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Fanfiction

Travel through Time - Hermiones irrationale Rationalität

von serotina

Als Hermione an diesem Morgen erwachte, fühlte sie sich wie erschlagen. Am liebsten hätte sie sich noch einmal umgedreht, ihre Vorhänge zugezogen und ihre Nase tief unter die Decke gesteckt. Denn es gab einfach Tage die man besser damit verbrachte, sie nicht zu verbringen. Doch ihr Pflichtgefühl trieb sie dann doch noch aus dem Bett. Schließlich sollte sie als Schulsprecherin mit einem guten Beispiel vorangehen, egal wie schwer es auch fiel.

Rückblickend wäre sie lieber im Bett geblieben.

Unten im Gemeinschaftsraum waren leise Stimmen zu vernehmen. In einer Ecke saßen Ginny und Cho und starrten gemeinsam ins Feuer. Gestern waren die beiden nach dem Trauerzug noch bei Harry im Krankenhaus gewesen. Ja der Junge der überlebte, hatte auch den Krieg überlebt. Irgendwie. Doch jetzt lag er im Koma, weil er damals seine Lebensmagie gegen Voldemort einsetzte um ihn zu besiegen. Durch dieses Manöver behielt er nur ein Fünkchen seiner selbst in seinem Inneren und dieses hielt ihm jetzt noch mit letzter Kraft am Leben.

Doch die Medimagier sind sich nicht sicher ob es noch Hoffnung gibt, dass aus diesem Funken irgendwann noch einmal ein Feuer entbrennt.

Ginny blickte auf als Hermione den Raum betrat, mit einem Blick begrüßten sich die beiden Freundinnen stumm und gingen gemeinsam zum Frühstück in die große Halle. Jedes Wort schien in dieser Zeit Kraft zu benötigen, Kraft die beide nicht hatten. Doch die Gegenwart der jeweils anderen stärkte sie ungemein.

Die große Halle erstrahlte in der Wintersonne und sogar einige Schneeflocken fanden ihren Weg in die Müslischalen der jungen Hexen und Zauberer. Doch all diese winterliche Magie half nichts gegen Hermiones Appetitlosigkeit. Unbeirrt starrte sie ihren Himbeermarmeladentoast nieder, in der Hoffnung, er würde einfach verschwinden. Doch der Toast blieb hartnäckig, in all seinem unmagischen Wesen, vor Hermione liegen.

Seufzend schob sie den Teller beiseite und bewunderte nun den schönen Eichentisch und dessen schwungvolle Maserung. So wie jeden Morgen und da man seiner alltäglichen Routine treu bleiben sollte, stand sie keine 5 Minuten später auf und verließ die große Halle in Richtung Bibliothek. Vielleicht würde sie dort einen Zauberspruch finden, der dieses leidige Problem mit ihrem Marmeladentoast lösen könnte.

Indes beobachtete der Dieb von letzter Nacht ihren Weggang.

„Jetzt oder nie!“ nuschelte er in seinen nicht vorhandenen Bart.

Draco Malfoy erhob sich und verließ mit schnellen Schritten die große Halle, auch er hatte sein Frühstück kaum angerührt. Was einen Grund für Pansy darstellte sich über sein stehengelassenes Frühstück herzumachen und sich dabei über seine Merkwürdige Art bei ihren Mitschülern auszulassen.

„Jetzt führt er sogar schon Selbstgespräche.“

„Na ja, solange er nicht auf eine Antwort wartet, ist doch noch alles im grünen Bereich.“

Nun schnappte sich auch Daniel etwas von dem duftenden Rührei und schob es sich mit einem hämischen Grinsen im Gesicht in den Mund.

In Gedanken versunken schlenderte Hermione durch die großen Flure Hogwarts. Unbemerkt kam Draco ihr immer näher und näher. Nun war er nur noch ein paar Schritte davon entfernt seinen Plan in die Tat umzusetzen. Nur noch ein paar Schritte und dieses Schlammblut würde sich wieder inmitten des Gemetzels der letzten Schlacht befinden und hoffentlich diesmal nicht überleben.

Den Zeitumkehrer fest in der Hand merkte Draco nicht, wie er vor lauter Vorfreude und Nervosität das kleine Stundenglas immer weiter und weiter drehte.

Kurz bevor Hermione um die Ecke bog, packte er sie grob von hinten und schlang die Kette um ihren Hals. Es passierte alles so schnell, dass Hermione nicht einen laut über ihre Lippen kam, als sie auch schon das kühle Metall an ihrem Hals spürte und mit weit aufgerissen Augen und laut pochenden Herzen Dracos Worte dicht an ihrem Ohr hörte.

„Schöne Reise, Schlammblut!“

Dracos Worte waren nur geflüstert, trotzdem übertönten sie sogar Hermiones rasenden Herzschlag.

Genau in diesem Moment bog Professor Snape in den nächsten Gang und gelangte somit in Hermiones Blickfeld. Ihre Blicke trafen sich, doch bevor Severus Snape überhaupt realisieren konnte was genau dort vor seinen Augen passierte, war Hermione auch schon verschwunden.

Als dann auch Draco den Professor erblickte, wurde er noch um ein paar Nuancen blasser. Doch zu seinem Glück realisierte Snape nicht die Tragweite des eben geschehenen und da er Draco sowieso fast täglich eine Standpauke abhielt, ging er erstmal nur an ihm vorbei und verschob die Standpauke gedanklich schon mal auf den Nachmittag. Hätte er im vorbeigehen nicht einen Accio gemurmelt, hätte Draco schon gedacht, dass er heil davon kommen würde.

Severus Snape ließ geschwind den Zeitumkehrer in seiner Tasche verschwinden und machte sich nicht all zu große Sorgen um Miss Granger, schließlich war sie intelligent genug aus diesem kleinen Streich alleine herauszukommen. Draco hatte sie bestimmt nur ein paar Minuten in die Vergangenheit geschickt und durch ihre Erfahrung mit dem Zeitumkehrer in ihrem dritten Schuljahr dürfte dies für sie ja kein Problem darstellen.

Mit dem Gedanken schon bei seinem ersten Kaffee, bemerkte er nicht, den größten Irrtum seines Lebens begangen zu haben.

oooOooOooo

Hermione landete unsanft mit einem Bein in einem Eimer und konnte sich gerade noch so an einem Besen festklammern bevor sie gänzlich das Gleichgewicht verlor. Staubflusen wirbelten auf und kitzelten sie in der Nase. Mit einem leicht schwindeligen Gefühl schloss sie ihre Augen. Sofort erschien ihr wieder das letzte Bild, welches sie vor ihrem Verschwinden erblickt hatte.

Warum tauchen in solchen Momenten eigentlich nie nette Menschen im Sichtfeld auf, was wäre wenn dies der letzte Moment ihres Lebens gewesen wäre. Dann wäre Professor Snape der letzte den sie gesehen hätte. Immerhin besser als Malfoy und Hermione hatte auch nichts gegen Snape. Schließlich hatte er sie alle gerettet, trotzdem stand er nicht weit oben auf der Liste von Menschen, die sie vor ihrem Tot noch einmal sehen wollte. Wenn sie ehrlich war, stand er überhaupt nicht drauf.

„Wie viel Pech kann ein Mensch in einem Leben eigentlich haben?“

Mit einem lauten Schnauben versuchte sie sich in dieser Dunkelheit zu recht zu finden. Nach dem sie sich von ihrem Schock erholt hatte, fiel ihr wieder ein, dass sie eine Hexe war und erhellte mit einem Lumos ihre Umgebung. Wie sich herausstellte befand Hermione sich in einer Besenkammer.

Eine Besenkammer, sie war in Hogwarts noch nie in einer Besenkammer gewesen. Na ja irgendwann war ja immer das erste Mal. Mit vorsichtigen Schritten näherte sie sich der Tür und schritt auf den Flur.

Draußen schien schon die Sonne und erleichtert dachte Hermione, dass Draco ihr nur einen Schrecken einjagen wollte, denn anscheinend war sie nur ein paar Minuten von der Wirklichkeit entfernt. Jetzt müsste sie sich nur noch einmal einem Blickduell mit ihrem Lieblingstoast stellen und danach würde sie Draco zu Kantholz verarbeiten.

Erleichtert streifte ihr Blick nach draußen. In ihrem Unterbewusstsein nahm sie leicht war, dass draußen kein Schnee lag. Ihr Bewusstsein indes verdrängte diesen Eindruck, gleich nachdem er den Weg in ihr Gehirn gefunden hatte.

Auf dem Weg zur großen Halle kamen Hermione viele Schüler entgegen, die sie auf den ersten Blick nicht erkannte. Auch der zweite Blick ließ jegliche Wiedererkennung verfliegen. Immer drängender versuchte ihr Unterbewusstsein ihr eine Wichtige Erkenntnis mitzuteilen doch der Rationale Teil ihres Seins beschränkte sich diesen Morgen darauf sich einmal in seinem Leben Irrational verhalten zu wollen und konterte mit der Ausrede, dass sie ja nicht jeden Schüler kannte.

Eine Zynische Stimme machte sich in ihren Gedanken breit, die meinte, dass sie als Schulsprecherin durchaus jeden Schüler kannte. Da ihre Gedanken sich noch in einem gewissen Zwiespalt befanden, reagierte erstmal ihr Puls und erhöhte ihren Herzschlag.
Ihr Blut rauschte durch die Ohren, ein flüchtiger Blick aus dem Fenster zeigte ihr, dass dort draußen gerade mal der Frühling heran brach und auch die Erkenntnis dass sie hier niemanden kannte, führte dazu dass die Fakten über ihre heutige irrationale Rationalität siegten und langsam aber sicher eine Panik in ihr ausbrach.

Was übrig blieb, glich einem ausgewachsenen Schock, der dafür sorgte, dass sie in den nächstbesten Schüler hineinrannte. Wenn man gerade realisiert, dass man anscheinend nicht ein paar Minuten sondern eher ein paar Jahre von der Wirklichkeit entfernt ist, kann man von demjenigen nicht auch noch verlangen, darauf zu achten wo man denn nun hinläuft.

Sie versuchte sich zu beruhigen so gut es ging und scheiterte kläglich. Anstatt einer Entschuldigung brachte sie nur ein undeutliches Kaudawelsch über ihre Lippen.

Ihr gegenüber zog daraufhin nur fragend eine Augenbraue in die Höhe und Hermione starrte zum zweiten Mal innerhalb weniger Minuten in diese unendlich wirkenden schwarzen Augen.

Doch dieses Mal fragte sie sich eher, wie viel kann ein Mensch alles ertragen, bevor er wegen einem Herzinfarkt den Zauberstab abgibt?

Denn entweder existieren zwei Magier mit diesen unverwechselbaren Augen und der gleichen nervigen Angewohnheit, diese eine ganz spezielle Sache mit der Augenbraue zu tun oder Snape hat so mal eben ein Verjüngungstrank eingenommen, der ihn in einen Teenager verwandelte [da Snape bekannt dafür ist, diese Altersgruppe besonders zu schätzen, könnte man die zweite Variante glatt ausschließen] oder….

Über die andere Alternative wollte und konnte Hermione nicht mehr nachdenken, denn sie fiel in Ohnmacht.


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