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Fanfiction

Auf ein Ende folgt immer ein Anfang - Dezemberträume

von Federica

Hallo :)
Da ich das nächste Kapitel schon fertig habe, dachte ich mir, dass ich es euch nicht vorenthalten will ;)

²fanfanfan!!!: Oh, danke für das viele Lob (: da wird man ja ganz rot! ich hoffe das neue Chap gefällt dir auch :)

²Zaubererexpterin xD: also die Hoffnung muss ich dir nehmen, Siri und Ems werden noch seeehr lange brauchen ;) dafür wird sich ein anderes Pärchen finden :) viel Spaß mit dem Chap!

Ich habe in dem Chap Teile aus drei Liedern genommen, diese Texte gehören natürlich den jeweiligen Künstlern.
Songs: Broken – Seether, Phänomenal egal – Farin Urlaub, Halt mich – Herbert Grönemeyer
__________________________________________________

Dezemberträume

~*~
Dezemberträume sind helle Sterne in der Nacht,
Dezemberträume sind aus Musik und Licht gemacht.
Sie leuchten uns ins Herz hinein mit Sternenglanz und Kerzenschein und es geschieht,
dass man noch Wunder sieht.

[Rolf Zuckowski - Dezemberträume]
~*~


Erzählerperspektive
Mittlerweile war es Mitte Dezember und der Winter war in Schottland eingekehrt. Hohe Schneemassen umgaben und bedeckten das alte Schloss.
Draußen auf den Ländereien und innen in Hogwarts herrschte eine seltene, friedliche und harmonische Stille.
Der Schnee und das bevorstehende Weihnachtsfest löste immer diese Atmosphäre aus, doch in diesem Jahr hatte vermutlich niemand damit gerechnet.
Zu viel passierte daheim in England, doch auch dort war es mit dem Schnee ein wenig ruhiger geworden.
Der Dezember hielt sie alle in seinem Zauber fest.
Natürlich wuselten trotz dieser ruhigen Stimmung die Schüler begeistert durch die Gänge, es würde bald Ferien geben. Weihnachten stand vor der Tür, Geschenke wurden vorbereitet und diese zauberhafte Vorfreude erfüllte vermutlich jeden im Schloss.
Vielleicht trug aber auch die umfangreiche Weihnachtsdekoration in allen Gängen und Klassenzimmern zur allgemeinen Spannung bei.
Lily und James hatten sich als Schulsprecher noch etwas Besonderes ausgedacht. Sie hatten nahezu alle Dekorationen verzaubert, dass sie immer mal wieder ihren Standort wechselten.
Für die größte Heiterkeit, aber auch leichte Wut sorgten die verzauberten Mistelzweige.
Sobald man zu zweit unter einem stand, schlang sich ein magischer Bannkreis um die beiden Personen. Man kam erst weiter, wenn man sich geküsst hatte. Natürlich zählten nur Küsse auf den Mund. Dafür verfluchten einige Schüler ihre Schulsprecher, denn man sah die Mistelzweige nicht kommen. Sie wurden erst sichtbar, wenn man mit jemand anderes darunter stand.
Seitdem versuchte man fast immer in Dreiergruppen durch die Gegend zu laufen, trotzdem erwischte es immer noch viele.
Ab und zu half der Rumtreiber auch aus und zauberte den Mistelzweig an die gewünschte Stelle, nur bei ihm und Lily traute er sich nicht.
James Potter wartete auf den ersten Schritt seiner Angebeteten.
Doch Lily ließ sich Zeit, sie wartete auf die passende Gelegenheit.
Sie ahnte ja nicht, dass sie die noch heute im Zaubertrankunterricht bekommen würde.
Da viele von Slughorns Lieblingen das Schloss über die Feiertage verließen, hatte er sich überliegt seine Weihnachtsparty vorzuverlegen.
Und wie immer war sein halber UTZ-Kurs eingeladen.
Emma, Lily, James und Sirius starrten wie immer genervt auf die roten Umschläge.
In Lilys Kopf nahm jedoch ein Plan Gestalt an, für diese Party würde sie James fragen.
Auch Emma machte sich Gedanken über ein Date, am liebsten würde sie ja mit Sirius gehen, dann wäre alles so herrlich ungezwungen. Seufzend machte sie sich aber wieder einmal klar, dass das so gar nicht klappen würde.
In Sirius Kopf verwarf er dieselbe Idee wie Emma, er würde eben wieder irgendein Mädchen fragen, dass sich nach ihm verzehrte. Die waren ja nicht schwer zu finden.
James hoffte einfach auf ein Wunder, nichtsahnend, dass er das heute noch bekommen würde.
Die Freunde betraten gemeinsam die große Halle und setzten sich an ihren Stammplatz.
Es war schon wieder dunkel draußen und die Turmuhr schlug 20 Uhr.
James und Sirius luden sich wie immer ihre Teller bis zum Rand voll mit allem möglichen Essen, Lily nahm sich ein bisschen von allen und Emma nahm Salat. Remus war mit Peter noch in der Bibliothek und half ihm bei den Hausaufgaben.
Alle drehten ihre Köpfe zu Emma, als diese auf einmal angesprochen wurde.
„Hey Emma, ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Lust hast mit mir zur Weihnachtsfeier von Sluggi zu gehen?“, Jared Green hatte ja schon immer eine kleine Schwäche für seine Teamkollegin gehabt, er rechnete zwar mit einem Korb, wie auch Lily und die Rumtreiber.
Entgegen aller Erwartungen verzog sich jedoch der Mund des Blondschopfes zu einem Lächeln und sie bejahte die Frage des 7. Klässlers.
Jared lächelte sie an und sie würden sich morgen im Gemeinschaftsraum treffen.
Sirius widmete sich missmutig seinem Essen, er hatte sich sein Date gleich nach dem Unterricht besorgt. Eine unglaublich hübsche, wenn sie auch nicht an Emma heranreichte, jedoch ziemlich hohle Hufflepuff hatte er gefragt. Mit der würde dann wenigstens auch noch etwas laufen. Zu was anderem war sie ja nicht in der Lage. Wie sollte man mit so einer Gans auch Konversation betreiben?
Trotzdem wunderte es ihn, dass er sich so über Jared ärgerte. Er hätte Emma fragen sollen, obwohl er ja nichts von ihr wollte. Ach, das Leben war manchmal einfach ungerecht und bei dem jungen Black traf dieses manchmal leider sehr oft ein.
Sirius und James waren vor Emma und Lily mit ihrem Essen fertig, eigentlich ein Wunder. Aber Lily aß einfach nur extrem langsam und Emma stocherte bloß lustlos in ihrem Salat rum.
„Leute, ich geh schon mal hoch. Kommst du Tatze?“, James war aufgestanden. Er hatte noch Unmengen von Hausaufgaben zu erledigen, eine Sache, der er erst gewissenhaft nachging, seitdem er Lily endlich von seiner Ernsthaftigkeit überzeugen wollte.
„Bis später!“, Lily lächelte James an und er ging mit einem Grinsen im Gesicht zur Tür.
Emma verpasste Lily einen Fußtritt unter dem Tisch und deutete unauffällig auf James. Ihr Blick bedeutete der besten Freundin, dass jetzt der ideale Zeitpunkt war.
„Ähm, James?“, die junge Evans hatte ihre Stimme erhoben, um den Jungen noch zu erreichen.
„Ja?“, er lächelte ihr von der Tür aus zu und Lily nahm ihren ganzen Mut zusammen.
Die ganze Halle erstarrte bei ihren Worten und über James Gesicht zog sich das größte Strahlen, dass er jemals hervorgebracht hatte.
„Gehst du mit mir zur Weihnachtsfeier des Slug-Clubs?“, am Ende war ihre Stimme wieder leiser geworden, doch James hatte sie verstanden.
Grinsend fragte er: „Sorry Lils, was hast du gesagt?“
Er war wieder ein bisschen näher gekommen und Lily sah ihm in die haselnussbraunen Augen. Sie glänzten vor Freude.
„Ich habe dich gefragt, ob du als mein Date mit zur der Party kommst. Ja oder nein?“, sie sah ihn gespielt beleidigt an.
Er machte ein nachdenkliches Gesicht und legte seine Stirn in Falten: „Also das muss ich mir ja eigentlich nochmal gut durch den Kopf gehen lassen. Du hast mich schließlich ewig abgewiesen, trotzdem, ich bin ja ein herzensguter Mensch und ich kann dir doch deinen Wunsch nicht einfach so abschlagen. Du willst es also wirklich? Ein Date? Mit mir?“, er stand mittlerweile vor der erröteten und verwirrten Lily. Was war denn nun, wollte er oder nicht?
„Klar will ich, sonst würde ich dich ja nicht fragen, oder?“
„Gut, dann gehen wir da zusammen hin Miss Evans, das nächste Date werde aber ich organisieren!“, er strahlte in die smaragdgrünen Augen und gab Lily einen Kuss auf die Stirn.
„Ich freu mich!“, wisperte er ihr leise zu.
Die ganze Halle hatte den Atem angehalten und sprachlos zu den beiden Schulsprechern geguckt. Nun löste sich der Erste aus seiner Starre – Albus Dumbledore hob seine Hände und fing an zu klatschen. Nach und nach stimmte die ganze Halle mit ein, wenn man den einen Tisch mal außer Acht lässt.
Schließlich hatten viele schon die Hoffnung aufgegeben, dass es dieses Traumpaar noch geben würde.
Lily saß nun knallrot auf ihrem Platz und Emma lachte sich kaputt.

Lily
Oh Merlin, wie peinlich. Aber auch egal, ich wusste, dass James den großen Auftritt liebt und ein Date mit mir versprach eine Show.
Erst jetzt traf mich die Erkenntnis! Ich hatte Morgen ein Date mit James Potter. Die Schmetterlinge flogen wild in meinem Bauch umher und das Kribbeln durchfuhr meinen ganzen Körper, dabei hatte James mich nur auf die Stirn geküsst. Ich konnte es gar nicht erwarten ihn richtig zu küssen, das Gefühl konnte ja nur noch tausend Mal besser sein.
Ich blickte auf meine beste Freundin und erstarrte. Sie lachte, wahrhaftig, sogar ihre Augen versprühten wieder ein bisschen von dem alten Funkeln.
„Haha, Lily, das war klasse! Na endlich!“, sie sprang von ihrem Platz auf und schnappte sich meine Hand, lachend liefen wir nun aus der Halle. Die daraufhin in noch größeres Flüstern ausbrach, als es vorher schon gegeben hatte.
Durch die Gänge tanzend, landeten wir schließlich atemlos vor unserem Portrait.
Ich wollte uns schon hineinführe, als ich mich an Emmas Hand festkrallte..
„Hilfe, Ems, was ziehe ich an?!“, ich sah sie verzweifelt an.
„Du liebe Güte, Lily, du kannst was von mir haben, wir können es auch gleich aussuchen!“, sie betrat den Gemeinschaftsraum und sah sich kurz um, von den Rumtreibern fehlte mal wieder jede Spur und so zog sie mich einfach nur zu unserem Schlafsaal.
Unterwegs gratulierten mir alle zu meinem Date und, dass ich ihm endlich die Chance gab, die er schon solange verdient hat.
Am liebsten hätte ich sie alle so angeschrien, wie ich es immer bei James gemacht habe, als er noch Potter für mich war. Mir fehlten meine Ausbrüche manchmal.
Aber wenn ich jetzt an James dachte, hatte ich keine Wut mehr im Bauch, sondern nervös verliebte Schmetterlinge.
Gewiss, ich war nicht unerfahren, aber an James reichte ich dann doch nicht ganz ran.
„Lils, zieh nicht so ein Gesicht, er wird dich morgen Abend nicht gleich in irgendeine Besenkammer zerren! Und selbst wenn, genieß es. Du kannst sicherlich noch was von ihm lernen“, sie sah mich grinsend an und ich wurde erst ganz blass und dann wieder knallrot.
Einerseits verängstigte mich der Gedanke, dass ich morgen schon Sex mit James haben könnte, aber andererseits würde ich vermutlich auch nicht nein sagen, falls es soweit kommen sollte.
Merlin, was macht dieser Kerl nur mit mir?!
Ich beobachtete Emma dabei, wie sie ihren Kleiderschrank durchwühlte.
Sie warf mir eine Röhrenjeans zu, ein blaues Top, dass einen tiefen V-Ausschnitt hatte und glitzerte. Dann gab sie mir noch einen hellgrauen Cardigan, der würde das Glitzern also entschärfen.
Schnell schlüpfte ich in die Sachen und es passte alles wunderbar.
Nun kramte ich noch meine neuen Stiefeletten heraus und ich betrachtete mich zufrieden. Es war nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel. Schließlich war es nur eine Party von Slughorn und Emma und ich hatten es uns zur Aufgabe gemacht, immer in normalen Muggelklamotten zu erscheinen.
„Perfekt!“, sagte Emma und sah mich zufrieden an, sie schwang noch kurz ihren Zauberstab und meine Haare waren locker hochgesteckt.
„Das übernehme ich alles Morgen Lily, du musst nur ausgeschlafen sein und nicht rumzappeln!“, sagte sie grinsend und verschwand wieder in ihrem magisch vergrößerten Kleiderschrank.
Sie ließ eine schwarze Röhrenjeans, ein hautfarbenes Seidentop und eine schwarze Strickjacke zu ihrem Bett schweben. Im Arm hielt sie einen Schuhkarton.
Dieser enthielt beige Ankleboots, die mit zwei riesigen Schleifen verziert waren. Natürlich hatten sie auch einen Absatz, auch Emma probierte nun ihr Outfit an. Sie steckte sich noch Ohrringe an und betrachtete sich im Spiegel. [Die Outfits: Emma: http://www.polyvore.com/cgi/set?id=25794448&.locale=de, Lily: http://www.polyvore.com/cgi/set?id=25794554&.locale=de]
Auch ich musterte sie kritisch. Ihre Hose hatte gewiss schon hauteng gesessen.
Mehr essen liebe Emma…, dachte ich während ich die Klamotten mit meinem Zauberstab ein wenig enger werden ließ.
„Danke! Aber kann ich so gehen?“, ich lächelte sie an.
Natürlich konnte sie so gehen, sie hätte auch einen Kartoffelsack anhaben können und alle hätten gesabbert.
„Klar Süße, du siehst klasse aus!“, mit unseren Outfits zufrieden, machten wir uns schnell bettfertig und lagen noch ewig in Emmas Bett und quatschten, wo wir auch beide schließlich einschliefen.

„Guten Morgen Süße!“, meine beste Freundin stupste mich sanft an, damit ich endlich aufstand.
Es war Samstag und heute Abend habe ich ein Date mit James Potter!
Schlagartig saß ich senkrecht im Bett.
„Oh Gott, wie viel Uhr?!“, panisch stand ich auf und lief wie wild durch den Schlafsaal. Emma fing an zu kichern.
„Es ist gerade einmal elf Uhr Lily, du hast noch gut 6 Stunden Zeit, bis wir uns fertig machen werden!“
Ich blieb stehen, es ist erst elf Uhr! Wir hatten das Frühstück verpasst.
Mein Blick fiel auf Emmas Bett, da stand ein Tablett mit Frühstück. Meine beste Freundin ist einfach die Beste!
Es gab Obstsalat und Vollkornbrötchen.
„Merlin, Emma, du bist die Beste!“, ich ließ mich wieder aufs Bett fallen und begann zu essen. Emma hielt ihren Kaffee in der Hand und setzte sich nun zu mir, sie war schon komplett fertig angezogen. Nicht für die Party, aber immerhin für den Tag.
Eine Lily Evans schläft auch normalerweise nicht bis elf.
Emma begann grinsend ihren Obstsalat zu löffeln.
„James hat mich heute Morgen gefragt, ob du krank bist. Weil du ja noch geschlafen hast! Er war schon richtig besorgt!“
James! Heute Abend konnte ich ihm endlich sagen, was ich wirklich für ihn empfand!
Augenblicklich erschien ein seliges Lächeln auf meinem Gesicht. Emma sah mich augenverdrehend an.
„Ich habe ihm natürlich gesagt, dass es dir gut geht und du dich auf heute Abend freust!“
„Danke! Was machen wir denn jetzt den ganzen Tag?“, fragend blickte ich zu meinem Blondschopf.
„Hätte ich gedacht, dass du so nervös wirst, hätte ich dich gestern nicht getreten! Wir gehen einfach in die Bibliothek und machen unsere Aufsätze fertig. Ich habe keine Lust sie Morgen oder in den Ferien zu machen!“
„Gute Idee! Die Aufsätze hatte ich schon fast vergessen!“
Emma sah mich schockiert an: „Merlin, was hast du mit meiner besten Freundin gemacht?!“
Doch ich grinste nur, es gab halt auch Wichtigeres für mich. James zum Beispiel.

Der Tag zog sich ewig hin, aber immerhin hatten wir um 17 Uhr alle Aufsätze fertig und würden uns nun fertig machen. Emma war es heute gewesen, die mich die ganze Zeit zwingen musste, bei der Sache zu bleiben.
Ich war aber heute auch einfach unkonzentriert und mit meinen Gedanken die ganze Zeit bei einem gewissen schwarzhaarigen Jungen.
Emma schob mich unsanft zum Bad, sie war schon geduscht. Ich hatte nur vor mich hinträumend auf meinem Bett gesessen! Wer bin ich?!
Nachdem ich nun auch endlich geduscht war, schlüpfte ich in meine Klamotten. Emma war natürlich schon mit allem fertig. Ihre Haare ließ sie einfach offen und ihre Augen hatte sie stark betont, auf ihren Lippen verteilte sie gerade noch Lipgloss und dann widmete sie sich mir.
Meine Haare wurden lockig gezaubert und locker hochgesteckt, der Pony fiel mir ins Gesicht.
Dann wurde ich geschminkt, ich weiß gar nicht was sie alles in mein Gesicht schmierte, aber ich sah hinterher wirklich richtig gut aus. Ich meine ich wusste, dass ich nicht hässlich war, aber wenn Emma mit mir fertig war, war ich immer ein anderer Mensch.
„So, du kannst James beruhigt unter die Augen treten. Es ist auch schon kurz nach sieben, lass uns runter gehen!“
Sie zog mich aus dem Schlafsaal, nun war mir doch etwas mulmig zu Mute.
Unten wartete anscheinend der ganze Gemeinschaftsraum auf meine Ankunft. James stand schon dort.
Ich spürte wie Emma noch einmal kurz meine Hand drückte und dann mit Jared verschwand.
Eine tolle Unterstützung war das!
Etwas unsicher blickte ich zu James, der nun direkt vor mir stand.
„Du siehst umwerfend aus Lily“, seine Lippen streiften meine Wange und ich musste mich erstaunlicherweise ziemlich beherrschen um ihn nicht gleich wild zu küssen.
Ein Lächeln umspielte meine Lippen, als er sanft meine Hand nahm und wir gemeinsam zu den Kerkern gingen.

Erzählerperspektive
Eine fröhliche Stimmung herrschte im Schloss. Ein Tag war ohne Angriffe vorüber gegangen, das Traumpaar würde vermutlich endlich zueinanderfinden. Wie sehr hatten die Mitschüler doch mitgefiebert! Sogar unter den Lehrern waren Wetten abgeschlossen worden.
Die Turmuhr schlug mittlerweile zwölf Uhr und auf der Party beobachteten viele nur das eine Pärchen.
James und Lily hatten sich in eine Ecke verzogen, saßen gemütlich auf einem Sofa und unterhielten sich.
Die Liebe, die diese beiden Menschen verband, war nicht mehr zu übersehen. An den Händen hielten sie sich und Lily lehnte sich immer näher zu James.
Die ganze Party wartete auf den ersten Kuss.
James beugte sich nun zu Lily runter und legte ganz zärtlich seine Lippen auf die ihren.
Lily schlang ihre Arme um den Nacken des schwarzhaarigen Jungen und zog ihn näher zu sich. Seine Arme umschlossen ihre Hüfte.
Als sie sich voneinander lösten, strich James ihr eine rote Haarsträhne aus dem Gesicht und flüsterte ihr etwas zu. Danach verschwanden sie von der Party, doch ins Bett gingen sie noch nicht.
Ihr Weg führte sie zu ihrem Schulsprecherraum, dort könnte man ungestört reden oder anderen Dingen nachgehen.

Es hatten sich auch zwei andere Pärchen gefunden, Sirius war schon die ganze Zeit am Rumknutschen gewesen, am Ende schon gar nicht mehr mit seinem eigentlichen Date.
Trotzdem wurde er die Stiche nicht los, als er sah, wie sich Jared und Emma küssten.
Er konnte ja nicht ahnen, dass es der Hudson genau so ging.
Sie vermisste die Nähe des jungen Black, natürlich mochte sie Jared, aber die Küsse mit ihm, konnte man mit denen von Sirius nicht vergleichen.

Emma
Wärm' mich an deiner Stimme,
leg' mich zur Ruhe in deinen Arm.
Halt mich - nur ein bisschen,
bis ich schlafen kann.


Es fühlte sich nicht richtig an, hier mit Jared zu tanzen, in seinen Armen zu sein.
Ich wollte in einen ganz anderen Arm, aber der war ja dauerbesetzt und außerdem so nah und doch so fern.
Jared beugte sich zu mir runter und küsste mich sanft.
In mir passierte nichts, ich erwiderte den Kuss, aber ich verspürte kein Kribbeln und keine Sehnsucht.
Es gab nur einen, der diese Gefühle im Moment bei mir wecken konnte, aber der steckte seine Zunge, ja die ganze Zeit in die verschiedensten Hälse.
Meine Augen suchten ihn auf der Tanzfläche, er war schon lange nicht mehr nur mit seinem Date unterwegs. Seufzend stellte ich fest, dass er jetzt schon das vierte Mädchen an diesem Abend küsste.
Sirius hob seinen Kopf und wieder mal traf grau auf blau.
Mir wurde ganz heiß, sein Blick drohte mich zu verbrennen.
Warum tat er mir das an?
Ich wusste doch selbst nicht was mit mir los war, da war keine Verliebtheit, nur diese unbändige Lust.
Ich wandte den Blick ab.
Das hält doch kein Mensch aus.

Bei dir ist gut anlehnen,
Glück im Überfluss.
Dir willenlos ergeben,
find' ich bei dir Trost.


Sirius war mein sicherer Hafen. Er hatte mir in den dunkelsten Stunden zur Seite gestanden und wir waren und schon so nah gekommen.
Jared drehte mich im Kreis.
Was tat ich hier eigentlich?
Ich hatte mich endlich wieder auf ein Date eingelassen, aber denken konnte ich nur an Sirius.
Das war doch vollkommen unglaublich.
Sogar Lily und James hatten sich nun endlich gefunden, ich musste lächeln, wenn ich an meine besten Freunde dachte.
Ich gönnte es ihnen so von Herzen, wünschte mir aber zeitgleich, dass ich nun mit Sirius tanzen könnte.
Mir wurde irgendetwas zugeflüstert, doch ich hörte nicht hin, ich blickte nur immer wieder zu den grauen Augen, die so eine starke Anziehungskraft auf mich ausübten und immer wachend auf mir lagen.

Betanke mich mit Leben,
Lass mich in deinen Arm.
Halt mich –
dass ich schlafen kann.


Jared redete schon wieder mit mir, aber ich murmelte nur eine Entschuldigung und bahnte mir meinen Weg zu Sirius.
Er sah mich erstaunt an, doch ich sagte nichts, blickte nur in diese Augen.
Sirius verstand mich auch so, er nahm mich und wir fingen an zu tanzen.
Es fühlte sich so richtig an bei ihm zu sein.
Zum ersten Mal seit dem Streit mit James fühlte ich mich wieder ein Stück lebendig.
Wieso?

Sirius
Zwar lieg‘ ich nachts stundenlang wach und denk‘ an dich,
doch in Wirklichkeit lieb‘ ich dich nicht.
Zwar gibt es keine schönere Frau auf der ganzen Welt für mich,
doch in Wirklichkeit lieb‘ ich dich nicht.


Sie war endlich hier, bei mir. Dort wo sie hingehört…
Aber ich war nicht verliebt, ganz sicher nicht. Wir fühlten uns einfach nur zueinander hingezogen, so etwas gab es.
Besorgt blickte ich in diese eisblauen Augen und es schien, als sei ein Glitzern zu sehen.
Vielleicht war sie bald wieder ganz die alte Emma.
Die, die mir so fehlt.
Sie sah heute einfach unglaublich aus. Sie hatte keine besonderen Sachen an, aber ihr Gesicht, sie hatte wieder Ausstrahlung, noch nicht so groß, wie vor der Entführung, aber sie zog mich schon wieder so in ihren Bann.
Ihre Lippen schimmerten und waren so verlockend, doch ich durfte es nicht.
Emma war mir so nah, trotzdem auch gleich so unendlich weit entfernt.
Wieso durften wir keinen Spaß miteinander haben? James wusste doch, dass wir beide nichts füreinander empfanden.
Ich würde ihr nicht das Herz brechen, weil sie genau weiß, dass sie nichts von mir will.

Du hast so schöne Augen und ein noch schöneres Gesicht.

In mir breitete sich wieder dieses warme Kribbeln aus, als ich Emma näher zu mir zog.
Sie war so verdammt dünn geworden, und trotzdem das schönste Mädchen, das ich mir vorstellen konnte.
Verdammt Sirius, was sind das für Gedanken! Emma und dich verbindet nichts weiter als SEX?!
Das zu denken, war schon merkwürdig, aber es war auch so verlockend und reizvoll.
Sie könnten so unglaublich viel Spaß miteinander haben, es wäre befreiend, bestimmt auch für Emma.
Vielleicht würde sie sich ihm anvertrauen?
Sie zog mich von der Tanzfläche und aus den Kerkern raus, schweigend liefen wir durch das Schloss.
Ich hatte meinen Arm um sie gelegt und sie genoss die Nähe.
Es war vollkommen unlogisch, dass wir auf einmal nicht weiter konnten.
Doch ich sah den Bannkreis auf dem Boden, er zog sich hell um unsere Füße.
Emma lachte leise auf: „Das nennt sich Ironie des Schicksals!“
Ich sah sie vorsichtig an, wir würden hier nicht eher rauskommen, bis wir uns geküsst hätten. Ich sorgte mich einen kleinen Moment vor ihrer Reaktion, doch wieder überraschte mich diese kleine Fee und legte ungestüm ihre Lippen auf meine.
Mein ganzer Körper stand in Flammen, wie hatte ich so lange ohne dieses Gefühl leben können?
Ich wollte sie und sie wollte mich.
Der Bannkreis um uns hatte sich schon lange aufgelöst, doch unser Kuss dauerte an.
Leidenschaftlich tanzten unsere Zungen miteinander.
Ihre Hände waren unter mein Hemd geglitten, eine meiner Hände hielt sie an die Wand gedrückt, mit der anderen stützte ich mich ab.
Ich stöhnte leise in unseren Kuss, als sie begann mit ihren Händen auf meiner nackten Haut umherzufahren. Sie verursachte mir eine Gänsehaut, aber es war so ein gutes Gefühl.
Ich begann nun auch, mit der Hand, die sie festhielt, langsam unter ihr Top zu gleiten. Ihre Haut fühlte sich so warm und weich an und ich merkte wie sie unter meinen Berührungen erschauderte.
Emma verließ mit ihren Händen mein Hemd und umschlang meinen Nacken, sie presste sich an mich und ich musste mich konzentrieren, ihr nicht gleich alle Kleider vom Leib zu reißen.
Atemlos lösten wir uns schließlich voneinander.
Sie sah unglaublich schön aus, ihre Lippen waren leicht geschwollen und ihr Gesicht gerötet.
Ihre Augen strahlten wieder und sie zitterte vor Anspannung und zwang sich nun ruhig zu atmen.
Ich lächelte sie an und strich ihr den Pony ein wenig aus dem Gesicht.
Dann ging für mich die Sonne auf, denn Emma zeigte mir ihr strahlendstes Lächeln.
Wie hatte mir das gefehlt!
Ich wollte sie wieder regelmäßig im Arm halten, ich wollte ihr den Schmerz nehmen, der dieses Lächeln die ganze Zeit verhindert hatte.
Sie lächelte immer noch, dann drehte sie sich um und ging zum Gemeinschaftsraum.
Ich war unfähig ihr zu folgen, etwas zog unangenehm durch meinen Magen, aber ich wusste nicht was.

I wanted you to know, I love the way you laugh.
I wanna hold you high and steal your pain away.
And I don't feel right, when you're gone away.


_________________________________________________
So :)
Feedback?
LG und einen schönen dritten Advent!
Federica


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