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Fanfiction

The Day After - 9

von einstein90

So, ein kurzes, aber dafür auch schnelleres ;)

Tut mir Leid >Dumbledore, Albus<, wenn es dir von der Länge der Handlung her nicht so gefallen hat. Leider wird dieses hier nicht viel besser sein. Allerdings muss man auch bedenken, die beiden sitzen im Flugzeug. Allzu viel kann man da auch nicht machen.
Chap 10 ist schon in Arbeit. ;)

Bitte lasst mir wieder ein paar Kommentare mit Kritik, Anregungen, Wünschen und/oder Lob da. Danke.
Liebste Grüße
einstein

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Ein Ruck erschütterte die Maschine. Harry wurde förmlich aus seinen Träumen gerissen. Allerdings hatte er Glück. Sein Kopf wäre mit einem Schlag auf die Armlehne geknallt, wenn dort nicht ein Kissen gelegen hätte. Doch woher kam es? Von der Stewardess hatte er keines verlangt. Hermine musste es dort hingelegt haben.
Harry richtete sich in seinem Sitz auf und rieb sich einmal kräftig die Augen. Dann streckte er alle Viere von sich, aber eben nur so gut es eben ging. Sein Blick streifte das Fenster, das wie ein schwarzes Loch eine Aussicht ins Nichts gewährte. Die Lampen in der Passagierkabine warfen ihr gelb-weißes Licht dumpf von der Decke hinab. Licht, dass einem das einschlafen erleichtern sollte. Und Harry wäre auch wieder eingeschlafen, wenn er nicht die Leere neben ihm bemerkt hätte. Hermine saß nicht mehr an ihrem Platz. Er schaute über die Sitzreihen. Doch auf dem Gang, der nach vorne führte, konnte er ihre braunen Locken nicht ausmachen. Er drehte seinen Kopf und sah nach hinten, doch auch hier keine Spur von Hermine. Sein Magen wurde unruhig. Auf ihrem Platz lag nur noch ihre Decke. Harry stand langsam auf. Seine Beine waren noch ein wenig wackelig, aber er verlor keinesfalls das Gleichgewicht. Stattdessen tastete er sich vor auf den Gang. Ein kleines Mädchen rannte über den Gang. Ihre blonde Mähne wehte ihr nach wie ein goldener Schweif. Unweigerlich erschien Ginny in seinem Geist. Ginny und ihre seidig glänzenden Haare, die jedem Feuer die Schamesröte ins Gesicht treiben würden. Was sie wohl gerade machte?
Das Mädchen kicherte freudig. Sie hatte Spaß. War so unschuldig und unbeschwert. Sie hatte nie den Tod vor Augen. Nie gesehen, wie Menschen starben. Nie einen Krieg erlebt. Seine Augen lösten sich von dem spielenden Kind. Sie wanderten nach vorne und erblickten, was sie suchten. Hermine hockte auf dem Gang. Sie redete mit jemandem. Unterhielt sich interessiert. Lächelte. Und dann war da diese eine Handbewegung. Harry liebte und hasste sie zugleich. Nichts sonst konnte ihn so in den Bann ziehen. Machte ihn so hilflos. Und er hasste es hilflos zu sein. Aber wie sie mit einer Hand die Haare hinter ihr Ohr verbannte. In diesem Moment war sie so attraktiv. So sexy. So begehrenswert.

Harry eilte auf sie zu. Alles andere war unwichtig. Er überwand die Distanz wie von Flügeln getragen. Er stoppte genau vor ihr. Sie blickte auf. Musterte ihn mit ihren rehbraunen Augen von unten her. Die Überraschung über sein selbstbewusstes Auftreten spiegelte sich in ihrem Gesicht. Seine Hand fuhr über ihre Wange. Weiter bis in den Nacken. Bestimmend zog er sie auf die Beine. Ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Ihre Augen fixierten sich. Huschten von links nach rechts. Von rechts nach links. Ihr heißer Atem überströmte seine Haut. Das Verlangen nach ihr gipfelte. Weit über den Gipfeln des Mount Everest. Der Drang nach ihren Lippen war ein übermächtiger Feind. Ein Feind, der ihre Freundschaft zerstören wollte. Ein Feind, dem er sich nicht mehr erwehren konnte. Nicht wollte. Er ergab sich der Vorstellung. Mit sanftem Druck drückte er sie an sich. Presste ihre Lippen auf die seinen.
Sie ließ ihn gewähren.
Ihre Zungen tanzten in Ekstase. Leidenschaftlich. Hemmungslos. Alle Barrieren zwischen ihnen brachen auf. Die Dämme gaben nach und die Flut ihrer Liebe überschwemmte ihre Herzen.
Ihr Atem heiß wie Feuer. Die Küsse wild und begierig...

Harry schüttelt den Kopf. Was war das? Das Lachen des kleinen Mädchens holte ihn zurück in die Realität. Er hatte sich nicht gerührt. Seitdem seine Augen Hermine im Gang erspähten. Wie konnte er nur so sehr in Gedanken versinken. Dieser Tagtraum hatte ihn komplett überrumpelt. Und ihm glatt die Sprache verschlagen. Sein Atem stockte. Sein Herz ließ die Adern pulsieren. Ihm wurde heiß. Blut schoss ihm in den Kopf. Seine Wangen begannen zu glühen.
Er taumelte etwas verwirrt rückwärts auf Hermines Sitzplatz. Sein Blick fiel auf den Boden zu seinen Füßen. Er war verwirrt.
Was war gerade geschehen?
Ist die Phantasie mit ihm durch gegangen? Das konnte nicht...das durfte nicht. Ließ seine Vernunft sich von ihrer Schönheit wirklich überrumpeln? Unterwarf sie sich seinem Herzen? Seiner Seele, die genau das wollte? Hermines Lippen spüren. Ihren heißen Atem. Ihre Seufzer, die er ihr unter seinen Küssen entlockt. Die Erregung in ihm wuchs. So wie in ihrer letzten gemeinsamen Nacht.
Sein Geist rügte ihn. Schrie nach Erlösung von dieser Qual.
'Freundin. Sie ist deine beste Freundin. Reiß dich am Riemen!' wies er sich selbst zurecht.
Harry kostete es einige Mühe, mehr als früher, sich wieder auf den Boden zu holen. Er zwang sich, diese Szene aus dem Kopf zu verbannen. Doch es war zu spät. Die Gefühle für Hermine sorgten dafür, dass er es nie wieder vergessen konnte.
Seine Hände ruhten auf den Armlehnen. Er atmete tief durch. Die Luft im Flugzeug war trocken und verbraucht. Irgendwie stickig, sodass Harry einen kurzen Hustenanfall bekam. Dann neigte er sich in den Gang hinein und schaute wieder zu ihr. Verstohlene Blicke in ihre Richtung werfend. Um Heimlichkeit bemüht. Sie hockte immer noch da und redete mit jemandem. Aber mit wem? Und dann legte sie der Person auch noch lächelnd die Hand auf den Arm. Harry spürte Wut in sich aufsteigen. Doch sie verpuffte schnell, als sie sich aufrichtete und in seine Richtung gelaufen kommt. Schnell rutschte Harry wieder auf seinen Fensterplatz und tat so, als wenn er draußen in der Dunkelheit etwas entdeckt hätte. Er fühlte ihre Blicke auf sich ruhen, aber er reagierte erst einmal nicht. Stattdessen wartete er, bis sie sich wieder gesetzt hatte.

„Ach da bist du ja. Wo warst du denn?“ fragte er.
„Harry, ich habe deinen Kopf gesehen. Ich weiß, dass du weißt, wo ich war.“ ließ sie seine kleine Lüge auffliegen.

„Okay mit wem hast du geredet?“

Hermine wurde etwas angriffslustig. „Warum willst du das wissen?“
„Ach einfach nur so. Du warst da vorne und hast mit jemandem geredet. Da darf man doch mal fragen?“
„Bist du etwa eifersüchtig?“ Anscheinend hatte sie einen Nerv getroffen.
„Bin ich gar nicht.“ protestierte Harry wie ein kleines Kind, was Hermine nur noch mehr anstachelte. „Außerdem kann ich nur eifersüchtig sein, wenn wir zusammen wären.“ stellte er fest. Das ihm diese Aussage ein Dorn ins Fleisch trieb, ließ er sich nicht anmerken.
„Bist du jetzt eingeschnappt, weil ich dich durchschaut habe?“ stichelte sie. Harry bekam nicht mit, dass sie ihn eigentlich nur aufziehen wollte. „Hast du gar nicht.“ widersprach er. Er griff nach den Kopfhörern und setzte sie sich auf. Hermine lachte in sich hinein und wickelte sich in ihre Decke. Und immer noch amüsiert über Harry's Reaktion schnappte sie sich eines ihrer Bücher und vertiefte sich darin.

Worum ging es eigentlich in diesem Film? Harry wusste es nicht. Es war ihm egal. Die Gedanken in seinem Kopf wollten nicht zur Ruhe kommen. Er starrte zwar unablässig auf den Bildschirm, aber er war zu sehr damit beschäftigt, seinen Tagtraum zu analysieren. Wie ein Film lief es vor seinen Augen ab. Mal langsamer, mal schneller. Aber andauernd in einer Endlosschleife. Die Liebe zwischen ihnen schien so greifbar. Die Nähe so real. Noch immer glaubte er die Hitze ihres Atems auf seiner Wange zu spüren. Und doch war es nur in seinen Gedanken. Alles war nichts weiter als eine Einbildung. Selbst ihre Liebe? Harry hatte sich selbst etwas geschworen, von dessen Tragweite und Bedeutung er keine Ahnung hatte. Mit jedem Moment, wo er an Hermine und sich dachte, fiel es ihm immer schwerer sein Versprechen nicht zu brechen. Sein Herz war stärker als seine Vernunft. Wie hätte er nur glauben können, dass er seine Gefühle unter Kontrolle hatte? Es war nur noch eine Frage der Zeit und es würde aus ihm herausplatzen, wie aus einem Tischfeuerwerk.


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Schon als mir zum ersten Mal klar wurde, dass Bücher von Menschen geschrieben werden und nicht einfach so auf Bäumen wachsen, stand für mich fest, dass ich genau das machen wollte.
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