Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Hogwarts nach der Schlacht - Eine Lehrerin erzählt - Ankunft

von ChantalMoody

Als ich Hogwarts betrat, wurde ich sogleich von Professor McGonagall in Empfang genommen. „Chantal!“ rief sie aus. „Schön, dass du mein Angebot angenommen hast. Du ahnst nicht, wie nötig wir dich hier brauchen.“ „Professor McGonagall...“, begann ich. „Minerva, bitte. Du musst dich daran gewöhnen, jetzt zum Lehrkörper zu gehören“, unterbrach mich Minerva. „Am besten führe ich dich zuerst in deine Räume. Du wirst dich sicher zuerst frisch machen wollen. Auspacken kannst du später. Ich möchte dich so schnell wie möglich in meinem Büro sehen zu einer ersten Besprechung.“ Ich stimmte zu, und Minerva führte mich zu den Räumen des Lehrers für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Während wir gingen, sah ich mich um. Von den ganzen Zerstörungen, die es bei der Schlacht um Hogwarts gegeben hatte, war nichts mehr zu sehen. Alles sah aus, als hätte es diesen ganzen Horror nie gegeben.

„Wir haben die Sachen von diesem Carrow schon hinausgeschafft“, erzählte sie mir. „Ich nehme an, das war in deinem Sinn. Nichts als schwarzmagische Bücher und Gegenstände der übelsten Sorte.“ Ich schüttelte mich. „Nun ja, Carrow wird wohl keine Gelegenheit mehr haben, dieses Zeug zu benutzen“, sagte ich. „Da viele Schüler und fast alle Lehrer gegen ihn ausgesagt haben, wurde er zu Lebenslänglich nach Askaban wegen der Anwendung des Cruciatus an Schülern und noch einiger anderer Dinge verurteilt. Und das geschieht ihm nur recht.“


„Das ist sehr gut“, meinte Minerva. „Und was ist mit seiner Schwester?“ „Sie kam glimpflicher davon“, erzählte ich. „außer den Hetzreden gegen Muggelgeborene konnten wir ihr nicht viel nachweisen. Sie ist mit zwei Jahren davongekommen.“ „Na ja, man muss auch für Kleinigkeiten dankbar sein“, meinte Minerva. Zwischenzeitlich waren wir bei meinen Räumen angekommen. „So, Chantal, dein Gepäck ist schon hier. Du hast morgen den ganzen Tag Zeit, um dich nach deinem Geschmack einzurichten, bis am Abend dann die Schüler eintreffen. Ich möchte dich dann gleich so schnell wie möglich in meinem Büro sehen, damit ich dir erklären kann, was auf dich zukommt. Den Weg kennst du. Das Passwort ist ‚Animagus’. Wir haben dann noch Zeit, miteinander zu reden, bis wir mit den anderen Lehrern zu Abend essen.“ Mit diesen Worten ging Minerva davon.


Ich betrat meine Räume und sah mich um. Das Büro enthielt nichts weiter als einen leeren Schreibtisch und einige ebenfalls leere Bücherregale, denn in Hogwarts richteten die Lehrer sich selber nach ihrem Geschmack ein. Der nebenan liegende Schlafraum enthielt nur ein Bett und einen Kleiderschrank. Ich würde am nächsten Tag also genug Arbeit haben, meine Räume wohnlicher zu machen. Ich machte mich auf die Schnelle frisch und begab mich danach sofort zum Schulleiterbüro, wo Minerva schon auf mich wartete. Sie bat mich, mich hinzusetzen und bot mir Tee an, den ich dankend annahm.


Ich sah mich im Schulleiterbüro um und betrachtete die Porträts der früheren Schulleiter, die in ihren Rahmen schliefen. Zu meiner Überraschung sah ich auch ein Porträt von Severus. Überrascht sagte ich: „ich dachte, von Severus gäbe es hier kein Porträt.“ „Gab es zuerst doch nicht“, antwortete Minerva. „Aber nachdem sich herausgestellt hat, wie viel Severus in Wirklichkeit für Hogwarts und seine Schüler getan hat, hielten wir es für angebracht, auch von ihm ein Porträt hier aufzuhängen. Das war das Wenigste, was wir tun konnten, nachdem wir ihm so lange Unrecht getan haben.“ Ich sah zu dem Porträt hin und hatte Mühe, nicht in Tränen auszubrechen.


„So, nun zu deiner Arbeit hier“, begann Minerva. „Wir mussten aufgrund der, hm, besonderen Begebenheiten einige Neuerungen einführen. Die wichtigste ist, dass wir es den Schülern, die im letzten Schuljahr keine Gelegenheit gehabt haben, ihre UTZ-Prüfungen zu machen, bekommen in diesem Jahr die Gelegenheit dazu. Wir haben zu diesem Zweck eine eigene Klasse eingerichtet, so dass wir also in diesem Schuljahr zwei siebte Klassen auf die Prüfungen vorbereiten werden. Ebenso werden die Schüler, die ihre ZAGs noch nicht machen konnten, in diesem Schuljahr Gelegenheit dazu bekommen. Außerdem ist die erste Klasse diesmal größer als sonst, da wir die muggelgeborenen Schüler, die im vergangenen Jahr die Schule nicht besuchen durften, in diesem Jahr in die erste Klasse aufgenommen haben.“ „Haben sich denn viele der Siebtklässler des vergangenen Schuljahres zurückgemeldet?“ fragte ich. „Mehr als ich nach diesen Vorfällen erwartet habe“, antwortete Minerva. „Allerdings von den Slytherins nur einer. Draco Malfoy.“


„Die Malfoys haben es übrigens wieder einmal geschafft, relativ ungeschoren davonzukommen“, seufzte ich. “Lucius Malfoy hat nur ein halbes Jahr Askaban wegen der Beteiligung an dem Ausbruch bekommen. Er ist also bald wieder frei. Narcissa war anscheinend überhaupt nicht an irgendwelchen Machenschaften beteiligt, und auch Draco wurde nichts nachgewiesen. Sie sind also in Freiheit geblieben.“ „Ja, ich habe davon gehört“, erwiderte Minerva. „Aber nachdem dieser Voldemort nun endgültig tot ist, können sie ohnehin nichts mehr ausrichten. Wir werden diesmal wohl sicher sein können, dass jetzt endgültig alles vorbei ist.“


„Es hätte schon viel früher vorbei sein können, wenn nicht jahrelang Anzeichen nicht nur übersehen, sondern auch bewusst ignoriert worden wären“, sagte ich. „Ja, ich kann auch nur hoffen, dass alle aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben“, antwortete Minerva. „Und im Grunde genommen ist dies auch der Grund, weshalb ich dich gefragt habe, ob du bereit wärest, als Lehrerin hierher zu kommen. Der Posten hat leider immer noch einen schlechten Ruf, wegen dem Fluch, der darauf gelegen hat. Und infolgedessen haben sich nur wenige dafür beworben, und die paar Bewerber, die sich gemeldet haben, waren ungeeignet. Und ich wollte nicht den Fehler machen, den Nächstbesten zu nehmen, sondern wirklich jemanden, der den Schülern auch etwas beibringen kann. Durch diesen ständigen Lehrerwechsel hat die Ausbildung der Schüler lange genug gelitten.“


„Ja, das hat Kings auch eingesehen“, erwiderte ich. „Ich bin im Ministerium zwar nicht mehr in Ungnade, aber wirklich glücklich wurde ich dort auch nicht mehr.“ „Ja, für dich wird es wahrscheinlich das Beste sein, ganz neu anzufangen“, meinte Minerva. „Und deinem Vater wäre es mit Sicherheit auch sehr recht, wenn du alles das, was du bei ihm gelernt hast, an deine Schüler weitergibst.“ „Ja, es wäre bestimmt in seinem Sinn gewesen“, erwiderte ich. „„Und Fabienne geht es gut?“, erkundigte sich Minerva. „Ja, sehr gut“, antwortete ich. „Mir ist es zwar schwer gefallen, ihren Entschluss zu akzeptieren, nicht nach Hogwarts zurückzukommen, sondern ihr letztes Jahr in Beauxbatons zu machen, aber ich muss mich wohl damit abfinden. Sie hat dort Freunde gefunden und steht in gutem Kontakt mit meinen Halbbrüdern und ihren Familien. Sogar besser als ich selber.“ „Ja, ich kann dich gut verstehen, dass das für dich nicht leicht ist“, erwiderte Minerva. „Aber zumindest hat sie dank der Voraussicht deines Vaters, dass Hogwarts kein sicherer Ort mehr sein würde, diesen Wahnsinn überlebt. So, und jetzt sollten wir allmählich zum Abendessen hinuntergehen“, sagte Minerva. „Die meisten der Lehrer kennst du ja noch aus deiner eigenen Schulzeit. Im Moment haben wir nur noch eine andere neue Lehrerin. Jule Black, die Nachfolgerin von der armen Charity Burbage. Sie ist noch sehr jung, aber ich habe beschlossen, frei werdende Stellen in unserem Kollegium mit jüngeren Lehrkräften zu besetzen. Ein bisschen frischer Wind wird hier in Hogwarts auch nicht verkehrt sein.“


Wir gingen also hinunter in die Große Halle. Am Lehrertisch warteten bereits die anderen Lehrer, und ich wurde von ihnen freudig begrüßt. Besonders Horace Slughorn konnte es nicht sein lassen, mich mit einem wahren Wortschwall zu begrüßen. „Chantal! Was für eine Freude, dich hier in Hogwarts wiederzusehen! Ich kann mich noch so gut an dich als Schülerin erinnern. Eine der besten deines Jahrgangs warst du damals. Und nun kehrst du als Lehrerin hierher zurück!“ Teils amüsiert, teils auch genervt hörte ich Horace zu. Er würde sich wohl niemals ändern. Bestimmt stellte er wohl bereits Überlegungen an, welche Schüler er wohl in seinen Slug-Club einladen würde.


Zum Glück blieb es mir erspart, beim Abendessen neben ihm zu sitzen. Vielmehr saß ich zwischen Minerva und der Bibliothekarin, Irma Pince. An Minervas anderer Seite saß die andere neue Lehrerin. Sie war wirklich noch sehr jung. Sie konnte kaum älter als Anfang zwanzig sein. Irma Pince wandte sich mir zu. „Immer noch so belesen, Chantal? Mit dir konnte man sich immer so gut über Bücher unterhalten. Ganz im Gegensatz zu den anderen Schülern, die Lesen nur als Pflicht angesehen haben, warst du wirklich eine Freundin von Büchern.“ „Das bin ich immer noch“, antwortete ich. Auch die anderen Lehrer sprachen mich immer wieder auf verschiedene Episoden aus meiner Schulzeit an. Und diese Geschichten ließen mich an so viele glückliche Momente denken, die ich in Hogwarts erlebt hatte. . Und natürlich erkundigten sich alle nach Fabienne und bedauerten ihren Entschluss, nicht nach Hogwarts zurückzukehren.

Nachdem das Abendessen beendet war, zog ich mich in meine Räume zurück. Die ganzen Erinnerungen an meine eigene Schulzeit waren mir doch sehr nahegegangen. Aber das Leben musste weitergehen, und ich hatte noch Aufgaben zu erfüllen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Er gibt alles und ist voller Ernst und Konzentration dabei.
Gary Oldman ĂĽber Daniel Radcliffe