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Fanfiction

the kisses - Reden ist Silber….

von serotina

Mit einem energischen Klopfen verschaffte sich Severus Snape zutritt zum Büro des manchmal doch sehr nervenden Schulleiters. Egal was es diesmal war, er wollte es nur so schnell wie möglich hinter sich bringen. Momentan war seine Gefühlswelt etwas zu aufgewühlt, um einen längeren Besuch bei seinem neugierigen Mentor zu überstehen, ohne mit einer Kündigung in der Hand heute Abend vor den Toren Hogwarts zu stehen.

„ Severus komm rein, schön das Filius dich so schnell gefunden hat, denn ich habe zu Mr. Malfoy gesagt, dass es doch keine Schwierigkeit sei, dich ausfindig zu machen.“ Begrüßte ihn Albus Dumbledore lächelnd.

Als Albus nach einer längeren Pause immer noch nicht weitersprach, sondern die Zeit nutzte seine Augen über das Gesicht seines langjährigen Freundes schweifen zu lassen, hielt es Severus nicht mehr aus, diese Musterung stillschweigend hinzunehmen.

„ Mir geht es gut!“

„ Das seh ich.“ Gluckste Albus vor sich hin. „ Ich wollte ja nur anmerken, dass dir dieses Lächeln wirklich entzückend steht. Darf ich den Grund, dieser Seltenheit erfragen?“

„ Nein, dass darfst du nicht!“ knurrte Severus zu Albus. In Gedanken sprach er jedoch weiter, außer du willst übers Wochenende, dich noch auf die Suche nach einem neuen Tränkemeister machen.

Seine doch recht erstaunlich lang anhaltende gute Laune war dahin, wenigstens müsste er sich jetzt nicht mehr irgendwelche dummen Kommentare über seine entgleiste Mimik anhören. Vielleicht wäre ja genau das die Waffe, die sie im Kampf gegen Voldemort brauchten. Er würde sich einfach mitten im Kampfgetümmel vor Voldemort stellen und ihn anlächeln, anscheinend haute es ja jeden aus den Socken, dann vielleicht auch ihn. Auf jedenfall hätten sie erstmal Bellatrix auf ihrer Seite.

„ Albus was willst du von mir?“ drängelte Severus.

„ Ich wollte dir eigentlich nur Bescheid sagen, dass Lucius Malfoy dich gesucht hatte, weil er Gerüchte über seinen Sohn und eine Schülerin aus Gryffindor gehört hatte. Ihm soll sogar zu Ohren gekommen sein, dass es die junge Ginerva Weasley sei. Weißt du irgendwas darüber?“

„ Nein und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Draco sich mit einer Weasley abgeben würde.“ Log Severus dem Schulleiter mitten ins Gesicht, er hatte einfach immer noch zu gute Laune um jemanden in die Pfanne zu hauen, auch wenn es sich um einen Schüler aus Gryffindor handelte.

Albus nickte erleichtert und zustimmend. „ Ja, dass wäre sehr unwahrscheinlich, stell dir mal vor er hätte sogar was mit der Muggelstämigen Miss Granger.“

Das sollte er sich nicht wagen! Das würde er nicht überleben.

Severus erwischte sich selbst bei Gedanken, die ihm ganz und gar nicht gefielen.
Albus bemerkte nichts von der kurzzeitigen aufflackernden Eifersucht in Severus Augen und redete einfach weiter.


„ Sein Vater würde ausflippen und uns natürlich dafür verantwortlich machen. Severus versprich mir, dass du sobald du was hörst oder siehst, jegliche Bemühungen von beiden Seiten sofort unterbindest. Versprich es mir! Wir haben schon jetzt genug um die Ohren, da brauch ich nicht noch einen aufgebrachten Todesser tagtäglich in meinem Büro. “

Da er sowieso gerade gelogen hatte, konnte er damit auch ruhig weitermachen.

„ Ich gebe dir mein Wort!“ Mit einer angedeuteten Verbeugung drehte sich Severus um und verschwand. Er würde sich nie und nimmer an das von ihm gegebene Versprechen halten, dafür war die Chance zu groß Malfoy junior vom Einfluss der Todesser zu befreien und ein Todesser weniger war immer noch besser als einer mehr.

Als er in seinen Gemächer angekommen war überlegte er fieberhaft, wie er es anstellen könnte die beiden schnellstens zu warnen ohne sich zu erkennen zu geben. Ein flüchtiger Gedanke flüsterte ihm zu, dass er nie im Leben so gehandelt hätte, wenn er heute nicht in diese eine bestimmte Besenkammer gestolpert wäre. Das stimmte zwar aber zumindest kam ihm so eine Idee. Hermine. Sie könnte es Ginny erzählen.

Das eine Problem hatte er zwar jetzt wenigstens zum Teil gelöst, dafür stand ein noch viel größeres im Raum, um das er sich lieber erstmal gedrückt hätte. Wie sollte er ihr schreiben, sein Plan mit dem Reden hat ja so grandios funktioniert, dass er immer noch genauso schlau war, wie letzte Woche. Nach all den Geschehnissen seit diesem einen verhängnisvollen Sonntag bereute er es nicht, mit Hermine geschlafen zu haben, er bereute es eher, dass das Reden ein bisschen zu kurz gekommen war.

Schnell ging er zu seinem Schreibtisch und kramte Pergament und Feder hervor. Es verging noch eine Stunde und ein volles Tintenfass bis Severus die endgültige Nachricht verfasst hatte und losschickte. Seufzend reinigte er noch schnell seinen mit Papierknöllchen und abgebrochenen Federkielen versähten Boden, bevor er sich ein Glas Wein genehmigte und in einem gemütlichen Sessel vor dem Kamin zu Ruhe kam.


oO0°*///*°0Oo

Im Gemeinschaftsraum der Gryffindors verbrachten Harry, Ron und Ginny den Abend mit Snape explodiert, als eine freudestrahlende, von einem bis zum anderen Ohr grinsende Hermine durch das Portätloch kam. Wie auf Watte schwebte sie fast zu dem Tisch an dem ihre Freunde saßen. Ginny bemerkte zuerst den veränderten Gemütszustand ihrer besten Freundin und fragte sich langsam ob an Dracos Theorie doch was dran sei, so hatte Hermine das letzte mal gelächelt, als sie eine Geschichte von Hogwarts zu Weihnachten bekommen hatte. Wenn man dieses Lächeln mit irgendwas überhaupt vergleichen konnte.

Kurz nach Ginny bemerkte auch Ron die Veränderung an Hermine und konnte seinen Augen kaum trauen.

„ Wer bist du? Und was hast du mit Hermine gemacht?“ fragte Ron sie auch gleich verblüfft.

Diese reagierte total ungerührt. „ Eine bessere Frage wäre eher, was habt ihr mit Harry gemacht?“ Dieser hatte die ganze Zeit über nicht einmal von seinem Blatt hochgesehen. Hermine war sich sogar sicher, dass er seit einigen Minuten nicht mal mehr geblinzelt hatte.

„ Cho.“ Kam es von Neville, der aus reiner Neugierde auch mit an den Tisch kam.
„ zweiter Stock neben Edward dem schwarzen Ritter.“ Setzte Ginny noch hinzu.

„ Vielleicht sollten wir wirklich mal mit ihm zu Madam Pomfrey, dass ist doch langsam nicht mehr normal. So schlimm war es doch früher auch nicht. Stellt euch nur mal vor, was passiert, wenn das mitten im Kampf geschieht. Die Zaubererwelt ist erledigt, wenn er es nicht endlich schafft, sie zu einem Date einzuladen oder sie endlich aus seinem Kopf kriegt.“ Hermine war fleißig damit beschäftigt von ihrer guten Laune abzulenken, was sie auch beinahe geschafft hätte, wenn Ron mal seine Klappe halten könnte.

„ Aber nun zu dir, was ist passiert, hast du die Hauselfen befreit?“

„ Gar nichts ist passiert, ich bin einfach nur gut drauf, sonst nichts!“ beharrte Hermine weiter hin. Plötzlich hörte sie eine schwarze Eule am Fenster klopfen und stand auf, somit bekam sie auch das kollektive Kopfschütteln über ihre Aussage nicht mehr mit.

Nachdem sie das Fenster geöffnet hatte, breitete der große Vogel seine Flügel aus und ließ einen kleinen zusammen gefalteten Brief in ihre Hände fallen, bevor er sich wieder auf und davon machte.

Mit zittrigen Fingern öffnete Hermine den Zettel und traute ihren Augen nicht. Nur um sicherzustellen las sie sich den doch recht kurzen Text dreimal durch, der Inhalt blieb gleich, wie auch der unwahrscheinliche Absender.



Sage bitte deiner Freundin Ginny Bescheid, dass sie und Draco beinahe aufgeflogen sind und sie sich ruhig verhalten sollen und kein Wort zu Draco, dass ich es dir gesagt habe.

Severus Snape



Es gab nur noch eine einzige Frage die sich in Hermines Kopf breit machte, woher wusste er von der Beziehung, von der sie als beste Freundin nicht mal den Hauch einer Ahnung hatte. Der zweite Schlag traf sie, als sie realisierte, dass Ginny mit dem Fretchen zusammen war.

Plötzlich bekam sie unsägliche Kopfschmerzen, was war noch alles passiert in den letzten Wochen, wovon sie keine Ahnung hatte und woher zum Teufel wusste Severus von Ginny und Draco. Sie brauchte dringend Antworten, dringend und sie wusste auch von wem sie sie bekommen würde. Ginny.

Schneller als die meisten es überhaupt realisieren konnten, hatte Hermine sich Ginny geschnappt und eigenhändig in ihr Schulsprecherzimmer geschleppt. Ginny fühlte sich ein bisschen überrumpelt von der Aktion, wehrte sich aber nicht weiter dagegen, da sie ja auch unbedingt mit Hermine sprechen wollte. Doch mit der Eröffnung ihrer Freundin hatte sie im Leben nie gerechnet.

„ Warum weiß Professor Snape von dir und Draco und ich nicht?“ Hermine war wenigstens noch so bei Sinnen und hatte ihn nicht Severus genannt, ihre Aussage reichte so schon aus um einen Bergtroll misstrauisch zu machen.

Ginny verstand zuerst nur Bahnhof, sie hatte sich schon seit längerer Zeit vorgestellt wie Hermine reagieren würde, wenn sie wüsste das sie mit Draco zusammen war. Doch die Worte Snape und Hermine sind dabei nie in ihren Vorstellungen mit dabei gewesen. Eher wie konntest du nur oder BÄH und Frettchen, Todesser und und und, aber nie Snape und sie.

„ Woher weißt du???“ stammelte Ginny vor sich hin.

Jetzt war es an Hermine die auf einmal keine Ahnung hatte, was sie sagen sollte, sie konnte ja schlecht erzählen, dass er es ihr geschrieben hatte. Nein, dass würde zu viele Fragen aufwerfen.

„ Ich weiß es eben, aber woher weiß er es?“ Das war wahrscheinlich die dümmste Antwort, die Hermine in ihrer gesamten Schulzeit von sich gegeben hatte.

„ Er hatte uns mal mitten in der Nacht hinter einem Wandteppich erwischt. Was hast du denn gedacht, dass ich es ihm mal nach einer Zaubertrankstunde im Vertrauen erzählt hätte?“

Wenn sie sich eben noch nicht dumm vorgekommen war, dann überkam sie dieses Gefühl jetzt mit geballter Ladung. Trotzig dachte sie, dass wenigstens er ihr dass hätte sagen können, doch auch sie musste sich eingestehen, dass sie eigentlich nie miteinander geredet hatten. Ihre gute Laune war verflogen und sie sackte auf ihrem Bett zusammen, was war bloß in den vergangenen Wochen los mit ihr. Es war doch sonst nicht ihr Ding, so was zu tun und sie dachte jetzt nicht an die Sache mit Ginny.

Ginny bemerkte den plötzlichen Stimmungswechsel ihrer Freundin und legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter.

„ Was ist los?“

„ Ich soll dich warnen, ihr beide seit kurz davor aufzufliegen.“

Bei Ginny ging sofort ein Licht auf, deswegen war Dracos Vater heute in der Schule, sie musste unbedingt zu Draco und mit ihm sprechen.

„ Wir sprechen nachher weiter, ja?“

Als Ginny schon fast aus der Tür war, sagte Hermine noch zu ihr, dass Draco nie wissen dürfte, dass Snape sie gewarnt hatte.

Ginny nickte und verschwand. Als die Tür ins Schloss fiel, war Hermine alleine. Alleine mit ihren Gedanken, alleine mit ihrem Entschluss. Schnell stand sie auf und folgte mit einigem Abstand Ginny aus dem Gryffindorturm. Die Fragen ihrer Mitschüler völlig ignorierend. Sie hatte einen Entschluss gefasst, sie würde mit ihm reden. Jetzt!

oO0°*///*°0Oo


Als sie unten in den Kerkern angekommen war, merkte sie dass seine Tür nur angelehnt war und riskierte es ohne sich Bemerkbar zu machen einzutreten. Mit einem hörbaren Laut ließ sie die Tür ins Schloss fallen und schreckte somit einen gewissen jemand aus seinem Nickerchen.

Erschrocken fuhr Severus aus dem Sessel und verschüttete dabei seinen halben Wein, da er immer noch ein volles Glas in der Hand hatte.

Hermines Plan ging zu einem gewissen Teil ungewollt auf. Sie redeten, um genau zu sein, er redete. Aber es war zumindest ein Anfang, auch wenn sie sich gerade eine riesige Standpauke von ihm anhören musste.

„ Was fällt dir eigentlich ein mich so zu erschrecken und einfach in meine Gemächer hereinzuspazieren als wäre es das normalste auf der Welt. Weißt du eigentlich nicht was sich gehört, was macht man wohl vor einer geschlossenen Tür, hm?? Anklopfen!!!!! Und warten oder muss man euch Gryffindors noch Manieren beibringen.“

Sie erwähnte lieber nicht, dass die Tür offen war. Das würde sie wahrscheinlich nicht überleben.

„ So eine Frechheit!!! Was muss ich mir denn noch alles von euch gefallen lassen, dafür ziehe ich Gryffindor 100 Punkte ab und falls das noch mal passieren sollte, mache ich auch nicht vor vierstelligen Zahlen halt!!!“ brüllte ihr Snape ins Gesicht. Er hasste es so erschreckt zu werden, vor allem noch in seinem eigenen Reich.

„ Was willst du überhaupt?“ fuhr er sie dann noch schroff an.

Jetzt war es Hermine zu beweisen, wie mutig sie wirklich war.

„ Mit dir reden….“

Man hörte nur noch das Weinglas am Boden zersplittern, das ihm vor lauter Überraschung aus der Hand gefallen war.

oO0°*///*°0Oo

Luna trippelte die Treppen zum Kerker herunter, als sie um eine Ecke bog wunderte sie sich über das laute Gebrüll, was scheinbar aus der Wand zu kommen schien. Es war zwar nicht ihre Art, aber sie drückte ein Ohr an die kalte Kerkerwand um vielleicht zu verstehen, wer da gerade zur Schnecke gemacht wurde, die Frage von wem erübrigt sich ja, wenn man bedachte in welchem Teil des Schlosses man sich befand.

Plötzlich war alles leise und langsam fing auch ihr Ohr an zu jucken, vor Kälte. So ging sie weiter ihres Weges um auch noch pünktlich zu ihrem Ziel zu gelangen, denn schließlich würde bald die Sonne untergehen.

. ..

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fanfanfan: mal sehen ob sie es nun endlich mal schaffen werden eine vernünftige Konversation zu stande zu bringen. Ich nehme gern wetten an^^ . ..

füreinegerechterewelt: ja ja snape und sein Lächeln, vielleicht wäre das ja wirklich eine wirksame waffe gegen den dunklen lord. ..

emily | readingrat: ja wohl, sir^^ . ..

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Vielen Dank an die Reviews!!!

Wie hat euch dieses Kapitel gefallen??
bin gespannt auf eure Meinungen, auch von denen die sich noch nicht zu wort gemeldet haben ;)

eure seri,
. ..


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Aber ich habe gelernt, auf allen möglichen Arten von Papieren zu schreiben. Die Namen der Hogwarts-Häuser sind auf einer Flugzeug-Kotztüte entstanden - ja, sie war leer.
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