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Fanfiction

Slytherin Stolz und Gryffindor Vorurteil - In jedem Ende steckt auch ein Neuanfang

von Weltenwandlerin

Kapitel 1

Der Bahnhof Kings Cross in London ist stets ein geschäftiger Ort. Hunderte, tausende Menschen hasten in alle Richtungen.Manche ziellos, andere mit einem genauen Ziel vor Augen. Eile, Aufregung, Abschiedsschmerz und Wiedersehensfreude schwängern die Luft in einer einzigartigen Mischung. Am ersten September jeden Jahres aber ist die bunte Menschenmenge durch einige absonderliche Gestalten bereichert. So war es auch an jenem sonnigen Septembermorgen 1976. Kreischende Eulen in Käfigen, Menschen, deren Stil sogar für die schrillen 70iger Jahre außergewöhnlich war und Gerede über Muggel und allerlei andere Seltsamkeiten verwunderten die Bahnhofsbesucher. Doch plötzlich, kurz nach 11 Uhr verschwanden die seltsamen Leute wieder und überließen den Bahnhof einmal mehr dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Hätte man sie gefragt, was sie wollten, so hätten sie alle nur eines geantwortet. Den Zug um 11 Uhr vom Gleis 9 3/4 nach Hogwarts nehmen.

Laurie Huntington betrat dieses Gleis rennenderweise und sah sich neugierig um. Eine kunterbunte Mischung aus alten und jungen Zauberern beider Geschlechter tummelte sich auf dem Bahnhofsvorplatz während mehr oder weniger aufgeregt aussehende Kinder ihre Koffer in den Zug hievten. Die älteren Schüler sprangen sogleich in ihr Abteil, ein lapidares Winken an die Eltern zum Abschied, während die jüngeren doch noch etwas länger bei den Eltern standen und sei es nur, weil die Mutter sie noch nicht gleich loslassen wollte.
Eines war jedoch allen gleich, eine fröhlich erregte Stimmung lies ihre erhitzten Gesichter glänzen und kaum einer war ohne ein Lächeln auf den Lippen unterwegs. Laurie war allein gekommen, immerhin war sie kein schüchterner Erstklässler mehr sondern stand kurz vor der Volljährigkeit. Sie verzog ein wenig unwillig das Gesicht. Wenn ihre Eltern schon meinten, dass sie ab sofort eine neue Schule zu besuchen hatte, weil ihnen die Alte nach dem Umzug zu weit entfernt schien, dann sollten sie ihren Willen haben… sie würde sich aber nicht gerade vor Dankbarkeit überschlagen und ganz bestimmt brauchte sie kein verständnisvolles Lächeln ihrer Mutter zum Abschied.
Irgendwie schien die Mischung auf dem Bahnsteig hier bunter zu sein, als an ihrer alten Schule, die meisten Schüler trugen mehr oder minder merkwürdige Mischungen von Muggelkleidung, während bei ihrer alten Schule ein Erscheinen in der Schuluniform absolut üblich war. Was vielleicht auch daran lag, dass keiner auf die idiotische Idee gekommen wäre, die Abreise in einem Muggelbahnhof zu organisieren. Hunderte jugendlicher Zauberer, samt Ausrüstung und Haustieren. Es war ein Wunder, dass die englischen Zauberer noch unentdeckt lebten. Oder die Muggel waren hier doch noch dümmer, als sie geglaubt hatte. Andererseits hatten die Muggel Dinge erfunden wie den Minirock, Motorräder und Hamburger. So blöd konnten sie also nicht sein.
Mit einem leichten Seufzen strich Laurie über ihren knallroten Blazer, welcher zumindest farblich an ihre alte Schuluniform erinnerte und dachte an das triste Schwarz, welches in Umhangform in ihrem Koffer auf sie wartete.
Ohne noch länger die rührenden Abschiedsszenen zu beachten, stieg sie in einen der Wagons und war froh, ein bis dahin leeres Abteil entdeckt zu haben.
Ein lautes Pfeifen kündigte nun die Abreise an und die letzten noch auf dem Steig verbliebenen Schüler sprangen auf den Zug. Gelangweilt holte Laurie eines ihrer Bücher aus dem Koffer und machte es sich über eine gesamte Sitzbank in ihrem Abteil gemütlich, indem sie ihre Beine ausstreckte und sich gegen ihre zusammengeknüllte Jacke lehnte.
Kaum hatte sie jedoch ihre markierte Seite aufgeschlagen, als schon die Tür aufging und ein Junge den Kopf hereinstreckte. Er hatte dunkle Haare, die ihm glänzend ins Gesicht fielen und hätte wohl gut ausgesehen, wäre er nicht so schmächtig. Vielleicht lag es nur an seiner Größe, jedenfalls schien er Laurie jünger zu sein als sie selbst. Er kam ihr vage bekannt vor und sie vermutete, ihn vielleicht einmal bei einem der Gesellschaftsempfänge gesehen zu haben.
„Entschuldigung, ist hier noch frei?“, fragte er, bevor er sich umdrehte und sie das erste Mal richtig betrachtete. Seine Augen weiteten sich etwas und glitten bewundernd über ihr Äußeres.
„Sicher, solange du nicht vorhast mich die gesamte Reise so anzustarren!“, erklärte sie und winkte auf die andere Seite des Abteils, wo die gesamte Sitzbank frei war.
Der Junge errötete leicht und starrte hastig in die andere Ecke, als gäbe es dort irgendetwas Interessantes zu sehen. Er schleifte seinen Koffer hinter sich her, der ein silbernes Familienwappen trug und versuchte ein paar Minuten vergeblich ihn in die Ablage neben Lauries zu hieven. Mit einem erneuten Augenverdrehen stand sie auf und nahm ihm das Stück ab und hob ihn selbst neben den ihren. In ihren roten Pumps überragte sie den Jungen um einen halben Kopf. Zumindest über Schuhe hatte nichts in der Kleiderordnung von Hogwarts gestanden. Blieb zu hoffen, dass diese nicht auch im einheitlichen Schwarz sein mussten. Apropos schwarz…
„Du bist ein Black?“, fragte sie dann, als sie beim Hochheben das Familienwappen identifiziert hatte und das erste Mal schwang so etwas wie Interesse in ihrer Stimme mit. Daher kannte sie ihn also. Ihre Mutter hatte schon erwähnt, dass die Black-Familie zwei Söhne auf Hogwarts hätte.
„Ja. Ich bin ein Black. Regulus Black!“, stellte sich der Junge vor und sah sie stolz an. Familienstolz schwang in seiner Stimme mit, während Herausforderung in seinem Blick lag.
„Laurelinda Huntington.“, erwiderte sie mit einem vergnügten Grinsen und sah zunächst Überraschung und dann Anerkennung im Blick ihres Gegenübers. Offenbar hatte er ebenfalls ihren Namen als einen der reinblütigsten im ganzen Vereinigten Königreich erkannt.
„Nenn mich Laurie.“, erklärte sie gelassen und lies sich wieder auf ihrem Platz nieder. Laurelinda, eine weitere merkwürdige Laune ihrer Mutter, schien ihr deutlich zu antiquiert für die Schule.
„Du kannst mich Reg nennen.“, erklärte Regulus großzügig und schien immer noch ein wenig überfordert mit seiner neuen Bekanntschaft, denn er brauchte noch eine gute Minute, bis er sich auch auf seinem Platz niederließ.
"Wie kommt es, dass du jetzt nach Hogwarts gehst?", platzte Reg schließlich heraus.
„Meine Familie ist erst diesen Sommer zurück in unser englisches Anwesen gezogen. Davor lebten wir einige Jahre in Hamburg, da mein Vater beim deutschen Zaubereiministerium half, eine neue Abteilung aufzubauen. Also besuchte ich bis letztes Jahr Durmstrang. Von England aus, ist das meinen Eltern allerdings zu weit… also hier bin ich.“, erklärte sie und merkte erst, als sie fertig gesprochen hatte, dass ein Teil ihrer Coolness geschmolzen schien und sie mehr erzählt hatte, als sie eigentlich vorgehabt hatte.
„Durmstrang… und wie ist das so?“, fragte Regulus neugierig nach. Laurie erzählte wenig motiviert ein bisschen von ihrer alten Schule, immerhin wollte sie doch eigentlich gerade diese vergessen und sich auf ihre neue Schule vorbereiten. "Jetzt erzähl mal, wie ist das auf Hogwarts jetzt mit den Häusern?", nutzte sie die Gelegenheit, das Thema wieder auf die neue Schule zu lenken.
"Es gibt vier Stück...", fing Reg an und verfing sich dann in einer langen Erläuterung.
Hogwarts erschien ihr ein wenig dubios. Wie sie schon zuvor gelesen hatte, gab es vier Häuser, welchen jeweils bestimmte Eigenschaften zugeordnet waren. Jeder Schüler wurde in ein Haus eingeteilt. Regulus zufolge war Slytherin das einzig wahre Haus. Die meisten Schüler aus den guten Familien waren laut Regulus dort.
Andererseits schien das Haus in den meisten Quellen einen eher negativen Ruf zu genie0en. Regulus wollte davon nichts wissen, sie selbst hatte es jedoch in einigen Büchern gelesen. Hochgelobt wurden stets die mutigen, toleranten Gryffindors, wenn Laurie auch noch nicht ganz ersichtlich war, weshalb. Jedenfalls war ihr die Häuseraufteilung ein wenig suspekt und ein Sinn hatte sich ihr noch nicht wirklich erschlossen. Vielleicht würde sie ja im Laufe des Gesprächs noch herausfinden.
Bevor sie auf seine Erklärungen jedoch weiter eingehen konnte, entdeckte Reg etwas völlig anderes und rief nach einem verzückten Blick auf das von ihr aufgeschlagene Buch: „Du interessierst dich für Quidditch? Man, das ist ja großartig.“
„Du also auch?“, fragte sie amüsiert nach und hob eine Augenbraue.
„Ja und wie. Ich bin der Sucher im Slytherin Team.“, erklärte er und kurz darauf waren sie in eine heiße Diskussion über ihre Quidditch-Teams verwickelt. Nach allem was sie heraushörte, waren offenbar in diesem Schuljahr einige der Stellen neu zu besetzen, da sowohl ein Treiber, als auch ein Jäger ihre Schulzeit beendet hatten und plötzlich schien die Aussicht auf Hogwarts gar nicht mehr so schlecht zu sein.

Sirius Black ließ sich müde auf den Sitz neben James fallen.
»Meine Familie macht mich fertig. Ich hab sowas von keinen Nerv mehr auf die«; knurrte er. Remus und Peter sahen kurz von ihrer Partie Zauberschach auf.
»Ich dachte, du hast bis vor drei Tagen bei James gewohnt?«, fragte Remus und Sirius seufzte.
»Ja, aber drei Ferientage mit ihnen sind drei zu viel. Ich bin unerholt. Ich brauche noch mehr Urlaub«
»Ich versteh dich, Alter«, nickte James und spielte gelangweilt mit seinem Schnatz. »Wir könnten das Schloss abbrennen und auf die Malediven apparieren«
»Ein guter Plan...«, überlegte Sirius.
»Nur...«; fing Remus an und James stöhnte.
»Moony, kannst du einmal, nur EIN MAL nicht derjenige sein, der einen wunderbaren Plan durch ein ‚Ja, aber‘ zerstört?«
»Könnte ich«, meinte dieser kurz, bevor er stirnrunzelnd einen Bauer einen Schritt vor führte, »aber...« Er ignorierte das unisono Stöhnen von James und Sirius, »ABER das Aber in eurem Plan ist so groß, dass es einem praktisch wie eine Snap-Explodiert-Karte ins Gesicht springt«
»Du meinst so groß, dass es sogar Peter sehen müsste?«, fragte James und fasste sich in gespieltem Schock ans Herz.
»Das glaub ich einfach nicht!«, erklärte Sirius und sah dann abwartend zu Peter.
Dieser sah konzentriert auf das Schachbrett und setzte dann schließlich seine Königin drei Schritte nach rechts.
»Ihr könnt nicht apparieren«, murmelte er schließlich, ohne aufzusehen und Remus grinste sehr zufrieden.
»Schachmatt!«


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