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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Einige Treffen

von ChantalMoody

Allmählich beruhigte ich mich wieder, und mein Wutausbruch tat mir leid. „Glaubt ihr vielleicht, ich hätte nie Angst um euch?“, fragte ich. „Schließlich seid ihr die Menschen, die ich am meisten liebe. Aber ich würde von euch auch nicht verlangen, dass ihr meinetwegen zu Hause bleibt, während ringsum Menschen durch die Hand von diesen widerlichen Todessern sterben.“ - „Das würden wir ganz bestimmt nicht tun“, brummte Pa. Dann begannen wir, über Neuigkeiten zu reden. Es herrschte mittlerweile eindeutig Kriegszustand. Alle Bewohner der magischen Welt hatten zusätzliche Schutzzauber an ihren Häusern angebracht. Niemand wagte mehr, nach Einbruch der Dunkelheit draußen zu sein, und auch ich musste Pa und Fabian versprechen, dass ich, wenn ich ausging, darauf achten sollte, immer rechtzeitig entweder zu Hause oder bei Fabian zu sein, sobald es Abend war. Es gab noch weitere Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Sicherheitsfragen, anhand man erkennen konnte, ob eine Person auch wirklich diejenige war, für die sie sich ausgab. Es hatte nämlich Fälle gegeben, in denen sich Todesser Zutritt zu Häusern verschafft hatten, indem sie sich mit Vielsaftrank getarnt hatten. Auch von Fällen, in denen Personen unter dem Imperius-Fluch gestanden und Verbrechen begangen hatten, waren wieder bekannt geworden. Außerdem wurde jeder dazu aufgefordert, sofort den Auroren zu melden, wenn irgendwo das Dunkle Mal zu sehen wäre. Ich hatte bereits von dem Dunklen Mal gehört und wusste, dass die Todesser dieses Zeichen über Häusern erscheinen ließen, in denen sie gemordet hatten.

In den nächsten Tagen sollte ich noch erfahren, dass es inzwischen überall, wo Hexen oder Zauberer zusammenkamen, kein anderes Thema mehr gab als den Krieg. Sogar in der Winkelgasse standen die Hexen, wenn sie ihre Einkäufe erledigten, nicht mehr gemütlich auf ein Schwätzchen zusammen, sondern eilten zwischen den Geschäften hin und her, um möglichst schnell ihre Besorgungen hinter sich zu bringen. Auch wenn wir Besuche machten oder selber Besuch hatten, gab es nur dieses eine Thema. Inzwischen machten die Erwachsenen sich nicht einmal mehr die Mühe, in Gegenwart von Kindern zu flüstern.

Hin und wieder besuchte ich mit Fabian zusammen Molly. Auch Gideon begleitete uns manchmal. Durch all die kleinen Kinder konnte Molly kaum noch ausgehen und freute sich immer, wenn sie Besuch bekam. Als ich den Fuchsbau, wie Arthur und Molly ihr Haus nannten, zum ersten Mal sah, staunte ich nur noch, denn dies war eine ganz andere Art von Zaubererhaushalt, als ich ihn bisher kennen gelernt hatte. Pa war immer sehr ordentlich, und genau so sah es bei uns zu Hause aus. Bei Molly dagegen gab es, bedingt durch all die kleinen Kinder, immer viel Unordnung, und es ging ziemlich laut zu. Die Zwillinge, Fred und George, waren erst drei Monate alt. Sie sahen sich tatsächlich so ähnlich, dass es mir unmöglich schien, sie zu unterscheiden. Molly jedoch behauptete, sie unterscheiden zu können. Percy war inzwischen zwei Jahre alt. Er war ein ruhigeres Kind als seine Brüder Bill und Charlie, die ständig etwas anstellten.

In Gegenwart der Kinder gab sich Molly immer fröhlich. Als ich jedoch einmal für einen Moment mit ihr alleine war, vertraute sie mir an, dass sie sich die allergrößten Sorgen um ihre Familie machte. Sie kam erst dann richtig zur Ruhe, wenn Arthur am Abend von seinem Dienst im Ministerium nach Hause kam. „Mit dir würde ich nicht tauschen wollen, Chantal“, meinte Molly. „Bei der gefährlichen Arbeit, die dein Vater und Fabian Tag für Tag leisten müssen. Ich käme nicht zur Ruhe, wenn Arthur Auror wäre. Für mich ist es schlimm genug, ständig Angst um meine Brüder haben zu müssen.“ – ‚Ehrlich gesagt, ich würde mit dir auch nicht tauschen wollen, Molly’ dachte ich im Stillen. Obwohl ich Molly gerne besuchte und auch die Kinder mochte, konnte ich mir die Art Leben, wie sie es führte, für mich selber nicht vorstellen. Nichts als Haushalt und Kinder, das würde mich auf die Dauer langweilen, obwohl ich mir doch vorstellen konnte, irgendwann Kinder zu haben. Aber ganz bestimmt nicht so viele.

Molly hingegen war ein Mensch, der vollkommen darin aufging, Mann und Kinder zu umsorgen Wie sie mir anvertraute, hatte sie sich immer eine große Familie gewünscht. Sie kochte sehr gerne, und man sah sie bei jeder Gelegenheit dabei, dass sie Sachen für ihre Kinder strickte. Ich selber hatte Handarbeiten nie viel abgewinnen können, aber Molly war kaum jemals ohne ihr Strickzeug zu sehen.

Worüber ich mich wunderte, waren die vielen Gegenstände, die ich in einem Zauberer-Haushalt niemals erwartet hätte, die ich aber sehr gut aus meiner Kindheit kannte. Als ich Molly darauf ansprach, erklärte sie mir, dass Arthur Muggel-Gegenstände sammelte. Seine Neugier bezüglich Muggels und ihre Lebensweise kannte ich ja schon. Molly beschwerte sich oft genug darüber, wenn Arthur immer wieder neue Sachen mit nach Hause brachte, weil diese Sammlung in dem ohnehin schon vollgestopften Haus so viel Platz wegnahm.

Natürlich besuchte ich auch Fabian so oft es ging. Er bewohnte mit Gideon zusammen ein Haus ganz in der Nähe von uns. Gideon hatte keine feste Freundin. Allerdings war auch bei ihm häufig das eine oder andere Mädchen zu Besuch. Wie es aussah, war Gideon im Gegensatz zu seinem Bruder einer der jungen Männer, die nichts anbrennen ließen. Seine Beziehungen hielten nie lange. Gideon begründete dies damit, dass er einfach noch nicht das richtige Mädchen kennen gelernt hätte, für das es sich lohnen würde, seine Freiheit aufzugeben. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Einstellungen vertrugen sich Gideon und Fabian jedoch ausgezeichnet. Wie Fabian mir erzählte, waren er und sein Bruder bei Einsätzen häufig im gleichen Team. „Es ist wichtig, wenn man Partner hat, auf die man sich verlassen kann“, erklärte er mir.

Immer wieder kam es aber vor, dass sowohl Pa als auch Fabian Überstunden machen mussten. Besonders Pa kam oft erst spät am Abend nach Hause. Dennoch hielt er Wort, er kümmerte sich weiterhin um mein Training. Manchmal holte er mich sogar nachts aus dem Bett, und dafür hatte er durchaus einen guten Grund. „Viele Angriffe finden nachts statt, und es ist dann sehr wichtig, dass du dann sofort reagieren kannst“, erklärte er mir, als ich protestierte. „Du weißt, dass es dann oft auf Bruchteile von Sekunden ankommen kann. Diese Verbrecher setzen darauf, ihre Opfer zu überraschen, wenn sie es nicht erwarten. Also darf man sich nicht überraschen lassen.“ Auch wenn ich dadurch häufig um meinen Schlaf kam, merkte ich doch schnell, dass er recht hatte, denn mein Reaktionsvermögen wurde immer besser.

Eines Tages kam Pa jedoch pünktlich von der Arbeit nach Hause. „Wir bekommen gleich Besuch, Chantal“, sagte er, kaum, dass er nach Hause kam. „Wer kommt denn?“, fragte ich. „Lass dich mal überraschen“, antwortete er. Natürlich war ich neugierig. Wer mochte denn kommen?

Zu meiner Überraschung apparierten kurz danach die Potters mit James und Sirius in unserem Vorgarten. Es gab eine freudige Begrüßung. „Siehst du wohl, Chantal“, sagte Sirius. „Ich habe dir doch gesagt, dass wir uns wiedersehen werden.“ „Uns wirst du so schnell nicht los“, ergänzte James und grinste. „Das ist ja eine Überraschung“, rief ich voller Freude. „Mit euch habe ich nicht gerechnet.“ Auch die Eltern von James begrüßten mich freundlich. „Schön, dich einmal wieder zu sehen, Chantal“, sagten sie. Die Potters waren nicht mehr jung. Sie konnten nicht viel jünger als Pa sein. „Ja, ich habe mit deinem Vater etwas zu besprechen“, meinte Charles Potter. „Und James und Sirius wollten auch unbedingt mitkommen.“

Wir führten eine fröhliche Unterhaltung. James und Sirius hatten an diesem Tag ihre Briefe mit den UTZ erhalten. Beide hatten gut abgeschnitten, obwohl sie sich in ihrem letzten Schuljahr gar nicht besonders angestrengt hatten. Sie hatten immer noch die Absicht, Quidditch-Spieler zu werden und wollten sich dementsprechend in einer Mannschaft bewerben, in der sie beide zusammen aufgenommen wurden. „Und wer weiß, vielleicht hält das Leben noch ein paar andere Aufregungen für uns bereit“, meinte Sirius. „Wieso, was habt ihr noch vor?“, fragte ich. James und Sirius warfen sich einen Blick zu, sagten aber nichts weiter dazu.
Meine Antwort sollte ich früh genug bekommen, denn in diesem Moment gingen Pa und Charles Potter zu Pas Arbeitszimmer. Zu meiner Überraschung erhoben sich auch James und Sirius und gingen mit. Ich sah ihnen verblüfft nach.

Clarissa Potter seufzte. „Ich nehme an, du weißt vom Orden des Phoenix?“, fragte sie leise. „Charles ist schon eine ganze Weile dabei. Und jetzt wollen sich James und Sirius auch dem Orden anschließen. Und das macht mir Sorgen.“ – „Sie wollen auch mitmachen?“, fragte ich erstaunt. “Sind sie nicht noch zu jung?“ - „Sie sind mündig und keine Schüler mehr“, antwortete Clarissa Potter. „Deshalb können sie Mitglieder werden. Du könntest es nicht, weil du noch ein Jahr Schule vor dir hast.“

Es dauerte eine ganze Weile, bis die vier aus dem Arbeitszimmer meines Vaters zurückkamen. James und Sirius sahen sehr zufrieden aus, während Clarissa noch besorgter aussah als vorher. „Na, dann werden wir uns jetzt noch oft sehen, Chantal“, sagte Sirius. „Wir haben es dir doch gesagt.“ Kurz darauf verabschiedeten sich unsere Gäste. Pa sah ausgesprochen zufrieden aus.


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