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Fanfiction

Addicted to you. - Ein Ende und ein...Anfang?

von felicitas

Ein Ende und ein...Anfang?

,,Ginny, bitte, du musst das verstehen. Ich kenne sie schon ewig. Hermine und ich gehören einfach zusammen...“ sagte Harry Potter leise zu Ginny.
Die beiden standen sich, Mitternachts, im verlassenen Gemeinschaftsraum gegenüber.
,,Sag etwas, bitte.“ flehte Harry. Mit leeren Augen starrte Ginny ins rot flackernde Feuer. Sie fühlte sich verletzt, ausgenutzt, traurig und schwach sowie wütend zur gleichen Zeit.
,,Harry.“ flüsterte sie matt. ,,Ich habe dich geliebt. Mehr als alles andere auf dieser verdammten Welt. Und du brichst mir eiskalt das Herz.“
Harry verkrampfte sich als ihn diese Worte trafen. Er ging auf Ginny zu.
,,Es tut mir Leid...Aber ich muss auf mein Herz hören.“ Er hob die Hand und wollte sie ihr besänftigend auf die Schulter legen, doch Ginny zuckte zusammen, so als hätte Harry sie geschlagen und schrie: ,,Fass mich nicht an, Potter, fass mich nicht an!!“
Ihr stiegen plötzlich Tränen in die Augen und sie stürmte aus dem Gemeinschaftsraum, kletterte strauchelnd durchs Portraitloch und rannte schluchzend durch die leeren und dunklen Gänge Hogwarts. Sie wusste nicht wohin sie genau wollte, nur das sie möglichs viel Abstand zwischen sich und Potter bringen wollte. Ziellos rannte sie weiter, wurde von zahlreichen Portraits als nächtliche Ruhestörerin beschimpft und sank schliesslich, zwischen 2 Fenstern, erschöpft eine Wand hinab. Sie drehte den Kopf nach rechts und blickte aus einem der Fenster auf den Schwarzen See.
Glitzernde Sterne spiegelten sich in ihm und der Mond warf sein gleissendes Licht auf die grossen Tannen und Weiden am Ufer. Ginny fühlte sich schmerzlich an die langen Spaziergänge erinnert, welche sie zusammen mit Harry am Ufer gemacht hatte. Wieso, fragte sie sich immer wieder, wieso hatte sie nur immer Pech?!

Es war Vollmond. Bei Vollmond konnte er nie schlafen. Dann stand er Mitternachts immer auf und verliess leise die Schlafräume, nahm seinen Mantel (in den Gängen wurde es Nachts recht kalt) und schlich sich aus dem Gemeinschaftsraum. So tat es Draco Malfoy auch heute. Der junge Mann kannte den Weg zum West- Turm in und auswendig; so viele Stunden hatte er damit verbracht, aus einem der Fenster den Mond anzustarren und sich Gedanken zu machen. Nur im Pyjama und Mantel bekleidet stieg er barfus die letzten Stufen zum Turm hinauf als er plötzlich ein klägliches Schluchzen hörte. Er blieb stehen, drückte sich an die Wand und lugte dann vorsichtig um die Ecke; Zwischen zwei grossen Fenstern sass jemand zusammengekauert auf dem Boden, den Kopf zwischen die Knie gestützt und weinte. Draco überlegte was er nun machen sollte. Mit weinenden Personen konnte er absolut nichts anfangen, doch nahm er sich vor wenigstens einmal zu jemandem nett zu sein. Also ging er langsam um die Ecke, Draco erkannte nun das es ein Mädchen war, setzte sich vor ihr auf die Knie, sie schien es nicht zu bemerken und flüsterte tröstend:
,,Was immer auch passiert ist..ähm...es wird schon wieder.“
Das Mädchen fuhr zusammen und presste sich an die Wand. Erschrocken blickten ihre grünen Augen Draco an, als sie mit ungläubiger und zitternder Stimme fragte:
,,Malfoy?“
,,Weasley?“
Draco erschrak selber ein bisschen, er hatte nicht damit gerechnet das die jüngste der Weasleys heulend in seinem Turm sass.
,,Was machst du denn hier?“ sagte sie, beschämt zu Boden starrend.
,,Das selbe könnte ich dich auch fragen, Weasley. Wiso sitzt du an die Wand gekauert und heulst dir die Augen aus? Das hier ist mein Platz für Vollmondnächte. Als Antwort bekam Draco ein erneutes Schluchzen von Ginny, die ihr Gesicht jetzt wieder hinter den Händen verbarg.
,,Oh, ähm...Nicht weinen, Weasley. Ich kann dir ja einmal gestatten an meinem Platz zu sitzen.“ Sie rührte sich nicht. Vorsichtig ruschte Draco neben sie, immer noch mit gebürendem Sicherheitsabstand, und täschtelte ihr unsicher den roten Haarschopf. Bei Merlinsbart, dachte er, mit Frauen richtig umzugehen war nun wirklich kein Problem für ihn aber sie zu trösten? Definitiv ein Problem. Ginny hob den Kopf und sah ihn an. Es schien so als würde sie sich Gedanken machen wie sie sich Draco gegenüber benehmen sollte. Anscheinend entschied sie sich dazu am besten gar nichts zu sagen. Nach kurzer Stille sagte Draco:
,,Sollte ich an dieser Stelle nicht fragen ob du darüber reden willst?“
Ginny lächelte kurz.
,,Du bist nicht gut im Trösten oder?“
Draco schüttelte den Kopf blickte sie aber trotzdem mehr oder weniger erwartungsvoll an. Schlussendlich sagte sie, mit schwacher Stimme, so als könnte sie es immernoch nicht glauben:
,,Harry hat wegen Hermine mit mir Schluss gemacht.“
,,Oh, ähm, das tut mir Leid.“ meinte Draco.
,,Aber ehrlich, von Potter hätte ich nichts anderes erwartet.“
,,Und warum habe immer ich Pech? Mein Leben ist Scheisse...“ rief sie schniefend, rutschte näher zu Draco und legte, den Tränen ihren Lauf lassend, ihren Kopf an seine starke Schulter.


Am Morgen wurde Ginny von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Es brauchte einige Zeit bis sie sich zurecht fand und erkannte, dass sie auf einem Mantel gebettet auf dem Boden lag. Langsam, immer noch etwas schlaftrunken stand sie auf und hob den Mantel vom Boden. Oben, am Kragen war in silbernen Buchstaben Draco Malfoy geschriben. Es kam Ginny wieder alles in den Sinn: Harry, ihre Flucht aus dem Gemeinschaftsraum und Malfoy, der plötzlich da war und sie tröstete.
Einen Moment...MALFOY??? Gestern hatte sie gar nicht realisiert wer in dieser Situtation für sie da gewesen war. Ausgerechnet Malfoy, ehemaliger Todesser, Erzfeind Harrys und Hasser der Weasley Familie. Sich wundernd machte sich Ginny zurück auf den Weg in den Gemeinschaftsraum. Weil ihr kalt war zog sie den Mantel an; Er roch unverkennbar nach Malfoy; Ein bitteres, maskulines Parfüm, gemischt mit einem herben Mandelduft. Ginny mochte den Geruch und krämpelte den Kragen hoch, um während dem Laufen daran zu riechen. Auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum begenete sie den ersten Frühaufstehern Hogwarts, welche ihr komische Blicke zu warfen. Ginny konnte es ihnen nicht übel nehmen, barfus, im Pyjama und mit einem dicken Mantel bekleidet gab sie tatsächlich eine bizarre Figur ab.
Als sie der fetten Dame das Passwort nannte und durch das Portraitloch kletterte, erwartete sie Harry.
,,Wo warst du?“ rief er und sprang aufgebracht aus dem Sessel.
,,Ich sass die ganze Nacht über hier und hab auf dich gewartet.“
,,Potter, ich hab jetzt echt keine Lust auf dich.“
,,Wo warst du??“
,,Das geht dich einen feuchten Kehricht an und jetzt lass mich in Ruhe.“
,,Wessen Mantel ist das??“
Harry anrempelnd verschaffte Ginny sich freien Weg zum Schlafraum.
Zum Glück waren ihre Freundinnen noch nicht auf, jetzt wurden ihr wenigstens weitere Fragen erspart und sie hatte das Badezimmer auch für sich allein. Ein Blick in den Spiegel genügte um Ginny in einen kurzfristigen Schockzustand zu versetzten. Normalerweise war es ihr mehr oder weniger egal ob ihre Haare perfekt sassen oder das Make Up schön aufgetragen war, aber ihren jetztigen Zustand konnte selbst sie nicht durchgehen lassen. Ihre Wimperntusche war verschmiert, die Tränen hatten einen schwarzen Weg hinterlassen, das Make Up war bröckelig geworden, ihre Haare waren ein einziger Busch und ihre Augen waren leuchtend rot.
,,Oh scheisse.“ flüsterte sie und begann sich zu bürsten. Gleichzeitig machte sie sich Gedanken über Malfoy. Wieso war er gestern so nett zu ihr? Warum hatte er sich die Mühe gemacht sie zu trösten? War das normal? Und hundert andere Fragen schwirrten Ginny im Kopf herum als sie, fertig geschminkt, ihren Gryffindor Umhang überzog.
,,Als erstes" dachte Ginny ,,werde ich Malfoy seinen Mantel zurückgeben. Weiteres wird sich dann mit der Zeit klären."
Langsam wurden auch die anderen Mädchen wach und eine halbe Stunde später sass Ginny mit ihnen in der grossen Halle beim Frühstück. Die Nachricht von ihrer und Harrys Trennung hatte erstaunlich schnell die Runde gemacht. Viele kamen um sie zu Bemitleiden und mit gewisser Genugtuung hörte Ginny das Hermine nun als Falsche Freundin und Freund- Klauerin bezeichnet wurde.
Ginny unterhielt sich gerade mit Luna über den Zaubertränke Aufsatz als sie sah wie die Tür aufgestossen wurde und Malfoy, eskortiert von Blaise Zabini und Vincent Crabbe die grosse Halle betrat.
,,Entschuldige Luna, ich muss schnell was erledigen.“ sagte sie zu ihrer Freundin und schnappte sich den Mantel, nicht ohne noch mal an ihm zu richen. Malfoy stand inzwischen alleine am schwarzen Brett und studierte die Zeiten für die UTZ- Prüfungen. Ginny ging geradewegs auf ihn zu und tippte ihm auf die Schulter.
,,Malfoy? Ähm, du hast gestern deinen Mantel vergessen.“
Langsam drehte er sich um und lächelte Ginny an.
,,Danke, Weasley. Ich hätte dich ja schlecht auf dem kalten Boden liegen lassen können als du an meiner Schulter eingenickt bist.“
,,Nun, der Malfoy den ich kenne hätte das getan. Ich, ähm...Nunja, ich wollte dir danken. Ich weiss zwar nicht was dich dazu bewegt hat eine, ähm Blutsverräterin wie mich zu trösten, aber es ging mir wirklich besser...“
,,Ihr nennt das Nettigkeit. Ich dachte ich probier das auch mal, denn andre scheinen damit immer Erfolg zu haben. Gut wenn es dir jetzt besser geht.“
Unwillkürlich wurde Ginny rot und das erste Mal in ihrem ganzen Leben sah sie Malfoy genau an; Muskeln zeichneten sich unter dem leichten, weissen Hemd ab auf welchem, schlampig gebunden die grün silberne Slytherin Krawatte lag. Ginny fiel auf das sich sein Gesicht sehr verändert hatte. Das ehemlas weiche und spitze Gesicht Malfoys wurde nun von harten, maskulinen Zügen geprägt. Seine hellblonden Haare lagen nicht mehr, aalglatt nachhinten gekämmt am Kopf, sondern standen wuschelig ab und einige Strähnen vielen ihm vor seine eisgrauen Augen.
,,Du...du hast dich verändert.“ sagte Ginny verlegen. Malfoy sah mit einem unergründlichen Blick an, ein Lächeln umspielte jedoch seine Lippen. Er ging einen Schritt auf Ginny zu, sie standen sich nun nah gegenüber, hob die Hand und legte sie an ihren Hals. Zuerst dachte Ginny für einen winzigen Moment panisch er wollte sie küssen, aber dann bemerkte sie das er ihr Gesicht musterte. So wie sie es vorhin bei ihm getan hatte. Seine Hand fühlte sich kühl und angenehm an und unwillkürlich schmiegte sie ihren Hals mehr an seine Hand.
,,Du dich auch.“ flüsterte er, drehte sich um und hinterliess Ginny nur einen Hauch seines Duftes. Verwirrt und wie in Trance kehrte sie zurück zum Gryffindor Tisch. Harry, Ron und Hermine, die die Szene beobachtet hatten starrten sie ungläubig und wütend an. Sollen sie doch, dachte Ginny und setzte sich. Kaum einen Augenblick später sass Ron ihr gegenüber.
,,Was sollte das den??“ fragte er mit vor Wut zitternder Stimme. ,,Kannst du mir das erklären??“
,,Was, Ron?“ Ginny hielt es für am Besten erstmal so zu tun als wäre nichts gewesen.
,,Das weisst du ganz genau. Tu doch nicht so unschuldig!!“
Seine Ohren nahmen ein bedroliches dunkelrot an.
,,Du und Malfoy!!! Wiso, bei Merlinsbart, hast du ihm seinen Mantel zurückgeben??“
,,Weil ich es für unhöflich hielt den Mantel zu behalten.“
,,Und wiso hattest du den überhaupt?? Hast du etwas zu verbergen?? Bist du so ein Miststück?? Meine eigene Schwester...“
,,Gott Ron. Du machst dich lächerlich.“
Ginnys Gleichgültigkeit schien Ron auf die Palme zu bringen.
,,Wenn Malfoy dich noch einmal anfasst!“ schrie er und zog die Aufmerksamkeit der anderen Schüler auf sich.
,,Dann...Dann wehe euch!!“
,,Wie angsteinflössend.“
Ron wollte wieder anfangen loszuschreien als Harry aufstand und ihn am Arm packte.
,,Ron...komm. Das hat doch keinen Sinn.“
Er verliess die Grosse Halle, mit Hermine im Schlepptau. Im Gehen drehte sie sich noch mal um und starrte Ginny böse an.
,,Das hätte ich wirklich nicht von dir erwartet.“ zischte sie.
,,Ich auch nicht von dir, Granger. Viel Spass mit Potter."

So, Ende des 1. Kapitels, ich hoffe es hat euch gefallen. Komis? :))
lg felicitas


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