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Fanfiction

the kisses - Ablenkung findet man nur selten, meistens wird man eher daran erinnert.

von serotina

Nachdem der Montag von den meisten Schlossbewohnern ohne lebensgefährliche Verletzungen überstanden war, kamen die meisten überein, sich in den jeweiligen Gemeinschaftsräumen niederzulassen und einfach sitzen zu bleiben.
Egal was passiert.

Selbst wenn der dunkle Lord höchstpersönlich durch die Gänge von Hogwarts flaniert wäre, es hätte sich keiner bewegt. Denn alles wäre sicherer, als kopflose Panik und eine weitere Serie der Selbstverstümmelung mit Hilfe der harten Steinwände.

Denn egal, wie peinlich der letzte Abend auch war, Voldemort stand immer noch auf Platz eins der Hitliste, welchem Wesen man nie und nimmer über den Weg laufen will.

Selbst Harry Potter verschwendete keinen einzigen Gedanken an Voldemort, denn Cho hatte die volle Aufmerksamkeit seiner Gedankenwelt in Beschlag genommen. Da passte ein wiederlicher Stinkstiefel, der die Welt erobern will nun wirklich nicht mehr rein.

Erschöpft ließ sich dann auch Hermine neben Luna auf das gemütliche Sofa plumpsen. Überglücklich und Erleichtert, das der Schultag endlich ein ende gefunden hatte.

Es war ihr noch nie so schwer gefallen sich auf den Unterricht zu konzentrieren und ihre Gedanken im jeweiligen Klassenzimmer zu lassen, anstatt ein paar Stockwerke tiefer. Das sie den ganzen Stoff schon kannte, machte es wahrlich nicht leichter.

Doch hier im Gemeinschaftsraum, war sie guter Hoffnung endlich die gesehnte Ablenkung zu finden und wer bietet sich da besser an, als Luna mit ihren komischen Geschichten über Knargels.

Versonnen blickte Luna an die Decke und hatte wieder diesen weggetretenen Ausdruck auf dem Gesicht. Doch das war nicht wirklich ungewöhnlich. Auch das sie Hermine erst bemerkte, als diese sie ansprach, war für Lunas Maßstäbe noch relativ normal.

Aber was ist in der Zaubererwelt schon normal, überlegte Hermine fieberhaft, vielleicht ist es doch gar nicht so abwegig, dass ich nur noch an meinen Zaubertrankprofessor denken kann und das in allen Varianten.

Wie war das noch mal mit der Ablenkung.

„ Hi Luna, na was gibt’s neues?“ Hermine riss sich nur ungern selbst aus ihren Gedanken, da sie sich gerade vorstellte, wie Snape gerade mit freiem Oberkörper durch die Klasse spazierte und über die Wichtigkeit von Mondkraut redete.

Doch was sein muss, muss sein.

Mit glasigem Blick schaute Luna zu ihrer Freundin.

„ Ah, Hermine schön dich zu sehen.“

Ein warmes Lächeln erhellte ihr Gesicht. Luna war wirklich was besonderes, schoss es Hermine sogleich durch den Kopf.

„ Weißt du, ich muss immer wieder an gestern denken. Hm. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gut Slytherins küssen können.“

Zum Glück trank Hermine, zu diesem Zeitpunkt keinen Tee oder irgendeine andere Flüssigkeit, sonst wäre sie wahrscheinlich durch einen Erstickungsanfall zugrunde gegangen.

Mit zittriger Stimme antwortete Hermine nur: „ Nein. Stimmt. Kann ich nicht. Geh dann mal. Lernen.“ Ihr angeborenes Talent für Satzbildung war anscheinend spurlos verschwunden. Auch das Pläne schmieden konnte sie schon mal besser, doch ihr Ablenkungsplan war anscheinend ein völliger Schuss in den Kamin.

Kann man eigentlich irgendwo noch hingehen, ohne auf das herausragende Talent von den Slytherins hingewiesen zu werden.

Mit einem etwas hochroten Kopf ( teils Zorn teils Erinnerungen an zwei sehr anregenden Situationen )verließ Hermine fast rennend den Gemeinschaftsraum und lief in ihr Zimmer.

Luna guckte nach dieser doch recht kurzen Unterbrechung wie sie fand, wieder nach oben zur Decke und schwelgte in Erinnerungen.

Doch jemand ganz anderes verfolgte Hermine mit seinen Blicken bis sie aus seinem Sichtfeld verschwand. Ron hatte ganz zufällig das Gespräch zwischen Luna und Hermine belauscht und war sich jetzt sicher. Ein Slytherin hatte ihm Hermine weggeschnappt.

Na warte, der wird was erleben. Den mach ich fertig, dass er nicht mehr weiß wie man einen Zauberstab hält. Hätte er in diesem Moment der reinen Selbstüberschätzung nur den Funken einer Ahnung gehabt, welchen Slytherin er da gerade gedanklich fertig machte, wäre er vor Schreck wahrscheinlich vom Sessel gekippt.

In ihrem Zimmer angekommen, legte sich Hermine mit einem seufzen sofort auf ihr Bett und schnappte sich ein Buch. Wenn man schon umgeben von Griffindors keine Ablehnung von diesen Slytherins kriegt, muss wohl ein Buch dafür erhalten.

Aber wer konnte schon ahnen, dass Luna halb oder ganz Slytherin abgeknutscht hat. Okay, anscheinend genauso wahrscheinlich wie ihre kleine Nummer mit Snape im Vorratsraum während des Unterrichts.

Mist

Mussten die alle den sprechenden Hut küssen um nach Slytherin zu kommen, oder was?

Gestern Nacht hatte sie sich noch eingeredet, dass Snapes Kusstalent eine reine Eintagsfliege sei. So wie, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.

Doch in der heutigen Zaubertrankstunde wurde sie besseres belehrt. Das war kein Zufall gewesen und wenn dieser Mann schon so gut küssen konnte, wie war er dann erst im ….
STOPP!!! Er ist mein Lehrer, mehr gibt’s zu diesem Thema nicht mehr zu sagen und damit basta.

Hermine verstand plötzlich Harrys Drang von heute morgen sich seinen Kopf zu zermatschen um damit vielleicht endlich wieder klar denken zu können oder am besten gar nicht mehr zu denken und das von einer Hermine Granger.

Mit sehnsüchtigen Blicken fixierte sie ihren Bettpfosten aus Kirschholz.

Zu hart…

Nach 10 Sekunden schüttelte sie resignierend ihren Kopf und schlug das Buch auf. Sie verbrachte den Abend damit, jeden Absatz dreimal zu lesen. So war die Wahrscheinlichkeit größer wenigstens einen Absatz am Ende verstanden zu haben.

Zur selben Zeit unten im Gemeinschafsraum, zog Ron mit Harry über die schleimig grünen Slytherins her.

0o0o0o0o0o0o0o0o0

Ein ziemlich missgelaunter, ruhe- und Alkoholbedürftiger von oben bis unten schwarz gekleideter Slytherin, schlich an diesem Abend durch die Gänge Hogwarts. Denn Albus- ich hab euch alle so lieb- Dumbledore musste an diesem verdammten Tag doch tatsächlich eine Lehrerkonferenz einberufen.

Das galt für Severus Snape derzeitigem Zustand schon fast als Körperverletzung.

Wie gerne würde er jetzt in seinen Kerkern sitzen mit einem Trichter und einer oder zwei Flaschen von seinem hochprozentigsten Gebräu, dass er bei sich rum zustehen hatte. Damit er wenigstens für einen kurzen Zeitraum, die letzten 48 Stunden ausblenden konnte.

Doch nichts da, Dumbledore konnte wirklich grausamer sein als der dunkle Lord. Viel Grausamer!!!

Er hasste Lehrerversammlungen, es war schon schlimm genug hin und wieder einem einzelnen Individuum des Lehrkörpers über den Weg zu laufen, aber alle auf einen Haufen waren schier unerträglich. In diesem Punkt verstand er seine Schüler wirklich gut.

Mit einem eisigen Blick, der jedem zeigte wie gefährlich nah seine Stimmung unter dem Gefrierpunkt lag, betrat er das Lehrerzimmer. Dem Ort, des allmonatigen Grauens.

Schweigend setzte er sich und wartete ab, bis das grauen endlich ein Ende fand und er diesen scheußlichen Tag endlich hinter sich lassen konnte.

Es lief alles so ab wie immer. Lehrer beklagten sich über Schüler und umgekehrt, also nichts Neues. Nach einer Stunde sinnloser Zeitverschwendung und einem anfänglichen Tinitus, erhob sich Dumbledore und wedelte mit den Armen.

Oh je jetzt kommts

Sich auf das schlimmste vorbereitend, holte Snape tief Luft und verdrängte alle Visionen von Weltuntergangsszenarien, die immer mit einer Idee von Albus Dumbledore begannen.

„ Wie ihr ja alle wisst, befinden wir uns mitten im Krieg.“

Sehr witzig, als ob irgendjemand das vergessen könnte, obwohl Trelawney sieht äußerst überrascht aus.

„ Deswegen ist es von äußerster Wichtigkeit unseren siebten Jahrgang darauf vorzubereiten. Zu diesem Zweck habe ich die Schüler in Gruppen aufgeteilt mit jeweils zwei dazugehörigen Lehren. Severus und Minerva ihr übernehmt die erste Gruppe, bestehend aus Harry Potter, Ron Weasley, Draco Malfoy, Hermine Granger…“ Weiter kam er nicht.

„Nein“ bellte Severus Snape durch den Raum, langam und zu allem fähig stand er auf und fixierte Dumbledore mit einem seiner Lieblings Blicken: Fall doch einfach tot um.

Dumbledore, der mit so einem Ausbruch schon gerechnet hatte blieb ruhig und gelassen.

„ Mein lieber Severus, eine Ablehnung deinerseits war mir durchaus bewusst, nur hatte ich gedacht, dass du bei Harry Potter protestieren würdest und nicht bei Miss Granger.“

Scheiße

Dieses Mädchen verwirrte ihn schon so sehr, dass er beinahe einem Extraunterricht mit dem Jungen der nur Überlebte um ihn zu quälen zugestimmt hätte.

Mit einer rauen Handbewegung winkte er ab. „ Meine Einwände beziehen sich nicht auf irgendeine Person, obwohl die Sache mit dem goldenen Trio in meiner Gruppe doch etwas fragwürdig ist, sondern ganz allein auf das gesamte Vorhaben. Albus, ich habe schon genug zu tun und für solche Sachen einfach keine Zeit.“

„ Nun hab dich mal nicht so Severus, was tust du denn schon außer Zaubertränke zu unterrichten und arme kleine Schüler zu drangsalieren.“ Mischte sich unwirsch Sinastra ein.

„ Wie recht du doch hast, meine Liebe.“ Erwiderte er ihr mit einem lieblichen drohenden Unterton.

Und in meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit dem dunklen Lord um den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen, während du in den Himmel guckst und nachzählst, ob auch wirklich jeder Stern noch am Firmament glitzert.

Das war wieder einer von den Momenten, wo er verfluchte, dass der halbe Lehrkörper nicht zum Orden gehörte.

„ Trotzdem!“ quetschte er gerade noch durch seine fest zusammen gepressten Lippen. Er stand kurz davor sich einfach auf den Boden zu werfen und wie ein kleines Kind, wild um sich zu schlagen oder dem Direktor an die Kehle zu springen.

Das würde zwar überhaupt nicht zu seinem Image passen, aber diesen preis würde er zahlen, um dem unausweichlichen aus dem Weg zu gehen.

„ So trotzig hab ich dich ja schon lange nicht mehr gesehen, wenn ich recht überlege eigentlich noch nie.“ Glucksend fuhr Dumbledore fort und ein ernster Blick schlich sich in sein erfreutes Mienenspiel, „ Keine Widerrede, der Extraunterricht findet statt. Egal was du tust, auch wenn du dich schreiend auf den Boden wirfst, wird das nichts an meiner Meinung ändern.“

Mist

Mit einem Schnauben drehte er sich um und verschwand in Richtung seines heißgeliebten Feuerwhiskeys. Er muss wirklich grausames getan haben in der Vergangenheit, um so ein Karma zu verdienen.

Den Tag verfluchend, an dem anscheinend Dumbledores Süßigkeiten ausgegangen waren, goss er sich ein 1 Liter Glas voll mit irgendwas und trank es in einem Zug leer. Seine darauf folgenden morgendlichen Kopfschmerzen interessierten ihn gerade kein Stück und so schlummerte er friedlich auf seinem Sessel ein.

Die Tatsache dass ein einfacher Traumlostrank die gleiche Wirkung hätte, wie eine halbe Alkoholvergriftung hatte er einfach übersehen. Nach so einem Tag, kann man ja auch nicht an alles denken.


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Danke für eure Reviews^^. *Kekse verteil*

The Potion Master: ich glaube Severus ist im Moment zu alkoholisiert um sich irgendwie vor irgendwas zu verschließen^^.

Fanfanfan!!!: ja der Körper ist schon eine gemeine Sache *grins*

bis zum nächsten chap!
eure Seri


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