
von *Amira*
Hallo -.-
Mein Computer spinnt oder mein Internet -.- Ich hab mir soo viel Mühe bei den Antworten gegeben und auf einmal --- alles weg -.-
Also heute keine Antworten TUT MIR ECHT LEID! dafür ein längeres chap!
Dankeschön an GinnyNic, Dr.Butterbier, Ginny 1990 (dafür das du überhaupt ein Kommi dagelassen hast, ohne zu wissen, was du schreiben solltest :-*), LasVegas (jaa... das hier ist nicht so traurig^^ Mit dir hab ich übrigens noch nen hühnchen zu rupfen... Cliff *grrr*) und anna molly (dir schreib ich jetzt schon das dritte mal^^ danke danke danke für deine vielen tollen kommis immer :-*
So, darum widme ich jetzt euch das Chap :)
Vorhang auf und krümelt nicht zu sehr mit dem Popcorn!
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When the moon lost her memory
Blinde Wut nahm ihm die Sicht. Seine Schritte waren kräftig und weit ausholend, die Hände zu Fäusten geballt in den Taschen.
Die Treppenstufen knarrten unter seinen Schritten; die Tür wirkte noch dreckiger und älter, als beim letzten Mal.
Unten an der Klinke erkannte er eine Kratzspur.
Ein leichtes Lächeln verflog sich auf seinem Gesicht; dann drückte er die Klingel.
Sofort sprang die Tür auf.
„Hey James, komm rein!“ Rachel grinste ihn an, hielt die Tür auf und ließ ihn ein.
Im Flur war es dunkel.
Er lief Richtung Wohnzimmer, stieß dann die Tür auf und die vier Leute im Zimmer erschraken und fuhren herum.
Auf dem Sofa lag eine blasse Gestalt, bis zum Kinn mit einer Wolldecke bedeckt, die roten Haare offen über der Sofalehne.
Erschöpft starrte er sie an, die Hände noch immer zusammengeballt und zitternd in den Taschen.
„Was-.“ Er hielt inne, holte Luft und fragte dann mit unterdrückter Wut:
„Was, zum Teufel, hast du dir dabei gedacht?“
Sie antwortete nicht.
Er unterdrückte den Drang, sie an den Schultern zu schütteln.
Remus saß etwas abseits, blass und mit strähnigem Haar. Daneben Josie und Rachel, die Knie angezogen und zu Lily schauend.
Hinter Lily stand Tristan, die Arme vor der Brust verschränkt und zu ihm schauend.
„Reg dich nicht so auf.“ Ihre Stimme klang heiser.
„Ich- Ich soll mich nicht- aufregen?“
Seine Stimme war gefährlich leise.
„Ist dir eigentlich klar, was dir hätte PASSIEREN können?“
„Es ist mir aber nichts passiert.“
Sie wirkt wie eine Porzellanpuppe, die jeden Moment zerbrechen könne.
Ihre langen Finger krallen sich in die Decke, die großen Augen starren ihn ängstlich an.
„Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst draußen nicht alleine rumlaufen? WIE OFT?“
Er musste sich dringend wieder beruhigen.
Seine Hände krampften sich zusammen und gruben die Nägel ins Fleisch, er keuchte schwer und ein Schauer durchfuhr ihn, sobald er die blasse Lily auf dem Bett liegen sah.
„Wie konntest du nur so unvernünftig sein?“
Einen Moment Stille.
Dann ganz leise.
„Ich hab mich ganz verrückt gemacht vor Angst.“
Einen Augenblick lang, sah er sie sorgenvoll an, dann kam das Zittern zurück, er fuhr herum und hastete davon; raus aus der engen Wohnung, raus an die frische Luft, raus in den Nieselregen.
Bathilda saß auf dem Sofa, die Arme verschränkt und aus dem Fenster starrend.
„Na endlich. Ich hab gleich eine Verabredung. Wo ist Liliana?“ Ihre Stimme ist scharf und ihre Augen zu Schlitzen verengt.
„Noch bei Remus. Danke, wegen Harry.“
Sie grummelte nur, nahm ihren Mantel und stolperte zur Tür hinaus.
Er fuhr sich durch das schwarze Haar und blieb nachdenklich vor der kleinen Wiege im Wohnzimmer stehen.
Sonnenlicht fiel durch das kleine Fenster.
Harrys schwarzer Haarschopf lugte aus der blütenweißen Bettdecke hervor, die kleinen Hände zu Fäusten um den Zipfel der Bettdecke gelegt.
James streckte vorsichtig eine Hand aus, legte sie an seine Brust, und spürte, wie sie sich langsam hob und senkte.
Es war ein beruhigendes Gefühl.
Als Harry nach einiger Zeit die Augen aufschlug, hob James ihn aus der Wiege, nahm ihn auf den Arm und betrachtete ihn sorgsam.
Die smaragdgrünen Augen. Ihm war noch nie aufgefallen, dass sie das gleiche Muster wie Lily’s hatten.
Dann diese kleine Falte, dort wo sich die feinen Linien seiner Augenbrauen trafen.
Das schwarze Haar, das genauso abstand wie seins.
Die kleinen knubbeligen Knie.
Die fein geschwungene Nase.
Und sogar das Ohr, glich dem Seinen.
Lächelnd fuhr er die kleine Falte nach, die nun wieder geschlossenen Augenlider, die kleine Nase und das rabenschwarze Haar.
Vorsicht, wir springen in Lily's Sicht !
Draußen wurde es langsam hell.
Mein Kopf schmerzte, und meine Arme und Beine fühlten sich seltsam kraftlos an.
Als ich den Kopf hob, kniff ich die Augen zusammen um mich vor dem einfallenden Sonnenlicht zu schützen.
Es war noch ziemlich früh, trotzdem stand schon eine dampfende Tasse Tee auf dem kleinen Tisch und ein Zettel lag daneben.
„Vollmond, bin bei meinen Eltern, Josie bringt dich nach Hause. Remus.“
Daneben ein Zettel von Josie.
„Bin erst gegen Abend wieder da. Entweder warte, oder gehe früher- auf direktem Weg nach Hause, ohne Umwege!“
Das ‚ohne Umwege‘ extra dick unterstrichen.
Ich schmunzelte, nahm ein paar Schlucke Tee, schrieb Remus einen Zettel und disapparierte.
Einen Moment lang unterdrückte ich das aufkommende Schwindelgefühl, lehnte mich an die kühle Hauswand.
Dann drückte ich vorsichtig die Haustür auf und trat ein.
Im Haus war es noch dunkel, die Vorhänge waren teils vor die kristallbesetzten Fenster gezogen und ein Feuer glühte schwach im Kamin.
Auf dem alten Sessel lagen aufgeschlagene Bücher und zerknickte Pergamente, auf dem Lauf vor dem Kamin die Katze.
Die Tasten von Kennys Klavier schimmerten in der Glut des Feuers und als ich die Augen weiterwandern ließ, sah ich zwei Gestalten auf dem Sofa liegen.
James Kopf ruhte auf der Sofalehne.
Er hatte die Augen geschlossen; seine Brust hob und senkte sich langsam.
Auf seiner Brust lag Harry, die kleinen Fäuste um James Arm geschlungen.
Das Haar genauso zerzaust wie das James, die grünen Augen geschlossen.
Als ich mich nach vorne beugte und über seinen Kopf strich, öffnete James seine Augen.
Einen Moment schien er verwirrt, sah mich, sah Harry auf seiner Brust liegen, stöhnte und strich sich das schwarze Haar aus der Stirn.
Dann warf er einen Blick nach draußen, stöhnte erneut und setzte sich vorsichtig auf.
„Was machst du denn schon hier? Wer hat dich gebracht? Ich wollte dich doch gleich abholen.“
„Niemand, ich bin alleine gekommen.“
James verzog das Gesicht.
„Alleine? Bist du verrückt geworden? Verstehst du denn nicht? Du bist gestern Nacht fast ermordet worden! ERMORDET! Und das VERSTEHST du nicht?“
Er hatte Harry in die Wiege gelegt, sich die Haare gerauft und stand nun zitternd vor mir.
„Wir hatten eine Abmachung. Du hast es mir versprochen.“
„Es… es tut mir so Leid.“
Ich kniff die Lippen zusammen und wischte energisch über meine Augen.
James starrte mich an, dann nahm er mich in den Arm.
„Ich war so wütend auf dich.
Wütend, weil ich wusste, das ich dich nicht beschützen konnte. Wütend, dass ich nicht DA war. Das hätte ich nicht geschafft. Noch einen Verlust. Du hast mein Leben zu einem gemacht, nimm es mir nicht wieder weg.“
Er schlang seine Arme um mich, immer fester.
Dann warf er mir einen kurzen Blick zu.
„Ich hätte es nicht ertragen können, dich zu verlieren. Lass mich nicht allein.“
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Lasst mich nicht alleine - Kommi ! :)
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