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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Ein Themenwechsel der nie vorgab einer zu sein …

von serotina

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„ Kurz bevor ich dich … Ich fass es nicht, jetzt kann ich es noch nicht einmal aussprechen? …“

„ Kurz bevor du mich … Mist, was mache ich hier eigentlich gerade, wenn das so weiter geht, thematisiere ich noch diesen beinahe …. Themenwechsel!!!! Ich sollte wirklich langsam lernen, wann ich meine verdammte Klappe halten sollte!!!
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Wie zwei Magnete auf magische Weise voneinander angezogen werden, so bewegte sich auch Severus im Gespräch immer weiter auf Hermione zu, bis er wieder einmal genau vor ihr stand. Beide wussten nicht mehr so recht, was genau sie jetzt hier eigentlich gerade machten.

Immer weiter näherten sie sich an. Wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt, entschloss sich Severus, dass sein Verhalten in diesem Moment untragbar war und stellte eine letzte Frage um dem unausweichlichen auszuweichen.
„Du hast mir immer noch nicht gesagt, wann du dich wieder zurückverwandelst?“

Gerade noch die Kurve gekriegt, vergrößerte er wieder den Abstand, der zwischen den beiden in den letzten Sekunden mehr als hauchdünn gewesen war.

Erst nach einigen Sekunden war auch Hermione wieder in der Lage auf seine Frage zu reagieren. Die Nebenwirkungen des Trankes und die Verdrängung bestimmter Tatsachen machten ihr mehr zu schaffen, als zuerst angenommen.

„Ich weiß es nicht genau, um ehrlich zu sein.“ Ein wenig zerknirscht, duckte sie sich vor seinem vernichtenden Blick weg. Ihr war von vornherein klar gewesen, dass er diesen Punkt ihrer Forschung nie und nimmer gut geheißen hätte. Sie war sich noch nicht einmal sicher, ob sie selbst ihr Verhalten in irgendeiner Weise vor sich selbst rechtfertigen konnte. „Ich habe den Vielsafttrank modifiziert und durch einige neue Zutaten erreicht, dass der Zauber länger aufrechterhalten werden konnte.“

„Für wie lange?“ Severus wollte seine Ohren nicht trauen. Die Idee allein in dieses Verlies einzubrechen war schon völlig verrückt von ihr gewesen. Aber ….

„Das weiß ich halt nicht, die Zeit hatte nicht ausgereicht um den Trank vorher ausreichend testen zu können. Aber nach meinen Berechnungen müsste der Trank in den nächsten eins zwei Tagen seine Wirkung verlieren.“ Hermione schaute immer noch auf den doch etwas dreckigen Boden unter ihren Füßen.

Sie wusste selbst, dass sie etwas gemacht hatte, was man in 1000 Fällen auch noch nicht einmal wagen sollte. Einen Selbstversuch.

„Du willst mir also sagen, dass du nicht nur einfach völlig von Sinnen in dieses Verlies eingebrochen bist, sondern du auch noch vorher, vielleicht den dümmsten Fehler deines Lebens begangen hast, nur um den Plan von zwei Volldeppen auszuführen.“ Langsam wurde Severus wieder wütend, doch diesmal mehr aus Sorge um die Hexe, die vielleicht nie wieder so aussehen würde, wie sie selbst und wenn so etwas schon eintreten sollte, hätte man sich vorher lieber eine andere Person ausgesucht, als Bellatrix Lestrange.

Da sie nun in allen Punkten seiner Meinung, blieb diesmal der Freundeverteidigungsschalter in ihrem Kopf in der Ausposition, mit anwärtung auf, dieser Schalter wird auch nie wieder in eine andere Position verschoben Stellung.

„Ich werde mich wieder zurückverwandeln, ganz sicher.“ Ob sie das nun mehr zu sich selbst sagte, als zu ihm, wird für alle Zeiten ungeklärt bleiben.

Da sie auf der Kommode sitzend immer schlechter Severus zweifelnden Blicken ausweichen konnte, sprang sie wieder hinab und tigerte nun, durch eine von ihm losgetreten Nervosität durch das Verlies, genauso wie es vor einem Tag Severus die ganze Zeit getan hatte.

„Um dich zu zitieren, laufen ist auch keine Lösung oder überlegst du gerade, ob ein angeregter Stoffwechsel das Gift schneller aus deinem Blut befördern würde?“ zischte Severus ihr zu.

Nun war es an Hermione die Severus einen giftigen Blick nach dem anderen entgegen warf. Schließlich war er es gewesen, der ihre Angst vor ihrer vielleicht nicht existenten Zurückverwandlung an die Oberfläche ihres Bewusstseins gezerrt hatte. Denn eigentlich wollte sie sich erst in ein paar Tagen, wenn sie immer noch 1,80 groß gewesen wäre, mit der Frage über ihrer eigene Zukunft, auseinandersetzen.

Aber wenigstens waren beide momentan sehr von ihrer doch recht starken Anziehungskraft aufeinander abgelenkt, was die ganze Atmosphäre, die seit einigen Stunden in diesem doch recht engen Verlies vorherrschte, zunehmend entspannt hatte.

Severus setzte sich in aller Seelenruhe auf den Boden und versuchte die nervöse Hermione so gut es ging zu ignorieren, denn mit jedem Schritt von ihr, wurde er auch zusehends nervöser. Jetzt verstand er endlich, warum sie sich am Anfang die ganze Zeit so über ihn aufgeregt hatte.

Nachdem er 5 Minuten einen einzigen Kalkstein angestarrt hatte und Hermione mindestens 2 km, in 50 Bahnen quer durchs Verlies zurückgelegt hatte. Stand er auf und ging zielstrebig auf sie zu. Packte sie an den Oberarmen und bekam sie endlich dazu wieder stillzustehen.

Erst zu spät merkte er, dass er ihr wieder viel zu nahe gekommen war, das daraus resultierende Gefühl schaffte es seinen Kopf bis auf den letzten Gedanken komplett leer zufegen. Er hatte einen Plan gehabt. Als er aufgestanden war, hatte er definitiv noch einen Plan gehabt. Da war er sich ganz sicher. Nun hatte sich dieser Plan anscheinend in Schall und Rauch aufgelöst. In diesem Moment bereute er es zutiefst, dass ihm nicht das gleiche Schicksal wie sein genialer Plan ereilt war. Denn er stand immer noch vor Hermione/Bellatrix/ Hermione … irgendwann werde ich mit Sicherheit verrückt … und bekam keinen einzigen Ton über seine Lippen.

Er war sich nicht sicher ob er erleichtert sein sollte, dass es ihr nicht besser erging. Auch Hermiones Gehirnwindungen kapitulierten komplett unter der riesigen Gewalt der Gefühlsströmungen die Severus immer wieder bei ihr verursachte. Verdammter Vielsafttrank.

Nach einigen Sekunden erbarmte sich bei beiden anscheinend das Unterbewusstsein um seinem jeweiligen Besitzer vor einer peinlichen Situation noch im letzten Augenblick zu erretten.

Severus fiel sein Plan wieder ein und Hermione fiel wieder ein, warum sie eigentlich in dieses Verlies gegangen war und das war bestimmt nicht aus dem Grund, eine Liebelei mit ihrem ehemaligen Professor anzufangen. Ganz Bestimmt nicht!

So kam es dann auch, dass beide wie aus einem Mund, ein wenig atemlos, verkündeten: “Wir sollten den Horukrux suchen.“

Beide nickten wie um sich selbst zu bestätigen und stoben in der jeweils entgegengesetzten Richtung davon. Das kleine Problem an der Tatsache sich aus dem Weg gehen zu wollen, bestand vor allem an der doch etwas minimalen Größe des Verlies von 10 qm, dessen Fläche eigentlich fast komplett voll gestellt mit allem möglichen Krimskrams war, an dessen Inhalt noch nicht einmal der kauzigste Magier Freude daran gefunden hätte.

Ihrer eigenen Stimme wieder halbwegs über den Weg trauend, fing Hermione wieder ein Gespräch an. Schließlich konnten sie schlecht andere Dinge, verbotene Dinge tun, wenn sie ihre Münder fürs Reden verwendeten.

„Sieht es in allen Reinblutverliesen so aus, wie in diesem hier?“ und deutete dabei auf den Berg von Pappkartons der sich auf einen weiteren Berg von Goldgaleonen stapelte.

Severus musterte sie mit einer Augenbraue, die immer weiter Richtung Haaransatz unterwegs war. „An deiner Stelle, würde ich noch einmal an dir selbst herunterschauen, um dich zu vergewissern in wessen Verlies wir gerade unsere Lebenszeit verbringen, anscheinend hast du es vergessen.“

„Eine kurze Antwort ist in deinem Sprachgebrauch auch nicht vorhanden, oder?“ Ein einfaches nein hätte auch gereicht!

„Nein.“: sagte Severus mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen.

Schnaubend wendete sich Hermione wieder den Pappkartons zu, den Kopf hin und her wiegend versuchte sie sich für einen zu entscheiden und nahm dann den obersten vom Haufen um ihn auf den staubigen Boden zu stellen. Dabei fielen ein paar Galleonen und Einhornhörner mit runter, diese waren nämlich nicht nur unter den Kartons verteilt, sondern auch noch mittendrin.

Der erste Karton offenbarte nur einen Haufen von staubigen Büchern mit vergilbten Einband und schwarzmagischem Inhalt. Beinahe wäre Hermione versucht gewesen, wenigstens in einigen von ihnen zu blättern, als ein Kommentar seitens der zischenden Schlange ihren Gedankengang unterbrach und ihre Handbewegung Richtung der Bücher zum stoppen brachte.

„Wenn du jetzt noch jedes Buch lesen willst, kommen wir hier nicht nur nicht raus, sondern werden auch ganz sicherlich nicht fündig. Was den Sinngehalt dieser Mission dann mal wieder ins unermessliche senkt. Beinahe vergleichbar mit der Aktion von Willfried dem kranken, der sich über ein Jahr einsperren ließ um seiner Familie zu beweisen, dass er auch alleine zurechtkommen konnte.“

Hermione wollte schon kommentarlos die Bücherkiste wegpacken, als sie sich zu ihm umdrehte und entdeckte, dass er selbst gerade ein aufgeschlagenes Buch in seiner Hand hielt. Da er immer noch darin las, bemerkte er sie nicht, sodass sie sich in Seelenruhe wieder umdrehte und sich ein Buch aus der noch offenen Kiste schnappte.

Sie war noch nie die beste Werferin gewesen, doch aus der kurzen Instanz sollte selbst sie dazu imstande sein, ein Ziel zu treffen.

Sie zielte, holte aus und ließ das Buch genau in der richtigen Sekunde los, sodass es ein paar Sekunden später eine schmerzhafte Bekanntschaft mit Severus Hinterkopf machte und man von ihr nur ein leises „Dito“ in seine Richtung vernahm.

Es gibt im Leben immer ein paar, sagen wir mal, spezielle Situationen, in denen Regel zurechtgebogen oder auch überschritten werden durften. Doch auch das festsitzen in einem Verlies 1000 Meter unter der Erde entschuldigte oder besser gesagt erlaubte Hermione nicht einen Severus Snape dermaßen zu reizen. Denn auch wenn er kein Todesser war, auch wenn er auf der guten Seite stand und auch wenn er gewisse Gefühle für diese kleine Know it all empfand, was er natürlich nie zugeben würde. So war er doch immer noch Severus Snape und noch nie in seinem Leben hatte ihn jemand ein Buch an den Kopf geworfen. Noch nie.

Langsam, sehr langsam ging er auf sie zu und fixierte sie mit einem seiner typischen Snape-die-welt-wird-gleich-für-dich-untergehen-und-ich-werde-dafür-sorgen-Blick. Mit jedem Schritt mit dem er versuchte den Abstand zwischen den beiden zu verringern, wich Hermione eine Schritt zurück, bis sie irgendwann mit dem Rücken an die ihr mittlerweile recht liebgewonnene, nun verhasste, Kommode stieß.

Langsam stütze Severus seine Arme links und rechts von ihr auf der Kommode ab und versperrte ihr somit jeglichen Fluchtweg.

Er beugte sich so weit zu ihr vor, dass er ihr Problemlos etwas ins Ohr flüstern konnte.

„Ich an deiner Stelle würde mich nicht zu sehr reizen, ich kann für nichts mehr garantieren, wenn ich irgendwann meine Kontrolle verlieren würde.“

Sein Atem strich ihre Wange entlang und ihr Herzschlag erreichte eine noch nie dagewesene Geschwindigkeit.

oOoOoOoOoOoO

Dem Beobachter dieses Kammerspiels, wäre spätestens jetzt aufgefallen, dass sich die beiden Protagonisten irgendwie im Kreis drehten.

Weit oben, ungefähr 1500 Meter von den beiden entfernt, machte es sich gerade jemand sehr gemütlich und rückte seine von ihm erfundene Fernglasteleskopbrille zurecht, um bloß nichts was da unten so lustiges von statten ging, zu verpassen.

Immer wieder schob er sich genüsslich einen Zitronenbonbon nach dem anderen in den Mund und grinste freudestrahlend und Füße wippend vor sich hin.

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Vielen dank für die Kommis^^

Wie hat euch das Kapitel gefallen? *Ohr aufsperr*

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Jane_Higgins: hmm ja sie könnten einen Weg aus dem Verlies suchen, aber irgendwie scheint es, als würden Hermione und Snape mit ihrer aufgestauten Energie sich lieber unablässig streiten ... wenn das so weiter geht, werden die beiden sich noch umbringen^^ , oder .... *beim nächsten Kapitel mehr*

Sorena: Ich glaube von Zusammenarbeit kann bei den beiden noch nicht gesprochen werden^^, aber vielleicht wird sich das ja bald ändern, die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber man sollte die Hoffnung ja nicht aufgeben.

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bis zum nächsten mal,
eure seri

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