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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Djaffar Massoud Teil 5:Der Tag vor der Verteidigungsstunde

von ChantalMoody

Djaffar Massoud, Teil 5
Kapitel 14 - Djaffar Massoud, Teil 5 - Der Tag vor der Verteidigungsstunde

Am nächsten Tag schickte Anita eine Nachricht in Massouds Gemächer:


Verehrter Gast,

Bitte lassen sie meine Mitschüler hier in Ruhe. Wir sind manchmal alle etwas aufsässig, das gebe ich zu. Aber man muss doch auch mal zwischen Angst einjagen und Respekt vermitteln unterscheiden können.
Danke, dass sie die Strafe für mich/uns wegen der Katze auslassen.

Hochachtungsvoll Miss Snape

Sie glaubte tatsächlich, so ein Schreiben könnte Massoud davon abhalten, Strafaufgaben zu geben.

Fabienne betrat in der Zwischenzeit den Gemeinschaftsraum. „Aha, keiner hier. Da werde ich erst einmal eine Runde putzen. Ratzeputz! Wenigstens über mangelnde Sauberkeit soll sich niemand beschweren, auch wenn Filch die halbe Zeit seine Pflichten vernachlässigt. Filch läuft übrigens immer noch fluchend durch die Gänge von Hogwarts, er ist von seiner Mini-Katze wohl nicht besonders begeistert.“ Sie nahm sich ein Buch und begann zu lesen. Anita kam hinzu und fragte: „Hallo Fabienne! Habt ihr gestern den Schulball in den Kerker verlegt und schön gefeiert hier? Na wenigstens putzt du nach der "Party" immer schön sauber!“ Fabienne lachte. „Na ja, eine Party war das nicht gerade. Wir haben uns halt noch ein bisschen hier festgequatscht. Aber Filch flucht ganz schön herum. Hast du ihn schon gehört?“ Anita seufzte. „ Ähhm ja... und heute Abend müssten wir eigentlich bei ihm die Pokale polieren. Aber vielleicht hat er ja die Nachricht vom Professor vor lauter Stress um seine Mieze gar nicht mitbekommen? Wir könnten es ja mal drauf ankommen lassen? Ich muss eh noch für Verteidigung gegen die Dunklen Künste üben... sonst blamiere ich mich morgen wieder so schlimm!“ Sie verließ den Gemeinschaftsraum und suchte ihre Privaträume auf.

Meadow kam herien. „Hallo, Fabienne, wie geht es dir denn so?“, fragte sie. Fabienne seufzte. „Soweit gut, außer wenn ich ans Nachsitzen bei Filch denke. Der hat richtig üble Laune und wird uns garantiert triezen.“ Meadow stöhnte. „Erinnere mich bloß nicht dran! Ich muss ja auch nachsitzen, und das für längere Zeit.“ Fabienne war ein bisschen schadenfroh. Warum musste es Meadow auch immer auf die Spitze treiben? „Na ja, ich bin mit drei Tagen davongekommen.“ Meadow motzte: „Schön für Dich, ich glaube ich bin schon Dauergast beim Nachsitzen.“ Fabienne meinte: „Mann, du forderst es aber auch heraus mit deiner Aufsässigkeit!“

Das wollte Meadow gar nicht gerne hören. „Ich bin nicht aufsässig, und ich lass mich auch nicht zähmen wie so ein Wildpferd.“ Fabienne lenkte ein: „Na ja, ich an sich auch nicht, ich habe nur gelernt, wann es besser ist, den Mund zu halten.“ Meadow war aber trotz des ihr bevorstehenden Nachsitzens wieder auf Unfug aus. „Fabienne, lass uns mal wieder etwas brauen!“ Natürlich war Fabienne wieder Feuer und Flamme. „Klar doch! was machen wir denn Feines?“ Meadow schlug vor: „Den Trank der lebenden Toten!“ Fabienne meinte: „Und den verpassen wir dann Filch?“ Meadow erwiderte: „Genau das selbe denke ich auch!“ Fabienne begann zu lachen „Da mache ich gerne mit. Wer schläft, kann uns nicht nerven.“ Meadow meinte: „Na dann wollen wir mal anfangen.“ Sie stellte den Kessel auf den Tisch und machte Feuer. Fabienne begann, die Zutaten zu schneiden. Meadow gab alles in den Kessel. Dann sagte sie: „So, jetzt müssen wir ihn gegen den Uhrzeigersinn umrühren bis der Trank wie Wasser wird.“ Fabienne bot sich an: „Ja, das mache ich.“ Sie begann, fleißig zu rühren.

Als der Trank fertig war, füllte Meadow ihn in ein Fläschchen ab. Dann räumten sie alles wieder auf. Anschließend sagte Meadow: „Fabienne, komm, wir müssen zum Strafdienst, wir sind schon spät dran!“ In diesem Moment schlurfte Anita ins Schulzimmer, setzte sich an einen Platz und spielte liebevoll mit einem Fläschchen Schrumpflösung in der Hand. Sie meinte: „Hi, Mädels... eigentlich müssten wir uns nun bei Filch zum Nachsitzen melden.“ Meadow fragte Anita verwundert: „Guten Abend, Anita! Kommst Du nicht mit zum Strafdienst? Ist Meister Massoud schon weg?“ Fabienne sagte sehr entschieden: „Also, ich gehe jetzt jedenfalls zum Strafdienst, ich will nicht demnächst ein halbes Jahr nachsitzen.“ Anita meinte: „Ja, lasst uns gehen. Djaffar kann jeden Augenblick hier aufkreuzen. Obwohl er mir mitgeteilt hat, dass er erst morgen zur Schulstunde kommt. Aber bei ihm weiß man nie...“

Jessika kam hinzu. Meadow fragte sie: „Hallo Jessika! Kommst Du mit zum Strafdienst?“ Jessika antwortete: „Meadow, klar komme ich mit, ich will ja keinen Ärger bekommen.“

Die Mädchen gingen die Stufen hoch zum Pokalzimmer. Anita dachte laut: „Wieso machen die Anderen eigentlich immer ein paar Schritte rückwärts wenn wir kommen?"
Vor dem Pokalzimmer trafen sie auf den sehr missgelaunten Filch. Anita rief: 2Guten Abend, Mr. Filch; wir müssen heute nachsitzen bei ihnen, Snape hat es befohlen! Ja, dann halt Professor Snape, ganz wie Sie meinen.“ Sie begann, den ersten Pokal abzustauben und hernach zu polieren. Auch die anderen begannen mit der Arbeit. Jessika wagte die Frage: „Mr. Filch, wie geht es Ihrem Kätzchen eigentlich ?“ Fabienne flüsterte Jessika zu: „Schaut mal, wie giftig er uns anguckt!“ Sie begann zu kichern. Anita begann ebenfalls, Filch zu provozieren. „Niedlich, ihre kleine Mrs. Norris! Ich? Nein ich habe nichts damit zu tun und meine Klassenkameradinnen auch nicht!“ Jessika sah Filchs zorniges Gesicht und flüsterte
Fabienne zu: „Du hast recht, ich glaube er wird böse!“ Anita scherzte: „Vorsicht Kontrolle, hier fliegt eine Fledermaus als Besucher getarnt rum!“ So brachten sie ihren Strafdienst für diesen Abend zu Ende.

Anschließend trafen sie sich wieder im Gemeinschaftsraum. Gut gelaunt fragte Fabienne: „So, der erste Strafdienst wäre gemacht. Will jemand ein Butterbier?“ Sie zauberte Flaschen mit Butterbier aus der Küche herbei. Dann meinte sie: „Dann will ich mal weiterlesen, um für morgen gut vorbereitet zu sein.“ Sie nahm ihr Verteidigungsbuch und las darin. Anita antwortete: „Immer!! Man dankt!“ Sie schlug auch ihr Buch auf und versuchte, sich auf den Text zu konzentrieren. Eine Fliege summte herum.Anita nahm ihren Zauberstab und rief: „STUPOR!“ Zufrieden mit sich, wenigstens mal eine Fliege geschockt zu haben, las sie weiter.

Jessika kam in den Gemeinschaftsraum hineingerannt. „Flich sah ganz schön wütend aus, naja... zum Glück muss ich nur noch bis Dienstag bei ihm nachsitzen.“ Sie schlug ein Buch für Verteidigung gegen die Dunklen Künste auf und las darin. Fabienne lobte Anita: „: Die Fliege hast du doch schon sehr gut erwischt.“ Anita entgegnete: „
Oh, danke, Fabienne. Wenn du das sagst? Aber weißt du... der Professor ist etwas größer, und wenn ich mich morgen wieder mit ihm... und dann will auch noch Meister Massoud zusehen...“ „Du wirst das schon schaffen“, versuchte Fabienne Anita zu ermutigen. „Ich glaube, es fehlt euch allen eigentlich nur an Selbstvertrauen und Übung. Das wird schon.“
Meadow wechselte das Thema. „Kommt Leute lasst uns mal wieder was anstellen! Habt ihr so Angst vor Massoud?“ Jessika fragte zurück: „Was willst du denn anstellen? Ich möchte gern wissen, wo die Zutaten für diesen Verwirrungstrank verzeichnet sind.“ Sie stöberte im Buch herum. Meadow meinte: „Wie würde Massoud sagen: die bösen Kinder und ich beobachte euch ganz genau.“ Fabienne überlegte: „Meinst du, er schnüffelt uns schon wieder hinterher? Dieser Araber geht mir langsam, aber sicher auf den Zeiger! Er meint wohl, er könnte uns so verbiegen, wie diese arabischen Hexen, die er sonst unterrichtet.“ Jessika fragte: „Wo steckt Djaffar überhaupt ?? Ich habe ihn heute noch gar nicht gesehen.“ Meadow erwiderte: „Ja verbiegen lasse ich mich sowieso nicht, da würde er sich die Zähne an mir ausbeißen.“ Sie richtete ihren Zauberstab auf den Tisch des Professors und murmelte einen Zauberspruch. Der Tisch klebte nun fest. Fabienne überlegte: „Na, ich würde sagen, zwischen arabischen Hexen und europäischen besteht ein großer Unterschied. Arabische Hexen werden bestenfalls Kochpotthexen, während die europäischen Hexen praktisch dieselben Berufe ergreifen wie die Zauberer. Europäische Hexen werden Lehrerinnen, Heilerinnen, Ministeriumsangestellte, Aurorinnen. Es gab sogar schon Frauen, die Zaubereiminister waren. Für arabische Hexen wäre das undenkbar.“ Sie dachte an ihre Mutter. Einen größeren Unterschied zwischen Chantal Moody und einer demütigen arabischen Kochpotthexe konnte es kaum geben.

Meadow schlug Fabienne vor: „Wenn Du willst, kannst Du einen Klebefluch auf die anderen Möbel legen. Den Tisch des Professors hab ich schon.“ Fabienne lachte: „Ich verhexe außerdem seinen Schrank. Ein kleiner Schutzzauber, dass er einige Schwierigkeiten haben wird, den aufzubekommen.“ Jessika überlegte: „Hmm... vielleicht hat der Professor im Schrank die Bücher, die ich benötige... irgendwo müssen die Zutaten doch verzeichnet sein Was glaubt Ihr... wäre Djaffar sehr verwirrt, wenn er etwas von diesen Verwirrungstrank einnehmen würde?“ Meadow fragte Jessika: „Willst Du ihm diesen Trank verabreichen?“ Jessika zögerte. „Meadow, ich weiß nicht... ich will nicht schon wieder nachsitzen.
Außerdem habe ich die Zutatenliste noch gar nicht und kenne den gesamten Vorgang des Brauens nicht... ich könnte in der nächsten Zaubertrankstunde Professor Snape nach einem passenden Buch dazu fragen, aber er wird sicher wissen wollen, wozu ich es brauche.“ Fabienne forderte Jessika auf: „Dann nimm dir die Bücher schnell noch aus dem Schrank, ehe ich ihn verhexe. Hm, ja, der Verwirrungstrank ist nicht schlecht. er könnte dann sogar vergessen, wer er ist.“

In dioesem Moment kam Professor Snape in den Raum.,,Guten Abend, meine Damen. Haben Sie fleißig geübt? Gibt es irgendwas Neues?"Fabienne antwortete: „Guten Abend, Herr Professor. Ja, wir haben geübt. Und unsere Strafarbeit bei Filch haben wir auch gemacht.“ Meadow ergänzte: „Es gibt nichts neues Sir! Wie immer waren wir artig!“ Professor Snape grinste kalt und wissend. ,,Ja klar, gerade Sie sind so artig Miss Malfoy. Ich werde ja morgen sehen, ob Sie geübt haben....Ich will es Ihnen raten....werde morgen nicht so zimperlich sein wie in der ersten Stunde... Unser orientalischer Gast wird der morgigen Stunde beiwohnen....Glauben Sie ja nicht, dass sie ihm oder mir einen Zauber aufhalsen können, das würde ich Ihnen auch nicht raten, denn ich spüre bei Djaffar große Macht....Und das mit dem Verwirrungstrank würde ich lassen.... Er ist ein orientalischer Zaubertrankmeister und jeder halbwegs geschulte Mensch würde einen Verwirrungstrank erkennen...Und wenn Sie das Djaffar antun würden, würde seine Rache grausam sein, glaube ich. Die orientalischen Zauberer haben eine andere Vision von Gehorsam und Disziplin, gerade bei Frauen...."

Fabienne meinte: „Darüber haben wir vorhin noch geredet. Aber zwischen diesen arabischen Kochpotthexen und europäischen Hexen ist ja wohl ein gewaltiger Unterschied.“ Professor Snape antwortete: „Arabische Hexen sind nur deswegen so schlecht ausgebildet, weil sie von den Männern unterdrückt werden....kaum eine arabische Hexe erhält die Gelegenheit, auf eine Zaubererschule zu gehen.Das finde ich bedauerlich. Außerdem sind die Unterrichtsmethoden in Arabien anders.DIe Lehrer sind viel strenger....Es ist nicht selten, dass besonders aufsässige Schüler von den Lehrern misshandelt werden. Ich weiß das, denn ich war ein Jahr lang als Aushilfslehrer im Orient und habe versucht,was dagegen zu machen. Und deshalb kommt Djaffar Ihnen so streng vor, aber ich werde darauf achten, dass er bei Ihnen nicht zu weit geht. Das würde er bereuen....Für arabische Verhältnisse ist Djaffar ein relativ gnädiger Lehrer, außerdem auch er wurde so erzogen." „Finde ich schlimm für die Frauen“, erwiderte Fabienne mitleidig. „Wenn man bedenkt, was eine europäische Hexe alles werden kann.“

Jessika motzte: „Ich mag Djaffar nicht, er ist eingebildet, außerdem hat er im Orient keine Schule, wo er unterrichtet, sondern einen Harem, das letzte Mal wollte er doch tatsächlich Nymphadora und mich seinen Wachen überlassen.“ Professor Snape versuchte, Jessika zu beruhigen: „:,,Das soll er mal versuchen, Sie für seinen Harem mitzunehmen....das würde ihm nicht gut bekommen.“ Fabienne sagte: „Als wenn sich das irgendeine europäische Hexe gefallen ließe!“ Sie dachte dabei an alle Frauen, die sie kannte. Nicht eine davon glich dem Frauenbild, das dieser Araber offenbar hatte. Selbst Fabiennes Tante, Molly Weasley, die nie etwas anderes gewesen war als eine Kochpotthexe, wie Fabienne zu sagen pflegte, war alles andere als eine demütige Frau. „Die Lehrer und Umstände im Orient empfinde ich als grausam,wenn Schüler als Bestrafung gefoltert werden.Das ist echt schäbig. Es gibt auch europäische Hexen, die unterdrückt werden (z.b. Balkan). Außerdem: Ob Sie es glauben oder nicht, Djaffar ist für arabische Verhältnisse ein sehr nachgiebiger Lehrer." Meadow meinte: „Da stimme ich Dir zu Chantal es ist eine Gemeinheit wie man dort Frauen behandelt.“ Dann wandte sie sich an Professor Snape: „Die nächsten drei Tage bin ich nicht beim Strafdienst, da hab ich andere Verpflichtungen.“

Professor Snape fragte zurück: :,,Miss Malfoy, was für Verpflichtungen sind das?" Meadow antwortete: „Private, Sir!“ Professor Snape begann, ärgerlich zu werden. „Glauben Sie, diese Antwort akzeptiere ich? Wenn jetzt kein brauchbares Argument von Ihnen kommt, verlängere ich Ihren Dienst:" Meadow antwortete: „Das kann ich Ihnen nicht sagen Sir! Schon wieder mehr Strafdienste? Ach, lieber nicht.“ Professor Snape blieb noch ruhig: „Gut, Sie lügen nicht, ich akzeptiere das, aber Sie werden den Strafdienst nachholen.“ Aber Meadow versuchte schon wieder, zu diskutieren: „Könnten Sie nicht ein Auge zudrücken und alles vergessen Sir?“ Professor Snape antwortete: „Das kann ich nicht tun, ich behandle jeden Schüler gleich. Sie haben gegen die Schulordnung verstoßen und bezahlen nun dafür.Und jetzt lamentieren Sie nicht mehr, sonst werde ich sauer." Er sah Meadow drohend an.

Fabienne versuchte Meadow zur Vernunft zu bringen: „Lass es lieber, Meadow, sonst kriegst du am Ende noch mehr Strafarbeiten.“ Auch Jessika meinte: „Meadow, also manchmal kommt es mir so vor, als ob du dich gern beim Filch aufhältst.“ Meadow jedoch nahm keine Vernunft an. Sie begann zu lamentieren: „Ich habe gar keine Freizeit mehr wegen dem dummen Strafdienst Sir!“ Professor Snape wurde sauer: „,,MISS MALFOY! NUN REICHTS MIR! SIE BENHEMEN SICH DOCH NICHT, UND ICH SOLL DARÜBER HINWEGSEHEN? SIE WERDEN DIESE ÄUßERUNG ÜBER DEN DUMMEN STRAFDIENST SPÄTESTENS MORGEN ABEND BEREUEN! ICH ZIEHE IHNEN 120 PUNKTE AB! NOCH EIN EINZIGES WIDERWORT, UND SIE WERDEN 6 MONATE NACHSITZEN!" Jessika murmelte: „Meadow, 6 Monate, das ist lange.“ Fabienne sagte leise: „Wer geht schon gerne zu Filch nachsitzen? Aber ich könnte mal wieder Filchs Bürotür verhexen. War echt lustig das letzte Mal. Er hat einen ganzen Nachmittag gebraucht, bis er gemerkt hat, dass seine Bürotür nicht geklemmt hat, sondern dass ein Schutzzauber drauf lag, der Filchs Büro vor ihm selbst geschützt hat.“ Sie war jedoch nicht leise genug. Professor Snape hatte es doch mitbekommen. Er dachte an seine eigene Schulzeit. Auch damals hatte es hier und da verhexte Türen gegeben, und das Opfer war auch damals schon meistens Filch gewesen. Damals war Fabiennes Mutter, Chantal, Schülerin in Hogwarts gewesen. Er sah Fabienne belustigt an und meinte: ,,Also ehrlich, Miss Fabienne, so geht es nicht." Fabienne kicherte. „Na ja, ich verhexe gerne Türen. Und was kann ich dafür, wenn Filch so dämlich ist?“ Jessika begann zu lachen. „Es macht überhaupt Spaß, Filch zu ärgern. War es nicht lustig, als wir ihn mal dieses Euphorie-Elixier verabreicht hatten ?“ Fabienne erinnerte sich nur zu gut. „Ja, das war echt lustig. Er lief die nächsten zwei Tage singend durch die Schule. Aber sein Gesang ist schrecklich. Er kann überhaupt nicht singen.“

Professor Snape hatte Mühe, ernst zu bleiben. Dennoch sagte er: „Ich merke schon, ich habe hier viel zu tun. Meine Damen, bedenkt, dass ihr eure Konzentration auf den Unterricht legen solltet, ihr seid weit zurück. In Zukunft werde ich Disziplinlosigkeiten noch härter bestrafen." Meadow musste wieder ihren Senf dazugeben: „Was meinen Sie damit Sir? Noch mehr Strafarbeiten? Igitt!!!“ Professor Snape verlor allmählich die Geduld. Er erzeugte mit seinem Zauberstab einen lauten Knall. Dann brüllte er los: ,,JETZT HÖREN SIE MIR MAL ZU! IHRE STÄNDIGEN DISZIPLINLOSIGKEITEN WERDE ICH IN ZUKUNFT NOCH HÄRTER BESTRAFEN! SIE BENHEMEN SICH WIE KINDER! SIE SOLLTEN SICH MEHR AUF DEN UNTERRICHT KONZENTRIEREN; IN DER ECHTEN WELT WERDEN SIE SONST EIN BÖSES ERWACHEN ERLBEN! VORALLEM WENN ICH MIR IHRE JÄMMERLICHEN FLÜCHE IN VERTEIDIGUNG GEGEN DIE DUNKLEN KÜNSTE ANSCHAUE!"

Jessika erwiderte: „In erster Linie konzentrieren wir uns selbstverständlich auf den Unterricht, Sir.“ Dann flüsterte sie jedoch Fabienne zu: „Vielleicht sollten wir Filch mit dem Verwirrungstrank etwas verwirren.“ Fabienne flüsterte zurück: „Ja, auch nicht schlecht, mal sehen, wie er sich dann verhält.“ Laut sagte sie zu Professor Snape: „Ich finde auf jeden Fall genug Zeit zum Lernen, auch wenn ich gerne mal was anstelle.“ Dies war nicht übertrieben. Fabienne war eine sehr fleißige Schülerin, und sie behielt, auch wenn sie gerne Unfug machte, ihre Ziele klar vor Augen. Auch Meadow war ein wenig kleinlauter geworden. „Es tut uns allen leid Sir, und wir werden versuchen uns zu bessern.“ Professor Snape verabschiedete sich: ,,Ich werde mich nun in meine Gemächer zurückziehen. Morgen werde ich Sie in Verteidigung gegen die Dunklen Künste prüfen, ob Sie gelernt haben. Denken Sie an meine Worte. Morgen während des Unterrichts nicht mehr so nervös sein wie letztes Mal, ich werde mich nun auch nimmer zurückhalten. Angenehme Nachtruhe wünsche ich ihnen."

Als Professor Snape gegangen war, fragte Jessika: „Hmm, stellen wir wirklich so oft was an?“ Meadow erwiderte: „Nein Jessika, so oft auch nicht, mal abgesehen von den Möbeln des Professors die jetzt ja festkleben.“ Fabienne hingegen meinte: „In der letzten Zeit haben wir doch jeden Tag was angestellt. Na ja, also als Nächstes der Verwirrungstrank für Filch. Aber komisch, Komisch, dass der Herr Professor das mit den Möbeln nicht gemerkt hat.“ Jessika lachte. „Stimmt, wir sind wirklich schlimm.“ Nach und nach gingen die Mädchen dann jedoch ins Bett.


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