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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Zweifel

von serotina

„Ich kann es einfach nicht!“

Mit einem lauten Schrei stieß Harry die silberne Schale vom Tisch und stürmte aus dem Büro des Schulleiters hinaus in die dunklen Gänge Hogwarts.

Eine leichte Sommerluft zog durchs Schloss und ließ ihn leicht frösteln, als er verzweifelt den Weg zu seinem Gemeinsschaftsraum zurücklegte.

Verbissen murmelte er das Passwort.

Wütend betrat er den Raum und erblickte Ron und Hermione am Kamin sitzend, die offensichtlich noch auf ihn gewartet hatten.

Hilflos ließ er sich auf einen Sessel sinken.

Schnell legte Hermione ihr Buch zur Seite, was sie schon den ganzen Abend über gelesen hatte, „Weissagungen und die Chancen darüber, dass diese auch eintreten.“.

„Harry.“ flüsterte sie.

„Ich kann es einfach nicht.“, erstickt klangen die Worte aus seinem Mund und der verzweifelte Ausdruck, der sich schon in Dumbledores Büro gezeigt hatte, schlich sich nun wieder in seine Mimik.

Ron der momentan noch ein wenig mit dem gefühlsmäßigen Ausbruch seines besten Freundes überfordert war, überließ es erstmal Hermione das Gespräch zu führen.

Ihr Umhang raschelte als sie sich neben Harry, auf die Lehne des Sessel setzte und ihm immer wieder beruhigend über den Rücken streichelte.

In seiner Verzweiflung nahm er die Berührungen kaum wahr. Er wusste nicht mehr was er noch tun sollte, Woche um Woche versuchte Dumbledore ihm nun schon Okklumentik beizubringen, und er vermochte es noch nicht einmal ansatzweise seinen Geist vor den starken Angriffen zu schützen.

Er wollte ihn nicht enttäuschen. Er wollte sie alle nicht enttäuschen.

Plötzlich kam ihm eine Idee in den Sinn und so drehte er sich zu Hermione hin.

„Bitte hilf mir.“

Nickend schaute Hermione ins Feuer und fragte sich indessen, wie sie Harry Okklumentik beibringen sollte, wenn sie es selbst nicht einmal beherrschte. Doch die Bibliothek würden ihr mit Sicherheit weiterhelfen können . Vielleicht lenkte sie dies auch ein wenig von ihren jetzigen Recherchen ab, denn seit dem Maiball hatte sie jedes Buch was auch nur annähernd mit Prophezeiungen zu tun hatte, verschlungen und war jetzt auch nicht unbedingt schlauer als vorher.

Zum Dank und Ausdruck seiner Erleichterung drückte er leicht Hermiones Hand, bevor er sich aufmachte um zu seinem Schlafsaal zu trotten.

Ron folgte ihm, von seelischer Unterstützung stotternd, schnell die Treppe hinauf.

Diesmal war es Hermione, die von alldem nichts mitbekam, da sie seit Harrys Frage selbst in ihren Gedanken gefangen war. Drei Wochen waren jetzt schon seit dem Maiball vergangen. Drei Wochen, in denen alle so taten, als sei nie etwas vorgefallen. Dieses betraf zu Hermiones Erleichterung nicht nur die Erwähnung der vermeidlichen Prophezeiung, sondern auch ihre Kleiderwahl an diesem Abend.

Noch nicht einmal Ginny hatte seitdem ein Wort darüber verloren. Was hätte sie auch sagen sollen? Das sie wahnwitzig sei, an Geschmacksverirrungen litt, so eine Beziehung nie zu Stande kommen würde und sie besser daran täte, sich ihn schnell aus dem Kopf und vorallem aus dem Herzen zu schlagen.

All diese Worte sagte sie sich selbst täglich, doch irgendwie vermochte es keine einzige Silbe ihre Gefühle in irgendeiner Weise zu ändern.

Als das letzte Glimmen im Kamin verglüht war, stand Hermione auf und betrat ihr Schulsprecherinnenzimmer. Das Buch stellte sie sorgsam ins Regal zurück, mit dem festen Vorhaben, es nie wieder in die Hand zu nehmen. Denn so wie es kein Gedanke vollbrachte ihre Gefühle zu verändern, so war auch kein Wort dazu in der Lage ihre Prophezeiung ungeschehen zu machen.

In ihren albernen Momenten stellte sie sich immer vor, das Trelawney diejenige war, die für sie in die Zukunft geschaut hatte und wenn dies so wäre, würde sie eh nichts auf ihre Worte geben. Ganz gleich, was sie auch gesagt hätte.

* * *


Eine kleine Menge von Schülerinnen standen vor Madame Pince mit jeweils mehreren Büchern unter dem Arm. Hermione stellte sich an das Ende der Schlange und blickte immer mal wieder zur Tür hinaus. Als plötzlich Severus in ihrem Sichtfeld erschien, verweilte ihr Blick etwas länger auf ihm, bis sie wieder zurück nach vorne schaute.

Mit einem fragenden Blick nahm Madame Pince ihr die Bücher aus dem Arm und wunderte sich. „Die letzten Wochen sind sie unter die Weissager gegangen und heute wollen sie Gedankenlesen lernen?“ fragte sie etwas zu neugierig.

„Wechsel des Forschungsprojektes.“ murmelte Hermione.

* * *


Severus eilte hinunter in seine Kerker, als er plötzlich Hermione in der Bibliothek erblickte, wie sie Madame Pince ein paar Bücher reichte, ohne etwas dagegen tun zu können schaute er sie solange an, bis sie aus seinem Blickfeld verschwunden war.

* * *


Zwischen zwei Bissen Vanillepudding blätterte Hermione ein paar Seiten zum nächsten Kapitel vor. Das Buch „Okklumentik in einem Tag“, welches an Deans Wasserkelch lehnte, hatte sich für Hermione als besonderen Glücksgriff erwiesen.

Harry der sich über Nacht wieder ein wenig beruhigt hatte, beobachtete gespannt wie seine beste Freundin in Sekundenschnelle Seite um Seite mit ihren Augen verschlang und anscheinend auch jedes Wort, was sie las verstand.

Als er am Nachmittag ein Blick in ihr Buch geworfen hatte, hatte er kein einziges Wort wirklich verstanden gehabt. Ron der bei diesem ganzen Unterfangen keine große Hilfe war, füllte sich zum zweiten mal an diesem Abend von seinem Lieblingsessen auf, Schweinerippen mit Kartoffelbrei und Petersilie.

Einige Momente später betrat Severus die große Halle durch den Nebeneingang und steuerte sogleich auf seinen Platz neben Dumbledore zu. Mit einem verhaltenen Nicken grüßte er im vorbeigehen seine Kollegen, bevor er Platz nahm.

Mit gerümpfter Nase besah er sich die Speisen die sich vor seinen Augen auftürmten. Über den Blumenkohl blickend sah er zum Gryffindortisch, es war wie ein allabendliches Ritual geworden, dass er zu ihr sah. In seinen Gedanken, immer wieder darauf bedacht sich einzureden, dass er nur aus sie aufpassen würde.

Doch diesmal hätte er sich beinahe an seinem Glas Wasser verschluckt, als er sah, welches Buch sie da gerade beim Essen verschlang. Dieses Buch hätte er unter vielen Bücher erkannt, da er selbst daraus gelernt hatte.

Doch konnte dies möglich sein?

Hatte sich das Potterbalg nun an seine Freunde gewandt, damit sie sein Problem lösen konnten?

Widerwillig lehnte er sich hinüber zu Dumbledore.

„Wie ich sehe, hast du einen Lehrerersatz für mich gefunden und wie mir außerdem scheint, ist sogar Miss Granger dazu in der Lage Okklumentik zu beherrschen, im Gegensatz zu deinem Hoffnungsträger.“

„Severus, ich verstehe nicht ganz ...“

Doch Severus deutete mit seinen Blicken nur zum Gryffindortisch und wartete ab, wie Dumbledore darauf reagieren würde. Doch wieder wurde er enttäuscht.

„Wenn Miss Granger Harry helfen kann, bestätigt dies nur meine Vermutung, dass Harry gerade bei dieser Übung jemanden braucht, dem er ganz und gar vertraut und ich glaube, dass Miss Granger ihm das sowieso nur auf dem theoretischen Wege näher bringen will. Schließlich kann sie schlecht in so kurzer Zeit Okklumentik erlernen.“

„Ja, natürlich nicht.“, murmelte Severus .

„Denn du selbst, hast damals mehr als eine Woche dazu gebraucht, wenn ich mich recht erinnere.“, gluckste Dumbledore und somit war für ihn das Thema erledigt.

Doch für Severus fing es gerade erst an. Als er das nächste mal zu ihr herüberblickte, nahm er sich fest vor, in einer der nächsten Unterrichtsstunden ihr können im Bereich der Okklumentik zu testen. Denn wie er sie einschätzte würde sie versuchen es selbst zu erlernen, schließlich hatte sie den manifestatio optatio vestitus auch auf sich selbst angewandt .

* * *


Das fahle Mondlicht beleuchtete den schnarchenden Ron, der in einer eher etwas ungemütlicheren Postion auf dem roten Lehnsofa im Gemeinschaftsraum eingeschlafen war, nachdem er Harry insgesamt vier mal im Zaubererschach geschlagen hatte.

Harry übte sich als guter Verlierer und schaute verdrossen ins Kaminfeuer, während Hermione eine Zeile nach der anderen las.

Die Minuten verstrichen.

„So.“ Laut klappte Hermione das Buch zu, dass sie innerhalb eines Tages durchgelesen hatte. Durch den Knall weilte mittlerweile auch Ron wieder unter den geistig Anwesenden, da er durch den plötzlichen Knall vor Schreck vom Sofa gekullert war und Harry dadurch einen kleinen Lachanfall beschert hatte. Von Hermione hingegen bekam er nur einen ihrer zweifelnden Blicke geschenkt, bevor sie sich freudestrahlend Harry zuwandte.

„Wenn ich alles richtig verstanden habe, müsste ich die Grundzüge der Okklumentik beherrschen. Teste mich Harry.“

Unsicher schaute Harry zwischen seinen Freunden hin und her, er konnte doch nicht einfach in ihren Verstand eindringen, oder doch?

„Legilimens.“

* * *


Severus hatte es in den letzten Tagen immer wieder vor sich hergeschoben in ihren Geist einzudringen, doch nun, da die letzte Stunde Verteidigung gegen die dunklen Künste herangebrochen war, blieb aufgrund des Zeitmangels und der daraus resultierenden eingeschränkten Möglichkeiten, keine andere Wahl als es in dieser Stunde zu versuchen.

Er hatte es, wie er fand, aus einem sehr plausiblen Grund immer weiter hinausgezögert. Denn er hatte schlicht weg Angst, in seinem Falle Bedenken, vor dem was er in ihrem Verstand sehen würde.

Sich mit seinen eigenen Gefühlen zu ihr auseinandersetzen zu müssen, war schon schwer genug für ihn, als das er sonderlich erpicht darauf war, auch noch mit ihren eigenen Gefühlen konfrontiert zu werden.

Doch die merklichen Fortschritte von Potter was den Okklumentikunterricht anging, ließen ihn immer neugieriger werden, was die Frage betraf, ob sie es beherrschte und wie ihre Fähigkeiten in dieses ganze Puzzle überhaupt hineinpassten.

Vielleicht würde er bei ihr auch Bilder entdecken, die seine Zweifel an Harrys Macht endgültig begraben würden.

* * *


Mit etwas zittrigen Knien betrat Hermione den Klassenraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste, es würde die letzte Stunde vor den Sommerferien sein. Die letzte Möglichkeit ihren griesgrämigen Professor zu sehen, da sie noch am Nachmittag im Hogwartsexpress sitzen würden.

In dieser Stunde untersuchten sie diesmal auf theoretischem Wege die ungesagte Magie und lasen aufmerksam das Kapitel aus dem Lehrbuch für Zaubersprüche.

Hermione, die dieses Kapitel schon im Schlaf aufsagen konnte, befasste sich währenddessen lieber mit ihrer Beobachtung des Lehrpersonals.

Als er irgendwann auf sie aufmerksam wurde, senkte sie schnell ihren Blick ins Lehrbuch und tat so als würde sie lesen, wobei sie in ihrem Kopf immer wieder die etwas spezielleren Begegnungen mit ihm durchging.

Da wäre einmal die Sache in ihrem ersten Schuljahr gewesen, wo sie sich in die Quidditchtribünen geschlichen hatte und seinen Umhang angefackelt hatte. Ihr Herz wäre damals beinahe vor Nervosität gestorben oder die Sache wo sie im zweiten Jahr seinen Vorratsraum aufgebrochen hatte um verschiedene Zutaten für die Herstellung des Vielsafttrankes zu stehlen. Im dritten Jahr war sie ihm besonders nahe gekommen, als er sie vor Lupins Werwolfsgestalt beschützt hatte.

Erst durch das zersplittern eines Wasserglases, richtete Hermione ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne und bekam einen Severus Snape zu Gesicht, der sichtlich nach Fassung rang, ein paar Sekunden später hatte er sich äußerlich wieder unter Kontrolle. Doch innerlich tobte ein wahrer Strom von undefinierbaren Gefühlen in ihm, die sich bestens mit dem Wort Verwirrung beschreiben lassen würden.

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Vielen vielen Dank an meine fleißige Beta Eule20 *knuddel* in den nächsten Tagen werde ich noch die Korrektur in den vorigen Kapiteln vornehmen^^ und vielen lieben Dank für die Reviews
*freu*

Nicole_Snape: Dumbledore und etwas zugestehen ... stimmt das passt nicht^^ und wird wahrscheinlich auch in dieser FF nie vorkommen, doch dazu später mehr ;)

Bumblebee: hmm das mit Ron stimmt schon und ich muss leider gestehen, dass er nicht zu meinen Lieblingscharaktern gehört und deswegen mehr schlecht als recht ins eher trübliche Licht gestellt wird ... in den kommenden Kapiteln wird das sogar noch ein bisschen schlimmer *hust* ich hoffe du liest trotzdem weiter und was den Leidensweg der beiden angeht, so muss ich gestehen, dass dieser gerade erst angefangen hat, aber wer weiß, vielleicht dürfen sie ihn ja irgendwann zusammen beschreiten ...

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bis zum nächsten mal,
eure seri

.. .


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