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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Eulenkrieg

von ChantalMoody

Eulenkrieg

Es war schon wenige Tage später nicht mehr zu übersehen, dass wir uns in unserem UTZ-Jahr befanden, denn oft genug bekamen wir so viele Hausaufgaben, dass wir bis zum späten Abend daran arbeiten mussten. Natürlich stürzte ich mich sofort in die Arbeit, um nicht allzu viel Zeit für Langeweile zu haben, denn ohne meine Freunde war ich wirklich sehr alleine in Hogwarts. Die Mädchen in meinem Schlafsaal waren zu mir zwar nicht unfreundlich, aber mehr als übliche Gespräche und gelegentlich mal ein gemeinsamer Ausflug nach Hogsmeade fand nicht statt. Sie ließen mich immer noch spüren, dass ich während meiner bisherigen Schulzeit vorgezogen hatte, mit „diesen Gryffindors“ befreundet zu sein.

Avery nutzte natürlich weiterhin jede Gelegenheit, über mich herzuziehen. Zwar waren etliche seiner bisherigen Freunde, wie Snape, Mulciber, Crabbe und Goyle nun nicht mehr in Hogwarts, aber er fand unter den jüngeren Schülern rasch neue Anhänger. Besonders Sirius´ kleiner Bruder Regulus lief ihm nach wie ein Hündchen. Ihr größtes Vergnügen fanden Avery und seine Kumpels darin, über muggelstämmige Schüler herzuziehen und sie zu schikanieren. Vor allem die jüngeren Schüler hatten sehr unter dieser Clique zu leiden, und oft musste ich, gemeinsam mit den Schulsprechern, mit denen ich mich recht gut verstand, dazwischengehen.

Zum Glück hielten die Jungen Wort, und sie schrieben mir regelmäßig. Es verging kein Tag, an dem nicht mindestens eine Eule einen Brief für mich brachte, denn auch Fabian und Pa fanden natürlich trotz ihres vielen Dienstes regelmäßig Zeit dafür, mir zu schreiben. „Das Schlimmste ist, dass wir absolut unterbesetzt sind“, schrieb Pa. „Und dass wir nicht einmal abschätzen können, wie viele Anhänger dieser schwarzmagische Fachidiot wirklich schon um sich gesammelt hat. Im Moment schätzen wir, dass auf einen Auroren um die zehn Todesser kommen. Das, was jetzt abläuft, ist um ein Vielfaches schlimmer als der Grindelwald-Krieg, und der war schon heftig genug. Mitunter ist es schon soweit gekommen, dass gleichzeitig mehrere Angriffe gleichzeitig stattfinden, so dass wir uns aufteilen müssen. Oft genug übernachten wir sogar schon in unseren Büros, um jederzeit zur Stelle sein zu können. Unsere größte Hoffnung setzen wir im Moment in den Orden des Phönix, da diese Gruppe im Geheimen arbeitet und es daher kaum möglich ist, dass Informationen über unsere Tätigkeit nach draußen gelangen, während wir im Ministerium kaum noch wissen, wem wir vertrauen können und wem nicht. Deine Freunde sind uns übrigens eine große Hilfe. Sogar Peter ist uns recht nützlich, da er in seiner Animagus-Gestalt auch dorthin kann, wo es für Menschen schwierig wäre, sich einzuschleichen. Aber ich muss eins sagen: Deine Freunde haben mir verraten, dass du schon seit längerer Zeit weißt, dass sie nicht registrierte Animagi sind. Ich bin, ehrlich gesagt, ein bisschen enttäuscht von dir, dass du so wenig Vertrauen zu mir gehabt hast, mir nichts davon zu sagen. Hast du wirklich gedacht, ich würde deine Freunde nach Askaban bringen, nachdem sie doch in allerbester Absicht gehandelt haben? Aber ich muss sagen, es war wirklich ein Geniestreich, dass sie das geschafft haben. Es gibt viele erwachsene Zauberer, die das nicht fertig bringen.“

Fabian schrieb: „Zur Zeit haben wir fast täglich Überfälle, und wir kommen kaum noch mit unserer Arbeit nach. Ein Glück, dass zumindest Hogwarts noch ein sicherer Ort ist, da die auf dem Schloss liegenden Schutzzauber doch stark genug sind, um die Todesser von einem Überfall abzuhalten. Ich muss gestehen, Liebes, sehr wohl ist mir noch immer nicht bei dem Gedanken, dass du dich im nächsten Jahr an der Aurorenschule bewerben willst. Innerhalb der letzten Wochen sind zwei Schüler im dritten Jahr gefallen. Ihre Mentoren machen sich die größten Vorwürfe, obwohl es in beiden Fällen keine Möglichkeit gegeben hat, es zu verhindern. Aber es hat wohl wirklich keinen Zweck, dir irgend etwas ausreden zu wollen. Zumindest wird es ja bedeuten, dass wir uns ab dem nächsten Jahr häufig sehen können, denn die langen Trennungen fallen mir doch recht schwer.“

Über das Mentorensystem wusste ich inzwischen natürlich längst Bescheid. Immerhin hatte ich mich bereits ausgiebig über die Aurorenausbildung informieren können. Im ersten Jahr wurden die Schüler in den Schulungsräumen des Zaubereiministeriums in theoretischen und praktischen Fächern wie Tarnung und Maskierung, das Studium der Dunklen Künste, Duellieren, Flüche, Zaubererethik und weiteren Fächern unterrichtet. Im zweiten Jahr kamen Feldübungen unter der Leitung der erfahrenen Auroren dazu. Im dritten Jahr schließlich verrichteten die Schüler erstmalig den regulären Aurorendienst unter der ständigen Aufsicht eines erfahrenen Auroren. Es fand zu diesem Anlass eine feierliche Zeremonie statt, bei der die Schüler, die bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal ihre offiziellen Aurorenroben trugen, ihren Mentoren zugewiesen wurden.

James schrieb: „Wir widmen im Moment unsere ganze Zeit dem Phönixorden. Auch Lily ist inzwischen mit dabei, obwohl sie neben ihrer Ausbildung als Heilerin weniger Zeit dafür hat als wir. Lily hat übrigens endlich meinen Heiratsantrag angenommen. Wir werden während deiner Weihnachtsferien heiraten, damit du dabei sein kannst. Wir wollen nicht länger warten. Sicher hast du schon von der Redensart „Lebe und denke nicht an morgen, denn morgen könnten schon Todesser vor der Tür stehen“ gehört. Natürlich will Lily ihre Ausbildung im St. Mungo´s trotzdem fortsetzen.

Hast du es übrigens schon gehört: Frank Longbottom und seine Freundin Alice Brown sind an der Aurorenschule angenommen worden, und auch sie haben sich beide unserer Gruppe angeschlossen.“

Ich war wirklich überrascht. Ich hatte ja Frank bereits kennen gelernt. Mir war bekannt, dass er ein guter Schüler war, aber er war mir immer so ruhig, fast schüchtern erschienen, woran wohl zu einem guten Teil seine Mutter schuld war, die ständig an ihm herumkritisierte. Alice kannte ich nur flüchtig vom Sehen, ein gutmütiges, etwas rundliches muggelstämmiges Mädchen. Es fiel mir ziemlich schwer, mir die beiden an der Aurorenschule und erst recht im Phönixorden vorzustellen. Sie hatten beide so wenig Ähnlichkeit mit meinen draufgängerischen Freunden.

Sirius schrieb, dass er sich inzwischen eine eigene Wohnung genommen hätte. „Ich kann schließlich nicht bis in alle Ewigkeit bei den Potters leben“, schrieb er. „Obwohl ich mich bei ihnen wie ein zweiter Sohn gefühlt habe. Aber ich bin ja durch das Erbe von meinem Onkel finanziell unabhängig. Penelope und ich haben uns inzwischen übrigens getrennt. Sie konnte nicht damit zurechtkommen, wie ich ihrer Meinung nach in den Tag hineinlebe.“

Dies hatte ich insgeheim schon befürchtet, da sich Penelope bereits im letzten Schuljahr genau darüber beklagt hatte.

Auch von Remus erhielt ich Post. Er wirkte viel zuversichtlicher und fröhlicher als noch während der Ferien. „Endlich habe ich eine Möglichkeit gefunden, mich nützlich zu machen“, schrieb er. „Und ich kann wieder mit meinen Freunden zusammen sein, den einzigen Freunden, die ich je hatte. Übrigens hat Lily mir etwas erzählt, was mir Hoffnung macht, dass ich bald nicht mehr einmal im Monat zu einer gefahr für andere Menschen sein werde. Die Heiler im St. Mungo´s haben an etwas gearbeitet, was sie Wolfsbanntrank nennen. Dieser Trank verhindert zwar nicht die Verwandlung an sich, aber ein Werwolf verwandelt sich, ohne seinen menschlichen Verstand zu verlieren und aggressiv zu werden. Er kann sich dann einfach irgendwohin zurückziehen und in Ruhe abwarten, bis er sich wieder zurückverwandelt. Ich habe mich bereits dafür gemeldet, diesen neuen Trank auszuprobieren.“

Diese Nachricht freute mich besonders, denn um Remus hatte ich mir seit der letzten Ferien große Sorgen gemacht.


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