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Die Tochter des Kriegers - Pläne werden geschmiedet

von ChantalMoody

Für die Siebtklässler kamen die Prüfungen immer näher. Lily wurde von Tag zu Tag nervöser und gereizter. Sie wollte Heilerin werden und brauchte hierfür in vielen Fächern UTZ von mindestens Erwartungen übertroffen, und sie büffelte wie besessen, um ihr Ziel zu erreichen. Besonders ärgerlich war sie über die Haltung von James und Sirius, die nur das Nötigste taten und sich benahmen, als wären ihnen die Prüfungen völlig egal. „Ich kann dich einfach nicht verstehen, James“, fuhr sie James an. „Es geht doch um eure Zukunft, und ihr benehmt euch, als ginge euch das einen Dreck an. Wie wollt ihr mit dieser Einstellung vernünftige Noten bekommen und Arbeit finden?“ „Reg dich doch nicht auf, Süße“, antwortete James. „Sirius und ich wollen sowieso Quidditch-Spieler werden. Und dafür brauchen wir keine Super-Noten. Was wir dafür können müssen, können wir längst.“ Lily wandte sich dann schnaubend ab und steckte ihre Nase wieder in ein Buch.

Remus lernte zwar fleißig, aber er wirkte ziemlich bedrückt und entmutigt. „Ich weiß nicht, warum ich mich anstrenge, Chantal“, sagte er zu mir, als wir einmal für einen Moment allein waren. „Anscheinend gibt es tatsächlich keine Stellen für Werwölfe. Und dafür diese ganze Lernerei.“ „Ja, es ist furchtbar“, antwortete ich. „Und dabei führst du die meiste Zeit doch ein ganz normales Leben, so wie andere auch. Und du bist so talentiert und so fleißig. Das ist einfach ungerecht.“ „Und ich weiß immer noch nicht, wie ich Milena beibringen soll, was mit mir los ist“, seufzte Remus. „Deswegen streiten wir auch so viel in der letzten Zeit. Sie merkt, dass ich ihr etwas verheimliche, und ist sauer, weil ich ihr nichts sage. Ich hätte kein Vertrauen zu ihr, und damit hat sie nicht einmal ganz unrecht.“ „Ja, es ist schwierig“, sagte ich. „Aber ich glaube, du musst es ihr bald sagen. Wenn sie dich wirklich lieb hat, dann wird sie damit zurechtkommen. Schließlich sind wir auch all die Jahre damit zurechtgekommen.“
Ich versuchte zuversichtlich zu wirken. Dennoch war ich besorgt. Wie würde Milena wirklich darauf reagieren, wenn sie die Wahrheit erfuhr? Und vor allen Dingen, wie würde sie mit den Vorurteilen fertig werden, die man in der Zaubererwelt Menschen wie Remus entgegenbrachte?

Auch Penelope äußerte sich oft darüber, wie wenig ernst Sirius die Schule und die herannahenden Prüfungen nahm. „Wenn ich ihm Vorhaltungen mache, bekomme ich von ihm nur zu hören, dass er finanziell unabhängig ist und nicht unbedingt arbeiten muss“, klagte sie. „aber es kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, einfach nichts zu tun.“ „Sirius ist eben so“, erwiderte ich. „Für mich wäre das auch nichts, nur so in den Tag hineinzuleben. Schön, ich mache auch manchen Blödsinn mit, aber ich würde nie das Lernen darüber vergessen.“ „Das würde ich auch nicht“, meinte Penelope. „Ich habe zwar nicht mal halb so hochgesteckte Ziele wie du, aber nur hinter dem Kochtopf versauern, das wäre auch nichts für mich.“ „Was willst du denn machen?“ fragte ich. „Im Büro arbeiten“, antwortete Penelope. „Aber am liebsten nicht im Zaubereiministerium.“

So redeten wir alle über unsere Pläne. Nur Peter sagte wieder kaum etwas dazu, sondern lief nur ständig mit trübsinnigem Gesicht herum. Ganz offensichtlich fürchtete er wieder einmal, durchzufallen, nachdem er bei den ZAGs nur mit Ach und Krach durchgekommen war.

Die Prüfungstage waren wieder herangerückt, und dies bedeutete, dass ich wieder unterrichtsfreie Tage hatte, während die Fünft- und Siebtklässler in den Prüfungen saßen. Ich nutzte die Zeit zu Spaziergängen und Flugübungen, da das Wetter viel zu schön war, um ständig in der Bibliothek zu sitzen. Oft dachte ich daran, wie es sein würde, im nächsten Schuljahr ohne meine Freunde in Hogwarts zu sein. Leider war es mir nie gelungen, in meinem Haus richtige Freundschaften zu schließen, da gerade meine Freundschaft mit Gryffindors mir von vielen Slytherins übel genommen wurde. Dies würde bedeuten, dass ich in meinem letzten Schuljahr ziemlich alleine sein würde. Aber es war ja nur noch ein Jahr. Danach wäre ich auf der Aurorenschule und würde die Wochenenden zu Hause verbringen und Fabian regelmäßig sehen können. Dieses eine Jahr würde auch schnell vorübergehen. Und sicher würden sich Gelegenheiten ergeben, auch mit meinen Freunden Kontakt zu halten.

Schließlich waren auch die Prüfungstage vorbei und somit auch das Ende des Schuljahres. Wir saßen wieder im Hogwarts-Express, James, Lily, Remus und ich im Abteil der Vertrauensschüler. „Das ist also endgültig das letzte Mal, dass wir mit dem Hogwarts-Express fahren“, sagte Remus. „Irgendwie kann ich mir das noch gar nicht richtig vorstellen.“ „Ich auch nicht“, erwiderte James. „Ich werde Hogwarts doch sehr vermissen. Chantal, du weißt gar nicht, wie gut du es hast. Du hast noch ein Jahr vor dir.“ „Ja, stimmt schon“ ,antwortete ich. „Aber ohne euch wird es langweilig werden. Ich werde euch schrecklich vermissen.“ „Wir sind ja nicht aus der Welt“, meinte James. „Wir werden dir alle schreiben.“ „Und ich werde bestimmt wieder eine Gelegenheit finden, dich zu besuchen“, ergänzte Remus. „Aber es ist doch nicht mehr dasselbe“, seufzte ich. „Das wird ein langweiliges Schuljahr werden, fürchte ich.“ „Das bist du doch selber schuld!“ hörte ich die gehässige Stimme von Avery. „Wenn du nicht ständig mit Leuten aus anderen Häusern abgehangen hättest, dann hättest du auch in deinem eigenen Haus Freunde finden können. Aber jetzt will mit Sicherheit keiner mehr was mit dir zu tun haben.“ „Lieber gar keine Freunde, als Leute wie dich, die auf andere herabsehen!“ rief ich empört. Ich ahnte schon, dass mein letztes Schuljahr nicht besonders erbaulich werden würde.


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