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Die Tochter des Kriegers - Die Karte

von ChantalMoody

Die Zeit verging. Ich hatte inzwischen meine Apparierprüfung bestanden, und meine Freunde hatten wieder viel zu tun, um sich auf ihre UTZ vorzubereiten. Es war ringsum wieder die mir schon bekannte gereizte Stimmung. Besonders Lily war nervös und gereizt, und es war ratsam, kein falsches Wort zu ihr zu sagen, denn dann wurde sie zur Furie. Sie und James stritten sich zwischendurch ein paar mal so heftig, dass man schon befürchten musste, dass sie sich trennen würden, aber zum Glück versöhnten sie sich hinterher immer wieder. Peter hatte wie üblich Angst, bei den Prüfungen zu versagen, und benahm sich ungeschickter denn je. Ich hatte bereits mehrmals versucht, ein wenig mit ihm zu üben, aber er war ein hoffnungsloser Fall. Auch Milena und Remus schienen sich häufiger zu streiten als ich es sonst von ihnen kannte. Remus wirkte wieder häufig bedrückt. Wenn ich ihn jedoch fragte, erwiderte er nur, es wäre alles in Ordnung. Ich machte mir jedoch ein bisschen Sorgen.


Eines Tages kam es in der Eingangshalle zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Severus und James. Ich kam gerade aus dem Verwandlungsunterricht und wollte in die Kerker hinuntergehen zu meiner Zaubertrankstunde, da sah ich die beiden, wie sie sich am Boden wälzten und sich prügelten wie zwei Straßenjungen. Weder die anderen Jungen noch Lily waren in der Nähe, und auch niemand von Severus´ seltsamen Freunden. Ich ging dazu und rief: „Wollt ihr wohl aufhören! Was ist das denn für ein Benehmen, noch dazu für Siebtklässler? Und du bist noch dazu Schulsprecher, James. Wie ist das denn mit dem Vorbild, das du für die anderen Schüler sein sollst?“ Die beiden Jungen ignorierten mich vollkommen. Ich sah, dass James Severus an seinen langen Haaren gepackt hatte und daran riss, während Severus sich mit Tritten wehrte. „Jetzt hört auf!“ rief ich noch einmal. „Wollt ihr euch unbedingt Ärger einfangen? Was ist, wenn ein Lehrer kommt und euch sieht? Wollt ihr unbedingt noch Strafpunkte kriegen?“ „Halt du dich doch raus, du kleine Schlampe!“ rief Severus aus. James gab ihm daraufhin eine Ohrfeige.
„Was ist denn hier los?“ hörten wir in diesem Moment die Stimme von Mr. Filch. Niemand von uns hatte mitbekommen, dass er dazugekommen war. „Aufgehört! Potter! Natürlich wieder einmal Sie! Und Snape! Sie kommen alle beide mit in mein Büro, dort werdenwir über Ihre Strafarbeit reden. Und Sie auch, Moody. Hängen wohl auch mit drin.“ „Ich habe überhaupt nichts gemacht!“ protestierte ich. „Irgendwie werden Sie schon beteiligt gewesen sein!“ schrie Mr. Filch. „Und deshalb werden Sie auch mitkommen. Und jetzt will ich nichts mehr hören.“


Die beiden Jungen standen auf und musterten sich mit finsteren Blicken. James protestierte noch: „Chantal hatte wirklich nichts damit zu tun“, aber Filch hörte gar nicht mehr zu. „Was ist denn das?“ fragte er, während er sich bückte und ein Pergament vom Boden aufhob. Ich sah hin und erschrak. Es war nichts anderes als die Karte der Herumtreiber. Sie musste James aus einer Tasche seines Umhangs gefallen sein. „Das wollen wir doch gleich einmal beschlagnahmen!“ Ich wusste, dass Filch in seinem Büro einen Schrank hatte, in dem er jede Menge Gegenstände aufbewahrte, die er irgendwelchen Schülern abgenommen hatte. Nun würde also auch die Karte in diesem Schrank landen. Wie ärgerlich!


Wir gingen also in Richtung von Filchs Büro, während Filch sich das Pergament ansah, aber anscheinend nichts damit anzufangen wusste. Dennoch gab er sie James nicht zurück, sondern legte sie in seinem Büro sofort in eine Schublade seines Schranks. Ich sah James an. Er wirkte verärgert. „So ein Mist!“ flüsterte er mir zu. „Wohl keine Chance, da wieder dran zu kommen.“
Inzwischen mussten wir uns Filchs Geschimpfe anhören. Ich versuchte noch einmal zu protestieren, denn schließlich war ich an der Prügelei überhaupt nicht beteiligt gewesen, aber Filch hörte natürlich nicht einmal zu. Er war viel zu glücklich, mich wieder einmal für irgend etwas bestrafen zu können. Natürlich bekam jeder von uns eine Strafarbeit. Mir befahl Filch, nach dem Nachmittagsunterricht im Pokalzimmer die Pokale zu polieren, Severus sollte die Große Halle, James die Eingangshalle putzen.


Zu allem Unglück kam ich auch noch zu spät in meinen Unterricht zu Professor Slughorn. „Miss Moody!“ rief er aus, als ich das Klassenzimmer für Zaubertränke im Kerker betrat. „Sie sind eine volle Viertelstunde zu spät. Und Sie wissen, Unpünktlichkeit dulde ich nicht. Sie werden also zusätzlich zu Ihren Hausaufgaben zwei Rollen Pergament über den Trank der Lebenden Toten schreiben. Vielleicht wird Sie das lehren, das nächste Mal pünktlich zu sein. Ich nehme ja an, Sie wissen, dass Sie sich Unpünktlichkeit nicht erlauben können, wenn Sie erst einmal an der Aurorenschule sind. Ich rate Ihnen also dringend, sich das Trödeln abzugewöhnen.“ Ich wusste, es hatte keinen Zweck, zu protestieren, denn ich sah sofort, dass Professor Slughorn sehr verärgert war und durchaus bereit, noch weitere Strafarbeiten zu verteilen.


Kurz vor dem Mittagessen traf ich meine Freunde, während sie sich über den Verlust der Karte unterhielten. „Wie ärgerlich!“ meinte Sirius. „All die Jahre haben wir daran gearbeitet, und nun hat James sie einfach so bei einer Prügelei verloren. Und wohl keine Chance, wieder dranzukommen. Filch lässt ja sein Büro kaum noch aus den Augen, seit wir ihm letzte Woche einen Niffler drin eingesperrt haben.“ „Und noch mal neu anzufangen, wird sich kaum noch lohnen“, ergänzte Remus. Bald sind die UTZ-Prüfungen. Und danach würden wir sie doch nicht mehr brauchen.“ „Ich hätte sie Chantal überlassen“, meinte Sirius. „Die hat noch ein Jahr vor sich und hätte sie noch brauchen können.“ „Lass mal stecken“, erwiderte ich. „Im nächsten Jahr werde ich kaum Gelegenheit haben, allzu viel Blödsinn zu machen. Ich werde viel zuviel damit zu tun haben, meine UTZ zu machen. Ihr wisst, was für mich davon abhängt. Ihr habt übrigens noch Glüfck gehabt, dass Filch die Karte nicht im aktiven Zustand gefunden hat. Stellt euch mal vor, was dann los wäre.“ „Nicht auszudenken“, meinte Sirius. „Er könnte dann noch besser hinter uns herschnüffeln. Dann könnten wir überhaupt nichts mehr anstellen.“


„Ich bin sowieso bedient“, motzte ich. „Nicht nur, dass ich jetzt von Filch eine Strafarbeit bekommen habe, obwohl ich gar nichts angestellt habe, ich habe von Slughorn auch noch eine bekommen, weil ich zu spät gekommen bin. Und wir haben sowieso schon so viel auf. Ichn werde wieder bis spät in der Nacht zu tun haben, um alles zu schaffen.“ „Dann denk doch an die vielen Male, wo du was angestellt hast und nicht erwischt worden bist“, meinte James leichthin. Er schien trotz der Strafarbeit, die er noch machen musste, schon wieder obenauf zu sein. Ich jedoch war immer noch ärgerlich. Tatsächlich dauerte es fast bis mitten in der Nacht, bis ich mit allen Strafarbeiten und den normalen Hausaufgaben fertig war und zu Bett gehen konnte.


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