Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum
Anzeige

Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Es kommt immer schlimmer als man denkt.

von serotina

Es ist vorbei. Finito. Ende. Schluss aus vorbei! Meine letzte Stunde hat geschlagen. Ich hätte doch noch kurz in den Buchladen gehen sollen.

In diesem Moment wünschte sich Hermine nichts sehnlicheres, als das Ian doch vor der Tür stehen würde oder sie einfach ganz weit weg wäre. Richtung Australien oder noch weiter. Doch keines der beiden Sachen entsprach der Realität. Dafür stand sie gerade mit einem ihrer größten Feinde in einem Verlies und fühlte sie wie ein kleines 11 jähriges Mädchen, dass vor ihrem Lehrer stand und nicht wie eine grausame Todesserin die gerade Voldemorts andere rechte Hand beim klauen erwischt hatte.

Severus Snape hatte schon immer gewusst, dass er irgendwann für seine bösen Taten bezahlen musste, doch diese Quittung hätte er lieber später bezahlt, vor allem nicht an diesem Ort und noch weniger in der Gestalt von Bellatrix Lestrange. Anscheinend hatte er sich geirrt und zwar gewaltig.

Das hatte er nun davon auf der guten Seite zu stehen, einen Haufen Ärger. Wenn er schon allein daran dachte, was ihm alles erspart geblieben wäre, wenn er nicht die Seiten gewechselt hätte, dann würde er es beinahe bereuen. Aber auch nur beinahe, auch wenn die Vorstellung keine Idioten auf Schimpansennievau mehr zu unterrichten sehr verlockend war.

Doch er würde diesen Schritt immer wieder machen, er bereute fast nichts, abgesehen von der Tatsache, in Gringotts eingebrochen und erwischt worden zu sein. Zudem es auch noch völlig umsonst gewesen war. Denn er wusste immer noch nicht, wo sich dieser verdammte Horukrux befand und in ihrem Beisein konnte er auch schlecht danach suchen. Schlimmer konnte es nun wirklich nicht mehr werden!

Diesen Gedanken bereute er gleich 10 Sekunden später, als er endlich bemerkte, was mit der Tür geschehen war. Obwohl Tür konnte man dazu beim besten Willen nicht mehr sagen, es tendierte eher zu einer Wand.

Es reichte anscheinend nicht, dass er von Bellatrix erwischt worden war, nein, jetzt saß er auch noch mit ihr in ein und demselben Verlies fest. Das Schicksal hatte wirklich manchmal seine Ironischen Momente.

Die Spannung im Raum war beinahe greifbar, keiner sagte ein Wort. Jeder war noch zu sehr mit seinem eigenen Schock beschäftigt, um den des anderen zu bemerken.

Fast gleichzeitig hatten sie sich wieder gefangen und setzten ihre Masken auf, so als wäre nichts gewesen und spielten sich gegenseitig vor, auf der gleichen Seite zu stehen. Was auch gewisser Maßen der Wahrheit entsprach, der Nachteil dabei war, dass es keiner wusste.

Es herrschte eine richtige, warum passiert das immer nur mir? Atmosphäre im Raum.

Hermines Hände waren Schweißnass und ihr Kopf fühlte sich an, als wäre er stundenlang von einem Vorschlaghammer traktiert worden, als ihr mit einemmal klar wurde, dass ihr Leben einzig und allein von ihren Schauspielerischen Fähigkeiten abhing.

Sie saß so was von in der Tinte. Mist verdammter, verflucht noch mal …. Langsam gingen ihr die verfluchten Schimpfwörter aus, bis ihr doch noch eins einfiel: HILFE!!!!!

Es war was ganz anderes einem Kobold, der der echten Bellatrix vielleicht ein paar Mal in seinem Leben persönlich begegnet war, etwas vorzumachen. Aber ihm, dessen Menschenkenntnisse und Spionagefähigkeiten schlicht weg einzigartig in der Zaubererwelt waren, war es eigentlich schier unmöglich etwas vorzumachen. Zumal er wahrscheinlich Bellatrix besser kannte als sie selbst.

Eigentlich kann ich mich auch gleich zu erkennen geben.

Aber sie wäre keine Gryffindor gewesen, wenn sie es nicht wenigstens versucht hätte.

Mehr als mich töten, foltern, qualvoll leiden lassen, Voldemort ausliefern, …., kann er ja nicht machen. Bloß keine Panik!

Wie das Schicksal manchmal so spielte, gedachte Snape in diesem Augenblick seine außergewöhnlichen Spionagefähigkeiten lieber dazu zu nutzen, schnellst möglich eine plausible Erklärung für seinen Einbruch zu finden, anstatt Hermine zu enttarnen. Er wäre ja noch nicht mal auf die Idee gekommen, dass vor ihm jemand anderes als Bellatrix stünde. Schon allein die Vorstellung von zwei Einbrechern gleichzeitig, wäre einfach nur absurd.

„ Was fällt dir ein in mein Verlies einzubrechen?“ Ihre schrille Stimme teilte ihm unmissverständlich mit, dass seine Bedenkzeit vorbei war.

Wenn es nicht überall bekannt wäre, dass er zu den intelligenteren Zauberern gehörte, hätte er es jetzt wahrscheinlich mit leugnen versucht.

Ist das hier etwa dein Verlies? Ups

Entschied sich dann aber doch sicherheitshalber für eine Lüge. Bis ihm diese dann auch mal einfallen würde, musste er erst einmal Zeit schinden.

„ Glaub mir es ist nicht das wonach es aussieht!“

„ Ah, dass sagst du doch immer.“

Er war sich nicht sicher, aber irgendwie klang ihr Ton eine Spur verletzt. Er wusste bloß nicht warum.

„ Ich handle im Auftrag des dunklen Lords.“ Er wusste selber nicht, warum ihm nie was Besseres einfiel, aber immerhin befand er sich mit diesem Spruch immer auf der sicheren Seite, egal welchen Namen er einsetzte. Der drohende Unterton, der in seiner Stimme mitschwang, sollte nur eines zum Ausdruck bringen, frag bloß nicht weiter!!!

Kennt dieser Mensch eigentlich nur diese Standartsprüche? Sie war es wirklich leid, immer und immer wieder diese Sätze zu hören. Seit Dumbledores Tot reagierte sie fast noch empfindlicher auf Snapes Namen als Harry.

„ Einen Auftrag in meinem Verlies? Bist du dir sicher, dass du dich nicht verlaufen hast und eigentlich nach Hogwarts wolltest oder gibt es keine Schüler mehr die du quälen kannst?“

Langsam und mit erhobenem Zauberstab ging sie auf Snape zu. Er hatte sich nicht verändert. Kein bisschen.

„ Du weißt doch, dass seitdem die meisten Gryffindors nicht mehr da sind, mir das quälen nur noch halb soviel Spaß macht.“ Seine Worte klangen so pauschal, als würde er übers Wetter reden und das machte Hermine wahrscheinlich sogar noch wütender, als der Inhalt selbst.

Mit einem zornigen Blick fixierte sie ihn und ihr Zauberstab war nur noch wenige Zentimeter von seinem Körper entfernt.

Severus sah sein Leben schon am seidenen Faden hängen und Bella war die große Schere, die nur zu gerne Schnipp Schnapp gemacht hätte. Er brauchte dringend einen überzeugenden Grund oder ein anderes Thema. Egal was es war, aber es sollte ihm schnell einfallen.

„ Aber wenn du mir nicht glaubst, dann können wir auch den dunklen Lord fragen, wenn wir hier je wieder rauskommen!“

Voldemort zieht immer vor allem bei ihr.

Wie auch diesmal, denn Hermine senkte ihren Zauberstab und rückte von Snape ab, obwohl sie ihm liebend gerne einen unverzeihlichen auf den Hals gehetzt hätte. Doch alleine würde sie es wahrscheinlich nicht schaffen hier herauszukommen und wenn sie ehrlich war, egal was Snape alles getan hatte, sie war nicht imstande einen unverzeihlichen Fluch zu sprechen.

Aber der Gedanke, dass sie jetzt die Möglichkeit dazu hätte, besänftigte sie ein bisschen.

„ Und wie gedenkt Professor Oberschlau hier wieder raus zukommen?“

Für ihre Frage erntete sie von ihm nur einen bösen Blick und ein bekanntes Schnauben.

Mit zügigen Schritten war er an der Wand angelangt, die früher mal seine einzige Fluchtmöglichkeit dargestellt hatte und tastete mit den Fingern die kalten festen Steine ab.

„ Das soll helfen? Wenn du so weitermachst, werden wir ihr nie wieder rauskommen!“

Das entsprach auch wirklich Hermines Meinung, die sich von ihm mehr erhofft hatte, als wie ein Muggel die Wand abzuklopfen. Ihr war zwar klar, dass sich bei diesen hochempfindlichen Sicherheitszaubern, schlecht was mit Magie machen ließe. Aber dennoch, musste es noch einen anderen Weg geben, als zu klopfen. Das hoffte sie jedenfalls inständig, sonst wären sie wirklich verloren.

„ Spar dir doch einfach deine blöden Kommentare und such auch nach einer Möglichkeit hier wieder raus zukommen, schließlich sitzen wir ja in deinem Verlies fest.“

Er hätte sich die Zunge abbeißen können, dass er sie wieder auf das offensichtliche Hinweisen musste, doch zum Glück schien für sie das Thema erledigt zu sein. Denn sie ging nicht weiter auf seine Bemerkung ein. Dafür hatte sie viel zu viel Angst, das er irgendwann die Frage nach dem warum stellen würde. Warum verschwand die Tür nachdem Sie eingetreten war?

Sie wollte und konnte ihm diese Frage nicht beantworten ohne Preis zu geben, wer sie in Wirklichkeit war. Auch er war froh, dass sie diese Frage nicht ansprach, denn er hatte ja leider keinen Auftrag von Voldemort und war damit so was von illegal in Gringotts eingebrochen wie es nur geht.

Hermine war jetzt auch zur Wand gegangen und beobachtete Snape, wie er immer wieder gegen die Wand klopfte.

„ Hoffst du vielleicht, dass irgendein Drache deine Klopfzeichen beantwortet? Denn das sind die einzigen, die dich hören könnten.“

„ Ich versuche bestimmt nicht irgendjemanden auf uns aufmerksam zu machen! Außerdem kommen ihr eh kaum irgendwelche Kobolde vorbei und die einzige die mal ab und zu vorbei schaut, steht leider neben mir.“ Gereizt stand Severus auf und marschierte auf die andere Seite des Raumes.

So bekam er den zweiten schockierten Gesichtsausdruck von Hermine an diesem Tag zum Glück nicht mit. Ihr fiel nämlich gerade auf, dass Snape mit seiner Äußerung, nicht ganz richtig lag. Denn die einzige Person die ihr mal vorbeikommen könnte, saß höchstwahrscheinlich gerade in Malfoy Manor und ahnte nicht mal was gerade in ihrem Verlies vor sich ging.

Doch die Gefahr, dass sie urplötzlich doch auf die Idee kommen würde, mal wieder nach Gringotts zu gehen, war da und das machte Hermine nervöser als Snapes Gegenwart.

Snape schien sich indessen wieder halbwegs beruhigt zu haben und beobachtete sie mit einem stechenden Blick.

„ Was ist denn?“ Langsam wurde ihr die Sache immer unheimlicher.

„ Ach ich dachte nur, dass du vielleicht auch irgendwas zu unserer Rettung beitragen willst.“

„ Das mach ich doch schon die ganze Zeit.“

„ Dann muss mir aber wirklich was Wichtiges entgangen sein.“

Ja mir auch!!!!

„ Ich habe dich bis jetzt noch nicht verflucht, obwohl ich große Lust dazu hätte, nur damit du eine Lösung finden kannst.“ Antwortete sie ihm schnippisch.

„ Na ganz toll, da bedanke ich mich ja herzlich für deine Unterstützung, ohne die wir beide ja total aufgeschmissen wären.“

Sie musste gestehen, dass es ihr einen höllischen Spaß bereitete, so mit ihm zu reden.

10 Minuten später, saß sie auf dem Boden und er stapfte durchs Verlies.

„ Willst du jetzt vielleicht jemanden im Verlies unter uns, auf uns Aufmerksam machen. Da muss ich dich aber leider wieder enttäuschen, denn Galleonen waren noch nie für ihre Hilfsbereitschaft bekannt.“

„ Ich überlege!“ schnauzte er sie an. „ Damit wenigstens einer in diesem Raum, sein vorhandenes Gehirn nutzt.“

Jetzt hätte er es fast geschafft Hermine an ihrer Eitelkeit zu packen, doch da sie gerade Bellatrix war, ließ sie ihn einfach weiter laufen und überlegte stattdessen lieber, wie sie sich verhalten sollte, wenn ihr langweilig war. Was würde Bellatrix jetzt wohl tun?

Langsam schaute sie sich in ihrem Verlies um und fischte dann einen kleinen Weihnachtsengel aus dem nächst besten Karton und bearbeitete ihn mit ihren langen Fingernägeln, sodass irgendwann sein Kopf nachgab und über den Boden kullerte genau vor Snapes Füße.

„ Dir ist schon klar, dass du gerade dein eigenes Eigentum zerstörst, oder?“

„ Jep.“ Unbemerkt legte sie den kaputten Weihnachtsengel schnell zurück in den Karton und hoffte, dass es kein wertvolles Familienerbstück war. Snape hob den abgefallen Kopf auf und warf ihn ebenfalls zurück in den Karton.

„ Ich hätte nie gedacht, dass du noch verrückter werden kannst.“ Mit einer erhobenen Augenbraue musterte er sie von oben bis unten.

Hermine entschied schnell, dass sich das Bellatrix wahrscheinlich nicht gefallen ließe und sie hätte auch nichts dagegen ihm mal die Meinung zu geigen.

„ Was hast du gerade zu mir gesagt?“ Mit einem Satz war sie auf den Beinen.

„ Zu dir hab ich gerade gar nichts gesagt, oder hörst du etwa schon stimmen?“ Er konnte Bella noch nie leiden, nicht seit dem sie sich zu Voldemorts Schoßhündchen degradiert hatte und auch sonst war sie ihm höchst unsympathisch, so hatte er nichts dagegen sie ein bisschen zu Ärgern.

„ Ist dir denn in der Zwischenzeit schon eine Lösung eingefallen, wie wir ihr wieder rauskommen oder hat dein wildes umhergelaufe dein Gehirn aufweichen lassen.“

„ Ich verschwende meine Zeit wenigstens nicht damit sinnlos auf dem Boden zu hocken.“

„ Stimmt ja, dein laufen war ja auch so sinnvoll.“ Höhnte Hermine in einer hohen Stimmlage, wo sie bald befürchteten musste, in einer Stunde heiser zu sein.

„ Du bist nichts weiter als ein dummes Gör!“ Er wusste nicht in wie weit, dass eine der schlimmsten Beleidigungen war, die er Hermine an den Kopf werfen konnte und somit musste er unwissend mit den Konsequenzen leben. Bellatrix explodierte förmlich.

„ Ich ein dummes Gör, dass sagt ja gerade der richtige, wer panscht denn seine Zaubertränke?“

Das war eine Sache die keine Tränkebrauer gerne hörte. Beide standen jetzt so dicht voreinander, dass sie sich fast berührten.

„ Divenmäßigen Schoßhündchen.“

„Miesepetriger Kleinkinderschreck“

„ Personifizierte Schreckschraube.“ Hermine ging noch einen Schritt auf ihn zu und packte ihn am Kragen.

„ Feigling.“ Jetzt war es an Severus sie grob an den Armen zu packen und noch näher an ihn heranzuziehen. Ihre Gesichter waren nur noch ein paar Zentimeter voneinander entfernt und sie schaute ihm direkt in die Augen und sie war nur noch zu einem einzigen Gedanken fähig.

Diese Augen sind so schwarz, dass man sich in ihnen verlieren könnte.

Sie rückte von ihm ab, als hätte sie sich verbrannt und hörte nur noch seine Worte, die in ihrem Kopf wie ein Echo keine Ruhe mehr geben wollten.

„ Nenn mich nie wieder Feigling!“

Am liebsten hätte sie ihm auch was gleichermaßen an den Kopf geworfen, doch sie spürte, dass es nicht richtig gewesen wäre, dass nichts mit dem vergleichbar gewesen wäre. Bellatrix hätte wahrscheinlich was darauf erwidert, doch sie blieb stumm. Auch wenn er in ihren Augen nichts anderes war, als ein Feigling.

Es brodelte tief in ihm drin und er hätte fast alles darum gegeben, alleine in diesem Verlies zu hocken als mit ihr. Er wusste, dass sie recht hatte mit dem was sie sagte. Er war ein Feigling gewesen, als er Dumbledore umgebracht hatte, für ihn machte es keinen Unterschied, dass er es auf seinen Geheiß hin tat. Er hätte es nicht tun dürfen, er hätte es verhindern sollen
.
Er tat es ihr gleich und setzte sich auch auf den kühlen Boden, seine innere Uhr sagte ihm, dass es langsam zu dämmern anfing. Zum Glück war er nicht so unter Zeitdruck hier heraus zu kommen, wie er es von anderen in dem Raum erwartet hätte. Er war sowieso froh darüber, mal nicht in Hogwarts zu sein, in einer Rolle die er ganz und gar nicht mochte. Zudem konnte er sich auf Minerva verlassen, die jetzt schon des öfteren für ihn eingesprungen war.

Aber das Bellatrix immer noch so ruhig blieb, erstaunte ihn. Eigentlich hätte er damit gerechnet, dass sie ihm pausenlos auf seine letzten noch vorhanden Nerven rumtrappeln würde, bis nichts mehr davon übrig wäre und er dann sogar versucht hätte, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen, nur um ihre schrille Stimme, nicht mehr ertragen zu müssen.

Doch Hermine dachte nicht daran, in der nächsten Zeit auch nur ein Wort mit ihm zu wechseln, am liebsten hätte sie nie wieder mit ihm gesprochen, doch diesen Luxus konnte sie sich wahrlich nicht leisten, wenn sie nicht ihr ganzes Leben hier mit ihm verbringen wollte und das wollte sie ganz und gar nicht.

Doch da sie genau wusste, dass Harry und Ron hier in nächster Zeit erstmal nicht auftauchen würden, befand sie sich auch nicht so unter Zeitdruck wie er. Sie hatte mit Harry ausgemacht, dass die beiden, sich schon mal weiter auf die Suche nach dem nächsten horukrux begeben sollten und dann würde sie irgendwann wieder zu ihnen stoßen. So hatte Hermine bestimmt noch gut eine Woche um aus diesem Hochsicherheitsgefängnis wieder herauszukommen.

Aus dem Augenwinkel beobachtete jeder den anderen und hoffte, dass der jeweils andere bald schlafen würde. Denn beide hatten beschlossen, die Suche nach dem Horukrux nicht ganz aufzugeben. Auch wenn die Anwesenheit bestimmter Person nicht gerade förderlich für dieses Unterfangen war, aber wozu, wenn nicht dafür, wurde der Schlaf erfunden.

Hermine stellte sich als erste schlafen.

Mit wachsamen Ohren wartete sie darauf, dass auch Snape sich schlafen legte. Sie musste nicht lange warten, bis seine gleichmäßigen Atemzüge an ihr Ohr drangen.

So leise wie möglich setzte sie sich auf, nachdem sie eine geschlagene halbe Stunde gewartet hatte, um sich zu vergewissern, dass er wirklich schlief und holte ihren Zauberstab hervor.

Irgendwie traute sie sich nicht den Lumoszauber zu sprechen, doch ohne ihn, würde sie sowieso nichts finden. Ihre Faust schloss sich um die Spitze ihres Zauberstabes, sodass nur ein kleiner Teil in ihrer Umgebung beleuchtet war. Sorgsam achtete sie darauf, nicht in seine Richtung zu leuchten und ging auf Zehenspitzen auf ein großes Regal zu.

Hier drin sah es aus, wie in einer Rumpelkammer die schon Jahrelang niemand mehr aufgeräumt hatte.

Mitten in ihrer Suche vertieft bemerkte sie nicht, wie Severus wach wurde und in die Richtung des schwach erleuchteten Lichts blinzelte. Er ärgerte sich darüber tatsächlich eingeschlafen zu sein und im nächsten Moment wunderte er sich über Bellatrix, die in der Nacht anscheinend nichts besseres zu tun hatte, als ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Das leise Rascheln, was er beim aufstehen verursachte, hörte sie nicht. Bis er unbemerkt hinter ihr stand und ihr leise was ins Ohr flüsterte.

„ Was tust du eigentlich hier?“

Vor Schreck ließ Hermine ihren Zauberstab auf den Boden fallen, der mit einem lauten Klackern auf die andere Seite rollte und die beiden im dunklen stehen ließ.

0o0o0oo00o0o0o0o0o0o0o0o0o0o0o========================0o0o0o0o0o0o0

Wie hat es euch gefallen??? Bin für alles offen : )

Vielen lieben Dank an die Reviews, hab mich sehr gefreut^^. *schokokekse verteil*

nicktessfan und spebs-shibs: danke^^, hoffe euch gefällt es immer noch und wenn euch das pairring gefällt könnt ihr auch nen Blick in meine anderen Geschichten werfen, da ich eigentlich nur über dieses Pairring schreibsel^^.

eure Seri


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Twitter
HPXperts-Shop
Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Aber ich habe gelernt, auf allen möglichen Arten von Papieren zu schreiben. Die Namen der Hogwarts-Häuser sind auf einer Flugzeug-Kotztüte entstanden - ja, sie war leer.
Joanne K. Rowling