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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Mit Pauken und Trompeten

von serotina

„Avada K...“

„Ginny!“, gespielt entrüstet schlug Hermione Ginny den Zauberstab aus der Hand, die ein paar Sekunden davor, böse lächelnd auf ein Photo von ihrer Beinaheschwägerin gezielt hatte.

„Ich such dich überall und du hast nichts besseres zu tun als deine Verwandtschaft zu dezimieren?“

„Jep.“

„Ginny.“

„Guck mich nicht so tadelnd an, wenn ich noch länger diese rosarote Zuckerwatte sehe und vor allem höre, drehe ich noch durch. Ich werde das ganz sicherlich keine 543 Geburtstage und vielleicht 77 Weihnachten durchstehen!“ sagte Ginny mit einem eher gequälten Gesichtsausdruck.

„Sieh es positiv, schließlich gehst du mit Harry auf die Hochzeit.“

„Erinnere mich bloß nicht daran, der Moment als ich ihn gefragt habe, gehört zweifelsohne zu den peinlichsten Augenblicken meines Lebens.“

„Peinlicher als dein Verhalten in den ersten Sommerferien, wo du immer mit hochrotem Kopf vor ihm weggerannt bist?“

„Ja, da ich dies nach den ungelenken fünf Minuten wieder getan hatte + die peinliche Frage, ergibt das in meiner Gleichung, den peinlichsten Moment meines Lebens.“

„Dann sieh es positiv, schlimmer als das, kann der heutige Tag bestimmt nicht werden!“ versuchte Hermione ihre Freundin irgendwie aufzumuntern.

„Wenn die Sache mit Ms. Isch find disch soooo komisssch ... nicht wäre, hätte der Tag das Potenzial ein annehmbarer Tag zu werden. Schau nicht so, ich habe wenigstens nicht das Wort Troll gesagt.“ spielerisch verteilte Ginny einige Klapse auf Hermiones Arm, die sie unter leichten Protest nach draußen zu den Feierlichkeiten zerrte.

„Könnte sie nicht wenigstens Charlie heiraten, der ist so selten hier, da würde sie gar nicht auffallen.“ murrte Ginny weiter.

„Wer soll mich heiraten?“ fragte Charlie der gerade um die Ecke gestiefelt kam.

Nachdem Hermione Ginny bei ihrem Bruder abgeladen hatte, begab sie sich selbst ins Festzelt und bewunderte die schöne Dekoration, auch wenn sie in der Tat zuviel von Fleurs absonderlichen Geschmack preisgab, musste sie zugeben, dass die Gnome vortreffliche Arbeit geleistet hatten. Wenn sie das nächste mal wieder den Weg in Mollys Garten gefunden hatten, würde sie sich mit einem Überraschungskörbchen bei ihnen bedanken.

* * *


Als die Trauung endlich ein Ende gefunden hatte und zum Glück ohne größere Störungen über die Bühne gegangen war, trafen sich die hungrigen Freunde am Buffett wieder.

„Wie konntest du nur einen Schweigefluch über mich verhängen?“ piepste Ginny Hermione ins Ohr.

„Nur zur Sicherheit und anscheinend lag ich mit meiner Vermutung gar nicht so verkehrt oder willst du etwa leugnen, dass du bei der Frage des Pastors, ob jemand gegen diese Heirat wäre, nicht einen vortrefflichen Goldfisch imitiert hast?“

„Wegen dir wird mein Bruder jetzt sein Leben lang unglücklich sein?“ keifte Ginny zurück.

„Na dann kannst du wenigstens jemanden die Schuld für das ganze Schlamassel geben!“ sagte Hermione ohne sich auch nur ein bisschen von Ginny aus der Ruhe bringen zu lassen.

„Stimmt.“ meinte diese dann auch auf einmal blendend gelaunt und zog mit Harry am Arm von dannen.

„Versteh einer uns Frauen.“ murmelte Hermione als sie die blaue Ansteckblume zurechtrückte, die Ron ihr vor der Trauung sehr festlich überreicht hatte. Nur leider stach sich die Farbe etwas mit ihrem roten Kleid.

Ron der die zarten Annäherungsversuche von Harry und seiner Schwester aus der Ferne beobachtete, wendete sich wieder Hermione zu, nur um auch sie aus dem Festzelt in eine dunkle Nische zu lotsen. Jetzt oder nie, dachte er sich.

Vorsichtig nahm er ihre Hand und zog sie mit dem Vorwand ihr etwas zeigen zu wollen in die Dunkelheit nach draußen.

„Ron, wo willst du mit mir hin?“ fragte Hermione ihn etwas nervös. Auf ihrem Weg waren ihn schon etliche Paare über den Weg gelaufen, die eine gewisse Zweisamkeit gesucht hatten, bevor sie von ihnen beiden gestört worden waren.

Neben Arthurs Garage blieb Ron stehen und zog Hermione dicht an sich heran. Da der Überraschungseffekt dezent auf seiner Seite lag, schaffte er es sogar beinahe Hermiones Lippen zu berühren, bevor sie sich von ihm losreißen konnte.

„Ron! Was soll das?“

„Ich wollte doch nur ... was ist eigentlich mit dir los? Ich dachte du willst das auch oder habe ich in den letzten Monaten irgendetwas falsch verstanden?“

„Ron ...“ versuchte Hermione ihn zu beschwichtigen.

„Gibt es etwa einen anderen?“

„Nein!“ ,Ja. Nein! Nicht so richtig, obwohl eher doch. Hilfe. Ich versteigere mein Leben auf irgendeiner lausigen Auktion und wenn es sein muss, zahl ich sogar was drauf, wenn es keiner haben will ... verdammt warum ist mein Leben nur so kompliziert und warum bin ich nur so melodramatisch?‘

„Dann sag mir bitte was los ist?" quatschte Ron mitten in ihren inneren Monolog hinein.

„Ich kann das einfach gerade nicht, es tut mir leid.“

„Ist es wegen der Prophezeiung?“ fragte Ron hoffnungsvoll.

„Ja.“ antwortete Hermione ihm, auch wenn ihr erst in diesem Moment ihre Prophezeiung wieder einfiel, fast so, wie ein alter Joghurt, der seit Jahren im Kühlschrank überwinterte bis ihn irgendjemand zur Sprache brachte und somit das Gehirn ihn nicht länger ausblenden konnte.
Diese Lüge war allenfalls besser als die Wahrheit, sie konnte ihm ja schlecht mitteilen, dass sie Severus Snape liebte, sonst würde es auf dieser Hochzeit doch noch einen Todesfall geben.

* * *


„Crucio ...“ quälend langsam sprach er die Worte aus und erfreute sich daran seinen ehrwürdigen Diener dabei zu beobachten, wie er keine Miene verzog, ja noch nicht einmal mit der Wimper zuckte, während sich jeder seiner Muskeln verkrampfte und sein Innerstes Feuer fing.

Kraftlos lag Severus vor dem Dunklen Lord im Gras und versuchte sich auf den Duft der frischen Erde zu konzentrieren.

Der Geruch verlor sich in seinem Schmerz und ein gellender Schrei erfüllte die Vollmondnacht, komplettiert wurde die Symphonie des Schmerzes durch Voldemorts selbstzufriedenes höhnisches Zischen, dieses Lachen vermochte sogar die Raben aus den umliegenden Baumwipfeln zu vertreiben.

„Ich hoffe, dass dir das eine Lehre sein wird, deinen Herr und Meister nie wieder mit Halbwahrheiten abzuspeisen oder warst du einfach nur unfähig deinen Auftrag zu erfüllen? Warum wusste ich nichts davon, dass der Orden gleich sieben Potters auf die Reise schicken würde? Warum wusste ich davon nichts?“ schrie der Dunkle Lord.

„Es wird nicht wieder vorkommen.“ flüsterte Severus, beinahe hätte er sich auf Grund einer neuer Attacke auf die Zunge gebissen.

„Das ist mir bewusst, ich wollte nur, dass du es auch weißt.“ Mit diesen Worten drehte sich Voldemort um und begann damit seinen anderen Gefolgsleuten zuzusetzen. Diejenigen die in seinen Augen auch versagt hatten, da keiner dazu in der Lage gewesen war, wenigstens einen Potter gefangen zu nehmen.

Erschöpft sank Severus ins Gras. Doch die kurze Verschnaufspause währte nicht lang. Vorsichtig richtete er sich wieder auf, auch jetzt wollte er keine Schwäche zeigen, auch wenn jeder einzelne Muskel in seinem Körper protestierte, stand er aufrecht, die Arme hinter dem Rücken verschränkt hinter Voldemort und schaute hinauf in den leuchtenden Sternenhimmel.

Er hatte wahnsinniges Glück gehabt, dass ihn keiner bei seiner Nacht und Nebel Aktion gesehen hatte. Er hatte Voldemort und Dumbledore um die Nase herum geführt und dankte Merlin dafür, heil davon gekommen zu sein. Er wollte sich gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn Dumbledore herausgefunden hätte, dass er sich nicht an seine Anweisungen gehalten hatte.

Morgen schon würde das nächste Schuljahr beginnen und alles würde seinen Anfang nehmen. Er würde nicht aufgeben, er würde für die gute Seite kämpfen, das Böse besiegen. Er würde nicht eher ruhen, bevor Dumbledore nicht endlich alles verstehen würde.

* * * * * *


Vielen lieben Dank an meine Beta eule20 *knuddelknuff* *schokoladentorte* vielen Dank an die fleißigen Kommentarschreiber und ein großes tut mir leid, dass erst jetzt was neues von mir kommt *noch eine Schokoladentorte reich* bei mir gings auf der Arbeit drunter und drüber und ich war irgendwann nur noch zum schlafen zuhause.

Sirius Fan: ich hätte auch sehr gerne so einen Zaubertrank^^ wäre schon was tolles ... ^^

fanfanfan!!!: erstens danke^^, ich kannte zwar die Geschichte grob, aber die Theorien, dass das nen Sectum Sempera war, hab ich noch nie gehört, weswegen ich mich ein wenig gewundert hatte.

hmm das mit den Gerüchen hast du übrigens nicht überlesen, ich habe es nämlich nicht explizit erwähnt, als Hermione das erste mal an ihrem Tränkchen schnupperte *das hört sich irgendwie verboten an* roch sie einen unverwechselbaren Geruch, den sie nicht einordnen konnte, den sie aber kannte. Ein herber Geruch, mit einer winzigen Note Schokolade und ein Gemisch von verschiedenen Kräutern, die fast an einen Waldspaziergang erinnern, oder an getrocknetes Laub. So in etwa.

Ich finde es wirklich schwer Gerüche zu beschreiben.^^

Die Gnome wurden verzaubert und nach ihrer Arbeit verspürten sie das dringende Bedürfnis den Garten zu verlassen, Hermione hatte einen einfachen Manipulationzauber gesprochen, da die Gnome so klein sind, konnte sie sie leicht verzaubern, weswegen sie auch nun ein schlechtes Gewissen hat^^.

Morgen sind sie alle wieder in Hogwarts^^

NicoleSnape: oh ja, das hat sie und sie nicht gerade glücklich darüber^^


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