
von Hermyohneee
So hier bin ich wieder !
@Ginny Weasly: Verdammt du durchschaust mich, aber naja Hermine bereut es nur ein ganz bisschen, zumindest sollte es darauf hinaus laufen !
Mehr von dem Ron wird noch kommen, ich bin nur noch nicht sicher wann ... Und Ginny ist für mich die auch ein bisschen die Böse. Ich sehe in meiner Story, als das Mädchen, dass nicht bekommt was will und sich eigentlich ebenso wie Ron, Harry und (in diesem Chap) auch Hermine verratebn fühlt.
Du merkst also es geht bei mir viel um Verrat !
@heiler_milli: Gemeinst sind Harry und Hermine schon, aber ob die beiden Weasleys bekommen was, wie wollen ist etwas anderes. Ich werde für die beidne kämpfen ! ;)
@ alle: Ich möchte mich bei allen bedanken die meine Idee oder meinen Schreibstil loben, ich freu mich sooooooooo doll und es macht mich unglaublich stolz, wenn ich das gesagt bekomme. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich nach einem neuesn Chap immer auf Kommis freue.
Aber naja ich rede wieder ziemlich viel... Jetzt gehts los ....
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Hermine zitterte am ganzen Körper. Sprachlos starrte sie durch das Zelt und vermied Harry anzusehen. So hatte sie sich Rons Rückkehr nicht vorgestellt und schon gar nicht hatte Hermine Ginny erwartet. Gerade nicht in dieser Situation. Immer noch völlig überrumpelt saß sie wie erstarren da. Langsam spürte sie wie ihr Körper langsam kalt zu werden schien. Peinlich berührt und nur mit der Wolldecke um ihren Körper geschlungen, die sie damit Harry entwendete, sammelte sie schnell ihre Kleidungsstücke zusammen. Sie sagte kein Wort. Reines Schweigen füllte das Zelt. Obwohl es das Feuer im Kaminofen das Zelt angenehm warm hielt wurde es schlagartig eisig. Harry hatte sich die zweite Decke gegriffen und stand nun verloren im Raum. „Mine ...“ Sie blickte ihn hilflos an. „Nicht jetzt.“ Ihre Stimme war kaum hörbar. Hermine versuchte noch einen letzten Moment stark zu sein. „Hermine...“ „Nicht jetzt, Harry!“
Nur war ihre Stimme zwar zittrig aber trotzdem sehr bestimmt und Harry senkte resignierend den Kopf. Ohne ein weiteres Wort von Hermine hörte er sie Badezimmertür quietschend ins Schloss fallen einige Sekunden später ein Klacken. Hermine hatte sich eingeschlossen.
Harry ließ sich seufzend aufs Sofa fallen. Er musterte den alten Stoff und dachte über das eben Geschehende nach. Wie zum Teufel konnte Ron es wagen nach Wochen hier einfach auf zu tauchen und dann auch noch gemeinsam mit Ginny. Es hätte gefährlich werden können.
Harry schüttelte seinen Kopf und murmelte kaum vernehmbar: „Seine eigene Schwester so in Gefahr zu bringen und dann den Retter spielen, indem er schon dafür sorgt, dass ich wieder zu ihr zurückkehre. Für wen hält sich der Verräter ?“ Harry`s Wut kochte wieder hoch. „Versuchen mir auch noch ein schlechtes Gewissen zu machen, weil ich nicht mehr mit Ginny zusammen sein will. Verdammt !“ Harry war gegen den kleinen Wohnzimmertisch gelaufen. Selbstverständlich fühlte er sich schlecht, dass Ginny so von seinen Gefühlen erfahren musste, aber er hatte niemanden betrogen. Und er hatte zwar nicht ganz verstanden was Hermine meinte, als sie sagte, dass Ginny sie darauf angesprochen hatte. Dennoch schien es als hätte die jüngste Weasley davon geahnt. Harry rief sich den gesamten Streit noch mal in sein Gedächtnis , ging alles noch einmal ganz genau durch.
Hatte Hermine gesagt, sie hätte Gefühle für mich ? Beide hatten erstaunlich füreinander gekämpft und den anderen verteidigt. Aber der schwarzhaarige Zauberer konnte als allerletztes Gefühle gebrauchen, wegen eben diesen hatte er Ginny verlassen. Es war zu gefährlich für ihn geliebt zu werden, damit hatte Voldemort eine Macht gegen ihn, die Harry nicht länger duldete. Zu viele mussten bereits wegen mir sterben. Schmerzlich sah er das Gesicht seiner Mutter, seines Vaters und vor allem das von Sirius vor sich. Ich kann nicht auch noch Mine in Gefahr bringen, dazu ... Seine Gedanken ratterten und suchten nach passenden Worten um den Gedanken zu Ende zu bringen ... dazu bedeutet sie mir einfach zu viel, schloss er. Natürlich hatte der junge Zauberer auch eine andere Wortwahl im Kopf, doch sich diese einzugestehen, wäre im nachhinein sich unklug gewesen, denn wer ließ schon gerne jemanden zurück den er liebte. Die Stille die sich ausgebreitet hatte, griff nun auch auf ihn über.
Hermine hatte schweren Herzens zum schweigen gebracht. Es war einfach alles zu konfus gewesen. Erst schlief sie mit Harry und genau dann tauchte Ron auf, gemeinsam mit Ginny.
Ihr Herz schlug immer noch rasend schnell. Sie Ron`s immer bleicher werdendes Gesicht wieder vor sich. Sie hatte ihm wirklich weh getan, nicht nur die Aussage, dass er hier nicht mehr erwünscht war, hatte ihn sichtlich getroffen. Hermine versuchte einige Tränen weg zublinzeln, erfolglos. Langsam sank sie an der Duschwand hinab zum Boden. Warum war jemand dem sie nie irgendeine Art von Hoffnung geschenkt hatte fähig ihr zusagen, dass er sie liebte und der Junge dem sie nur Augenblicke vorher ihre Jungfräulichkeit geschenkt hatte nicht. Hermine fühlte sich verraten. Harry hatte sie zwar in Schutz genommen und sie nicht vorgeführt, doch es änderte nicht viel an ihrer Gefühlslage. Sie fühlte sich schuldig, weil der Streit ihr nicht so zu schaffen machte wie er vielleicht müsste. Hermine schluchzte laut und langsam sank ihr Kopf nun auch auf den gefliesten und kalten Boden. Elendig und verweint lag sie nur wortwörtlich am Boden. Er hatte sie zu Grunde gerichtet. „Ich hab mit ihm geschlafen, wie konnte ich nur so dumm sein ? Bei Merlin, warum hab ich das nur getan, wir sind doch Freunde ?“ Waren sie das ? Freunde, die es etwas überzogen hatten ? Erneut überkamen sie Tränen. „Ich bin doch tatsächlich auf seine Masche reingefallen. Er brauchte doch nur ein jemanden mit dem er sich die Zeit etwas vertreiben konnte.“ Sie schüttelte den Kopf, dass konnte doch nicht wahr sein, Harry war sicher nicht so einer, versuchte sie sich einzureden. Doch die Stimme in ihrem Kopf machte ihn nach >Ich wüsste da ja wie ich dir behilflich sein könnte.< Hermine berührte vorsichtig ihre Lippen. Es war die Art wie er sie geküsste hatte. „So küsst man keinen, der einem nichts bedeutet.“ Redete sie sich weiter ein. Doch das Gefühl des Verrats verging nicht. Sie wusste, dass sie ihn liebte und es war nicht so, dass ihr alles keinen Spaß gemacht hatte, aber es fehlte seine Bestätigung. Die Bestätigung, dass es richtig war was sie taten, dass es etwas bedeutete.
Harry klopfte wild an sie Tür. „Hermine, bitte mach auf.“ Sie gab keinen Laut von sich. „Hermine ... Mine, ich weiß, dass du dort drin bist !“ Sie brach erneut in Tränen aus. Wenn er sie eben nicht lieben konnte, musste sie es eben auch sein bleiben. „Hört auf mich so zu nennen !“ Keifte sie plötzlich. „Hermine, Liebes, bitte öffne diese Tür oder ich muss ...“
„Du musst gar nichts.“ Hermine versuchte nicht verletzt zu klingen. Ein helles Licht erleuchtete das Schloss. Sie verdrehte verzweifelt die Augen und blickte sofort von den Tür weg, dessen Klinke sich nun bewegt hatte. Augenblicklich stand Harry im Raum.
Er Anblick der sich ihm bot war Mitleid erregend, Hermine immer noch fast nackt nur mit der Wolldecke bekleidet, lag am Boden. Vorsichtig kniete er sich nieder und versuchte seine Hand auf ihre Schulter zu legen. „Lass mich ... bitte.“ Wimmerte sie, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen. Sie kämpfte noch immer mit ihren Tränen, die nun nur noch stumm ihre Wange hinunter liefen. „Mine, ich bin doch nicht Ron oder Ginny, ich will dir nichts böses. Ich verstehe dich nicht. Was habe ich getan ?“ Schweigen. Wenn sie jetzt sagen würde was sie bedrückte, würde er es nur sagen ohne, dass es eine Bedeutung für ihn hätte. Blitzschnell knöpfte sie das Thema anders an. „Harry, verdammt, ich habe mit dir geschlafen !“ Seine Hand berührte ihr Kinn und drehte ihren Kopf zu sich. „Ich weiß. Ich weiß unsere Timing war nicht sehr gut.“ Hermines Augen weiteten sich. Verzweifelt versuchte sie ihren Kopf aus seinem Griff zu lösen. Harry schmunzelte. Wieder liefen einige stumme Tränen ihre Wangen hinab und einige bahnten sich ihren Weg sogar bis zu Harry`s Hand. Er konnte nicht anders als sie zu bemerken. „Das ist nicht lustig.“ Sagte sie weinerlich. Sein Gehirn glühte, hier war die Chance Hermine loszuwerden, sie ihn Sicherheit zu bringen, aber etwas in seinem Inneren konnte und wollte es ihr nicht antun. Vorsichtig, als könnte er sie zerbrechen küsste er ihr die Tränen vom Gesicht. Mit einem ausdruckslosem Blick sah sie zu ihm auf. „Ich meinte das Timing, dass und uns erst jetzt hat klar werden lassen, was wir für einandere fühlen.“ Hermine starrte Harry.
Wenn du es ihr jetzt sagst, dann wirst du sie nicht mehr los. Sie wird bei mir belieben wollen, sagten seine Gedanken zu ihm selbst. „Du hast mich draußen gehört stimmt`s?“
Unterstellte sie ihm, als sie sich wieder ein wenig gefasst hatte. Er hatte eine Weile vor der Tür gestanden und einiges gehört, aber sich schon längst seine Gedanken dazu gemacht. Er schüttelte nur mit dem Kopf. „Du lügst.“ Bemerkte sie sofort. „Du kennst mich einfach zu gut.“
Er hoffe Hermine würde ihm glauben. „Aber glaub mir bitte, ich habe mir vorher selbst meine Gedanken dazu gemacht.“ Sie nickte nur stumm.
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Sorry, dass ich an einer sehr entscheidenen Stelle aufhöre,
aber es ist mir sehr wichtig, Harry noch ein bisschen Bedenkzeit zugeben :D
Ich freu mich auf Kommis !
Hel Hermyohneee
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