Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum
Anzeige

Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Des Ärgers zweiter Teil

von ChantalMoody


Kapitel 7 - Des Ärgers zweiter Teil


Professor Snape traf Fabienne am nächsten Tag zusammen mit Meadow und Hexchen im Gemeinschaftsraum an. Er hatte im Verlauf der Nacht nachgedacht und war zu dem Schluss gekommen, dass sie wohl nicht die Hauptdrahtzieherin bei dem Streich gewesen war. Aber natürlich konnte auch sie nicht unbestraft davonkommen, da ihm ihr Nickerchen gegen Ende der Stunde keineswegs entgangen war, und so etwas konnte er auf keinen Fall durchgehen lassen. Er sprach sie also an: „Guten Tag, meine Damen! Miss Moody, ich habe über Sie nachgedacht und denke dass Sie wohl nicht die Hauptrolle bei dem gestrigen Vorkommnis gespielt haben. Natürlich waren Sie beteiligt, und dass Sie in meinem Unterricht geschlafen haben, kann ich natürlich auch nicht durchgehen lassen. Ihnen werden als Bestrafung lediglich 50 Punkte abgezogen und auch Sie werden heute Abend bei Mr. Filch nachsitzen. Die nächsten drei Tage werden Sie jeden Abend um 18:00 Uhr zu Filch nachsitzen kommen. Sie hatten recht, meine Tochter war die Hauptdrahtzieherin, und die wird auch am härtesten bestraft." Fabienne pflegte nicht lange herumzudiskutieren. Sie war einsichtig genug, wenn es darum ging, ob ihr Verhalten eine Strafe verdient hatte oder nicht. Sie antwortete also: „Gut, ich nehme die Strafe an. Es war absolut unkorrekt, in Ihrem Unterricht zu schlafen, und ich werde mich auch bemühen, dass es nicht mehr vorkommt.“ Daraufhin verließ Professor Snape den Gemeinschaftsraum, um Ausschau nach seiner Tochter zu halten und ihr ihre Strafe mitzuteilen.

Kurze Zeit später kam Jessika herein. Sie schaute zuerst vorsichtig in den Raum, bevor sie sagte: „Huhh... war der Professor schon hier ? Mir wird es ganz schlecht, wenn ich an heut abend ( 18. 00 UHR ) denke... Nachsitzen bei Filch... bäähh! Ich bin ihn vorhin in der Eingangshalle begegnet... er grinste ganz komisch und meinte nur: Na da wird wohl heut jemand nachsitzen müssen!“ Fabienne erzählte daraufhin: „Tröste dich, auch ich muss bei Filch nachsitzen, weil ich im Unterricht geschlafen habe. Professor Snape hat es mir vorhin mitgeteilt.“ Meadow ergänzte: „Ich muss auch nachsitzen, aber eine Woche lang, genau wie Jessika, bei diesem Filch.“ Fabienne meinte leichthin: „Na ja, Putzarbeiten sind nicht so tragisch. Filch merkt sowieso nicht, wie ich ihn immer wieder austrickse.“

In diesem Moment schlich sich auch Anita in den Gemeinschaftsraum.Obwohl ihr mit Sicherheit die härteste Strafe von allen Bevorstand, plante sie schon wieder neuen Unfug.„Psssttt! Hey Leute... der Nächste auf unserer Liste ist Filch! Das ist die rechte Hand von Snape wenn's darum geht Schüler zu bestrafen. Snape will ihm erlauben seine Folterinstrumente im Kampf gegen Schüler wieder benutzen zu dürfen, aber der Schulleiter ist bis jetzt zum Glück nicht drauf eingegangen! Ob der Schrumpftrank für Tiere auch bei Filch eine Wirkung hat?“ Sie hatte auch bereits im Brauzimmer Blutegelsaft und Schnauzhaare in den Trank gegeben, das Ganze noch mal unter Rühren aufgekocht und den Kessel wieder vom Feuer genommen. Außerdem hatte sie fleißig an ihrem Aufsatz geschrieben, weil sie hoffte, damit ihren Vater noch milde zu stimmen.

Fabienne bemerkte leise zu Meadow: „Hm, an der Stelle von Anita würde ich es im Moment lieber nicht auf die Spitze treiben. Wenn wir anderen alle schon Strafpunkte und Nachsitzen haben, dann möchte ich nicht wissen, was ihr noch blüht. Nix Gutes jedenfalls.“ Meadow antwortete: „Ich möchte auch nicht an ihrer Stelle sein, hab genug Mist gebaut und muß mich mal wieder benehmen.“ Fabienne lachte. „Und ich muss mir abgewöhnen, im Unterricht zu schlafen. In Verteidigung gegen die Dunklen Künste schon mal gar nicht. Da ist das ganz und gar nicht empfehlenswert.“ Sie dachte an ihre Trainingsstunden mit ihrem Großvater und stellte sich dabei vor, wie dieser wohl reagieren würde, wenn sie es wagen würde, zu schlafen oder auch nur im Geringsten unaufmerksam zu sein. Diese Vorstellung fand sie so lustig, dass sie noch mehr lachen musste. Meadow bestätigte: „Nein davon würde ich dir sogar abraten das könnte böse ins Auge gehen.“ Fabienne wurde wieder ernst, als sie sagte: „Ganz böse. Im Ernstfall kann dabei jeder Fehler der letzte sein.“ Dies war ihr schon oft genug gesagt worden. Meadow meinte schließlich: „So, nun muß ich an meinem Gegengift weiterarbeiten, sonst kriegt Professor Snape die Krise.“ Fabienne erwiderte: „Kann ich gut verstehen. So wütend habe ich den Herrn Professor noch nie gesehen. Ich möchte nicht in der Haut von Anita stecken.“

Anita hatte inzwischen den Raum wieder verlassen, um sich vor ihrem Vater zu verstecken. Meadow sagte: „Ja, unser Professor war wirklich wütend, ich glaube auf mich besonders wegen der vielen dummen Streiche,die ich abgezogen habe. Aber nicht nur der Professor,k sondern auch mein Vater hat mir eine Standpauke gehalten.“ Fabienne erwiderte: „Na ja, abgesehen vom Schlafen im Unterricht war ich ja auch nicht gerade brav. Ohne Erlaubnis im Kerker zaubern und Mitschülerinnen ohrfeigen, das gehört sich auch nicht.“ Meadow fragte erstaunt, während sie fleißig an ihrem Gegengift arbeitete: „Du hast doch nur mir eine Ohrfeige gegeben, oder hab ich da irgendetwas nicht mitgekriegt?“ Ja, eben“, antwortete Fabienne. „ja, eben! Im Unterricht ohrfeigt man keine Mitschüler. Jedenfalls nicht im Unterricht vom Herrn Professor.“ Versöhnlich meinte Meadow: „Schon gut, Schwamm drüber, ich hätte dich aber auch nicht nassspritzen sollen.“ Fabienne erwiderte: „Ist doch okay. Die Aktionen waren doch abgesprochen. Aber das geht natürlich den Herrn Professor nichts an. Moment mal, mir kam da vorhin was komisch vor. Kann das sein, dass der Herr Professor manchmal an der Tür lauscht?“ Sie zückte ihren Zauberstab und richtete einen Zauber auf die Tür. Dann kicherte sie.„So, wenn er jetzt lauscht, hört er nur Unsinn.“

Hexchen, die die ganze Zeit ruhig dabeigesessen und in Schulbüchern gelesen hatte, begann zu lachen. Sie sagte: „Gut gemacht, Fabienne, der Professor kann alles essen, muss aber nicht alles wissen. Coole Sache übrigens am Freitag. Hätte auch gern mitgemacht.“ Meadow erwiderte: „Hallo Hexchen, sei froh das du nicht dabei warst. Ich muss jetzt bald bei Filch nachsitzen. Und zwar eine ganze Woche lang!“ Hexchen meinte: „Eine Woche Nachsitzen bei Filch? Bääääääääääääääääh und dabei auch noch diesen Flohmopp von Katze. Aber das Heulen haste gut gespielt, Meadow, hast sogar mich getäuscht.“ Fabienne erwiderte: „Wozu sind wir schließlich Hexen? So schwierig ist dieser Anti-Lausch-Zauber nicht. Und hier noch was für den Fall, dass er Langziehohren benutzt. Ich habe gehört, er hat im letzten Schuljahr meinen Cousins welche weggenommen.“ Sie richtete noch einen weiteren Zauber auf die Tür. „So ein paar kleine Tricks, die mir Mama und Opa beigebracht haben.“ Hexchen fiel plötzlich ein: „Habe immer noch ein geklautes Buch von ihm. Muss es loswerden, ehe es herausfindet. Bin gleich wieder da....“ Damit verließ sie schnell den Raum.

Kurze Zeit später kam sie zurück und berichtete, dass sie das Buch unauffällig ins Zaubertrank-Klassenzimmer zurückgebracht hätte. Meadow fiel ein: „Hab immer noch ein Buch von Ihm, ich weiß aber nicht mehr wo ich es hingelegt habe.“ Besorgt erwiderte Hexchen: „Denk nach, Meadow, sonst wird dir eine Woche Nachsitzen bei Filch sehr milde vorkommen. Ich helfe dir suchen, wenn du willst.“

Meadow sagte: „Danke, aber ich weiß nicht mehr, wo es liegt.“ Hexchen überlegte: „Wir könnten auch versuchen den Professor mit einen Vergessenszauber zu belegen. Könnte allerdings leicht in die Hose gehen, wenn er es merkt. Kannst du unausgesprochene Zauber?“ „Hast du schon mal versucht, es mit einem Accio-Zauber zu rufen?“, fragte Fabienne. „Ja, aber es hat nicht geklappt irgendwie.Und außerdem könnte ich doch das Buch eine Weile behalten, so quasi als Entschädigung“, antwortete Meadow. Hexchen kicherte. „Naaa gut. Mann du bist echt tapfer, weißt du. Also ich weiß wie üblich von nichts. „Was heißt hier tapfer? Ich bin doch immer brav“, erwiderte Meadow.

In diesem Moment erschien Anita ziemlich motzig im Gemeinschaftsraum. „Erst wart ihr mit Begeisterung dabei, diesen elenden "Flohzirkus" schrumpfen zu lassen... und nun stehe ich plötzlich alleine da! Ich wünsche euch viel Spass mit Mr. Filch... der ist mir vorhin begegnet und scheint glänzend gelaunt... der hat was im Petto für euch! Auch ich kann mich beim Professor mit Heuchelei einschleimen..Ihr werdet schon sehen! Habe hier einen schönen Aufsatz geschrieben; er wird begeistert sein, und seine Strafe, die er für mich ausgedacht hat, sofort vergessen. -Jawohl!“ Daraufhin nahm sie ein Buch und begann zu lesen. Bange fragte Meadow: „Was hat denn Filch sich für uns ausgedacht, weißt du es vielleicht? Und wo bleibt eigentlich Jessika, die sollte doch mit mir gemeinsam nachsitzen?“ Anita antwortete: „Keine Ahnung was er für euch im Petto hat, aber sein ekliges Grinsen lässt nichts Gutes vermuten.“ Mit diesen Worten verließ sie den Raum, um noch einmal an dem Schrumpftrank zu arbeiten. Sie erhitzte ihn noch einmal auf 85 Grad, rührte ihn dreimal mit, dreimal gegehn den Uhrzeigersinn und nahm ihn anschließend vom Feuer. Der Trank hatte inzwischen eine schöne giftgrüne Farbe angenommen, genauso, wie es im Buch beschrieben war. Die letzten beiden Zutaten durften erst in zwei Tagen zugefügt werden. Sehr zufrieden verließ Anita den Brauraum und ging in den Gemeinschaftsraum zurück, wo sie weiterlas. Fabienne ging schließlich alleine zum Nachsitzen.

Etwa eine Stunde später kam Professor Snape in den Raum. Er nahm zunächst von seiner Tochter den Aufsatz entgegen, las ihn durch und gab ihr ein E. Dann sagte er zu Anita: „ Ich ziehe dir für dein Verhalten 150 Punkte ab, und du wirst nun 2 Wochen lang zusammen mit Madame Pomfrey die Nachtschwester sein (jeden Abend ab 22:00Uhr). Sie hat soviel zu tun, sie hat sich gefreut, dass sie nun ein wenig entlastet ist. Das sollte dir eine Lehre sein." Dann wendete er sich an Samira und Jessika: „,,So, so, die Damen waren heute nicht beim Nachsitzen. Gut, dass bedeutet 2 zusätzliche Tage Nachsitzen und 50 Punkte Abzug für jede von Ihnen." Meadow wandte ein: „Ich war aber bei Filch, Sir.“ Jessika sagte: „Ich hatte noch etwas in der Winkelgasse zu besorgen...“

Professor Snape lenkte ein: „Miss Malfoy, sie waren da. Dann gilt das nur für Miss Jessika, ich habe mich missverständlich ausgedrückt.“ Meadow entschloss sich zur Ehrlichkeit: „Ja, Sir, aber nur fünf Minuten.“ Professor Snape ließ sogleich noch eine Standpauke auf Meadow los: ,,MISS MALFOY! GUT SIE WAREN EHRLICH, DAS WAR EIN TEST! SIE WERDEN DIESEN ABEND NACHHOLEN!UND WENN SIE EIN NACHSITZEN NOCH MAL SCHWÄNZEN, WERDE ICH MICH NICHT MEHR BEHERRSCHEN KÖNNEN! VERSTANDEN?" Jessika maulte: „Noch 2 zusätzliche Tage, Sir ???? Das halte ich nicht aus!“ Professor Snape ließ sich nicht erweichen: ,,WÄREN SIE RECHTZEITIG ERSCHIENEN HÄTTEN SIE DAS PROBLEM NICHT!" Doch ein wenig kleinlaut fragte Meadow: „Wie meinen sie das mit nicht mehr beherrschen können, da bekomme ich ja Angst vor Ihnen Sir.“ Professor Snape antwortete: ,,DANN WERDEN SIE DIE STRAFE IHRES LEBENS BEKOMMEN!" Auch Jessika war sehr kleinlaut geworden: „Sie haben recht, Sir... es kommt nicht mehr vor...Welcher Art Arbeit müssen wir denn eigentlich bei Mr Filch verrichten?“ Meadow fragte weiter: „Die Strafe meines Lebens, wie meinen Sie das? Könnten Sie mir dies bitte erklären, Sir?“

In diesem Moment kam Fabienne vom Nachsitzen zurück. „Guten Abend, Herr Professor, Mr. Filch hat mich bis jetzt im Pokalzimmer Pokale putzen lassen, natürlich ohne Zaubern.“ Bei Fabiennes Eintritt war Professor Snape sofort wieder versöhnlicher gestimmt. Gut, auch diese Schülerin stellte gerne etwas an, aber im Gegensatz zu den anderen pflegte sie zu ihren Taten zu stehen und die Konsequenzen zu tragen, ohne sich zu drücken oder auch nur herumzudiskutieren. Daher begrüßte er sie auch ein gut Teil freundlicher: ,,Guten Abend, Miss Fabienne. Sie sind ein Vorbild für die anderen. Sie beschweren sich nicht über Ihre Strafe. Das mag ich an ihnen." Ganz ruhig erwiderte Fabienne: „Ich habe es ja verdient. Man hat im Unterricht nicht zu schlafen.“ Professor Snape beantwortete Meadows Frage schließlich: „Ganz einfach Miss Malfoy: Der Nächste, der ein Nachsitzen schwänzt, sitzt sechs Monate nach....“ Meadow konnte es nicht sein lassen, ein Widerwort zu geben: „Ich mag keine Strafen, Sir.“ Anita überlegte laut: „Madame Pomfrey hat sicher schöne Fläschchen mit sehr interessanten Inhalten in ihrem Schrank; vielleicht darf ich diese abstauben?“ Fabienne kicherte: „Ja, das Wort "Abstauben" hat zweierlei Bedeutungen.“ Meadow flüsterte Fabienne zu: „Schleim nicht so rum bei unserem Professor.“

Professor Snape hatte Meadows Flüstern gehört. Er sagte zu ihr: ,Miss Fabienne hat verstanden, dass man mich nicht austricksen kann. Ach ja, da wir von Austricksen reden: Wer diesen Zauber auf die Tür gelegt hat, kann stolz auf sich sein. Ich habe zwei Stunden gebraucht, um ihn zu brechen." Fabienne wurde ein bisschen rot. Sie erwiderte: „Ich gebe es ja zu, dieser Anti-Lausch-Zauber war von mir. Den habe ich meiner Mutter einmal abgeschaut. Ich wollte ihn einfach mal ausprobieren. Ich experimentiere gerne ein bisschen.“ Professor Snape antwortete: „ Miss Fabienne, das weiß ich wohl. Sie haben die mit Abstand stärkste Aura von allen meinen Schülern. Aus Ihnen strahlt viel Kraft und vor allem Ruhe aus." Fabienne war so überrascht, dass sie nichts mehr sagen konnte. Damit hatte sie nicht gerechnet, dass sie für ihren Streich Komplimente statt eines Tadels bekam.

Zwischenzeitlich flüsterte Jessika Anita zu: Du hast es gut, ich will auch viel lieber zu Madam Pomfrey... ich mag diesen Filch nicht. Ich sollte ihn auf eine Tasse Tee einladen und ihm dann anschließend etwas von diesem Vergesslichkeitstrank verabreichen... vielleicht vergisst er dann, dass ich bei ihm nachsitzen soll.“ Anita antwortete: „Keine Sorge, Jessika; den knöpfen wir uns noch früh genug vor... aber erst die Katze fällig!“ Professor Snape hatte mitbekommen, was Anita zu jessika gesagt hatte. Mit drohendem Unterton sagte er: :,,Pass auf, was du in meiner Gegenwart sagst, sonst könnte ich noch auf falsche Gedanken kommen." Anita entgegnete mit etwas schnippischem Ton: „Oh... das möchte ich doch auf gar keinen Fall riskieren!“ Sie gab Professor Snape die Hand und verabschiedete sich wie ein kleines Mädchen mit einem Knicks. Dann verschwand sie aus dem Raum.

Meadow war inzwischen mit ihrem Gegengift fertig und übergab dem Professor das Fläschchen mit den Worten: „Hier ist das von Ihnen gewünschte Gegengift, Sir.“ Professor Snape holte einen Kessel und untersuchte das Gegengift sofort. Überrascht fragte er: ,,Wie haben Sie das hingekriegt? Das Gift ist viel besser, als ich von Ihnen erwartet hab. Ich gebe Ihnen ein O für diese Arbeit."

Jessika und Hexchen heckten derweil schon wieder etwas aus. Jessika flüsterte Hexchen zu: „Sobald ich die Zutatenliste für den Vergesslichkeitstrank vollständig habe, können wir loslegen.“ Hexchen flüsterte zurück. „Aber ja doch Jessika.... Wer wird wohl unser erstes Opfer sein?“ Jessika erwiderte: „Na Filch natürlich... ich muss doch irgendwie beim Nachsitzen die Zeit bei ihm totschlagen. Jeden Tag ein Vergesslichkeitstrank.“ Beide Mädchen kicherten.

Derweil verabschiedete sich Professor Snape: ,,Ich wünsche ihnen eine angenehme Nachtruhe. Üben Sie weiter. Und Miss Fabienne: Bin mal gespannt, wie Sie morgen in Verteidigung gegen die Dunklen Künste arbeiten. Sie sagten, das sei Ihr Lieblingsfach...." Fabienne erwiderte: „Gute Nacht, Herr Professor. Ich freue mich schon auf die morgige Stunde.“ Zu Meadow sagte sie: „Siehst du, Meadow? Geht doch! Dir fehlt es wirklich nur an Selbstvertrauen.“ Professor Snape sah Fabienne an. Ihr konnte man tatsächlich ansehen, dass sie sich freute. Er warnte sie jedoch: ,,Aber bedenken Sie eins: Ich werde Sie keinesfalls schonen, denn Sie müssen für echte Duelle gewappnet sein. Das heißt, ich werde mein bestes Können zeigen. Und bedenken Sie, ich bin ein guter Duellant." Dann verließ er, wie üblich unter Türenknallen, den Raum und ging in seine Wohnung.

Fabienne sagte zu den anderen: „Als wenn ich das nicht selber wüsste! In einem ernsthaften Kampf kann jeder Fehler mein letzter sein.“ Meadow schien nicht weniger davon begeistert zu sein, dass es wieder Verteidigung gegen die dunklen Künste geben sollte. Hexchen dagegen schien Angst zu haben. Sie sagte: „Nööö ich mache nicht mit beim Duellieren.“ Fabienne war erstaunt. „Warum denn nicht? Willst du nichts lernen? Man muss sich heutzutage verteidigen können. das ist lebenswichtig. Im Ernstfall ständest du nämlich ziemlich auf dem Schlauch, wenn du angegriffen würdest und hättest nicht gelernt, dich zu verteidigen. Ich will jedenfalls in der Lage sein, mich zu wehren.“ Sie dachte dabei an die Gespräche, die sie zwischen ihrer Mutter und ihrem Großvater mit angehört hatte. Sie wusste, beide waren sicher, dass es wieder Krieg geben würde. Die Mädchen diskutierten noch eine Weile über die bevorstehende Stunde, dann gingen sie zu Bett.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Twitter
HPXperts-Shop
Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
Joanne K. Rowling