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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Das Wiedersehen der Rumtreiber

von ChantalMoody

Am nächsten Tag erhielt ich eine Eule von Remus. Was er mir schrieb, war alles andere als erfreulich. Zwar hatte er bei den UTZ sehr gut abgeschnitten, eine Stelle hatte er aber nicht in Aussicht. Und außerdem hatte sich Milena von ihm getrennt. Remus hatte nach wie vor nicht den Mut gehabt, ihr die Wahrheit zu sagen, und Milena, die immer mehr merkte, dass Remus ihr etwas verheimlichte, konnte nicht damit leben, dass Remus Geheimnisse vor ihr hatte. Daraufhin hatte sie mit Remus Schluss gemacht. Diese Neuigkeiten bedrückten mich natürlich, denn Remus tat mir sehr leid. Das hatte er wirklich nicht verdient, so fleißig und freundlich, wie er war.


Später sprach ich mit Pa darüber. „Das habe ich befürchtet“, sagte er. „Leider gibt es diese Vorurteile gegen Werwölfe. Sie sind fast immer gezwungen, ein Leben abseits der Zauberergesellschaft zu führen, weil jeder Angst vor ihnen hat. Und dadurch, dass die meisten Eltern ihre Kinder, wenn sie von Greyback gebissen worden sind, verstoßen, hat Greyback natürlich leichtes Spiel damit, diese Kinder zum Hass gegen die Zauberer zu erziehen. Dies wiederum hat natürlich dazu geführt, dass Werwölfe noch verhasster geworden sind, als sie ohnehin schon waren. Und mittlerweile sind sogar Gerüchte bekannt geworden, dass Greyback sich Voldemort angeschlossen hat. Alles das führt natürlich dazu, dass Werwölfe unbeliebter denn je sind. Die Haltung des Ministeriums, die Werwölfe gleichsetzt mit Tierwesen, macht natürlich auch nichts besser daran. Malcolm hatte sogar Nachteile dadurch, dass er und Viola seit all den Jahren zu ihrem Sohn halten.“


„Wie bitte? Wieso das denn?“, fragte ich. „Ja, Malcolm wurde schon mehrmals bei Beförderungen übergangen“, antwortete Pa. „Und das sagt natürlich genug aus.“ - „Das ist ja gemein!“, rief ich aus. „Und Remus kann doch überhaupt nichts dafür.“ – „Ja, es wird jetzt schwierig für ihn“, sagte Pa. „Und auch für Malcolm und Viola. Malcolm macht sich natürlich auch um Viola Sorgen. Er hat sogar versucht, sie zu überreden, vorübergehend zu ihren Eltern in die Muggelwelt zurückzuziehen, angesichts dessen, dass Muggelstämmige derart in Gefahr sind. Aber sie will davon nichts wissen.“ –„Echt schlimm, was sie jetzt durchmachen müssen“, seufzte ich. „Und dabei sind sie alle so nette Menschen.“ – „Wie wäre es, wenn wir Remus wieder für ein paar Wochen zu uns einladen würden? Er käme dann vielleicht ein bisschen auf andere Gedanken, und du hättest Gesellschaft, wenn Fabian und ich Dienst machen müssen.“ - „Das ist eine gute Idee, Pa“, antwortete ich. „Ich werde ihm sofort schreiben.“


Remus kam zwei Tage später mit Onkel Malcolm und Tante Viola an. Alle drei wirkten bedrückt. Onkel Malcolm sah aus, als wäre er um Jahre gealtert. Aber am meisten hatte sich Remus verändert, im Vergleich dazu, wie er in der Schule gewesen war. Er wirkte so mutlos, wie ich ihn noch nie gesehen hatte.


Natürlich drehte sich die Unterhaltung wieder nur um den Krieg, wie in der letzten Zeit immer, wenn Zauberer und Hexen zusammenkamen. Auch Onkel Malcolm hatte in der letzten Zeit manche Überstunde leisten müssen. Er und Pa unterhielten sich über einen besonders schlimmen Fall, der sich erst vor wenigen Tagen ereignet hatte. Es handelte sich um einen Überfall von mindestens zwanzig Todessern auf einen Campingplatz. Die ahnungslosen Muggel waren im Schlaf überfallen und größtenteils getötet worden. Danach waren die Zelte der Muggel von den Todessern angezündet worden. Ich konnte mich noch gut an den Fall erinnern, da dies auch ein Tag gewesen war, an dem Pa erst spätabends nach Hause gekommen war. Pa sagte gerade zu Onkel Malcolm: „Wir bekamen zuerst eine Meldung über einen Überfall auf ein Muggelgasthaus und sind mit einer Gruppe Auroren dorthin, und diese Meldung war eine falsche Spur, und so kamen wir zu dem wirklichen Überfall zu spät. Es war furchtbar. Es waren Kinder dabei, ganz kleine Kinder noch! Die meisten von uns sind schon an vieles gewöhnt, aber der Anblick von diesen ermordeten Kindern war sogar den härtesten von uns zuviel.“ – „Es erging uns nicht anders, als wir dorthin mussten, um aufzuräumen“, erzählte Onkel Malcolm. „Wir mussten die Gedächtnisse der fünf Überlebenden soweit verändern, dass sie jetzt glauben, es wäre eines dieser Kochgeräte explodiert, das diese Muggels benutzen, und das Feuer hätte sich immer weiter ausgebreitet.“ – „Im Tageskurier hat über die Hintergründe dieses Vorfalls kein Wort gestanden“, knurrte Pa. „Und da keine Zauberer betroffen waren, hat es wohl auch niemanden interessiert.“


Tante Viola war kreideweiß geworden, während sie dem Gespräch zwischen Pa und Onkel Malcolm zuhörte. „Und da meinst du noch, in der Muggelwelt wäre es sicherer“; fragte sie Onkel Malcolm. „Da wäre es doch unter Umständen noch wahrscheinlicher, ich würde meine Eltern in Gefahr bringen, wenn ich zu ihnen ginge, so wie du vorgeschlagen hast.“ - „War ja nur eine Idee“, antwortete Onkel Malcolm. Schließlich mache ich mir Sorgen um dich. Und auch um Remus. Dieser Greyback hat mir gestern auf der Straße aufgelauert und mich bedroht, weil es uns gelungen ist, Remus all die Jahre seinem bösartigen Einfluss zu entziehen.“
Ich sah zu Remus hin. Auch er war sehr blass geworden. „Soll das heißen, du hast jetzt wegen mir noch mehr Schwierigkeiten?“, fragte er seinen Vater. „Damit werden wir fertig“, brummte Pa. „Wir haben uns all die Jahre vor dich gestellt, noch dazu mit der Hilfe von Dumbledore und einiger anderer Lehrer von Hogwarts, da werden wir uns jetzt nicht von diesem Dreckskerl einschüchtern lassen.“ – „Und wozu das Ganze?“, fragte Remus. „Ich falle euch allen doch nur zur Last.“ – „So ein Unsinn!“, rief Tante Viola. „Du bist unser Sohn, und wir würden dich niemals im Stich lassen, noch dazu für etwas, wofür du nichts kannst.“ – „Niemals!“, bestätigte Onkel Malcolm. „Und schließlich hast du auch noch Freunde“, sagte ich.


Onkel Malcolm und Tante Viola verabschiedeten sich kurz darauf. Pa wandte sich daraufhin an Remus. „Mir ist das im Moment sogar sehr recht, dass du hier bist und Chantal Gesellschaft leisten kannst. Du hast es ja mitbekommen, für uns Auroren fallen im Moment viele Überstunden an, so dass weder ich noch Fabian wirklich Zeit haben, uns ausreichend um Chantal zu kümmern. Und mir gefällt es überhaupt nicht, dass sie zuviel alleine ist, und ganz besonders möchte ich nicht mehr, dass sie alleine ausgeht. Die Zeiten sind zu gefährlich geworden.“ – „Papa!“, rief ich empört. „Ich bin kein kleines Mädchen mehr und durchaus in der Lage, auf mich selber aufzupassen.“ – „Das weiß ich, Chantal“, antwortete Pa. „Aber im Moment leben nicht nur die Auroren, sondern auch die Angehörigen von Auroren sehr gefährlich. Ihr habt vielleicht im Tagespropheten von den Lewis´ gelesen, der Familie, die vor zwei Wochen von den Todessern komplett ausgelöscht wurde. Bis hin zu den jüngsten Kindern. Auch Richard Lewis war Auror.“ – „Selbstverständlich werde ich auf Chantal Acht geben, Onkel Alastor“, versprach Remus. „Das ist doch selbstverständlich.“


Als Fabian uns kurz danach zu besuchte, war er auch sehr erfreut darüber, dass Pa diese Lösung gefunden hatte. „Mir war auch nicht sehr wohl dabei, dass ich mich nicht so viel um dich kümmern kann, wie ich es gerne tun würde“, sagte er. „Aber du weißt ja gut genug, was im Moment los ist. Wir sind in der Aurorenzentrale vollkommen unterbesetzt, und das heißt natürlich Überstunden und ständig Bereitschaftsdienst. Und Alastor hat recht, es ist wirklich zu gefährlich, wenn du zu häufig alleine bist. Wir wollen schließlich beide nicht, dass dir etwas zustößt.“ Zwar grollte ich immer noch ein bisschen darüber, dass Pa, Fabian und Remus offenbar glaubten, ich könne nicht selber auf mich aufpassen, aber ich gab schließlich nach.


So kam es, dass Remus und ich wieder viel Zeit miteinander verbrachten. Remus war immer noch sehr traurig darüber, dass Milena ihn verlassen hatte. Ich konnte mir nicht verkneifen, zu sagen: „wahrscheinlich wäre es anders gewesen, wenn du ihr die Wahrheit gesagt hättest. Ich könnte auch nicht mit jemandem zusammen sein, bei dem ich das Gefühl hätte, dass er kein Vertrauen zu mir hat.“ – „Was hätte das schon geändert, Chantal?“, fragte Remus verzweifelt. „Wenn Milena die Wahrheit erfahren hätte, wäre es doch erst recht vorbei gewesen. Was hätte ich ihr denn schon bieten können, wenn ich noch nicht einmal eine Stelle finden kann?“ So drehten sich unsere Gespräche in der nächsten Zeit im Kreise.


Wenige Tage später trafen bei uns wieder einige Mitglieder des Phoenixordens zusammen. Auch die Potters kamen, und zu meiner Überraschung hatten James und Sirius Peter mitgebracht. Alle drei freuten sich sehr darüber, Remus wiederzusehen. „Moony!“, rief Sirius. “Die Rumtreiber wieder alle zusammen! Und alle gemeinsam gegen die Dunklen Mächte! Das wäre es doch, oder?“ Denn zwischenzeitlich hatte sich auch Remus dem Phoenixorden angeschlossen. Peter, der natürlich nicht zurückstehen wollte, wiederum hatte sich von James und Sirius überreden lassen. Und dies beunruhigte mich irgendwie, obwohl ich, abgesehen davon, dass ich Peter für zu wenig mutig hielt, keinen stichhaltigen Grund hätte angeben können.


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Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
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