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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Ertappt?!?

von serotina

„ Lumos!“ Die Spitze von Snapes Zauberstab leuchtete auf und blendete ihr regelrecht in den Augen. Hermine wollte nur noch weg, doch Snape versperrte ihr geschickt den Weg, so dass sie zwischen ihm und dem Regal eingesperrt war, unbewaffnet.

„ Ich .. ich … ich bin hier weil …., ich muss mich nicht vor dir rechtfertigen!“ Mit stechendem Blick guckte sie ihm in die Augen und sah wieder dieses leichte aufflackern von irgendwas in seinen schwarzen Augen, sie konnte nur nicht genau benennen was es war. Sie wusste nur, dass es sie magisch anzog und dass das so war, verwirrte und ängstigte sie auf eine Art und Weise, die ihr nicht lieb war. Ganz und gar nicht.

Fast zu spät merkte sie, dass Snape vorhatte in ihren Geist einzudringen. Doch noch im letzten Moment verschloss sie sich und er prallte gegen eine große schwarze Wand. Es war ihr Geheimnis gewesen, dass sie Okklumentik beherrschte, noch nicht einmal Harry und Ron wussten es.

Leicht verstimmt über die Tatsache, dass er es nicht schaffte in den Verstand von Bellatrix Lestrange einzudringen, versuchte er es noch mal mit Reden.

„ Was machst du hier mitten in der Nacht? Im Dunkeln?“

„ Wonach sieht es denn aus, ich räume auf!“

„ Im dunkeln? Und wenn ich ehrlich bin, sieht es so aus, als wolltest du dich gerade selbst bestehlen.“

„ Und du meinst ich würde Schwachsinnig sein, schon mal darüber nachgedacht, dass du es selbst bist. Warum sollte ich mich selbst bestehlen.“

„ Das wüsste ich auch gerne und deswegen frag ich dich ja auch.“

Keiner von beiden kam auf die Idee, dass man sich selbst gar nicht bestehlen kann.

Mit aller Kraft die sie aufbringen konnte und so, dass es noch aussah, als würde sie gerade nicht panische Angst haben, schob sie seinen Arm weg und ging zu ihrem Zauberstab. Mit einem Wink waren alle Lampen im Raum hell erleuchtet. Er wollte reden? Gerne, aber nicht in dieser schaurigen Stimmung und schon gar nicht bei dieser körperlichen Nähe, sonst würde sie keinen klar verständlichen Satz mehr zustande bringen.

„ Ich wollte eben meine Zeit dazu nutzen, hier ein bisschen aufzuräumen.“ Sagte sie dann schließlich um die Sache ein für alle mal zu klären.

„ Mitten in der Nacht? Im Dunkeln?“

„ Was hast du bloß immer mit deinem Dunkeln? Ich räume gerne in der Nacht auf und ich dachte mir, dass du gerne ohne Licht schläfst.“

„ Oh, wie umsichtig von dir, so kenn ich dich ja gar nicht!“

Mist

„ Wen kennst du denn auch schon Severus Snape?“

Eine Antwort auf diese Frage bekam Hermine nie und sie war erleichtert, dass das Gespräch anscheinend wieder einmal ein Ende gefunden hatte. Langsam aber sicher spielten ihr ihre eigenen Gedanken einen Streich, am liebsten wäre sie nur mal 5 Minuten allein gewesen um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen und zu verhindern, dass sie weiterhin so auf ihn reagierte, wie sie sonst auf keinen reagierte.

Irgendetwas musste das mit dem Vielsafttrank zu tun haben, den sie extra ein bisschen veränderte, damit die Dosis länger wirkte und sie nicht alle Stunde davon trinken musste. Damals als sie ihn braute, wollte sie nur auf Nummer sicher gehen, heute dankte sie Merlin für ihren genialen Einfall. Sie war schließlich nicht Moody und Snape hätte dann erst recht verdacht geschöpft.


Indess fragte sich Snape wie sie es immer schaffte, ihn gezielt zu treffen. Er kannte Bellatrix Sprüche über jeden im engeren Kreise der Todesser, sich mit eingeschlossen. Aber noch nie hatte sie ihn so verletzt. Auch wenn er diesmal die Sprüche nicht an sich ranließ, doch sie bewirkten etwas in ihm und das hatte sie noch nie geschafft. Nicht sie!

Irgendetwas war anders an ihr, auch der Ausdruck ihrer Augen hatte nicht dieses verrückte an sich. Egal wie er es drehte oder wendete, er konnte sich ihre plötzliche Veränderung nicht erklären. Es waren zwar nur kleine Dinge die anders waren, aber es waren die entscheidenden. Mit dem Gedanken, dass er hier in diesem Gefängnis bestimmt noch genügend Zeit hätte, dahinter zu kommen ging er wieder zurück zum Regal.

Durch seine ganzen Überlegungen hatte er ganz vergessen, dass sie immer noch wach war und das Licht von sieben Lampen den Raum erhellte.

„ Und was tust du jetzt?“ zischte sie ihn an.

Mist

„ Ich wollte mir bloß mal angucken wie schön du aufgeräumt hast. Sieht irgendwie unordentlicher aus als vorher. War das von dir auch beabsichtigt oder konntest du bloß so schlecht sehen, weil es dunkel war.“

„ Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber wir drehen uns im Kreis.“ Wollte Hermine die wieder aufkeimende Unterhaltung über ihr unerlaubtes Herumstöbern beenden.

„ Willst du vielleicht etwas trinken oder essen?“

Jetzt war Snape total verwirrt, die Bellatrix die er kannte, würde ihm nie freiwillig etwas zu essen anbieten.

Das war der erste große strategische Fehler den Hermine begang, denn sie war davon ausgegangen, dass Todesser wenigstens unter sich kollegial wären.

Falsch gedacht, bei den Todessern zählt für jeden nur das eigene Überleben und wenn man nicht gerade mit Voldemort höchst persönlich eingesperrt war, dann bat man auch keinem etwas zu essen an.

Er sah Bellatrix gerade dabei zu wie sie in ein köstlich aussehendes Sandwich biss, als er merkte, dass er auch mal wieder was zu Essen vertragen könnte. So setzte er sich erstmal neben ihr und beschloss erstmal auf ihr Angebot einzugehen.

„ Da du ja schon vorgekostet hast, erübrigt sich wohl meine Frage, ob du mich vergiften willst.“

„ Warum sollte ich dich vergiften wollen, Severus Snape? Fällt das nicht eher in dein Metier?“ Obwohl ihr auf Anhieb gleich mehrere Gründe einfielen, ihren ehemaligen Zaubertrankprofessor, Dumbledores Mörder, Verräter der Zaubereigemeinschaft einfach mal so zu vergiften. Sie kannte genug Gifte die niemand nachweisen könnte.

„ Du findest bestimmt einen Grund meinem Leben ein Ende zu setzen, oder?“ riss er sie mit seiner Frage aus ihren Gedanken.

In einem Punkt, waren sie sich schon mal einig.

„ Dabei vergisst du aber, dass du derjenige welche bist, der uns hier raus bringt und wenn wir Gringotts je lebend verlassen werden, dann würde ich an deiner Stelle auch kein Essen mehr von mir annehmen.“

„ Wusste ich es doch!“

Du weißt gar nichts Severus Snape!

„Was hast du eigentlich noch alles in deiner Tasche?“ verwundert schaute Snape in ihre kleine Handtasche wo sich ein Berg von verkleinertem Essen befand.

„ Wolltest du dich hier häuslich einrichten?“

„ Man kann ja nie wissen, was unterwegs alles passieren kann, Heißhungerattacken, in einem Raum 100 Meter unter der Erde verschollen gehen. Es kann einem doch immer alles mögliche passieren.“

Das hätte ich mir auch sagen sollen, bevor ich auf die bescheuerte Idee gekommen bin, hier einzubrechen. Vielleicht wäre, mir dann das hier erspart geblieben.

„ Ich weiß, aber dennoch schlepp ich keine Tasche mit mir herum, mit deren Inhalt ich ganz Großbritannien durchfüttern könnte.“

Hermine ja eigentlich auch nicht, aber im letzten halben Jahr, hatte sie die Erfahrung gemacht, dass man nie genau wusste, wann man wieder was essbares in die Finger bekommen würde und seitdem waren ihre Taschen immer voll mit Essen und schon wieder dankte sie Merlin dafür, denn sie konnten ja wirklich nicht wissen, wie lange sie hier unten noch sein würden.
Jedenfalls würden sie nicht verhungern, das stand schon mal fest.

Nachdem sie fertig mit essen waren legten sie sich wieder hin und beschlossen den Rest der Nacht wirklich zu schlafen. Das sie einmal erwischt wurde, reichte Hermine für eine Nacht vollkommen. Morgen würde sie ihr Glück wieder versuchen und dann fand sie ihn vielleicht.

Snape wachte als erster auf und nutzte die Zeit sich mit den Augen wenigstens ein bisschen umzugucken, dabei fiel sein Blick auch irgendwann auf die schlafende Bellatrix, die in diesem ruhigen Zustand recht hübsch wirkte, wenn man mal von ihrer Frisur absah und ihren Klamotten und …. Er musste sich einfach eingestehen, dass sie nicht sein Typ war, auch wenn der Rest der Todesser wahrscheinlich alles dafür geben würden, mit ihr in einem Verlies eingesperrt zu sein.

Doch der Gedanke, dass etwas mit ihr nicht stimmte, ließ ihn nicht los. Beim gestrigen Essen hatte er ganz genau auf ihre Bewegungen geachtet, die eigentlich so wie immer waren, nur ein wenig weicher. Er wusste selbst nicht, ob er sich nicht in eine Sache verrannte und einfach nur wollte, dass sie jemand anderes wäre. Jemand der auf der guten Seite stand, doch das war ausgeschlossen. Jemand wie er hatte einfach kein Glück!

Der Morgen verlief ohne viel Aufsehen. Snape schritt wieder durch den Raum und Hermine saß an ihrem Platz auf dem Boden und überlegte, was sie machte, wenn Snape wirklich einen Weg hier raus fand. Sie konnte ja schlecht mit ihm mitgehen und ihm zu den Todessern folgen.

Das würde nur schief laufen, weil spätestens wenn die echte Bellatrix auftauchen würde, sie eine Minute später so was von Tot wäre. Vielleicht würde es noch nicht mal eine Minute dauern. Aber wie sie Bellatrix kannte, würde es wahrscheinlich länger als eine Minute dauern.
Wie aus Gewohnheit, merkte sie nicht, wie sie beim Überlegen immer wieder auf ihre Unterlippe biss. Diese Angewohntheit wurde sie einfach nicht mehr los.

Snape der sein Blick wieder durch den Raum schweifen ließ guckte einen Moment zu ihr rüber und blieb fast stehen, doch um sie weiter in Ruhe beobachten zu können, ging er einfach weiter, aber ohne auch nur eine Sekunde den Blick von ihr zu nehmen.

Da war es schon wieder, dieses nervöse Lippenkauen kam ihm so bekannt vor, er wusste bloß nicht wo er es schon mal gesehen hatte. Langsam ging er auf eine Kommode zu, schloss die Augen und durchforstete seine Erinnerungen. Er wusste mit 100 Prozentiger Sicherheit, dass Bella nie auf ihren Lippen rumkauen würde. Doch wenn nicht sie, wer dann. Plötzlich erschien sein Kerker vor seinen Augen und ein Mädchen, das hochkonzentriert ihren Trank braute und dabei sich immer wieder auf die Lippen biss.

Das konnte nicht wahr sein. Vielleicht hatte Bella Recht und er wurde wirklich verrückt, denn dass was er gerade dachte zu denken, war einfach nur unmöglich. Sie konnte es nicht sein, sie konnte jetzt nicht hier mit ihm in einem Raum sein. Nicht sie!
. ..

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wie hat es euch gefallen?

Vielen, vielen Dank für die Reviews!

nicktessfan: ja, das wird noch ne spannende Sache, wie die beiden da wieder herauskommen^^

Jane-Higgins: ich hoffe dieses Kapitel konnte deine Frage beantworten.

SevFanxxx: Danke^^

Sorena: Das mit der Tür wäre auch ein Gedanke wert
gewesen^^

bis zum nächsten mal,
eure Seri

*schokokekse verteil, für alle die ne Review hinterlassen*

. ..


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