Briefe an Niemanden - Im See
von *Amira*
Guten Abend meine allerliebsten Lesemäuse!
Kurz eine Information zum weiteren Verlauf dieser kleinen FF. Wir stupsen und mischen wieder ein bisschen im Denkarium herum und hoffen eine von Lily’s Erinnerungen zu finden, die wir noch nicht erfolgreich abgegrast haben (;
Also geht’s heut auch gleich weiter mit ihren Erinnerungen und es wird auch erst einmal bei ihren Erinnerungen bleiben (außer bei irgendeiner Ausnahme von der ich jetzt noch nichts weiß :P)
erst Mal jetzt eure Re-Kommis.
²Enim-Reh.
Ich hab dich beim Wort genommen und gleich mal ein bisschen reingehauen, in letzter Zeit sprudeln wieder die Ideen xD
²anna molly.
Ja, zur Klärung dieses sehr verwirrenden Chaps (Ich war auch total verwirrt am Ende^^)
Sie sagt das zu James, während sie an Remus denkt (zumindest glaubt James das… ob wir das auch glauben ist was anderes xD)
Ja schlimm ist das -.- Und die Lehrer lachen sich kaputt, wenn ich da mit meiner Mickymaus Stimme englische Texte runterrassel xD Zum Glück hab ich mein Physikreferat schon weg xD Werd ich, ich streng mich an (: :-* Danke für dein Kommi, Mausi.
²GinnyNic.
Ja, ich war am Ende auch total durcheinander xD Aber erst mal fangen wir gaaanz vorne an und steigen direkt in die Remuskusserinnerung xD Und dann klären wir alle anderen Fragen- bis Oktober müssen wir schließlich soviel wie möglich in die Finger kriegen (;
Danke für dein Kommi! :-*
²lily-luna.
Herzlich Willkommen in unserem Kaffeekränzchenkommthread (welch ein Wort xD) und erst mal vielen, vielen Dank für dein Kommi, ich hab mich waahnsinnig gefreut!! Dir auch einen frohen Valentinstag! (:
Ich liebe diesen Film (: Und ich krieg immer total den Ohrwurm von dem Lied und dachte, das trifft sich jetzt ja ganz gut (;
Vielen Dank ! Oh du hast auch eine? Ich leider nicht, aber ich bin schon am überlegen mir im Sommer eine Holzkiste rot anzupinseln und dort wichtige Dinge zu lagern :D Das tut mir Leid *dir eine Taschentuchbox reich* Ich hab schon öfters überlegt ob ich nicht ‚Sadfic‘ mal als Warnung vorne reinschreiben soll… mmh xD Ja, das ist immer das Los das der Autor gezogen hat. Hier ist auch das Problem, dass das genau in der Zeit liegt, in der eh viele ermordet wurden und das kann ich schlecht einfach alles weglassen…
Aus der Kiste wird noch so einiges kommen, jetzt kommen erst Mal noch ein paar Erinnerungsfetzen… ich hab nämlich auch furchtbar ansgt vor dem ende… obwohl es schon fast fertig geschrieben ist, aber bis dahin zu kommen… *schnief*
Waaah *kreischend an die Decke spring* Da freu ich mich ja rieeesig *Dich knuddel und mit Blumen und Keksen überhäuf* Riesengroßenfurchtbarlieben Dank! (: Tue das, eine FF ist auch schon fertig, die hatte auch nur elf Kapitelchen oder so… Natürlich auch über Lily und James, ich komm von den beiden einfach nicht los :D Vielen Dank noch einmal für dein Kommi! Liebe Grüße zurück!
²loopingfly.
Vielen lieben Dank (: Ich hab mich beeilt und fang auch gleich mit der Planung für das nächste an *zwinker*
²Dr.Butterbier.
War ich am Ende auch- ich bin Lily’s Sicht so gewöhnt xD Dankeschön (: Ja, zum Glück :D Vielleicht ist es auch das, was ich an diesem Pairing so liebe. da stirbt keiner eher als der andere und man weiß immer, dass es irgendwann ein Happy End gibt (;
Danke für dein Kommi!
²LasVegas
Jop, dein neues Chap schon gelesen und kommentiert- hat mir echt geholfen mal ein bisschen zu entspannen und vorallendingen zu lachen :D Hehe, ich auch xDD Ich war danach total verwirrt und als ich mit dem nächsten Chap anfing musste ich erstmal überlegen, aus welcher Sicht ich denn jetzt schreiben muss xD Lol :D
Neeein, ich hab mich beeilt… Im Moment läufts wieder besser mit den Chaps und den Ideen, allerdings die Zeit wegen Schule wird knapper- aber das schaff ich schon XD Jetzt muss ich auch noch auf so komische Versammlungen wegen KLasspensprecheramt und ARGH xD So ist das Leben (;
Danke für dein Kommi!
²all.
Ich glaube, soviel Re-Kommitext hab ich noch nie geschrieben xD Ist ja fast solang wie mein neues chap :D
Riesig großen Dank an meine Kommischreiber und viel Spaß beim Lesen des neuen Kapitels! Und..
Wir sind wieder in unserer alten gewöhnlichen Lily-Erinnerung-Sicht, allerdings in der Ich-Perspektive, und jetzt Vorhang auf xD
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IM SEE
Ich erinnerte mich genau an diesen Tag zurück.
Es war warm, sehr warm.
Eine drückende Schwüle lastete auf dem Schloss und die gesamte Schule tummelte sich um den See, im Schatten der Bäume.
Die einzige Ausnahme bestand wohl aus Remus und mir.
Wir saßen in unserer engen Schulkleidung in der Bücherei; zwischen den dicken Büchern und lernten.
Warum wir uns nicht nach draußen gesetzt hatten, oder in die Nähe der Kerker, verstand ich bis heute nicht.
Vielleicht war es uns dort einfach zu voll.
Remus blätterte in seinem Buch, dass ich die letzte Woche gründlich gelesen hatte und suchte nach einer Information zum Abfragen.
„Okay… öhm, das Thema Nymphen“, murmelte er und schlug das nächste Kapitel auf.
„Was weißt du darüber?“, fragte er mich und ich sah auf.
Schweißperlen sammelten sich auf seiner Stirn, das Haar hing ihm wirr in die Stirn und er hatte einen glasigen Blick aufgesetzt.
„Was willst du denn wissen?“, fragte ich matt.
„Fangen wir mit der Feuernymphe an“, sagte er grinsend und tippte auf das kleine Bild im Buch.
Ich wusste, dass es ein kleines Geschöpf mit roten Haaren zeigte; ebenso rote Haare, wie die meinen.
Und es hatte so porzellanartige Haut wie ich.
Ich knurrte leise, begann dann aber zu erzählen.
Remus nickte ab und zu, desinteressiert blätterte er ein paar Seiten weiter.
Und dann stockte er.
Er warf einen stirnrunzelnden Blick auf ein Bild ganz unten.
„Was ist DAS?“, unterbrach er mich und tippte auf das Bild.
Es zeigte, wie ich wusste, einen jungen Zauberer mit hellblondem Haar. Seine Lippen waren dunkelrot und am Hals hatte er kleine hellrote Flecken, die sich wie Fußabdrücke von seiner Brust bis zum Mund zogen.
Ich kicherte.
„Der Kuss der Feuernymphe“, las ich ab und zeigte auf die Überschrift.
„Achso“, murmelte Remus und warf mir einen kurzen Blick zu.
Dann schlug er mit einem Knall das Buch zu und kramte in seiner Tasche.
„Hier“ sagte er und zeigte mir seine eisgekühlte Wasserflasche.
Madam Pince war nicht in Sicht; ich nickte ihm zu und setzte mich neben ihn auf die Bank.
Er nahm ein paar Schlucke und reichte sie an mich.
Wassertropfen glänzten an seinen Lippen, er starrte mich an.
„Was ist?“, fragte ich nervös.
Er zeigte mir sein schiefes Grinsen.
„Nichts“, sagte er dann.
„Weißt du noch“, begann er dann aber doch und zögerte.
„Erinnerst du dich noch an die Zeit, als Sirius dich immer so genannt hat?“ Er deutete auf das Buch und ich verstand.
Ich nickte knapp.
„In der ersten Klasse. Bis Potter ihn irgendwann gesagt hat, er solle das lassen. James hat immer ein gutes Wort bei ihm für mich eingelegt.“
„Er kann dich gut leiden“, sagte Remus schulterzuckend.
„Ich kann ihn aber nicht leiden“, sagte ich energisch. Remus grinste.
„Du hattest schon immer deinen eigenen Kopf.“
Ich lächelte; „Ja“, sagte ich dann leise und strich mit dem Daumen über den Rand der Flasche.
Wir schwiegen und lauschten dem Stimmengewirr, das durch das hohe Fenster drang.
„Vielleicht sollten wir auch runter zum See“, sagte Remus nach einer Weile und wir standen auf; stellten die Bücher zurück in die Regale und machten uns auf den Weg hoch zum Gryffindorturm um unsere Badesachen zu holen.
Wir stiegen durch das Portraitloch und ich wandte mich nach links zu den Mädchenschlafsälen.
„Lily?“
Ich fuhr herum.
Remus stand direkt vor mir; ich blinzelte verwirrt.
„Danke“, sagte er dann leise und küsste mich.
Es war ein ganz leichter Kuss, ein Kuss voll Sommer und voll Leichtigkeit. In meinen Fingerspitzen kribbelte es.
Ich schlang meine Arme um seinen Nacken und spürte zögernd seine Hand an meiner Hüfte.
Sanft lösten wir uns voneinander.
Remus warf mir einen nervösen Blick zu und drehte sich um.
„Ich warte hier auf dich“, sagte er dann noch und stieg die Treppe nach oben.
Ich blieb im Gemeinschaftsraum zurück, die Hand erhoben und mit zittrigen Fingern.
Remus wartete tatsächlich auf mich.
Er stand schon am Portraitloch, als ich auf der Treppe erschien.
Ich hatte mir meinen weißen Bikini angezogen und ein buntes Sommerkleid übergestreift.
„Wollen wir?“
Ich nickte nur.
Auf dem ganzen Weg herrschte eine angespannte Stille.
Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.
Remus war mein Freund.
Mein bester Freund.
Er war wie ein Bruder, den ich nie gehabt hatte.
Als wir die Tür aufschoben, wehte uns eine angenehme Brise entgegen. Wir atmeten beide tief ein, grinsten und liefen hinunter zum See.
James und Sirius lagen im Gras, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und die Beine angewinkelt.
Rachel las und Josie zeigte Peter, wie man mit einem Grashalm Töne erzeugen konnte.
„Da seid ihr ja“, murrte Sirius, als wir uns ins Gras fallen ließen.
James sah auf.
„Ist irgendwas?“, fragte er und warf einen Blick auf uns beide.
„Nichts“, sagten wir beide gleichzeitig und James nickte abwesend. Dann stahl sich ein diebisches Lächeln auf seine Lippen, er griff nach meinen Armen und zog mich hoch.
„Potter!“, schrie ich wütend und trat nach ihm.
Ich begann zu kreischen und mit den Fäusten nach ihm zu schlagen, doch er wich gekonnt aus und trug mich den Steg entlang.
Ich spürte noch, wie er abfederte.
Einen Moment schwebten wir in der Luft, dann tauchten wir ein.
Die Geräusche verstummten mit einem Mal.
Wir tauchten tief.
Es war dunkel.
Und still.
Undeutlich sah ich die Wasseroberfläche schimmern.
Ich warf einen Blick auf James.
Er hielt meinen Arm umklammert und hatte die Augen auf mich gerichtet.
Er hatte seine Brille abgenommen.
Und in diesem Moment sah ich zum ersten Mal, dass James Potter haselnussbraune Augen hatte.
Nach Luft schnappend schossen wir an die Oberfläche.
Die Geräuschwelle brach sich über uns und ich wäre am liebsten wieder untergetaucht.
Japsend klammerte ich mich an James Schulter, der mit sicheren Zügen zurück zum Ufer schwamm.
Keuchend erreichten wir den Steg.
"Potter, dafür bring ich dich um", japste ich, doch er lachte nur.
Remus schwamm plötzlich neben uns und Sirius saß am Ufer, die Beine ins Wasser getaucht.
„Remus wollte schon gucken, ob ihr abgesoffen seid“, sagte Sirius grinsend.
James verdrehte die Augen und zog sich hoch.
Das Wasser perlte von seinem Körper und ich sah wie die Mädchen am Ufer die Köpfe hoben.
Schnell drehte ich mich weg und schwamm wieder ein paar Züge hinaus.
Remus war noch neben mir.
„Wir müssen reden“, sagte er plötzlich.
Ich nickte nur.
Wir schwammen weiter, immer weiter und blieben still.
„Ich möchte, dass wir Freunde bleiben“, sagte ich und durchbrach als erster die Stille.
Remus warf mir einen Blick zu.
„Ich auch.“
„Nur Freunde.
„Nur Freunde“, sagte er erleichtert.
Wir grinsten uns beide an.
„Darf ich trotzdem?“, fragte Remus, deutete auf mich.
Ich sah ihn fragend an, doch er grinste nur und drückte mich an den Schultern unter Wasser.
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Das war eine der Erlebnisse, an die ich immer dachte, wenn ich James Potter betrachtete.
Sein schiefes Grinsen, sein Griff an meinem Arm und seine haselnussbraunen Augen.
Mitten im dunkelgrün schimmernden See.
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Amira würde sich sehr über ein Review freuen- Dankeschön (:
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Samstag, 01.07.
Freitag, 02.06.
Mittwoch, 24.05.
Beziehungskomödien aufzubauen und die entsprechenden Dialoge zu schreiben kann Joanne K. Rowling so gut wie Woody Allen. Im vierten und fünften Band ist das schön zu beobachten, wenn es die ersten Eifersüchteleien zwischen den Freunden gibt.
Klaus Fritz