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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Der Schrumpftrank Teil 1: Die Planung

von ChantalMoody

Der Schrumpftrank Teil 1: Die Planung


Am nächsten Tag erfuhren die Freundinnen eine Neuigkeit. Wie jeden Abend begaben sie sich in den Gemeinschaftsraum, um noch ein bisschen abzuhängen und ihre Hausaufgaben zu machen. Zu ihrer Überraschung war Professor Snape bereits dort und las in einem Buch. Nachdem die Mädchen ihn begrüßt hatten, erklärte er: „Meine Damen, ich habe Ihnen etwas mitzuteilen. Ich hätte es ohnehin in der ersten Zaubertrank-Stunde bekannt gegeben. Und zwar geht es um das Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Es hat sich auch für dieses Schuljahr niemand beworben. Und ich nehme an, niemand will wieder so eine Katastrophe erleben, wie im vergangenen Jahr.“ Fabienne war schockiert. Sie dachte an Professor Umbridge, die im vergangenen Schuljahr vom Zaubereiministerium als Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste nach Hogwarts geschickt worden war. Diese sogenannte Lehrerin mit ihren zum Teil illegalen Methoden, Schüler auszuhorchen, und ihrem Unterricht, der genaugenommen gar keiner war, konnte wirklich nur als eine Katastrophe bezeichnet werden. Fabienne blickte auf ihre vernarbten Hände. „Und was wird jetzt?“, fragte sie. „Werden wir in diesem Jahr überhaupt keinen Unterricht in Verteidigung gegen die Dunklen Künste haben?“ Sie war entsetzt. Das vergangene Schuljahr hatte sie in ihrem Training ziemlich zurückgeworfen. Zwar hatte sie trotzdem ihre ZAGs mit Ohnegleichen abgeschlossen, aber gerade im Hinblick auf ihre Ziele konnte sie sich keinen weiteren Rückstand erlauben.

„Aber nein, Miss Fabienne“, antwortete Professor Snape. „Ich hatte ein Gespräch mit Professor Dumbledore, und wir sind übereingekommen, dass ich zusätzlich zum Zaubertrank-Unterricht auch den in Verteidigung gegen die Dunklen Künste übernehmen werde. Was halten Sie davon?“ Fabienne strahlte. „Das ist ja super! Endlich wieder richtiger Unterricht! Verteidigung gegen die Dunklen Künste ist mein absolutes Lieblingsfach!“ Professor Snape sagte daraufhin: „Ich sage Ihnen aber das eine. Ich werde bei diesem Fach mindestens . genauso streng sein wie in Zaubertränke, und ich werde bei Duellübungen keinerlei Rücksicht nehmen. Und Hausaufgaben werden sie auch bekommen. Verstanden?" Fabienne erwiderte: „Mir schon klar. Gerade in diesem Fach geht es einfach nicht ohne Disziplin.“ Sie dachte dabei an das Training, das sie während der Ferien absolvierte. „Da haben Sie recht, Miss Fabienne“, bestätigte Professor Snape. „Disziplin ist dabei das A und O.“

Professor Snape wandte sich wieder seinem Buch zu. Die Freundinnen begannen, sich zu unterhalten. Meadow flüsterte Fabienne zu: „Fabienne, es würde doch mal Spaß machen, dem Professor einen kleinen Streich zu spielen. Mach doch bitte mit !!“ Fabienne entgegnete: „Was sollen wir ihm denn für einen Streich spielen? Ich glaube nicht, dass er leicht auf die üblichen Schülerstreiche reinfällt.“ Meadow meinte: „Vielleicht den Trank der lebenden Toten. Hab noch was übrig von heut nacht .Einfach in eine Flasche Butterbier geben und die Flasche wieder versiegeln.“ Bei Fabienne kam allmählich wieder ihr Übermut durch. „Hm, gute Idee! Weiß eigentlich jemand, wie der Trank bei Harry gewirkt hat?“ Jessika flüsterte zurück: „Ihr hättet heute Potter sehen sollen! Schließlich habe ich es ihm heut früh persönlich in den Kürbissaft gemogelt. Er hat den ganzen Tag im Unterricht gefehlt...“

Anscheinend waren die Mädchen jedoch nicht leise genug, denn plötzlich sagte Professor Snape: „Meine Damen, seien Sie bitte nicht so töricht und versuchen sie ja nicht, mir einen Trank unterzujubeln. Dann werde ich richtig böse. Verstanden?" Fabienne flüsterte den anderen Mädchen zu: „Oje, ich glaube, das wird schwierig, dem Herrn Professor einen Streich zu spielen!“ Auch dies hatte der Professor jedoch gehört, denn er sagte: ,,Das ist nicht richtig, Miss Fabienne. Es ist unmöglich, mich zu linken."

In diesem Augenblick betrat Anita den Raum. „Guten Abend allerseits! Hier ist mein Aufsatz, bitte sehr! Sie verdeckt mit dem Umhang das Gesicht und zeigt die grässlichen Ausschläge auf ihren Händen. „Ich hab Griselkrätze, Professor... und Mr. Filch hat die Toiletten eh schon gereinigt... ich kann keinen Strafdienst bei ihm verrichten!“ Professor Snape besah sich die Hände seiner Tochter (Vermutlich hatte sie eine der Nasch- und Schwänz-Leckereien von den Zwillingen gegessen.) und meinte: „Töchterchen, dann schreibst du während des Nachsitzens halt Sätze, während Mr. Filch mit Miss Fabienne die Toiletten reinigt. Deine Note ist A, Tochter." Fabienne ergänzte: „Schon gut, ich putze die Klos auch alleine. Muss das von der Maulenden Myrte unbedingt auch geputzt werden? Die geht mir irgendwie auf den Keks, ich mag solche Heulsusen nicht.“ Denn Fabienne war ein Mädchen, das ziemlich hart im Nehmen war und kaum weinte. Professor Snape erwiderte: „Nein, Miss Fabienne, Sie müssen die Myrtetoilette nicht machen. Das lassen wir den nichtsnutzigen Filch machen." Dabei guckte Professor Snape sehr grimmig, denn er hatte sich in der Zwischenzeit das Klassenzimmer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste angesehen und festgestellt, dass dieser Raum schon seit Monaten nicht mehr geputzt worden war. ,,ich werde mit dem Schulleiter ein ernstes Gespräch über Filch führen. So geht das nicht weiter." Fabienne murmelt vor sich hin: „Stimmt, Filch ist zu gar nichts nütze. Es macht noch nicht mal Spaß ihm Streiche zu spielen, weil er wirklich auf jeden Blödsinn reinfällt. Sogar auf die Streiche, die Mama ihm vor Jahren schon mal gespielt hat.“

Meadow fragte: „Herr Professor, möchten Sie vielleicht ein Butterbier?“ Professor Snape antwortete: „Miss Malfoy, das ist nicht nötig. Danke für ihr Angebot.“ Er grinst verschmitzt, hebt seinen Zauberstab, zaubert sich ein Butterbier herbei und hebt sein Glas. „Prost, meine Damen!“ Anita meinte: „Meadow, was hattest du da vorhin in das Butterbier vom Professor gemischt? Und, Professor, wann dürfen wir endlich Mrs. Norris einen Trank ins Fresschen mischen?“ Professor Snape entgegnete: „Tochter, ich kann nicht gutheißen das wir Mrs Norris töten. Das ist bedauerlicherweise gegen die Schulordnung. Ich habe aber einen Bann über die Kerkertür gelegt. Sie dürfte nicht mehr reinkommen." Anita meinte: „Aber wer spricht denn da von Töten? Eine Schrumpflösung würde es auch tun.“

Die anderen Mädchen grinsten. Nur zu gut erinnerten sie sich an den Abgang von Dolores Umbridge. Die Schülerinnen hatten heimlich Schrumpflösung gebraut, und Fabienne, die wieder einmal zu ihr zum Nachsitzen musste, hatte ihr die Lösung in den Tee gekippt. Dann war Umbridge versehentlich in Professor Snapes Reisegepäck geraten, als er zu den Ferien abreiste. Daraufhin hatte der Herr Professor nicht gezögert, sie anonym ans Ministerium zu schicken, denn er war auch recht froh, sie los zu sein. Diese Dame hatte nicht einmal davor zurückgeschreckt, Schüler unter den Imperius-Fluch zu setzen, um sie dazu zu bringen, ihre Lehrer, unter anderem auch Professor Snape, zu bespitzeln. Leider hatte sie es jedoch auch bei Fabienne versucht, und damit Pech gehabt, denn sie gehörte zu den wenigen Hogwarts-Schülern, die in der Lage waren, diesen Fluch innerhalb von Sekunden vollständig zu brechen. Bei anderen Schülern hatte sie Veritaserum eingesetzt, um sie über Lehrer und Mitschüler auszuhorchen. Dabei musste sie bei einer Schülerin zuviel genommen haben, denn dem Mädchen war dermaßen übel geworden, dass sie in den Krankenflügel musste. Es gingen sogar Gerüchte, dass sie einigen Schülern mit dem Cruciatus-Fluch gedroht hätte. Und außer Fabienne hatten noch eine ganze Reihe anderer Schüler Narben an ihren Händen von ihren Strafarbeiten.

Fabienne flüsterte ihren Mitschülerinnen zu: „Ja, das mit der pinken Kröte hat Spaß gemacht. Ich würde das nur zu gerne auch mal an dem Katzenbiest ausprobieren.“ Hexchen beginnt zu motzen: „Och Mönsch, nie dreht er einen lange genug den Rücken zu, damit man was in sein Bier mischen kann. Das ist doch echt unfair.... Meinst du wir schaffen das doch noch?“
Der Professor hatte jedoch gute Ohren und hatte gehört, was Hexchen gesagt hatte. Er sah Hexchen böse an und sagte: ,,Sie werden nie die Chance haben, mir einen Streich zu spielen. 20 punkte Abzug.“ Hexchen machte das unschuldigste Gesicht, zu dem sie fähig war, und protestierte: „Mir? Warum? Warum? Ich habe doch gar nix getan, jedenfalls noch nicht... Außerdem meinte ich gar nicht Sie Sir.“ Fabienne flüsterte zu Meadow und Hexchen: „ Ich fürchte, hier haben wir echt ein Problem. Der Herr Professor wird nicht so leicht auf irgendwas reinfallen. Der ist ja so was von misstrauisch. Sogar noch schlimmer als Opa.“
Professor Snape schaute Hexchen so böse an wie es nur ging. ,,Strapazieren sie meine Geduld nicht, Miss Hexchen. Außerdem lügen Sie mich nie wieder an. Ich beherrsche Legilimentik und kann sie auch einsetzen:" Hexchen meinte: „Versteh ich echt nicht, warum. Ob er weiß dass ich es war, die den Nargler in seinen Raum losgelassen hat. Natürlich nur, um ihm eine Freude zu machen, versteht sich.“ Hexchen sah daraufhin das bitterböse Gesicht des Professors. „Warum guckt der denn jetzt so böse?????“, fragte sie. Hexchen konnte mitunter recht naiv sein. Professor Snape antwortete: „,,Miss Hexchen das habe ich mir gedacht. Und genau für diese Freude war die Bestrafung. Und Miss Malfoy, ich ziehe Ihnen nur 5 Punkte ab, da Sie ehrlich waren. Ich werde mich nun in meine Gemächer zurückziehen. Angenehme Nachtruhe, meine Damen. Und merken Sie sich: Ich erfahre alles." Mit diesen Worten verließ der Professor den Raum.

Kaum war der Professor fort, meinte Hexchen: „Ich habe Lust etwas anzustellen. Macht wer mit????“ Meadow antwortete: „Ich habe auch Lust dazu, Hexchen, aber was bloß?“ Hexchen schlug vor: „Lass uns in sein Büro einbrechen. Das ist bestimmt aufregend.“ Jessika erwiderte: „Meinst du nicht, dass wir dann morgen tot sind ??“ Fabienne ergänzte: „Außerdem hat er einen ganz komplizierten Schutzzauber über seine Bürotür gelegt, viel komplizierter als der, den ich mal über Filchs Bürotür gelegt habe. Ich bin ja ziemlich gut in Schutzzaubern, aber dieser wird selbst mir zu schwierig sein.“ Hexchen antwortete: „Na dann müssen wir rausfinden, was für ein Zauber das ist... Na ja werde mich jetzt über meine Bücher hermachen und versuchen rauszufinden, wie wir den knacken können. Und wir schaffen das doch noch.....“ Meadow meinte: „Aber was sollen wir in seinem Büro anstellen?“ Jessika hatte Bedenken. „Ich rate davon ab, bei unserem Professor einzubrechen... sollen wir nicht lieber jemanden schrumpfen?“ Meadow überlegte: „Wer soll denn geschrumpft werden? Vielleicht Potter?“ Fabienne erwiderte: „Nee, das blöde Katzenbiest! Das geht mir auf den Zeiger!“ Die Idee wurde schließlich einstimmig angenommen. Da es jedoch schon sehr spät war, kamen sie überein, die Ausführung auf den nächsten Tag zu verlegen.

Anita hatte in der Zwischenzeit in den Büchern ihres Vaters gestöbert und ein Rezept für eine Schrumpflösung für Tiere gefunden. Als sie am nächsten Tag in den Gemeinschaftsraum kam, sagte sie zu den anderen Mädchen: „Hab da vielleicht was gegen Mrs. Norris´ ewige Rumschleicherei gefunden. Ich krieg sonst noch Katzenallergie hier unten!“ Nymphadora fragte neugierig: „Was gibt es denn da Feines gegen Mrs. Norris?“ Anita erklärte: „Ich hab da was über eine Schrumpflösung für Tiere gefunden... muss ich aber nochmals genauer studieren... scheint komplizierter zu sein als das mit der Schrumpelfeige und dem Ingwer.“ Fabienne war sofort Feuer und Flamme. „Ja, schrumpfen wir dieses dämliche Katzenvieh! Das hat es nicht besser verdient! Ich habe übrigens vorhin wieder mal Filchs Bürotür verhext. Hört ihr das Gefluche?“ Jessika begann zu lachen. „Ich seh´s schon kommen... Filch dreht durch... und tobt...“

Anita übergab ihren Kameradinnen daraufhin das Buch. Sie sahen sich das Rezept an:



45g. Gänseblümchenwurzel, besonders fein gehackt
6 Schrumpelfeigen, ebenfalls gut zerkleinert
1 Rattenmilz
20 Hochlandstachelraupen, kleingeschnitten
25 Tropfen Blutegelsaft
5 Schnauzhaare vom zu schrumpfenden Tier
1El. Kot des Tieres
20ml. Ohrenschmalz vom Besitzer des Tieres

Anita meinte: „Das Brauen ist dann aber noch komlizierter als das Beschaffen der Zutaten. Die Zutaten werde ich in meinen Gemächer verstauen und aufbewahren, bis alles komplett ist... sonst nimmt Snape sie uns weg, wenn er bemerkt wozu sie sind... und ihr wisst, dass er ein erstklassiger Legilimentiker ist!!“ Nymphadora sagte: „Ich besorg schon mal die 5 Schnauzhaare und den Kot, egal wie!“ Anita erwiderte: „Mrs Norris hat ein Katzenklo und das steht in Filchs Büro... die Katze habe ich vorhin im 2. Stock rumschleichen sehen.“ Hierauf verschwand Nymphadora. Fabienne fragte: „Aber wer traut sich, Ohrenschmalz von Filch zu nehmen?“ Anita erwiderte: „Das kannst du übernehmen... solltest doch eigentlich, als Strafe, die Toiletten mit ihm zusammen reinigen... so würde "man" sich etwas näher kommen. Lass dir halt was einfallen.“ Fabienne protestierte: „Bäh, etwas näher an Filch? Willst du, dass ich anfange zu kotzen?“ Anita meinte daraufhin:“ Wie willst du sonst an sein Ohrenschmalz kommen? Aber wenn's passiert, dann putz die Sauerei wenigstens selber auf!“ Fabienne schüttelte sich. „Nee, an Filch kann ich mich einfach nicht ranmachen. Geht einfach nicht.“ Anita nahm inzwischen ihren Besen und machte sich auf die Suche nach den 20 Hochlandstachelraupen, weil diese sollen angeblich nur nachts und bei Mondschein sichtbar sein sollten. Fabienne erklärte: „Ich gehe erst mal eine Ratte fangen und die Gänseblümchenwurzeln besorgen.“ Mit diesen Worten verließ sie den Raum.

Nach einiger Zeit kam Anita zurück. „So; hier habe ich eine dieser Hochlandstachelraupen... war gar nicht einfach die zu fangen, sie beissen!! Die restlichen 20 Stück habe ich bereits in einem Glas in meinem Schrank verstaut.“Daraufhin verließ Anita schnell den Raum, um Filch zu suchen. In diesem Moment kam Professor Snape in den Raum. Er blickte die Mädchen drohend an und sagte:„,Guten Abend, meine Damen. Ich würde ihnen dringend abraten, diesen Schrumpftrank zu brauen. Sonst werden sie meine volle Härte zu spüren bekommen. Verstanden?" Fabienne, die inzwischen auch zurück war, murmelte: „Wir wollen doch nur dieses nervige Katzenbiest loswerden!“ Professor Snape erwiderte: „,,Ja, Miss Fabienne, das mag sein. Die dürfte gar nicht mehr reinkommen. Und das mit dem Buch weiß ich auch schon. Rücken Sie es unverzüglich raus!“ Meadow meinte: „Dieses Katzenbiest ärgert uns immer.Überall diese Katzenhaare.“ Der Professor versprach: „,,Ich werde mit Mr. Filch über dieses haarige Problem reden, Miss Malfoy." Fabienne ergänzte: „Ja, Ihre Tochter reagiert schon schlimm allergisch darauf. Deswegen putze ich ja hier ständig. Filch ist ja zu faul dazu.“

Inzwischen hatte Anita vier Stockwerke höher Filch angetroffen. Sie sprach ihn an: „Aha, wunderschönen guten Abend, Mr. Filch! Hätte der Herr vielleicht Lust auf ein gutes Glas Feuerwhiskey? Es wird doch Zeit, dass wir die alten Feindseeligkeiten endlich begraben…“ Sie gab Filch Feuerwhiskey, den sie mit einem Schlaftrunk versetzt hatte. Filch trank das Zeug gierig und fiel augenblicklich in tiefen Schlaf. Sofort holte sie ein Reagenzfläschchen aus ihrer Tasche und kratzte mit einem Löffel Filchs Ohren aus. Sie strich die gelbliche Masse ins Gläschen und eilte damit in ihre Gemächer. Danach ging sie in den Gemeinschaftsraum zurück und setzte sich brav hin.
Sofort sprach der Professor sie an: ,,Guten Abend, Tochter. Ihr plant doch nicht etwa was hinter meinem Rücken? Wenn ja, muss ich Sie warnen, falls irgendwas mit Filch geschieht, werden Sie bezahlen." Jessika begann zu betteln: „Herr Professor, ach... bitte gönnen Sie uns doch die Freude und erlauben Sie uns, dieses Katzenvieh zu schrumpfen... wir haben mit diesen Schrumpftrank bereits einiege Erfahrungen gemacht, und alles ist sehr positiv verlaufen...“ Dabei dachte sie an die geschrumpfte Umbridge. Professor Snape blickte Jessika durchdringend in die Augen.,,Das kann ich nicht zulassen. Ich werde mit Mr Filch über Mrs Norris sprechen. Und außerdem habe ich doch ihnen gezeigt wie man eine Schlange herbeizaubert. Mrs. Norris fürchtet Schlangen über alles , wie Sie wissen."

Anita sah ihren Vater mit einem wahren Unschuldsblick an. „Mr. Filch? Oh, Papa; Mr. Filch muss wohl beim Putzen eingeschlafen sein... ein Hausgeist berichtete mir eben, er würde im 4. Stock in einer Ecke liegen. Der Ärmste; ist sicherlich völlig erschöpft von der ewigen Jagd nach Schülern!“ Fabienne flüsterte derweil Anita zu: „Psssst! Ich habe auf jeden Fall schon eine Ratte gefangen und die Gänseblümchenwurzeln besorgt.“ Dann sagte Anita leise zu Meadow: „Du könntest dich ruhig an der Zutatensuche beteiligen. Schrumpelfeigen, 6 Stk. und Blutegelsaft fehlen noch. Die Blutegel werde ich besorgen.“ Daraufhin verließ sie den Raum wieder und begab sich zum See.

Als sie wiederkam, wurde sie von ihrem Vater angebrüllt:,,TOCHTER! DU HAST FILCH EINEN TRANK GEGEBEN ! ICH WEIß ES! ICH KANN ES NUR NICHT BEWEISEN! UND MRS JESSIKA HAT MIR IHREN PLAN MIT MRS NORRIS VERRATEN! ICH BIN WOHL NICHT STRENG GENUG MIT IHNEN GEWESEN! Meine Damen, es ist zwecklos etwas hinter meinem Rücken zu probieren. Ich weiß alles. In Sachen Heimlichkeit bin ich der absolute Meister."

Meadow meinte daraufhin: „Auf mich brauchen Sie Sie aber nicht wütend sein Herr Professor.Ich hab doch gar nichts gemacht, ganz ehrlich." Fabienne sagte: „Wir werden uns doch ganz schwer hüten, Ihnen einen Streich zu spielen.“ Jessika versuchte weiterhin, den Professor zu überzeugen: „Aber Herr Professor... wozu denn Schlangen herzaubern... wo wir doch diesem Biest einen kurzen Prozess machen können.“ Auch Anita machte auf unschuldig: „Was schreien sie denn so, Herr Professor? Ich habe mit Mr. Filch doch nur auf bessere Zeiten angestoßen... ich kann doch nichts dafür, wenn er Feuerwhiskey nicht verträgt.“ Darauf sagte der Professor, wesentlich ruhiger (um nicht zu sagen, gefährlich ruhig): ,,Okay, ich kann ihnen nichts anderes beweisen. Außerdem sind Sie in Sachen Heimlichkeiten überaus talentiert, muss ich sagen. Aber ich warne sie noch mal: Wenn mich jemand belügt und einen streich abzieht, kann ich sehr unangenehm werden."

Anita fuhr Jessika an: „Hör auf zu diskutieren, Jessika und schau nach, wo Nymphadora bleibt... bitte!“ Dann versuchte sie dem Professor zu erklären: „Der Schlangenzauber vertreibt das Katzenbiest nur vorübergehend, Herr Professor, und immer wieder spioniert sie hier rum. Wir können nicht mal in Ruhe Hausaufgaben machen!“ In der Zwischenzeit steckt Meadow Anita die Schrumpelfeigen zu.

Professor Snape erklärte: ,,Ich hab da eine Idee mit Mrs. Norris:“ Er zückte seinen Zauberstab, rief „Serpensortia“, worauf eine große grüne Schlange erschien. Dann zauberte er einen Käfig herbei, in den er die Schlange einsperrte. Diesen Käfig stellte er auf einen Tisch. Danach verübte er auf die Schlange einen Silencio-Zauber, damit sie keine Zischlaute machen konnte. ,,So, Problem gelöst, meine Damen."

Jessika sagte leise zu Anita: „ Ich weiß wirklich nicht wo Nympha abgeblieben ist. Ich hoffe, sie ist nicht in den Mädchenschlafsaal, um sich den Umhang der Professors auszuleihen... das ist nämlich meiner.“ Zu Jessikas Pech bekam der Professor dies mit. Sofort wandte er sich an Jessika:,,Was? Miss Jessika, woher haben sie meinen Umhang?" Jessika ließ vor Schreck das Zaubertrankbuch fallen, in dem sie gelesen hatte. Dann versuchte sie es auf die Unschuldstour: „Habe ich gerade etwas von einem Umhang gesagt ??“ Meadow versuchte, den Professor abzulenken: „Möchten Sie ein Bonbon?“ Der Professor ging darauf nicht ein. ,,Nein danke miss malfoy. Ich erwarte meinen Umhang morgen früh auf meinem Tisch, Miss Jessika. 75 Punkte Abzug für Sie und seien sie dankbar, dass es nicht mehr ist. Wenn so was nochmal passiert, dann werden Sie mich noch von einer anderen Seite kennen lernen. Gute Nacht, meine Damen. " Mit diesen Worten verließ er den Raum und knallte die Tür hinter sich zu.

Anita wollte sich nun in ihre Räume zurückziehen. Da Nymphadora noch nicht da war, bat sie Jessika: „Dann besorge du bitte sehr bis morgen Abend noch folgende Zutaten von Mrs. Norris: 5 Schnauzhaare vom zu schrumpfenden Tier und 1El. Kot des Tieres,das fehlt uns noch. Nymphadora hat sich nicht mehr blicken lassen.“ Dann wandte sie sich an Fabienne: „Bitte bringe die Ratte und die Wurzeln bei mir vorbei, damit wir alles zusammenhaben. Ich verabschiede mich für heute und wünsche allseits eine gute Nacht!“ Damit ging Anita in ihre Räume. Auch die anderen gingen zu Bett. Die Zubereitung des Tranks sollte am nächsten Tag beginnen.















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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg