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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Mein drittes Schuljahr

von ChantalMoody

Mein drittes Schuljahr

So wie jedes Mal freute ich mich, auch wenn ich in den Ferien gerne zu Hause war, doch wieder auf Hogwarts. Natürlich reiste ich mit meinen Freunden zusammen im Abteil, und wir hatten uns viel zu erzählen. Ich zeigte ihnen auch gleich das Geschenk meines Vaters. „Ist ja toll!“ rief Sirius sofort. „Da können wir noch viel besser in der Schule herumschleichen. Wir haben schon eine Menge Entdeckungen gemacht.“ „Und diesmal kannst du mit uns nach Hogsmeade, ohne dich herausmogeln zu müssen“, ergänzte Remus. „Wir gehen dann am besten wieder alle zusammen, das macht am meisten Spaß.“ Unter so fröhlicher Unterhaltung ging die Zeit schnell herum.

Sehr bald ging auch in Hogwarts alles wieder seinen gewohnten Gang. Nach den Ferien machte der Unterricht wieder richtig Spaß. Als neues Fach hatte ich Pflege magischer Geschöpfe gewählt, da mir der Umgang mit Tieren immer schon Spaß gemacht hatte. In Verteidigung gegen die dunklen Künste hatten wir natürlich wieder einen anderen Lehrer. Professor Penhalligan nahm mit uns überwiegend Duellierzauber durch. Dies machte mir besonderen Spaß, da ich das Duellieren bereits zu Hause mit meinem Vater geübt hatte. Natürlich musste ich auch weiterhin an den Slug-Club-Parties bei Professor Slughorn teilnehmen. Er sprach mich auf meinen Regelverstoß nicht mehr an. Statt dessen begann er wieder das alte Spielchen, mich den neuen Mitgliedern des Slug-Clubs vorzustellen und mich nach meinem Vater auszufragen. Auch James und Lily waren bei diesen Parties häufig dabei. Mittlerweile verstand ich mich mit Lily etwas besser, aber wirkliche Freundinnen wurden wir nicht.

Weiterhin bekam ich regelmäßig Briefe von meinem Vater. Nach wie vor waren Voldemort und die Todesser des inneren Kreises auf freiem Fuß. Hier und da war es zwar zu Verhaftungen gekommen, aber diejenigen, die gefasst wurden, schwiegen alle eisern. Natürlich wurden sie nach Askaban gebracht, aber dem Ziel, an Voldemort heranzukommen, kam man nicht näher. Und offenbar gab es auch immer noch undichte Stellen im Zaubereiministerium. Zwar waren inzwischen einige Spione enttarnt worden, aber es gab Anzeichen dafür, dass es noch mindestens einen Spion an höherer Stelle gab.

Zusammen mit meinen Freunden erforschte ich tatsächlich einige Winkel der Schule, die ich noch nicht kannte. Zu meiner Überraschung zeigte mir James eine Karte, die er gemeinsam mit seinen Freunden gezeichnet hatte. Er nannte sie „Die Karte der Herumtreiber“. Es war darauf jeder Winkel der Schule aufgezeichnet. Dies sah man aber nur, wenn man die Karte mit dem Zauberstab antippte und dazu sagte: “Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.“ Man sah jedoch nicht nur die gesamte Schule, sondern auch jede Person, die sich innerhalb der Schule bewegte. So konnte man genau sehen, ob Filch, Mrs. Norris oder ein Lehrer sich näherte, und auf diese Art und Weise verhindern, erwischt zu werden.

So zeigten meine Freunde mir einmal den Weg zur Küche, den sie bereits in ihrem ersten Schuljahr herausgefunden hatten. Zu meiner Überraschung waren in der Küche viele drollige Wesen. Sie begrüßten meine Freunde sofort mit Namen. James flüsterte mir zu, dass es sich um Hauselfen handelte und dass diese das eigentliche Personal von Hogwarts seien. Inzwischen hatten sie mich gesehen. Einer rief sofort: „Seht mal, wen sie heute dabei haben! Das ist doch Miss Moody! Dass Sie uns auch einmal besuchen kommen!“ Sofort kamen die Elfen von allen Seiten und boten uns Leckereien aller Art an, und wir mussten von allem probieren. Darüber hinaus gaben sie uns noch sehr viel zum Mitnehmen, so dass wir die Küche voll beladen wieder verließen. „Die anderen in unserem Schlafsaal glauben, dass wir das Essen klauen“, kicherte Sirius. „Wir verraten natürlich niemandem, dass die Elfen uns die Sachen freiwillig geben.“ Ich hatte einige Mühe, nicht laut zu lachen.

Auf diese Art und Weise machten wir noch verschiedene nächtliche Ausflüge. So zeigten meine Freunde mir auch einen Geheimgang, der, wie sie mir erklärten, nach Hogsmeade führte. Tatsächlich hatten sie diesen Geheimgang, als sie noch zu jung waren, um eine Erlaubnis für Ausflüge nach Hogsmeade zu bekommen, einige Male benutzt. Er führte in den Keller vom Honigtopf. Bei all diesen nächtlichen Aktionen gab ich jedoch immer auf eines acht: Ich ließ mich tatsächlich nicht mehr erwischen.

Natürlich kam bei allen Vergnügungen auch das Lernen nicht zu kurz. Nach wie vor lernte ich gerne. In den praktischen Übungen war ich meinen Klassenkameraden weit voraus. Mittlerweile hatte es sich eingebürgert, dass ich von den anderen um Rat gefragt wurde, wenn sie mit einem Zauber nicht zurecht kamen oder Schwierigkeiten bei ihren Hausaufgaben hatten, und ich half auch gerne in solchen Fällen. Hier und da auch ging ich auch einmal mit der einen oder anderen meiner Klassenkameradinnen nach Hogsmeade, aber wirklich enge Freundschaften schloss ich mit ihnen nicht. Irgendwie hatten die anderen Mädchen und ich wenig gemeinsam. Einige von ihnen interessierten sich bereits für die Jungen aus den höheren Klassen und benahmen sich dabei auf eine Art und Weise, die ich albern fand. Ich sah mein Ziel einfach nicht darin, wie die anderen Mädchen, mir möglichst schnell nach Abschluss der Schule einen Mann zu angeln und eine Familie zu gründen. Bisher waren Jungen für mich bestenfalls Kameraden.

Ich unterhielt mich darüber mit Remus. „Kann das denn wirklich alles sein, was es für ein Mädchen gibt? All diese Lernerei, nur dafür, eines Tages das Leben einer Hausfrau und Mutter zu führen?“ „Aber nein“, antwortete Remus. „Da machst du dir völlig falsche Vorstellungen. Diese Mädchen, von denen du redest, sind kaum halb so begabt wie du. Mit deinen Fähigkeiten stehen dir alle Wege offen, genau wie Männern. Im Zaubereiministerium zum Beispiel arbeiten viele Frauen. Oder du könntest Lehrerin werden. Oder hast du mal daran gedacht, Aurorin zu werden? Die Möglichkeit haben auch Frauen. Frag mal Onkel Alastor.“

Dieser Gedanke ließ mich nicht los. Gleich am nächsten Tag schrieb ich meinem Vater und erzählte ihm, was Remus mir gesagt hatte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. „Liebe Chantal“, schrieb er mir. „Remus hat recht. Ich muss dir sogar gestehen, dass ich bereits selber daran gedacht habe. Die praktischen Fähigkeiten, die du dazu brauchst, hast du zweifellos. Und fleißig im Lernen bist du auch. Deine Willensstärke hast du bereits bewiesen, und dein mitunter etwas hitziges Temperament hast du auch weitgehend unter Kontrolle gebracht. Dennoch will ich dir nicht verheimlichen, dass du keinen leichten Weg wählst. Das Auswahlverfahren des Zaubereiministeriums ist sehr streng. Sie nehmen nur die Allerbesten. Voraussetzung sind mindestens fünf UTZ mit Erwartungen übertroffen oder besser, und zwar auf jeden Fall in Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke, Verwandlung und Zauberkunst, dazu ein weiteres Fach. Darüber hinaus müssen die Anwärter sich im Aurorenbüro einer ganzen Reihe von Charakter- und Fähigkeitstests unterziehen. Die eigentliche Ausbildung auf der Aurorenschule beträgt dann noch einmal drei Jahre. Du musst dir also gut überlegen, ob du bereit bist, so lange zu lernen. Wenn ja, werde ich dir gerne dabei helfen. Wir werden also dann mehr denn je üben müssen.“

Als ich dies las, nahm ich mir vor, mehr denn je zu lernen. So verbrachte ich noch mehr Zeit über den Büchern als je zuvor, auch wenn James und Sirius lästerten, dass ich auf dem besten Weg wäre,eine Streberin zu werden. Nur meine Flugübungen mit den beiden behielt ich bei, denn ich flog nach wie vor sehr gerne.

Das viele Lernen machte sich bei meinen Jahresabschlussprüfungen bezahlt, und ich konnte das Schuljahr mit sehr guten Noten abschließen. Wieder verbrachte ich einen Teil meiner Ferien bei Remus und seinen Eltern, denn mein Vater musste wieder für einige Zeit verreisen. Es machte mir diesmal jedoch nicht mehr so viel aus wie im Jahr zuvor, denn inzwischen fühlte ich mich auch dort sehr wohl. Ich nahm auch während der Ferien häufig meine Bücher zur Hand, und Remus half mir beim Lernen.

Von meinem Vater erhielt ich beunruhigende Nachrichten. „Liebe Chantal“, schrieb er. „Nach wie vor sind wir von Verrätern umgeben. Wir sind bei unserer Mission in einen Hinterhalt geraten. Zwei meiner Leute wurden schwer verletzt, und wir können noch von Glück reden, dass es keine Toten gegeben hat. Das Allerschlimmste ist, dass der Zaubereiminister nach wie vor nicht wahrhaben will, dass der Verräter irgendwo an höchster Stelle sitzen muss. Gefasst wurden immer nur die ganz kleinen Leute. Wir kommen unserem Ziel einfach nicht näher, diese Verbrecher endlich nach Askaban zu bringen.“

Wenige Tage später holte er mich ab. Er wirkte nicht nur beunruhigt, sondern auch im höchsten Maße verärgert. „Diese Ignoranten!“ schimpfte er. „Sitzen gemütlich in ihren Büros und unternehmen nichts, und wir müssen unser Leben riskieren, ohne wirkliche Erfolge zu haben, weil die feinen Herren die Augen davor verschließen, was um sie herum vorgeht. Ich habe gerade wieder einen mächtigen Krach im Ministerium geschlagen, aber wirklich nützen wird das wieder nichts. Eines Tages wird dieser schwarzmagische Fachidiot mit seinen Leuten noch das Zaubereiministerium übernehmen, und dann ist es für alles zu spät.“

Zu Hause trainierten wir mehr denn je. Mein Vater zeigte sich sehr zufrieden. „Du hast es wirklich drauf, Chantal“, lobte er mich. „Mach nur weiter so, dann wird dich so leicht niemand schlagen können. Mach es den Gegnern so schwer wie möglich und sei immer einen Schritt voraus. Und was ist das Wichtigste?“ „Immer wachsam!“ sagte ich.


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