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Fanfiction

Briefe an Niemanden - A beautiful lie

von *Amira*

Ich hoffe ihr verzeiht mir.
Jetzt komm ich nach Monaten mal wieder und dann hab ich auch keine recomments, weil iwie mein PC und Xperts gerade im Streit verstrickt sind.
Erst Schule dann Urlaub dann PC kaputt und das neue Chap ist seltsam. Ich mochte es auf jeden Fall nicht und hab probiert es umzuschreiben, aber es ging iwie auch nicht.
Naja, ich hör jetzt auf zu jammern, und ihr lest einfach mal.


A beautiful lie

it's a beautiful lie
it's the perfect denial
such a beautiful lie to believe in
so beautiful, beautiful it makes me


Das Gras kitzelte unter meinen Füßen.
Über mir erstreckte sich der graue Himmel und es war kühl.
Keuchend und mit rasendem Atem lag ich neben James, der schweigend auf meine Haare starrte.
„Das war…“
„Irre“, murmelte ich und wandte mich zu ihm.
„Dumm. Meschugge. Wahnsinnig. Bescheuert. Krank. Bekloppt“, meinte er und ließ den Blick schweifen.
Ich biss mir auf die Unterlippe.
„Ich…“ Er verstummte, als wir jemanden vom Schloss her rufen hörten.
„Holly.“ James sprang auf, warf mir einen gehetzten Blick zu und hastete hoch zur Eingangshalle.
Ich blieb zurück und starrte auf das eingedrückte Gras.
Auf die Stelle, wo er gerade gesessen hatte; nur um mich zu vergewissern, dass ich das nicht geträumt hatte.

Ich wich seinem Blick aus, als ich in den Gemeinschaftsraum kam.
Ich hatte seine Jacke mit hochgenommen und unter meinem Mantel versteckt.
Holly saß neben ihn.
Blond, hübsch, elegant.
Ich konnte sie lachen hören und sah, wie sie nach seiner Hand griff.
Ich lief an ihnen vorbei ohne jede Regung, streifte im Schlafsaal meinen Mantel ab, schlüpfte in seine Jacke und verkroch mich in meinem Bett.
Warum musste auch gerade bei mir immer alles schief laufen?
Warum hatte ich damals nicht einfach JA gesagt, als er mich sooft um ein Date gebeten hatte?
Warum hatte ich nicht eher den Mund aufgemacht?
Jetzt hatte er eine Freundin.
Eine perfekte Freundin.
In den nächsten Tagen ging ich ihm und Holly aus dem Weg.
Ich frühstückte als erste, ging in den Pausen in die Bibliothek oder in den Schlafsaal, setzte mich zwischen Josie und Rachel und mied seinen Blick.
Holly hatte anscheinend nichts bemerkt, und James wollte es anscheinend so schnell wie möglich vergessen, denn manchmal küsste er sie so heftig, als wenn es keinen Morgen mehr gäbe.
Mir versetzte das immer einen kleinen Stich, denn schließlich war er es gewesen, der mich geküsst hatte und im Stillen hatte ich gehofft, dass es ihm etwas bedeutet hatte.

„Lily?“
Ich sah auf.
Remus stand vor mir, die Tasche locker über die Schulter gehängt.
„Oh, hey Remus. Setz dich doch.“
Ich schob einen Stapel Bücher beiseite und er ließ sich links von mir auf die Bank fallen.
„Verwandlung?“
Ich nickte und seufzte.
„Ich hab mir das gerade nochmal durchgelesen. Drei Rollen Pergament kriege ich mit meinem Wissen nicht voll“; sagte ich dann grinsend und Remus lachte leise.
„Geht's dir gut?“, fragte er dann und legte den Kopf schief.

„Wie? Ja, natürlich.“
„Du siehst blass aus.“
„Hat Rachel auch schon gesagt. Vielleicht werde ich ja krank.“ Ich zuckte mit den Schultern, gähnte und lächelte Remus zu.
„Lily. Ich… Ich weiß es.“
Die Bücher, die ich aufgehoben hatte und ins Regal zurückstellen wollte, rutschten mir aus den Fingern.
„Wie bitte?“
Ich starrte Remus an, der die Lippen zusammenkniff.
Ich hob die Bücher auf und wandte mich ab.
„Ich habe euch am Freitag gesehen. Ich war bei Hagrid und hab Sirius getroffen, der runter zur Peitschenden Weide lief. Ich bin den Weg zurück, weil ich dachte, dich oder James zu treffen und naja.“
Er verstummte.
Ich spürte, wie sich rote Flecken am Hals bildeten und ich wischte mir hektisch das Haar aus der Stirn.
„Ahja?“ Meine Stimme klang heiser.
„Keine Sorge, ich hab nicht vor das jemanden zu erzählen.“
„Ahja?“, wiederholte ich, stellte mit zitternden Händen die Bücher ins Regal und setzte mich mit rotem Gesicht zurück an den Tisch.
„Lily?“
„Mmh?“ Ich wühlte beschäftigt in meinen Unterlagen.
„Ich weiß, dass du ihn liebst.“
Ich hob den Kopf und starrte ihn entsetzt an.
„Ich liebe Potter nicht, Lupin“, sagte ich scharf und knallte meine Aufsätze und Bücher auf den Tisch.
Remus zuckte kurz zusammen, dann sammelte er sich, beugte sich zu mir und grinste.
„Und warum, Evans, hast du dann noch seine Jacke?“
Ich schluckte.
„Er hat mich nicht danach gefragt. Er kann sie sich abholen; sie liegt zurzeit unter meinem Bett.“
Das stimmte natürlich nicht.
Er wusste es, denn er grinste und meinte: „Mmh, da erzählt mir Rachel aber etwas anderes. Sie hat dich letztens in dieser Jacke in deinem Bett gesehen.“
Wütend sprang ich auf, schmiss meine Bücher in meine Tasche und funkelte ihn böse an.
„Na dann, wenn du anscheinend eh nur auf Rachel hörst- brauche ich dir ja nichts mehr zu sagen.“
„Lily. Lily, Bitte. LILY!“

Er fasste mich am Arm, als ich wütend aus der Bibliothek stürmen wollte.
„Was ist?“, fauchte ich wütend.
„Bitte. Ich… Setz dich.“
Er führte mich zurück zum Tisch, drückte mich mit den Schultern zurück auf einen Stuhl und wir beide kassierten einen mahnenden Blick von Madam Pince, als sie an uns vorbeilief.
Er setze sich mir gegenüber, knetete die Hände im Schoß und warf mir einen kurzen Blick zu.
„Also pass auf. Es tut mir Leid, was ich gesagt habe.“
Ich schwieg einen Moment.
„Ich will ja nicht nachtragend sein“, sagte ich dann und seufzte leise.
Er grinste. „Okay, dann schieß los.“
Ich erzählte ihm alles.
Er hörte zu, unterbrach mich nicht.
Als ich geendet hatte, seufzte er leise, strich sich das Haar aus der Stirn und fixierte einen Punkt hinter meiner linken Schulter.
„Was soll ich tun, Remus?“, fragte ich ihn leise.
„Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht“, murmelte er dann.
„Ich weiß nicht, was James für dich empfindet. Ich weiß nicht, ob Holly nur ein Spiel für ihn ist. Ich weiß nicht, ob das mit dir nur ein Ausrutscher war.“
Er raufte sich die Haare.
„Lily…?“

„Ja?“ Ich sah auf und blickte ihn gespannt an.
„Ich… Er hat dich geliebt. Schon immer.“
Ich schüttelte verwirrt den Kopf.
„James. Er ist dir seit der dritten Klasse hinterhergeschlichen. Er hat dich ständig nach einem Date gefragt, er- er hörte gar nicht mehr auf, von dir zu reden. Du warst wie eine Droge für ihn. Er konnte nicht mehr aufhören; konnte nicht genug kriegen.“
Er legte eine Pause ein, seufzte und meinte dann:
„Ich will dir nichts falsches erzählen… Aber ich glaube, er liebt dich noch immer- Er kann einfach nicht von dir lassen, er ist… auf dich angewiesen.“
Wir schwiegen lange.
Ich wusste nicht, was ich darauf erwidern sollte.
„Ich- Danke, Remus.“
Er sah auf, lächelte.
„Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt, Lily.“


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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
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