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Fanfiction

Verlies Nummer 5587 - Was ist bloß mit mir los?

von serotina

Seine Nähe, sein Geruch und die Wirkung dieser ganzen Einzelheiten auf ihre eigene Gefühlswelt, war in diesem Moment etwas zu viel für Hermione, sodass sie einfach nur ihr Gleichgewicht verlor und zur Seite strauchelte.

Geradewegs in ein geräumiges Regal, was sie stark an ein Ikeafabrikat erinnerte. Langsam aber sicher werde ich hier drinnen meinen Verstand verlieren! Immer noch ungebremst im fallen begriffen, versuchte sie sich an einigen Gegenständen festzuhalten und beförderte dabei eine Vielzahl von unwichtig erscheinenden Dingen auf den Boden.

Severus verharrte immer noch in der gleichen Position, wo er ihr vor ein paar Sekunden noch was ins Ohr geflüstert hatte. Was, verdammter Merlin, ist bloß mit mir los? Ja er musste zugeben, dass er in dem letzten Jahr, als er sich sozusagen auf der Flucht befunden hatte, eine Menge Zeit zum nachdenken hatte. Zeit die er auch dafür verwendete über Sachen nachzudenken, die er sonst tunlichst zu verdrängen schien. Eine zentrale Frage bei diesen ganzen Überlegungen war unter anderem, warum ihn Hermiones Worte der Enttäuschung so getroffen hatten. Mehr als wenn irgendein anderer sie gesagt hätte.

Irgendwann gestand er sich dann ein, dass er sie als Person in all den Jahren durch ihren Ehrgeiz und durch ihre Intelligenz zu schätzen und respektieren gelernt hatte. Weiter war er in seinen Überlegungen nicht gekommen, weil spätestens an diesem Punkt immer wieder seine Verdrängung eingesetzt hatte.

Nun hier in diesem Verlies, auf engen Raum mit ihr eingeschlossen zu sein, spülte alle Gedanken und Sehnsüchte wieder an die Oberfläche und diesmal verlor er den Kampf mit seinem Unterbewusstsein und musste sich wohl oder übel eingestehen, dass er sie vielleicht sogar ein wenig mochte.

Doch das alles erklärte nicht sein Verlangen ihr die ganze Zeit so nah sein zu wollen und damit sogar bestimmte Entwicklungen seiner und ihrer Gefühlslage zu riskieren, die sie beide nicht unbedingt gebrauchen konnte. Im gleichen Gedankengang musste er sich aber auch eingestehen, dass er es liebte sie so auf diese Weise zu reizen.

Ein süffisantes Grinsen schlich sich auf seine Lippen, als er ihr die Hand hinhielt um ihr aufzuhelfen. Hermione die immer noch damit beschäftigt war ihren eigenen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen, wich seiner Hand aus und stand von selbst wieder auf.

Den Staub vom Kleid klopfend schaute sie sich ihr verursachtes Desaster an. Nicht dass es der Besitzerin auffallen würde, wenn noch mehr Müll in ihrem Verlies verteilt herum lag.

Langsam würde sie sich wirklich darüber freuen wieder in ihrem alten selbst zu stecken. Das mit ihr und dem Professor ging schon entschieden zu weit. Verdammter Vielsafttrank.

Im hinteren Teil des Regals, dort wo sie sich versucht hatte festzuhalten, sah Hermione etwas leicht im Zwielicht flackern. Bedächtig schob sie einen weiteren Karton beiseite und konnte nun einen genaueren Blick auf diesen seltsam anmutenden Gegenstand erhaschen.

Severus der auch neugierig geworden war, hockte sich dicht hinter Hermione. So dicht, dass sein Atem immer wieder ihren Nacken streifte und ihre Konzentration herausforderte. Ihre Nackenhaare schlugen sich schon mal auf die Verliererseite und standen kerzengerade auf ihrer Haut.

Um den Gegenstand genauer im Blick zu haben, beugte sich Severus etwas mehr nach links und Hermiones Konzentration siegte über ihre gegenüber ihm empfundene Körperreaktionen.

Das Funkeln kam von einem scheinbar versilberten Sockel, der ungefähr ein Fuß hoch war und einen Zauberstab in der Mitte beherbergte. Eine verschnörkelte Schrift ließ auf eine Inschrift schließen die den unteren Teil des Sockels umgab. Von ihrer Position konnte Hermione nur die Worte Mächtig, Kraft und Reine Seele entziffern.

„Das ist doch wohl nicht …“ flüsterte Hermione.

„Morganas Zauberstab, der damals von Arthur, mit Merlins Hilfe, genau wie sein Schwert in Stein gebannt worden ist, wartend auf denjenigen dessen reinen Seele die Kraft besitzen würde, den Zauberstab aus dem Stein zu ziehen?“ Vollendete Severus den Satz.

„Ich hab immer geglaubt, dass das alles einer Legende entsprungen war.“

„Genau wie der Elderstab, aber auch ihn gibt es. Mit dem einzigen Unterschied, dass dieser Zauberstab.“ Severus deutete mit der Hand auf den Stab von Morgana. „Noch viel mächtiger ist als der Elderstab selbst es jemals sein wird.“

„Aber wie kann das sein, der Elderstab kam doch direkt vom Tod höchstpersönlich?“ ungläubig schaute Hermione ihn an.

„In der Tat, aber du vergisst, dass dieser hier von Morgana selbst erschaffen worden ist und mit Merlins Kraft gebannt ist. Ein Bann der dafür sorgte, dass beim Tode Merlins auch seine Magie in den Stab übergehen würde. Der Tod ist mächtig, kein Frage, aber er ist nun mal kein Zauberer.“ Gebannt schaute nun auch Severus den Zauberstab an. Selbst er hatte immer gedacht, dass dieser nur in Legenden existierte. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte noch nicht einmal Albus an seine Existenz geglaubt.

„Aber warum gehört der Stab Bellatrix?“

„Das fragst du am besten sie selbst, oder du lässt es einmal darauf beruhen, keine Antwort auf eine Frage zu bekommen.“

Severus musste zugeben, dass es ihr außerordentlich stand, wenn sie eine Schnute zog. Da sich seine Gedanken wieder auf Abwegen befanden, stand er schnell auf und entfernte sich von ihr.

„Aber ich könnte mir vorstellen, dass der Stab irgendwann einmal dem dunklen Lord in die Hände gefallen ist oder aber Bellatrix Lestrange ist eine Nachkommin von Morgana. Wenn ich es mir recht überlege, wäre dies auch nicht gerade ein Abwegiger Gedanke. Wir können nur froh sein, dass von denen keiner sich als würdig erwiesen hat, den Stab an sich zu nehmen.“ Wenn sie es überhaupt probiert hatten…

Hermione nickte, konnte aber immer noch nicht den Blick von dem Stab wenden, als sie ihre nächste Frage auch schon stellte.

„Und was machen wir jetzt?“

Schmunzelnd erwiderte Severus, „Du kannst es ja mal ausprobieren, du bist definitiv das reinste Wesen in diesem Verlies.“

So rein kann ich nicht sein, wenn ich die ganze Zeit darüber nachdenke, welche Dinge ich gerne mit meinem Zaubertrankprofessor anstellen würde. Ehemaliger Zaubertrankprofessor. Verdammter Vielsafttrank.

Vorsichtig streckte Hermione eine Hand nach dem sagenumwobenen Zauberstab aus. Ein Versuch konnte nun wirklich nicht schaden. Ihre Hand umklammerte das dünne kalte Holz, doch egal mit viel Kraft sie auch an dem Stab zog, bewegte sich dieser keinen Millimeter aus seinem steinernen Gefängnis.

Etwas enttäuscht stand Hermione auf und drehte sich zu Severus um.

„Jetzt bist du dran!“

„Was?“ Wie um seine Meinung noch mit einer körperlichen Reaktion zu unterstreichen, ging er einen Schritt zurück. Sie hätte auch gleich, ‚freiwillige vor’ durch den Raum brüllen können.

„Nun hab dich nicht so, es passiert doch nichts.“

„Nein, ich werde es bestimmt nicht versuchen.“ Wie eine Katze vor einem Hund sich sträuben würde, zog sich Severus immer mehr und mehr zurück.

Hermione hätte dies als eine Art Warnsignal deuten können. Tat sie aber sie nicht.

„Versuch es doch einfach.“

„Es gibt Sachen im Leben, die muss man nicht erst versuchen, um zu wissen, dass es nichts bringen wird.“ Ich und würdig genug, wenn Albus jetzt auf irgendeiner Wolke sitzen und uns zuschauen würde, würde ihn ein Lachanfall bestimmt wieder zurück auf die Erde zu den Lebenden befördern …

oOo oOoOOoOo oOo

In diesem Moment musste sogar Albus glucksen, soviel Unsicherheit hatte er seinem Schützling nun wahrlich nicht zugetraut.

oOo oOoOOoOo oOo


„Hatte ich vielleicht doch recht mit meiner Vermutung, dass du ein Feigling bist?“

Regelwerk im Umgang mit Severus Snape. Regel Numero Eins. Verwende in seiner Gegenwart nie das F-Wort. Nie.

Er wusste selbst nicht, warum gerade sie immer den Schalter zu finden schien, der wäre Severus Snape ein Armaturenbrett, ganz leuchtend rot in einer Ecke sich befinden würde, mit der großen Aufschrift drauf, bitte nicht drücken und sie fand den Schalter ja nicht nur, nein, sie drückte auch noch Pausenlos drauf rum.

Wieder einmal ging er auf sie zu, er würde das Spiel, was er in diesem Verlies nun schon so oft mit ihr gespielt hatte, noch ein letztes mal spielen. Er würde ein letztes Mal ihre und seine Grenzen überschreiten. Er wollte ein letztes Mal ihr so nah sein, sie so nah bei sich spüren, dass jede Faser seines Seins sich nach ihr verzehrte.

Er würde sich zum letzten Mal auf dieses Glatteis begeben.


oOo oOoOOoOo oOo

Diesmal fragte sich Albus, wie ein Mann der eine solche Unsicherheit in sich verbergen konnte, in manchen Momenten zu schierer Selbstüberschätzung neigen konnte.

oOo oOoOOoOo oOo

Hermione bemerkte schnell, was Severus vorzuhaben schien. Mal wieder. Doch diesmal war sie gewappnet, dieses Mal würde sie es ihm nicht so einfach durchgehen lassen.

Bis zu einem gewissen Punkt spielte sie mit. Sie stellte sich sogar von selbst mit dem Rücken an die Kommode und schaute zu, wie Severus mit jedem Schritt ihr näher und näher kam, bis er wieder einmal genau vor ihr stand.

Sein Geruch versuchte wieder einmal ihren Verstand zu vernebeln. Doch diesmal gewann sie die Überhand, wenn diese auch etwas anders aussah als geplant. Eigentlich wollte sie ihn abblitzen lassen und ihm sozusagen die kalte Schulter zeigen, doch irgendwie musste ihr Verstand irgendwo falsch abgebogen sein. Denn statt sich von ihm wegzudrehen, packte sie ihm an seinen Kraken und zog ihn von selbst noch näher zu sich heran.

Statt nicht mehr mit ihm zu reden, brüllte sie ihn an. Verdammter Vielsafttrank. Severus Worte von wegen, sie solle ihn nie wieder einen Feigling nennen, blieben ihm dabei im Halse stecken.

„Was fällt dir eigentlich ein, mich immer wieder auf die gleiche Art und Weise einschüchtern zu wollen und dann auch noch zu denken, dass es immer wieder klappen würde. Severus Snape, man sollte nie ein Spiel spielen, dass man nicht auch willig ist zu Ende zu spielen. Bist du jemals auf den Gedanken gekommen, was passieren würde, wenn ich einmal den Spieß umdrehen würde?“

Mit jedem Wort das sie ihm entgegen schrie, schrumpfte sie um ein paar Millimeter, sodass sie am Ende ihrer kleinen Ansprache um ganze 10 cm an Körpergröße eingebüßt hatte. Wer jetzt auf den Gedanken kommen sollte, dass das Schrumpfen ihre Einschüchternde Art auf irgendeine Weise gemildert haben sollte, wurde noch nie in seinem Leben von einer Löwin runtergeputzt.

Das schwarze strohige Haar, dass ihr vorher in wilden zersausten Locken bis zur Taille herab hing, fiel jetzt wieder in weichen braunen Locken um ihre Schultern, ihre Gesichtszüge entspannten sich und ihr Kleid war ihr nun einige Nummern zu groß, sodass sie es wohl oder übel mit einer Hand festhalten musste, bevor sie vollständig entblößt vor Severus stand.

Dieser guckte sie nun genauso verdutzt an, wie sie ihn. Denn beide hatten nicht damit gerechnet, dass sie sich so plötzlich zurückverwandeln würde. Wie zu einer Salzsäure erstarrt versank er in ihre Honigfarbenen Augen.

Trotz der nicht mehr existenten Wirkung des Vielsaftstrank, waren die Gefühle, die sie immer noch gegenüber Severus empfand nicht verschwunden. Nun blieben ihre keine Ausflüchte mehr, keine komischen Rezepturen, denen sie ihre verkorkste Gefühlswelt in die Schuhe schieben konnte.

Nun waren nur noch Severus und sie übrig und eine enorme Anziehungskraft, die den Raum ausfüllte, als würde sie aus Sauerstoff bestehen. Ihre Gedanken rasten und lösten sich gleichzeitig mit Eingeständnissen ab, die sie viel früher hätte in Betracht ziehen müssen, die sie vor allem auch schon viel früher als ihr Gegenpart akzeptiert hatte. Denn auch sie hatte in dem letzten Jahr, sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt.

Da wäre einmal die Tatsache, dass sie ihn schon immer für seine Arbeit und seinen Intellekt bewundert hatte, dieses hatte sich in den ersten Jahren ihrer Schulzeit zu einer kleinen Schwärmerei gemausert, was im Grunde genommen, noch nichts zu heißen hatte. Doch bald kam Vertrauen und sehnsuchtsvolle Blicke mit dazu und um Hermione war es spätestens im sechsten Schuljahr geschehen. Doch dann hatte er sie, mit dem Mord an Dumbledore, zutiefst enttäuscht. Und all ihre Gefühle für ihn wanderten in eine Kiste und wurden mit dem Titel zeitliche Gefühlsverirrungen in ihrem Unterbewusstsein abgestempelt. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sich das Blatt so wenden würde.

Das er sich erstens, doch nicht als der Meuchelmörder herausstellte, zudem sie ihn in den letzten Monaten gemacht hatte, dass zweitens ihre Gefühle immer noch so präsent waren und sich in den letzten Tagen nur noch verstärkt hatten und drittens, das sie die ganze Zeit selbst so feige war, alles auf einen Zaubertrank zu schieben. Sie wollte nicht mehr feige sein, sie war schließlich eine Gryffindor. Was ist bloß los mit mir?

Ohne genau darüber nachzudenken, was sie hier eigentlich tat, machte sie ihren Worten alle Ehre und drehte den Spieß einfach um. Die Hand die immer noch ihr Kleid fest umklammert hielt, griff nun wieder zu einem Teil seines Kragens und in dem Augenblick einer Sekunde, berührten sich ihre Lippen.

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*g* Wie hat euch das Kapitel gefallen? *hust*

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Sorena: ja das mit dem im Kreis drehen, wird wahrscheinlich nun sein Ende gefunden haben^^, hoffentlich, und das mit Dumbledore ist so eine Sache, selbst wenn er ihnen helfen könnte, fragt sich, ob er es dann auch überhaupt tut. Zwischen können, wollen und machen liegen manchmal Welten, oder in seinem Fall 2000 Meter Luft und Erde. Vorallem ein nun doch etwas sadistischer Mensch wie Albus, guckt sich das doch lieber an, als wenn seine neue Unterhaltungsquelle so schnell versiegt^^.

nicktessfan: puff *ich glaube die Explosion hat sich ereignet* ^^ und ich kann euch ja was verraten, Bella wird in dieser Geschichte noch auftauchen *grins*

Jane_Higgins: Du bekommst einen Extragroßen Schokokeks, weil du mit einer Vermutung recht hast, welche das nun ist, sag ich nicht^^.
Und ja die beiden können nicht anders, wer ist denn auch schon an die Lösung des Krieges oder an einem Ausweg interessiert, wenn man mit Severus Snape in einem Verlies eingesperrt ist. Das gleiche gilt natürlich auch im Umkehrschluss, Severus sucht ja auch lieber ihre Nähe als den Horkurx^^

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bis zum nächsten mal,
eure Seri

. ..


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Man muss einfach in Slytherin sein. Dort hast du das Privileg manchmal was anzustellen. In Gryffindor darf man keine Fehler machen, du musst gut sein.
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