
von *Amira*
guten abend :)
Hier bin ich wieder, wie ihr unmissverständlich lesen könnt^^
zuerst wieder meine hochgebildeten philosophischen antworten, dann das chap, das nicht sehr lang ist (Jaa, ihr könnt euch dann später im Kommidingsbums beschweren^^)
@GinnyNic: *schnief* Dankeschön :) Freut mich, das es dir so gut gefallen hat *breites Honigkuchengrins*
An manchen Tagen hab ich total die kreative Ader *gg* Dann fang ich an zu zeichnen und malen und schreiben^^
und manchmal sitzt ich da und weiß überhaupt nich, was ich mit diesem text hier anfangen soll ;D
Danke *ganz fest umarm*
@anna molly: *taschentuch reich* Dann warte ich auf dein nächstes chap- aber ich schließe mal daraus, das es dir einigermaßen gefallen hat ;D Danke für dein Kommi *knutsch*
@Ginny1990: *Taschentuchpackun zu dir weiter reich* Dankeschön dankeschön dankeschön :) *gaaaanz fest umarm* Hoffe es gefällt dir weiterhin gut :)
@Mrs.Black: huhu Dankeschön :) Freut mich, dass es dir gefällt!
@Dr. Butterbier: Tja, was soll ich denn jetzt sagen ;D danke für dein kommi *ganz fest drück* Ja zum Glück Harry nicht... der erlebt noch genug ^^
@Mr. Black: Vielen vielen Dank :) freut mich, dass es dir gefällt :) *ganz fest drück*
@LasVegas: hallihallo :) Ja echt mal^^ Supiii ich freu mich schon :) :) :) :)
Danke für dein Kommi und für dein Lob, ich geb mir Mühe ;D *ganz fest umarm*
@all: Jetzt das langersehnte, aber kurze chap *gg* Viel Spaß :)
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Black & White
Wir sind beachtlich mehr Leute.
Alle Ordensmitglieder sind da, außer die, die Dienst haben. Dann Auroren aus dem Ministerium, bekannte Gesichter aus dem Tagespropheten und Freunde, Bekannte, Nachbarn und Familienmitglieder.
Als wir den kleinen Weg entlang laufen, sehe ich rechts zwei bekannte Gesichter aus dem Ministerium.
Kate und Ann, beide lächelnd, schreiten den Pfad entlang, als wären sie auf dem Weg zu einer Hochzeit.
Sie sind die einzigen die Lächeln. Sie haben auch meistens einen Grund dazu. Einfach weil die Welt schön ist, sagt Kate immer.
Und weil sie selbst schön sind und das alle anderen auch zu spüren kriegen, denke ich und sehe den beiden missmutig hinterher.
Direkt neben ihnen steht Kim, hochgewachsen und mit platinblondem Haar.
Ihre großen blauen Augen blicken über die Menge hinweg, und obwohl sie weint, ist nichts in ihrem Gesicht rot und geschwollen.
Manchmal möchte ich am liebsten jemand anderes sein, wenn ich wach werde. So aussehen wie Kim, oder Angelina, wie Maika oder Leyla.
Oder einfach eine Lily Evans mit braunem Haar und blauen Augen und groß und schlank und mit perfekt sitzender Frisur sein, die morgens ins Büro geht und abends mit ihren Freundinnen in die nächste Bar.
James legt seinen Arm um meine Schultern und sieht mich liebevoll an.
Er ist noch ein wenig blass, seine Haare zerzaust und seine Augenbrauen sind leicht nach oben gezogen, sodass er die ganze Zeit unendlich traurig und verlassen aussieht.
Auch Sirius sieht anders aus. Er trägt einen langen schwarzen Mantel, der etwas zu groß für ihn ist und hat sein ungekämmtes Haar in den Kragen seines Mantels gesteckt.
Wir stehen zusammen fast ganz vorne und ich kann durch den Spalt zwischen zweier Ärmel die Ecken der beiden Särge ausfindig machen.
Schlicht dunkelbraun sind sie.
Schräg rechts sehe ich Dumbledore stehen, die Arme schützend um den Körper gelegt und auf die beiden Särge hinabschauend.
Auch er sieht aus, als wäre ein Teil von ihm verloren gegangen.
Der Pastor ist ein anderer, als der von Kenny.
Er ist etwas stämmiger gebaut und die schwarze Kutte spannt sich um seine breite Brust.
Er hat ein beruhigendes Lächeln aufgesetzt und seine Augen blicken uns alle liebevoll an, bevor er beginnt mit einer tiefen Stimme zu sprechen.
„Wir haben uns heute hier versammelt, um Henri und William Potter die letzte Ehre zu erweisen. Es ist schön. so viele zu sehen, die sie geliebt und geehrt haben.“ Er lächelte freundlich und ich hörte ein leises Aufstöhnen, das von einer kleinen schmächtigen Dame kam, die an einem großen Mann gelehnt stand und in ihr Taschentuch schniefte.
„Für viele waren Henri und William gute Freunde, Helfer in der Not…“
Er fuhr mit seiner Rede fort, doch ich ließ sie nur an mir vorbeischweifen, ohne genau zuzuhören.
Die schmächtige Frau stand nun stocksteif da, hatte das Taschentuch nun an den Augen und starrte den Pastor wie hypnotisiert an.
Ihr Mann schien nicht mitzukriegen. Er hatte die Schultern hängen lassen und scharrte mit den Füßen auf dem Boden.
Ich warf einen Blick zu James.
Er drückte meine Hand und seine Mundwinkel zuckten für einen kleinen Moment, dann sah er weiter stur gerade aus.
Ich probierte wieder der Rede zuzuhören, doch ich spürte, wie es in meinen Füßen zu kribbeln begann und ich konnte nicht einfach hier stehen bleiben und zuhören.
Ich drückte schnell James Hand, löste mich und stapfte durch die Menge zurück.
Nicht weit, nur ein paar Meter weiter.
James warf mir einen kurzen besorgten Blick zu, ich schüttelte nur den Kopf und setzte mich auf eine Bank in der Nähe.
Es war nebelig und es nieselte. Aus der Entfernung sah ich, wie die Leute ihre Schirme aufmachten und sich schützend darunter stellten.
Schwarze große Regenschirme, die wie schwarze Wolken dicht über den Köpfen herzogen.
Die Rede war vorbei, die Gruppe löste sich langsam auf.
Ein paar blieben stehen und redeten gedämpft miteinander; andere, wie Dumbledore, disapparierten gleich.
Sirius und James unterhielten sich gedämpft, etwas weiter entfernt von der Menge.
James schüttelte stur den Kopf und sprach leise auf Sirius ein, der heftig mit dem Kopf nickte.
Ich seufzte und vergrub die Hände in den Taschen meines Mantels.
Als ich meine Haare nach hinten schob, spürte ich, wie nass sie schon waren.
Der feine Nieselregen hatte sich in einen Regenguss verwandelt und die Farben zerflossen vor meinen Augen und verschwanden im Abfluss.
Eintönig und grau.
James ist immer noch blass, hat tiefe Ringe unter den Augen und in seiner grauen Hose und dem schwarzen Mantel, sieht er genauso ausgewaschen aus, wie die graue Welt um uns herum.
Er rollt mit den Augen, als er sieht, wie der Regen aus meinen Haaren tropft, schwenkt seinen Zauberstab, schnipst und zieht mich, mittlerweile wieder ganz trocken, unter seinen großen schwarzen Schirm.
Gemeinsam schlendern wir weiter, mit dem Regen, hinaus auf die grauen Straßen von England.
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