Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
HörbĂŒcher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
WĂ€hrungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Eulenliebe - Der große Balduin

von annakarenina

@all: So, viel Spaß mit dem neuen Kapitel!


Obwohl die Schlaf-und WohnplĂ€tze auf den ersten Blick willkĂŒrlich bevölkert wirkten, gab es eine versteckte Ordnung. Die besten PlĂ€tze, die nah genug am Fenster waren, dass genĂŒgend Frischluft dorthin kam, aber weit genug entfernt, dass man im Winter nicht auf seiner Stange festfror, gehörten dem hohen Rat der Eulen. Der hohe Rat. Hörte sich imposant an, war es allerdings nicht unbedingt. Sie kĂŒmmerten sich um Sachen wie die AufklĂ€rung kleiner bis mittlerer Delikte im Eulenhaus, die Diskussion inwieweit man den Ausbau der Eulerei gestalten sollte und alles, was sonst so anfiel. Die Bewohner respektierten den Rat, vielleicht aus dem Grund, weil er ihnen relativ viele Freiheiten ließ. Es gab einige wichtige Gesetze zu den BotenflĂŒgen, die jeder aus eigenem Interesse einhielt. Unter anderem besagten diese Regeln, dass man die FlĂŒge immer auf dem schnellsten Wege und zuverlĂ€ssig ausfĂŒhren sollte. Diese GrundsĂ€tze ließen die Eulen ein recht harmonisches Leben fĂŒhren. Im Großen und Ganzen gab es nur einen großen Konflikt, der in der Eulerei herrschte: Die Auseinandersetzungen zwischen Schuleigenen Eulen und SchĂŒlereulen. Es gab kleinere Rangeleien und Konfrontationen, aber abgesehen davon, war , wie gesagt, alles im grĂŒnen Bereich. Neben dem Hohen Rat gab es noch eine weitere Institution in der Eulerei, die aber viel umschwĂ€rmter war und regelrecht verehrt wurde: Die Flieger Gilde. Es gab keine Jungeule, die nicht davon trĂ€umte irgendwann einmal in die Gilde aufgenommen zu werden. Nur die besten und waghalsigsten Flieger wurden in Die Gilde aufgenommen. Diese kleine Gruppe Elite-Flieger wurde zu den wichtigeren Aufgaben herangezogen. Sie wurden dem Schulleiter vorgestellt, unternahmen BotenflĂŒge fĂŒr ihn und andere Lehrer oder wichtige Mitglieder des Schulrates. Sie fĂŒhrten ein Leben als Stars in der Eulerei. Sie bekamen das beste Futter, die schönsten EulenmĂ€dchen und die behaglichsten SchlafplĂ€tze. Platons Meinung nach hatte Izzie sogar durchaus Chancen irgendwann mal in die Gilde aufgenommen zu werden. So tollpatschig er sich auf dem Boden bewegte, so schnell, waghalsig und gewandt bewegte er sich in der Luft. Eigentlich war es ein wenig ĂŒberzogen von Platon, zu behaupten, dass Izzie der beste Flieger war (aber er war, wie gesagt nicht der hellste), denn es gab eine Menge Jungeulen, die drauf und dran waren Izzies FlugkĂŒnsten Konkurrenz zu machen.
„Aber“ , erzĂ€hlte Izzie Esmeralda, „auf Beziehungen kommt es an...“ Und so war es tatsĂ€chlich. Nur wer sich mit den Fliegern und dem Hohen Rat gut stellte hatte eine Chance fĂŒr die alljĂ€hrliche AuswahlprĂŒfung nominiert zu werden.
Eines Tages gelangte Izzie (ich habe euch doch tatsĂ€chlich seinen vollen Namen vorenthalten!) in eine der dunkelsten Ecken der Eulerei. Dorthin, wo sich nur die mutigsten Eulen hintrauten. Er befand sich auf der Suche nach etwas Essbaren, da nach der tĂ€glichen FĂŒtterung sein Magen immer noch knurrte. Also war es eher Zufall als Schicksal, das er ĂŒber einen aus der Dunkelheit ragenden Eulenfuß stolperte.
„Pass doch auf, Junge!“, krĂ€chzte eine Stimme. Langsam gewöhnten sich Izzies Augen an die SchwĂ€rze und er sah eine steinalte Schleiereule, die einen gewaltigen Verschlag fĂŒr sich beanspruchte.
„Dich kenne ich“, machte der Alte weiter, „Du bist doch der junge Fitzgerald(so war Izzies voller Name), der kĂŒrzlich Hugo von Hohen Rat ĂŒber den Haufen geflogen hat!“ Izzie schaute ein wenig beschĂ€mt drein. Die Sache mit Hugo. Der Gute war nicht mehr der jĂŒngste und Izzie hatte sich ein wenig verschĂ€tzt...
„Ich habe mich verschĂ€tzt!“ verteidigte sich Izzie.
„VerschĂ€tzt, soso. Dass das nicht noch einmal vorkommt!“, sagte die Schleiereule streng. Plötzlich fiel Izzie ein, woher ihm der Alte bekannt vorkam.
„Bist du nicht Balduin, der Bekloppte?“, der letzte Teil rutschte Izzie so heraus. Er bereute es sofort, denn Balduin plusterte sein Gefieder auf und wirkte mit einem Mal sehr gefĂ€hrlich . Izzie wich instinktiv einen EulenhĂŒpfer zurĂŒck. Balduin war eine lebende Legende. Niemand wusste, wie lange er schon im Eulenhaus lebte und woher er kam. Manche behaupteten, Balduin war so alt wie Hogwarts selbst.
„Ich zöge es doch sehr vor, wenn du“ er blickte strafend auf Izzie herab“ mich einfach nur Balduin nennen wĂŒrdest!“
Obwohl ihre Bekanntschaft einen so einen schweren Schlag hinnahm, waren die Beiden sich sympathisch und mit der Zeit wurden sie Freunde. Izzie erfuhr, dass Balduin zwar alt, aber nicht ganz so alt wie Hogwarts war und dass auch an den anderen GerĂŒchten, wie so oft, recht wenig dran war. Auch der prĂ€gnante Beiname erschloss sich Izzie bald, als er merkte, dass Balduin manchmal den ein oder anderen Anfall bekam. Bei solchen AnfĂ€llen machte sich Izzie immer schnell davon, denn Balduin wurde dann fĂŒhrgewöhnlich recht ungemĂŒtlich. Seine Lebensgeschichte hörte sich in Izzies Ohren fast wie ein Abenteuerroman an. Balduin war frĂŒher, als er, wie er es nannte „noch ein junger HĂŒpfer war“, oberstes Mitglied der Flieger-Gilde gewesen. Er hatte spektakulĂ€re BotenflĂŒge unternommen, von denen er Izzie erzĂ€hlte( der förmlich an Balduins Schnabel hing) und waghalsige Abenteuer bestanden. Ich möchte nur soviel verraten : Folter. Riesen. Tapfere Eulen. Feige Eulen. Verfolgungsjagden. Wunder. Leidenschaften. Wahre Liebe. Bei diesem Punkt in Balduins ErzĂ€hlung seufzte Izzie auf. Er musste an die wunderschöne Bella denken. Seine Augen glĂ€nzten und Balduin betrachtete ihn kritisch.
„Möchtest du mir vielleicht etwas erzĂ€hlen, mein Junge?“
„Auch ich bin verliebt“, sagte Izzie und errötete unter seinem Gefieder (wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Eulen durchaus erröten können, nur hatte sich bis dahin niemand die MĂŒhe gemacht nachzusehen).
„Allerdings ist meine Liebe und meine Sehnsucht völlig aussichtslos.“, sagte Izzie und ĂŒberlegte, ob er wohl Balduin sein Geheimnis anvertrauen konnte.
„Warum denn das? Wahre Liebe ist niemals völlig aussichtslos!“, sagte Balduin, neugierig geworden.
Izzie hatte seine Entscheidung gefasst. Er wollte Balduin die Wahrheit sagen. Er holte tief Luft.
„Weil“, sagte er, „weil sie ein Mensch ist.“


-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^(Die Autorin wĂŒrde sich SEHR ĂŒber Kommis freuen:)-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^-^


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
WÀhrend der vier Stunden, die ich in dem verspÀteten Zug verbrachte, sprudelten mir alle diese Ideen nur so im Kopf herum.
Joanne K. Rowling