht konnte ich ja Siri um Hilfe bitten. Er liebte Streiche! Ich zog mir im Badezimmer ein trockenes Nachthemd an und schlief im Bett wieder ein.

Lily
Heute war der 1. Oktober. Und in einer Woche hieß es: Hogsmeade! Ich freute mich schon total darauf! Noch toller war es, weil mich Potter nicht die ganze Zeit um ein Date bat. Ich genoss es mal nicht von ihm genervt zu sein. Ehrlich gesagt war er ganz Okay… Ich gebs ja zu! Ich war gut mit ihm befreundet und nannte ihn sogar James! Black, also Sirius war auch ganz in Ordnung. Abgesehen von seinen Anmachen natürlich! Megan, Amy, Katie und ich hatten uns auch mit zwei Ravenclaws gut angefreundet: Sam Abbot und John Stewart. Sam würde die Quidditchspiele kommentieren. Er war auch richtig motivierend und nett. Die Rumtreiber und David verstanden sich auch gut mit ihnen… Nur John warf manchmal David komische Blicke zu, wenn dieser sich mit Amy unterhielt. Ich glaubte, er war in Amy verliebt. Wie süß! Aber sagen würde ich nichts!
Draußen schien die Sonne, doch es war schon merklich kühler geworden. Ein kalter Wind blies mir entgegen. Katie, Remus, Amy, John, Megan, Sirius und ich hatten uns entschlossen, einen Spaziergang zu machen. Den Unterricht hatten wir schon hinter uns und erstaunlicher Weise hatten uns die Lehrer sehr wenig aufgegeben! Und so waren wir um kurz nach fünf rausgekommen. Wir liefen am See entlang und unterhielten uns. Aus dem Wasser spielten die Tentakel des Riesenkrakens mit Seegras herum. Der Himmel war grau, aber ab und zu setzte sich die Sonne durch. „Lily… Ähm… Also ich…“ Ich unterbrach James. Ich wusste, wenn er so anfing wollte er nach einem Date fragen. „James. Ich habe gedacht, wir hätten ein Abkommen? Wir zicken nicht rum und ihr belästigt uns nicht!“ Er sah traurig aus, also meinte ich: „Ich werde mit Katie, Amy, Megan, John, Sam und David hingehen. Wenn ihr Rumtreiber Lust habt, könnt ihr da ja mitkommen!“ James’ Gesicht hellte sich auf. „Ja, da werden wir bestimmt mitkommen! Evans, jetzt wirst du mich wohl doch am Hals haben!“, grinste er und ich lächelte zurück. Dann verdrehte ich übertrieben die Augen und seufzte. „Ach, ich hab mich schon sooo auf die Potter-Auszeit gefreut!“
„Na, Evans? Doch genug von unserm Abkommen?“
„Nö. Es ist doch so viel besser, wie wenn du mich die ganze Zeit aufregst!“
„Weißt du was? Ich vermisse dein wütendes Gesicht irgendwie…“
„Ohjee, brich nie das Abkommen, okay?“
„Oh. Das hatte ich eigentlich ja auch nicht vor.“
„Gut so!“
„Aber könntest du dein wütendes Gesicht machen?“
„NEIN!“
„Aber warum nicht?“
„Potter, jetzt regst du mich auch auf!“
„Bitte!“
„POTTER!“
„Na geht doch!“
James grinste und ich musste einfach auch lachen. In seiner Nähe fühlte ich mich wohl. Doch mit ihm zusammen zu sein war wieder etwas anderes… Und am Ende bin ich eine Trophäe. So. Das war der Grund. Ich war kein kleines Spielzeug, das nach zwei Tagen wieder uninteressant war. Ich war ein Mädchen mit Gefühlen, das nicht verletzt werden wollte. Wäre James nicht so... so ein Casanova, würde ich es ja mal versuchen. Aber leider war er genau das: Ein Casanova.

John
Ich musste mich endlich trauen Amy zu fragen! Ob sie mit mir nach Hogsmeade gehen wollte. Doch ich traute mich einfach nicht. „Feigling“, sagte eine Stimme in meinem Kopf. „Du bist der größte Feigling auf der ganzen Welt! Ihr seid so gut befreundet, wenn du sie um ein Date bittest, wird sie dich schon nicht umbringen!“ Schweigend lief ich neben Amy her. Sollte ich? Sollte ich nicht? Amy räusperte sich. Jetzt würde sie mich fragen. Ich lächelte. „Hast du ein Halswehbonbon? Es kratzt so in meinem Hals…“ Das war nicht das, was ich erwartet hatte. Mensch, wann würde dieses Mädchen merken, dass ich total auf sie stand?! „Halloo-ooo! Noch da? Und was ist denn passiert? Du siehst so… so ernst auf einmal aus.“ „Nee, tut mir Leid. Ich hab kein Bonbon. Es ist nichts. Wirklich!“, meinte ich und wusste, dass das nicht überzeugend klang. „Aha.“, machte Amy und starrte dann wieder auf den Weg. „Amy!“, rief hinter uns eine Stimme. Oh nein, bitte lass es nicht wahr sein, dachte ich verzweifelt. „David!“, lächelte nun auch Amy und David schloss sich uns an. „Hast du ein Halswehbonbon?“, sprach sie an David gewandt. „Ja! Warte mal… Hier!“ Er gab ihr das orangene Bonbon und Amy nahm es dankbar an. „Und freust du dich schon auf Hogsmeade?“, fragte David Amy. Ich musste zugeben, ich beneidete ihn. Er war lässig und ihm fiel es nicht schwierig Mädchen anzusprechen. Aber sonst fand ich gar NICHTS gut an ihm. Ehrlich gesagt… Ich HASSTE ihn! Er war fast so arrogant wie Sirius oder James! Zum Glück wollte Amy nichts von ihm…

Amy
John sah echt gut aus! Er hatte kurze, leicht gelockte, dunkelblonde Haare und graugrüne Augen. Außerdem war er eher groß und hatte eine angenehme, tiefe Stimme. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich ihn nicht um ein Date bitten sollte… Aber so schüchtern wie ich war hatte ich es noch nicht versucht. Ich wärmte mich am Kaminfeuer und las ein Buch. Sophie kam dicht gefolgt von Kiki dir Treppe zum Mädchenschlafsaal herunter und legte sich vors Kaminfeuer. Kiki tat es ihr gleich. Und ich würde bald schlafen gehen.

Megan
Freitagmorgen schliefen Katie und Amy, wie fast immer, immer noch, während ich und Lily schon auf dem Weg zum Frühstück waren. Wir setzten uns, wie fast immer, zu den Rumtreibern. Sie waren mir gute Freunde geworden! David saß, wie fast immer, bei den Maraudern und mich wunderte es warum David noch nicht zu ihnen gehörte. Und dann kamen, wie fast immer, die Eulen und meine zwei Freundinnen waren immer noch nicht da. Ihre Eulen ließen einen Brief und einen Tagespropheten auf den Tisch bei zwei leeren Plätzen uns gegenüber fallen. Ich schnappte mir den Tagespropheten und begann einen Artikel zu lesen:

Zaubererfamilie tot aufgefunden

Heute Morgen wurden in Miami fünf tote Zauberer geborgen. Sie wurden von dem Todesfluch getroffen. Carl (45) und Maria (41) Carter und deren drei Kinder Jason (15), Lara (13) und Lucas (6) hatten dort Urlaub gemacht. Das Zaubereiministerium befürchtet, dass sich die Todesser Momentan noch in Florida befinden, jedoch in Richtung Norden ziehen…

Mehr las ich nicht. Richtung Norden… Wenn ich mich nicht irrte war da Oben irgendwo Washington! Und da lebte Amys Vater! Aber das war kein Grund für Panik! Es gab dort viele Menschen. Also, dass gerade ER von den Todessern ermordet wurde, war unwahrscheinlich! Doch trotzdem. Katie und Amy kamen in die Große Halle und gingen lächelnd auf uns zu. „Was ist denn?“, fragte Lils mich. „Lies.“, war meine antwort. „Oh Gott… Jetzt sind die schon in Amerika?!“, meinte Lily empört. „Das ist es nicht! Amys Dad. Er wohnt in Washington!“, sagte ich ungeduldig und gedämpft. „OH!“, flüsterte Lily entsetzt. „Aber es ist unwahrscheinlich, dass…“ Lils wurde von Amy unterbrochen. „Was ist unwahrscheinlich?“ Ich reichte Amy den Tagespropheten und hoffte inständig, dass sie es locker nehmen würde.

Katie
Ich las gemeinsam mit Amy den Tagesprophet. Täglich verschwanden Leute oder starben. Das war schrecklich. „Oh, sie ziehen Richtung Norden“, sagte Amy gepresst und wurde etwas blasser. „Richtung Washington!“ „Dort wohnen doch dein Vater und deine Freunde?!“, fragte ich Amy, die düster nickte. „Heh, komm schon! Da passiert schon nichts! Deine Freunde sind auf der Schule und dein Vater kann schon auf sich aufpassen“, versuchte ich sie aufzumuntern. Sie nickte, jedoch nicht gerade erheitert.
Wir machten uns auf den Weg zu Zaubertränke. „Ich geh kurz aufs Klo, geht ihr schon mal vor“, sagte ich in den Kerkern zu den anderen. „Okay“, meinten diese und gingen in Richtung unseres Zaubertrankklassenzimmers. Ich bog nach rechts in einen verlassenen Gang ein. Ein paar weitere Gänge weiter hörte ich ein schluchzen, dicht gefolgt von einem höhnischen Lachen. Ich beschleunigte meine Schritte und sah fünf ältere Slytherins und ein kleiner Erstklässler aus Gryffindor, an seiner Seite ein Siebtklässler, ebenfalls aus Gryffindor, der dem Kleinen offenbar auch zu Hilfe geeilt war. „Willst du uns etwa daran hindern, diese Schule von kleinen, dreckigen Schlammblütern, wie dieser Kleine hier, zu säubern?“, höhnte eine irre Stimme an den Siebtklässler gewandt und lachte ein irres Lachen. Die anderen Slytherins stimmten mit ein. Den Siebtklässler verließ anscheinend der Mut, doch ich war ja auch noch da und stellte mich neben ihn. „Vielleicht nicht allein! Aber ich werde es auf jeden Fall machen!“, antwortete ich. Wieder lachte diese Irre. Es war ein älteres Mädchen mit wildem, braunem Haar. Doch ich hielt den Blicken stand. „Sieh an sieh an! Wenn das nicht die Freundin von der Schlammblüterin Evans und des Blutverräters Black ist“, schnarrte eine Stimme neben dem Mädchen. Sie kam von einem Jungen mit weißblondem Haar. „Nenn Lily nie wieder so!“, protestierte ich und meine Augen wurden zu schlitzen. „Ich denke, wenn ich es das nächste Mal mache, dann wirst du nicht mehr protestieren. Wenn wir erst mit dir fertig sind...“, den Rest des Satzes ließ er offen, doch das reichte mir. Ich griff schnell an und traf mit einem Zauber einen der fünf. Doch die Slytherins waren immer noch zu viert und würden nicht zurückschrecken. Ich jedoch war so gut wie allein, denn der Siebtklässler machte keine Anstalten, sich zu rühren. Kurz ließ ich ein ungesagtes „Enerwarte“ für den Gryffindor los, der sich sofort bewegte und mir beim Kampf half. Den Erstklässler hatten wir in unsere Mitte genommen, da war er am besten geschützt. Ich duellierte mich mit drei Slytherins gleichzeitig und eines musste man ihnen lassen: Kämpfen konnten sie. Die Irre rief: „Crucio!“ Ich konnte dem Zauber ausweichen, doch er traf den kleinen, der vor Schmerzen schrie. Jetzt war ich sauer und kein normaler Mensch will mich so erleben. Meine Schockzauber wirbelten nur so durch die Luft und die Irre lag schnell am Boden. Der Fluch lag deshalb nicht mehr auf dem Erstklässler. Durch einen Zauber war ich schnell an der Gegenüberliegenden Wand des Korridores und meine Gegner hatten noch gar nicht realisiert, dass ich wo anders war, als sie auch schon am Boden lagen. Mittlerweile hatte der Siebtklässler seinen Gegner auch am Boden und zusammen gingen wir zu dem Erstklässler. Ihm schien es wieder besser zu gehen, zum Glück hatte er den Folterfluch nur wenige Sekunden abbekommen. „Wie geht es dir?“, fragte ich besorgt. „Wieder besser“, antwortete der Kleine schluchzend. „Die sind einfach hergekommen und haben ganz fiese Sachen zu mir gesagt!“ „Alles ist gut“, beruhigte der Siebtklässler ihn. „Bleib ab jetzt am besten bei deinen Freunden oder wende dich mal an Dumbledore. Alleine ist es hier nicht sehr empfehlenswert.“ „Wo hast du jetzt Unterricht?“, fragte ich. „Wir bringen dich hin!“ „Geschichte der Zauberei! Hoffentlich gibt die Verspätung keinen Ärger!“, sagte der Erstklässler. „Komm schon“, munterte ich ihn auf. „Binnsi wird auf dich aufpassen“ Er brachte schon wieder ein Lächeln heraus. „Danke“, sagte er. Professor Binns unterrichtete dieses langweiligste aller langweiligen Fächer Geschichte der Zauberei. Ich hatte schon viele Geschichten über ihn gehört, zum Beispiel auch davon, dass er sich von nichts aus dem Konzept bringen ließ, die Namen der Schüler nicht kannte und sie gar nicht richtig wahrnahm.
Bei dem Klassenzimmer angekommen reckten wir dem Kleinen beide Daumen nach oben und er ging in den Raum hinein. „Wie bist du mit vier auf einmal fertig geworden?“, fragte mich der Siebtklässler. „Ich hatte schon mit einem Schwierigkeiten!“ „Ich bin ja erst seit diesem Jahr auf Hogwarts. Davor war ich auf einem kampfmagischen Internat in Kroatien“, erklärte ich ihm. „Cool“, meinte er. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte er. „Katie! Und du?“, antwortete ich. „Ich bin Jason Cartwright“, antwortete er lächelnd. „Dann bist du doch Markos Schwester?“ „Ja“, sagte ich schlicht. „Marko ist ein Freund von mir. Ich muss jetzt auch zu Zauberkunst“, verabschiedete er sich. „Ja, richte Marko liebe Grüße von mir aus. Ich sollte auch mal wieder zu Zaubertränke!“ Ich wollte mich zum Gehen wenden, doch Jason nahm mich am Arm und sagte: „Danke, allein wär ich echt aufgeschmissen gewesen“ „Keine Ursache“, grinste ich und ging dann wirklich zu Zaubertränke.

Megan
Sluggi betrat da Zaubertrankklassenzimmer. Katie war noch nicht zurück. Der Lehrer begann gleich seinen Unterricht, ohne sich um das Fehlen seiner Schülerin zu kümmern, aber ich machte mir ein wenig Sorgen. Was, wenn sie genau wie auch schon Amy im Krankenflügel landen würde. Aber Katie würde sich doch verteidigen können. Oder nicht? Ich konnte mich einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren. Plötzlich rief Sluggi mich auf und ich unterbrach verwirrt meine Gedanken. „Was ist denn heute mit ihnen los, Miss Simpson?“, fragte er. „Nichts“, sagte ich schnell. Nicht richtig überzeugt machte der Lehrer weiter mit dem Unterricht.
Ca. eine halbe Stunde später platzte Katie herein. „Was haben Sie denn so lange gemacht, Miss Kovac?“ „Ich wurde aufgehalten“, erklärte Katie. „Das kann jeder sagen. Es ist kein Geheimnis, dass Sie Zaubertränke nicht mögen, Miss Kovac. Nachsitzen! Kommen Sie nach der Stunde zu mir!“ Katie klappte bei der Ungerechtigkeit der Mund auf und Amy sagte: „Katie kann doch nichts dafür, wenn sie aufgehalten wurde. Außerdem strengt sie sich in Zaubertränke echt an und nimmt sogar zweimal die Woche Nachhilfe!“ „Es ist nur normal, dass Sie ihre Freundin schützen wollen und ich finde das auch sehr edel, aber lassen Sie es doch einfach gut sein. Miss Kovac bekommt Nachsitzen und dann ist wieder alles geregelt!“, widersprach Sluggi. So ein ungerechter Kerl. So hatte ich ihn noch nie erlebt.
„Natürlich können Sie sich Miss Kovac beim Nachsitzen gerne anschließen, denn dafür sind Sie auf dem besten Weg“
„Das ist überhaupt nicht gerecht“, mischte ich mich nun auch ein. Sluggi seufzte, doch da er mich mochte, gab er mir kein Nachsitzen und auch Amy nicht. Er fuhr einfach mit dem Unterricht fort.

Tess
Heute ging ich nach Zaubertränke gleich zu meinem Siri-Schatz. „Überraschung“, grinste ich und warf mich in seinen Arm. Er fing mich verdutzt auf und sagte etwas genervt, was ich jedoch keine Beachtung schenkte: „Tess, ich habe jetzt keine Zeit!“ Doch ich sagte einfach: „Aber Siri-Schatz, ich brauche doch deine Hilfe. Du musst irgendwas fieses mit den anderen in meinem Schlafsaal machen. Irgendeinen Streich!“ Dann erzählte ich ihm die Begebenheit von heute nacht. Doch das ergab nicht die erhoffte Reaktion: Sirius lachte bellend auf und sagte: „Ich habe den Mädels noch gar nicht gratuliert! Entschuldige mich!“ Und dann ging er einfach davon und ließ mich alleine. Deprimiert ging ich mit Cecil in die Große Halle, denn ich hatte eine Freistunde. Es wäre ja noch schöner gewesen, wenn ich Pflege magischer Geschöpfe genommen hätte. Mich schüttelte es schon bei dem Gedanken an diese Wesen.

Amy
Ich konnte mich den restlichen Tag nicht so wirklich konzentrieren. Die ganze Zeit über dacht ich an Dad und meine Freunde. In der Mittagspause traf ich auf Eileen. „Hey, kannst du mal kurz rüber kommen?“, fragte ich sie. „Amy, was ist denn?“ „Ich muss kurz mit dir reden.“, antwortete ich. „Ich weiß nicht ob du es weißt, aber… Todesser sind auf dem Weg nach Washington. Ich weiß nicht warum, vielleicht wollen sie dem Präsidenten etwas machen, aber du weißt ja, was Dad für einen Job hat!“ Eileens Augen weiteten sich. „Er ist einer der Beschützer des Präsidenten“, flüsterte sie erschrocken. Ich nickte leicht. „Aber bitte mach dir keine zu großen Sorgen! Der Präsident hat mehrere Beschützer. Und die Beschützer haben verschiedene Schichten! Es wäre ein großer Zufall, wenn die Todesser dann kommen, wenn Dad an der Reihe zum beschützen ist. Bitte, Eileen, konzentrier dich weiter auf den Unterricht, okay?“, erklärte ich ihr. Langsam nickte sie. „Hmm, ich glaube Susan wartet auf dich. Geh ruhig wieder zu ihr.“, meinte ich mit einem schwachen Lächeln. Eileen lächelte zurück und verwand wieder. Ja, es wäre ein Zufall, wenn Dad gerade dann an der Reihe war!

David
Ich saß neben Amy, die sich auffallend still verhielt. „Alles okay?“, fragte ich vorsichtig.
„Mhm.“
„Bist du dir sicher?“
„Mhm.“
„Amy?“
„Hm?“
„Warum redest du so komisch?“
„Weiß nicht.“
„Komm schon. Erzähl mal. Was ist los?“
„Warte kurz noch.“
Die Halle leerte sich. Auch wir standen auf. Amy sah mir in die Augen und murmelte: „Du weißt ja, ich lebte bevor ich hierher kam in Washington.“ Ich nickte. „Und meine Eltern haben sich geschieden, Moms neuer Freund wohnt in England und deswegen sind wir hier.“ Ich sah sie zuerst verwirrt, dann mitfühlend an. Ich hatte gewusst, dass sie in Washington gelebt hatte, doch ich hatte den Grund nie gewusst, weshalb sie nach London gezogen waren. „Aber Dad lebt immer noch in Washington. Und heute Morgen stand im Tagesprophet, dass Todesser auf dem Weg nach Washington seien! Ich mache mir solche große Sorgen… Oh Gott…“ In ihre Augen traten Tränen. Schnell nahm ich sie in den Arm. „Hey, deinem Dad geht es bestimmt gut! Es leben viele Hexen und Zauberer in Washington! Und da ist es sehr unwahrscheinlich, dass es gerade deinen Dad trifft.“, tröstete ich sie. Amy schluchzte leise auf. „Du… Du kannst es nicht verstehen…“ „Dann erklärs mir!“, sagte ich mit fester Stimme. Amy löste sich aus der Umarmung und sah mir wieder in die Augen. „Mein Dad“, fing sie an, „mein Dad beschützt den Präsidenten.“ Jetzt verstand ich. Jedoch meinte ich: „Du glaubst, diese Todesser wollen zu Präsidenten?“ Amy sah mich an und zuckte mit den Schultern. „Ach was! Was wollen die denn mit dem Presidenten?“, fragte ich und lächelte etwas. Sie schaffte es auch zu lächeln und wisperte mir ein leises „Danke“ zu. Endlich war sie wieder etwas fröhlicher!

John
WAS ZUM TEUFEL MACHTE DIESER DAVID DORT?! Er umarmte Amy! Ihr lief eine Träne die Wange hinunter. Ich HASSTE David! Ich mochte ihn kein bisschen! Und Amy würde ich ENDLICH mal fragen. Ich stand auf. Sam sah mich komisch an. „Ich komme gleich wieder“ nuschelte ich und ging auf Amy zu. „Amy? Kann… Kann ich dich kurz sprechen?“ Sie nickte und David sah uns argwöhnisch hinterher. Aber das war mir egal! „Also… Ich wollte dich fragen, ob du morgen mit mir neben dem See ein Picknick machen möchtest?“, fragte ich. Sie lachte leise. „Ist es nicht etwas zu spät zum picknicken?“, meinte sie und schaute mich herausfordernd an. „Äh… Morgen soll es noch einmal wärmer werden und die Sonne soll scheinen und da hab ich mir halt gedacht…“ Sie unterbrach mich: „John, das war nur ein Scherz! Klar um wie viel Uhr und wo?“ „Um drei Uhr am Eingang?“ Fragend sah ich sie an. „Ja… aber was ist mit den Hausaufgaben?“, fragte sie. Zögernd meinte ich: „Wenn du Lust hast können wir sie danach zusammen machen.“ Amy lächelte und sagte: „Gerne“ Ich war überglücklich!

Ist das einen Kommi wert?


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck