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Fanfiction

Prophets quote Destiny - Grenzüberschreitung Teil 1

von serotina

5. September [noch 6 Tage bis Slughorns Party]
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mit sicherer Hand zog Harry die schweren roten Vorhänge, die lose um sein Bett arrangiert waren, zu. Der Muffliatozauber versicherte ihm noch zusätzliche Ungestörtheit. Nervös sah er in das vor Neugierde beinahe platzende Gesicht seines besten Freundes. In den letzten Tagen hatten sich die Ereignisse nur so überschlagen, dass er erst jetzt, zwei Tage nach der Unterredung mit Dumbledore und Hermione, die Zeit gefunden hatte, Ron alles in Ruhe zu erzählen.

Doch bevor er auch nur ein Wort sagen konnte, bestürmte ihn Ron schon mit einer Anzahl von Fragen, die einem Severus Snape nur sauer aufstoßen lassen würden.

„Gibt es interessante Neuigkeiten? Was war mit Hermione? Warum verschwindet sie jetzt Abends genauso häufig wie du? Ist irgendetwas Schlimmes passiert?“, sprudelte es nur so aus Rons Mund.

„Tief durchatmen Ron!“ klang Harry ein wenig belustigt, bevor er seine Gedanken sortierte und weitersprach, „Also, es ist nichts Schlimmes passiert. Dumbledore hat mir nur eröffnet, dass es eine zweite Prophezeiung über mich gibt, eine die aussagt, dass ich nicht nur die Aufgabe habe, mich Voldemort entgegenzustellen, sondern auch die dazu benötigte Kraft besitze. Weswegen unsere Übungsstunden weiter ausgeweitet wurden.“

„Cool!“, beinahe ehrfürchtig starrte Ron ihn an. „Und was hat das alles mit Hermione zu tun?“

„Das hab ich auch nicht ganz begriffen, aber Dumbledore meinte sie hätte irgendeinen schwierigen Zauber sprechen können und hatte daher vorgeschlagen auch sie zu trainieren, damit wir ihre Fähigkeiten im Endkampf besser nutzen können.“ sagte Harry.

„Hermione wird trainiert und ich nicht?“ murmelte Ron enttäuscht vor sich hin.

Beruhigend tätschelte Harry seinen Arm. „Nimms nicht so schwer oder hast du Lust auf Extraunterricht mit der schleimigen Fledermaus aus den düsteren Kerkern?“ lachte Harry.

„Hermione wird von Snape trainiert? Uhäää ...“, wie als wenn Ron gerade auf die sauerste Zitrone im ganzen Milchstraßensystem gebissen hätte, verzog er angewidert sein Gesicht.

„Das gleiche hab ich auch gedacht, da ist mir Dumbledore um einiges lieber! Wahrscheinlich muss sie bei Snape sowieso nur die ganze Zeit lesen und ab und zu vielleicht neue Zaubersprüche ausprobieren. Und wenn du erstmal wieder in die Gryffindormannschaft gewählt worden bist, hast du sowieso viel weniger Zeit.“ erinnerte ihn Harry an das baldige Auswahlturnier der neuen Schulmannschaften.

„Stimmt.“, lachte Ron, das schmerzende Gefühl verdrängend, dass das goldene Trio immer weiter auseinander gerissen wurde.

* * *

Zur gleichen Zeit stand Hermione in der Bibliothek und besah sich die langen Regalreihen, die sich über den kompletten Raum erstreckten, der noch größer als die große Halle war. Hie und da rieselte Staub hinab, wenn Schüler versuchten die schweren, in Leder gebundenen Bücher aus den Regalen zu ziehen und neugierig die vergilbten Seiten durchblätterten.

Im dunklen Schatten verborgen, zeichnete Hermione mit ihrem Zauberstab die Rune der Suchenden in die Luft, ein kurzes Knistern durchzog die Bibliothek, als sie in ihrem Kopf die Suchanfrage formulierte und den Zauber durch die endlosen Buchtitel schickte. Mit diesem Spruch hatte sie auch schnell das richtige Buch über den Armortentiatrank finden können, doch dieses mal interessierte sie sich für alle Appariervorgänge, die jemals innerhalb dieser Mauern stattgefunden hatten.

Das schwierigste an dem Zauber war, solange die Konzentration zu halten, bis er jedes Buch in der Bibliothek durchkämmt hatte. Nach fast einer halben Stunde erschien ein Stück Pergament mitten vor ihren Augen. Gelistet waren 12 Buchtitel und der jeweilige Standort dieser Bücher, in diesen ehrwürdigen Hallen.

Seufzend trat Hermione in die erste Regalreihe, strich mit ihren Fingern sanft über die Buchrücken und zog das erste Buch ihrer Liste hervor, Hogwarts, a History.

6. September [noch 5 Tage bis Slughorns Party]
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mit angehaltenem Atem wartete Hermione darauf, dass die dunkle Kerkertür auf die danebenliegende Wand traf. Doch noch hatte Severus sie nicht mit seiner Anwesenheit beehrt. Neben ihr unterhielten sich Harry und Ron über das baldige Auswahlspiel der neuen Gryffindormannschaft, als ihr schlimmster Alptraum das Klassenzimmer betrat.

Ron schreckte zusammen und verlor ein paar Zentimeter seiner Körpergröße, während Harry, bestärkt durch die Prophezeiung, der verhassten Fledermaus endlich die Stirn bieten wollte. Mit einem fast selbstzufriedenen Grinsen holte er sein Zaubertränkebuch hervor und war bereit den besten Trank seines Lebens zu brauen.
Hermione hatte ihren Blick gesenkt, um der Versuchung zu widerstehen, ihn die gesamte Stunde aus ihren Haselnussbraunen Augen anzustarren.

Ohne ein Wort seinerseits, erschien das Rezept des Traumlosschlaftranks hinter ihm an der Tafel. Mit nur einem Wink seines Zauberstabs bedeutete er den verschreckten Hexen und Zauberer, sich zum Vorratsraum zu bewegen, wo sie die benötigten Zutaten ohne Zweifel finden würden.

In einer vorgetäuschten Ruhe, begann Hermione ihre Schlafmohnblüten mit einem kleinen Silbermesser auszufransen, bevor sie ihren Trank sieben Mal im Uhrzeigersinn umrühren musste. Nebenbei achtete sie darauf, dass Ron die Temperatur seines Kessels richtig regulierte und beobachtete Harry dabei, wie er in seinem Lehrbuch nach einer besseren Lösung für den Trank suchte. Immer wieder rutschte ihm seine Brille fast von der Nase, als er, bemüht die kleine Schrift zu entziffern, beinahe ins Buch kroch.

Slughorn war es vielleicht nie aufgefallen, aber Hermione bezweifelte, ob ein Severus Snape genauso leicht hinters Licht zu führen war. Wahrscheinlich nicht. Doch jede Warnung ihrerseits würde Harry mit einer eleganten Handbewegung abtun.

Mittlerweile ging sie immer und immer wieder das Rezept des selbigen Trankes in ihrem Kopf durch. Mit einem Seufzen musste sie sich eingestehen, dass Severus wahrscheinlich recht mit seiner Annahme ihrer Unfähigkeit bezüglich des Verbrauen von Tränken hatte. Sie konnte es einfach nicht. Egal was für eine Zutat sie aus Versehen hinzugeben würde, jedes mal war sie sich der Reaktion des Trankes mit der jeweiligen hinzugegebenen Substanz bewusst und konnte somit willentlich keinesfalls Verletzungen von anderen Schülern in Kauf nehmen. Hatte er ihr deswegen nicht verraten, was sich in der kleinen Phiole befand?

Nach einer Weile schritt Severus durch die Reihen und kontrollierte die sachgemäße Verarbeitung der Zutaten, doch jedes mal wenn er sich Hermione auch nur leicht näherte, selbst wenn er noch ungefähr fünf Meter von ihr entfernt war, bescherte er ihre eine permanente Gänsehaut, die das Potenzial besaß, sie von ihrem Brauen so sehr abzulenken, dass sie seine Geheimzutat bald nicht mehr brauchen würde.

* * *

Wie, als wäre er nie fort gewesen, stand Severus an seinem Pult, das kühle Holz, dass er mit seinen Händen umschloss, hatte sich nicht verändert. Abgesehen von ein paar kleineren Kratzern. Auch die Gerüche hatten sich nicht verändert und wie er sich nun eingestehen musste, seine Vorliebe Zaubertränke zu unterrichten, auch nicht.

Fast wehmütig lauschte er dem ungleichmäßigen Klang, der ertönte, wenn die verschiedenen Rührstäbe gegen die Kesselwände schlugen.

Vielleicht sollte er Slughorn vorschlagen, wieder in seinen geliebten Ruhestand zu gehen, wie ihm zu Ohren gekommen war, suchte Lupin auch gerade wieder einen neuen Job. Diese Idee sollte er zumindest einmal Albus unterbreiten, am besten in Kombination mit einer Flasche seines feinsten Whiskys.

Durch die Reihen schreitend zog er den Duft der frischen Zutaten in seine Nase und wurde fast verrückt als er Hermiones Duft unter den verschiedenen Kräutern ausmachen konnte. Gestern hatte er es noch geschafft sie auf Distanz zu halten, nein eigentlich hatte er auf der ganzen Linie versagt. Dennoch konnte er sich am Ende zusammenreißen und Schlimmeres verhindern. Doch wie oft würde ihm dies noch gelingen? Sie wanderte durch seine Mauern, als wäre er ein Schlossgarten, der geradewegs zum spazieren einlud.

Mit seinen Gedanken sich aus seiner mittlerweile gefährlichen Gefühlswelt manövrierend, benötigte er dringend einen Freiwilligen um sich abzulenken. Praktischerweise stand er gerade neben Potter. Mit zweifelnden Blick beugte er sich über den Kesselinhalt und wollte gerade zu einem spöttischen Kommentar ansetzen, als er den fabelhaft gebrauten Trank vor ihm erblickte. Was zum Merlin? schoss es Severus durch den Kopf.
Harry dem der erstaunte Blick seines Professors nicht entgangen war, versuchte unauffällig sein Zaubertrankbuch unter der Ablage verschwinden zu lassen. Die Aktion lenkte Severus Blick geradewegs auf die vollgekritzelten Buchseiten, bevor es in der Versenkung verschwand. Für einen kurzen Moment verwandelte sich Severus erstaunter Gesichtsausdruck in blanken Schock vermischt mit einer sicheren Erkenntnis. Was machten seine Notizen in einem Buch von Potter? Ohne ein Wort zu sagen, drehte Severus sich um und verschwand in den vorderen Teil des Klassenraums, abwartend das er schnellstmöglich diese Stunde für beendet erklären könnte.

Wie auf Kommando entkorkte Hermione die kleine bläuliche Flasche und goss deren Inhalt in den bauchigen Kessel. Wie hypnotisiert starrte sie auf die sich kreisende Oberfläche, als sich plötzlich ein dunkler dicker Rauch aus dem Kessel erhob und das Klassenzimmer füllte. Eine leichte Panik erfasste die Kasse, die sich schnell ihre Sachen schnappte und aus den Kerkern flüchtete. Die Worte von Severus „entlassen“ und „Strafarbeit“ schwebten in dem dicken Qualm davon.

Als der letzte Schüler den Raum verlassen hatte, absorbierte sein Zauberstab den Rauch und mit zielstrebigen Schritten ging Severus auf Potters Tisch zu. Fast sanft strichen seine Finger über den abgewetzten Einband. Sein Zaubertrankbuch war nun wieder zu seinem Besitzer zurückgekehrt.

* * *

Hermiones Weg in die große Halle wurde mit vielen ungläubigen Blicken begleitet, sie fühlte sich fast, als hätte sie einem Elf seinen Lutscher geklaut.

„Wie hast du das gemacht Hermione?“ quietschte Ron, da es ihm misslang seine Stimme lange genug unter
Kontrolle zu halten, bevor er laut los lachte.

„Ich hab nichts gemacht, Fehler können jedem passieren. Auch mir!“ wich Hermione aus.

„Nein nicht dir.“ mischte sich Ginny ein, die sich neben Hermione gesetzt hatte. „Was hör ich du hast die Kerker in Schutt und Asche zerlegt?“

Mit weit aufgerissenen Augen starrte Hermione Ginny an.
„Das wird zumindest überall rum erzählt.“

„Es ist gerade einmal fünf Minuten her und nein ich habe die Kerker nicht in Schutt und Asche zerlegt, sie sind vielleicht ein bisschen rauchiger als vorher, aber das war auch schon alles.“ versuchte Hermione sich zu erklären.

„Auch gut.“ lächelte Ginny verschmitzt. „Oder auch nicht, wie ich höre, hast du jetzt eine Strafarbeit von der Fledermaus aufgebrummt bekommen, die dich noch bis zum Ende des Schuljahrs in Beschlag nehmen wird.“ Versteckt vor den anderen warf Ginny ihr einen ziemlich zweideutigen Blick zu, der sie fast ratlos werden ließ. Wollte Ginny damit ausdrücken, dass dieses Gerücht wahrscheinlich keiner Übertreibung entsprungen war oder deutete ihr Blick auf eine gewisse Unterhaltung hin, die die beiden im betrunkenen Zustand, während des Maiballs geführt hatten?

Da Hermione merkte wie ihre Wangen anfingen in ungeahnt hohen Temperaturen zu brennen, versuchte sie schnell das Thema zu wechseln.

„Gibt es eigentlich noch einen anderen Grund, warum du von einem Ohr zum anderen grinst oder ist dir gerade ein Einhorn über den Weg gelaufen?“ fragte Hermione.

„Nein, mir sind nur ein paar Dinge zu Ohren gekommen. Erstens, dein erster Nevilletrank, tschuldige Neville, und zweitens veranstaltet Slughorn dieses Jahr eine Art Willkommens und Wiedersehens Party und ich als Vertrauensschülerin habe eine Einladung bekommen.“ grinsend drehte sie sich nun zu Harry um, „Und wollte dich fragen, ob du mich begleiten willst?“

Etwas schüchtern nickte Harry und versuchte nicht ganz wie ein debiler Idiot zu grinsen. Ron setzte wieder seinen einstudierten Dackelblick auf, doch bevor er Hermione fragen konnte, war sie schon mit den Worten Bibliothek und was nachschlagen verschwunden.

* * *

Constant Vigilance! Er hatte all die Jahre Moody für sein allumschwärmtes Motto belächelt, doch nun musste er zugeben, dass ein einschlägiges Mantra, nicht das schlechteste auf der Welt war. Immer auf Distanz bleiben! Dieser Satz war seit einigen Tagen in sein Gehirn gemeißelt worden. Es half. Nur ein wenig, wie er leider zugeben musste, aber es half.

Aus einem sicheren Abstand beobachtete er Hermione, wie sie in einer Ecke seines Büros einige Bücher über die verschiedenen Arten von Magie las. Es kam ihr vielleicht anders vor als erwartet, doch Lektüre war immer ein guter Beginn eines jeden wertvollen Trainings und so konnte er sich in aller Ruhe an ihre Anwesenheit gewöhnen, ohne gleich wie ein Tier über sie herzufallen. Er war definitiv der falsche für diesen Job! Diese Erkenntnis könnte bald sein Mantra ablösen, sooft wie dieser Satz in seinem Geist herumspukte.

Müde über seine Gedanken wendete er sich wieder seinem Buch zu, bis er durch ein sich näherndes Rascheln, seinen Kopf hob und ihr direkt in die Augen blickte, die keinen Meter von ihm entfernt waren. Hätte er keinen Ruf zu verlieren, so wäre er jetzt zurückgewichen.

* * *

Gestochen scharf nahmen ihre Augen die einzelnen Buchstaben war, doch ihr Kopf war mit unzähligen Fragen gefühlt, sodass es Hermione ungewohnt schwer fiel, die Buchstaben zu sinnvollen Wörtern zusammen zu ziehen. Beinahe hätte sie frustriert geseufzt, doch dann würde sie Gefahr laufen, dass Severus mitbekommen würde, dass sie nur vorgab die unzähligen Seiten voller Wissen in ihren Verstand aufsog. So wie sonst.

Doch es war nichts mehr wie immer, nichts war mehr mit dem Status normal zu beschreiben. Diesen Umstand sich beinahe versichernd, fast entschuldigend nutzend, klappte sie leise das Buch zu, welches sie schon im zweiten Schuljahr gelesen hatte und stand zögernd auf.

Sie wollte so unbedingt mit ihm reden, es gab noch so viele ungeklärte Fragen, die sie nicht alleine dazu in der Lage war zu beantworten. Zaghaft beobachtete sie, wie er mit seinen Augen jede weitere Zeile in seinem Buch abtastete, seine Konzentration vollends auf das Werk vor ihm gerichtet, seine Spionagetätigkeiten auf ein Minimum herabsetzend, sodass er erst aufblickte, als es in seinen Worten, schon längst zu spät war.

„Bist du fertig?“ fragte Severus in die Stille hinein.

„Ja.“

„Dann solltest du jetzt gehen, wir treffen uns dann in zwei Tagen wieder.“ schloss Severus die Unterhaltung und hoffte dass sie nun einfach gehen würde. Doch anscheinend wurde er um seine Hoffnung betrogen, da sie sich nicht vom Fleck bewegte.

„ Ich habe über das Apparieren in Hogwarts recherchiert. Und habe keinen Präzedenzfall gefunden, der auf ein Apparieren innerhalb der Schlossmauern hindeutet.“ begann Hermione die Unterhaltung erneut.

„Warum?“

„Um den Schulleiter vielleicht doch noch überzeugen zu können, dass Harry diesmal nicht damit gemeint ist. Ich hab Harry in den letzten Tagen genau beobachtet, er fängt an sich zu überschätzen, noch mehr als sonst. Er muss die Wahrheit erfahren.“

„Das Problem wird bloß sein, das Dumbledore uns nur glauben schenken würde, wenn du vor seinen Augen apparierst.“, erinnerte Severus sie an die Undurchführbarkeit ihres Plans.

„Aber ich könnte es doch versuchen?“

„Noch ist es zu früh, du hattest es vor ein paar Tagen nur geschafft, weil du in diesem Moment deinen Gefühlen freien Lauf gelassen hast, noch kannst du deine Kraft nicht steuern. Wenn wir es jetzt schon versuchen würden, würden wir uns nur lächerlich machen. Und was deinen Freund angeht, so ist er auch in seiner überheblichen Verfassung solange in Sicherheit, wie er in diesen Mauern weilt und Voldemort nicht zufällig plant einen Blitzkrieg zu eröffnen und da ich in der Hinsicht gut informiert bin, brauchst du dir noch keine Sorgen zu machen.“
Hermione nickte und machte Anstalten den Raum zu verlassen.

„Bist du dir wirklich sicher, dass es nie einen Fall gab?“ fragte Severus bevor Hermione die Tür erreichte.

„Keinen einzigen.“

„Wie kannst du dir so sicher sein?“

„Ich hab die ganze Bibliothek durchsucht.“ Mit einem Schmunzeln in ihren Mundwinkeln sah Hermione, das leichte Aufflackern von Anerkennung in Severus Augen aufblitzen. Dieser kurze Moment gab ihr den Mut , die eine Frage zu stellen, die ihr die ganze Zeit schon auf der Zunge brannte.

„Professor Dumbledore vertraut dir, aber warum hört er dir in diesem Fall nicht zu?“

„Er vertraut mir aus einem gänzlich anderen Grund, als alle annehmen.“ Nachdem er noch einige Sekunden Hermiones Blick standhalten konnte, drehte er sich um und verschwand aus seinem Büro. Es war nicht seine Art einfach davonzulaufen, doch ihre Frage hatte ihn mehr als nur auf dem falschen Fuß erwischt und keine Sekunde später, hatte er mehr verraten als er eigentlich wollte. Er konnte nur hoffen, dass sie sich aus seinen Worten keinen Reim bilden könnte und sie schneller vergessen würde, als er Obliviate sagen könnte.

Als Severus schon in seine Gemächern gelangt war, stand Hermione immer noch im Türrahmen, den Blick noch immer auf die Tür gerichtet, wo der furchtlose Zaubertrankprofessor vor ihr entflohen war.

* * * * * *

Wie hat euch das Kapitel gefallen???
*jeder der mir ein Kommentar hinterlässt, würd ganz lieb ferngeknuddelt von mir...* *^^*

Vielen Dank an meine Beta eule20, du bist toll^^, bei dem unsymmetrischen Klang hab ich auch lange hin und her überlegt, mir ist pardou nichts besseres eingefallen, manchmal hat man wirklich ein Brett vor dem Kopf^^.

Und vielen Dank an die fleißigen Kommentarschreiber^^*schokokuchen rüberschieb*

tymalous: danke^^, ich hoffe dir reicht Dumbledores Grund aus und nein ich kann dich schon einmal beruhigen, Dumbledore will nicht das Voldi gewinnt. ^^ Obwohl das wäre auch mal ne Idee Dumbledore und Voldi bilden ein Team ... vielleicht mal in einer anderen Geschichte^^

NicoleSnape: das neue Kapitel hat etwas auf sich warten lassen ich weiß *lieb guck* aber ich hab so oft drum herum gefeilt und war am Ende zugegebenermaßen immer noch nicht recht zufrieden, hoffe dass es dir trotzdem gefallen hat^^. Das nächste Kapitel steht dann wieder ein bisschen mehr unter Starkstrom^^.

bis zum nächsten mal,
eure seri


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