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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Djaffar Massoud Teil 6: Der Cruciatus-Fluch

von ChantalMoody

Djaffar Massoud, Teil 6: Der Cruciatus-Fluch
Kapitel 15 - Djaffar Massoud, Teil 6: Der Cruciatus-Fluch

Am nächsten Tag hinterließ Professor Snape eine Notiz im Gemeinschaftsraum:

Werte Schüler,

ich darf Sie nochmals daran erinnern, dass heute um 20:40Uhr eine Verteidigungs-Stunde stattfindet.
Ich rate Ihnen, zu üben, da das sonst schwerwiegende Folgen für Sie haben kann. Heute Abend wird Djaffar als Gast meiner Stunde beiwohnen. Ich erwarte, dass Sie ihn freundlich wie einen Gast behandeln Er wird sich in diese Stunde nicht einmischen und ich erwarte ,dass Sie sich auf den Unterricht konzentrieren....

In guter Hoffnung, Sie vollständig anwesend zu sehen,
Severus Snape

P.S. Zuspätkommen und Disziplinlosigkeit werden sehr hart bestraft!

Nach einem reichhaltigen Mittagsmahl begab sich der gute alte Djaffar mal wieder in den Gemeinschaftsraum des Kerkers und sah die Notiz auf dem Tisch liegen.

“Ahhh... der Effendi war schon hier! Und er will die Kinderchen sehr hart bestrafen, wenn sie nicht gehorchen... das gefällt dem grossen Djaffar, har-har-har...!!!“

Er hinterließ seinerseits eine Notiz für Professor Snape:

Oh werter Severus, es ist ein großes Unglück geschehen! Meine Tiere sind krank, das kalte nasse Wetter bekommt ihnen nicht... meine Kobra musste erbrechen und die großen Sahara-Taranteln leiden an Durchfall! Ich brauche jemanden, der die Käfige sauber macht! Wissen Sie Effendi; ich bin ganz sicher, dass Ihre Schüler heute brav sein werden, weil dann der große Djaffar die Käfige mit einem schlichten Zauber sauber machen könnte... wir verstehen uns?

Dann verließ Djaffar den Raum wieder und unternahm einen Ausflug auf seinem Araberhengst.

Die Schülerinnen trafen sich, bevor sie ihren nächsten Strafdienst bei Filch antreten mussten, noch im Gemeinschaftsraum. Meadow fragte Fabienne: „Und wie geht es Dir so, Fabienne, hab Dich seit dem Frühstück ja nicht mehr gesehen.“ Fabienne antwortete grinsend: „Na ja, ich war sehr beschäftigt. Mit Lernen und mit Unfug machen. Ich habe vorhin wieder Filchs Bürotür verhext, und jetzt kommt er nicht rein, läuft durch die Korridore und flucht. Hört ihr das Geschimpfe nicht?“ Meadow erwiderte: „Na Du bist mir ja eine, ich hab auch wieder was angestellt, schau mal an die Decke.“ Fabienne schaute nach oben und sah zu ihrem Erstaunen, dass der Umhang des Professors an der Decke festklebte. Über so viel Unverfrorenheit war sogar Fabienne, die wahrhaftig kein Unschuldslamm war, erstaunt. „Oje, wenn das der Herr Professor sieht! Er sagte doch, das wäre sein bester Umhang. Meadow, ich möchte nicht in deiner Haut stecken, wenn der Herr Professor herauskriegt, dass du das warst.“ Meadow erwiderte leichthin: „Er weiß ja nicht, dass ich es war! Und außerdem hat er den Klebefluch an den Möbeln auch noch nicht gesehen.“

Dann fiel Fabienne der bevorstehende Strafdienst bei Filch ein. „Das Nachsitzen bei Filch heute wird auch heiter. Er hat gesagt, der Lagerraum für Bücher und anderen Schulkram muss aufgeräumt und saubergemacht werden, das ist seit Jahren nicht mehr gemacht worden, bestimmt ist es dort richtig dreckig.“ Meadow sagte: „Wenn Du Deinen Strafdienst antrittst, gehe ich in den Gemeinschaftsraum, aber bitte verrate mich nicht. Und Filch findet mich sowieso nicht.“ Fabienne begann zu lachen. „Filch würde kaum seinen eigenen Hintern finden. Er kan übrigens noch immer nicht in sein Büro. Und keine Sorge, ich petze nicht, wie verschiedene andere Leute.“

In diesem Moment trat Anita ins Kerkerzimmer und las mit ängstlichem Gesichtsausdruck die beiden Nachrichten vom Professor und Djaffar. “Djaffars Tiere! Ach du liebes bisschen!! Da darf ich mich aber nicht so tollpatschig anstellen wie in der letzten Stunde! Und der Professor droht nicht zu knapp mit Nachsitzen. Er konnte schlechte Schüler noch nie leiden. Na das kann ja heiter werden! Oh hallo Leute! Was habt ihr denn wieder schönes angestellt?“ Fabienne und Meadow berichteten über ihre neuen Missetaten.

Anita vertiefte sich schnell noch mal in ein Buch über Verteidigung und sagte beiläufig zu Meadow: “Ich habe heute auch besseres zu tun, als bei Filch zu putzen!“ Fabienne erwiderte: „Also, ich werde auf jeden Fall gleich in meine Strafstunde gehen. Ich will nicht noch mehr Ärger haben. Und auf sechs Monate Nachsitzen habe ich ganz bestimmt keine Lust.“ Anita stand auch nicht der Sinn nach noch mehr Strafdienst. Sie lenkte ein: „Hmmm... weißt du, Fabienne, eigentlich hast du recht; ich kann es mir auch nicht leisten den Strafdienst zu schwänzen. Gehen wir um 19:00Uhr? Vielleicht ist Jessika bis dann auch hier. Sie hat es ja auch erwischt.“ Fabienne stimmte zu: „Ja, wir können dann um 19 Uhr zusammen gehen. Ich bin heute auch heilfroh, wenn ich meinen Strafdienst hinter mir habe. Das Schulmaterial-Lager ist bestimmt extrem dreckig, und dort sollen wir heute aufräumen und putzen.“ Jessdika kam hinzu „Huhuu allerseits! Jeder, der zum Strafdienst muss und mich zum Filch gern begleiten möchte, der kann dies jetzt tun.“ Die Mädchen gingen also zu ihrem Strafdienst.

Mr. Filch hatte noch schlechtere Laune als sonst. Noch immer konnte er nicht in sein Büro. So pampte er zunächst Anita an, als sie sich zum Strafdienst meldete, ob sie seine Bürotür verhext hätte. Anita wies den Verdacht weit von sich: „N'abend, Mr. Filch! ... Nein, ich war es nicht die ihre Bürotür verhext hat! Nicht immer auf die kleinen unschuldigen Leute einschreien, sonst verweigere ich den Strafdienst!“ Mr. Filch wurde daraufhin noch ärgerlicher, und er drohte Anita damit, sich bei Professor Snape zu beschweren. Anita begann zu motzen: „Ist mir egal, wenn Sie das Snape mitteilen, er mag nicht, wenn sein Töchterchen falsch beschuldigt und schlecht behandelt wird! Was muss ich putzen?!“ Filch schickte Anita in das Pokalzimmer. Da er mitbekommen hatte, dass die Schülerinnen am Tag vorher während des Verrichtens ihrer Strafarbeit über ihn gelästert hatten, schickte er diesmal jede in einen anderen Bereich der Schule. Anita wunderte sich: „Wieso schon wieder das Pokalzimmer? Damit ich nicht mit meinen Kolleginnen über Sie tuscheln kann? Wie Sie wünschen!“ Achselzuckend ging sie in das noch fast saubere Pokalzimmer.

Als Filch Fabienne auf die verhexte Bürotür ansprach, spielte diese die Erstaunte: „´n Abend, Mr. Filch! Wie, Sie kommen nicht mehr in Ihr Büro! Ist ja allerhand! Wer macht denn so was? Was soll denn heute gemacht werden? Das Schulmaterial-Lager aufräumen und saubermachen? Hm, ja, okay, das heißt also, den Dreck von Jahren wegmachen, aber meinetwegen.“ Sie verzog sich in das Lager.

Jessika schließlich wurde in den Kerker geschickt, wo sie das Zaubertrank-Klassenzimmer und den Vorratsraum saubermachen musste.
Anita meldete sich als Erste bei Filch zurück. „So, das Regal ist nun sauber. Darf ich jetzt gehen?“ Filch lehnte ab. Anita fragte: „Wieso nicht? Gut, den einen Pokal polier ich noch, aber dann muss ich mich wieder um meine Hausaufgaben kümmern!“ Filch brummte etwas vor sich hin in dem Sinn, dass ihn das nicht interessierte. „Finden Sie unwichtig? Das erzähle ich alles Papa!“ Filch knurrte, dass Professor Snape sich dann doch selber um seine Tunichtgute kümmern solle. „Sie meinen, dass ich dann das nächste mal bei ihm nachsitzen muss?“ Anita bekam Gänsehaut bei dem Gedanken an Snapes Büro, in dem auch gelegentlich Schüler nachsitzen mussten, ließ sich aber vor Filch nichts anmerken. Sie sagte sogar sehr frech: „Ich gehe lieber dorthin, als langweilige Putzarbeiten erledigen zu müssen, die eigentlich IHR Job wären! Ich halt mein Maul wenn's mir passt! Und woher soll ich wissen, wo Miss Malfoy bleibt? Keine Ahnung!“ Somit verließ Anita ihren Strafdienst und ging davon.

Als Nächste meldete sich Fabienne. „So, ich habe das Schulmaterial-Lager komplett aufgeräumt und alles geputzt, auch alle Schränke und Regale ausgewaschen. Da lag wirklich der Dreck von Jahren. Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag? Normalerweise ist Putzen doch Ihr Job und nicht der von den Schülern. Kann ich jetzt gehen? Wir haben gleich Unterricht bei Herrn Professor Snape, und er hasst Unpünktlichkeit. Ihre Bürotür? Keine Ahnung, wie Sie die aufbekommen. Fragen Sie doch mal einen Lehrer, alles kann ich auch nicht wissen.“ Grinsend ging sie davon, Richtung Klassenzimmer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste.

Dann kam Jessika aus dem Kerker zurück. „Ich bin mit meiner Strafarbeit auch fertig, darf ich jetzt bitte gehen, Mr Filch ? Der Kerker glänzt wie schon lang nicht mehr... Wie bitte??? Nein ich habe keinen Zauberstab benutzt .“ Dann ging auch Jessika zum Unterricht.

Fabienne war die erste, die das Klassenzimmer betrat. „Noch niemand da?“ Sie setzte sich brav auf ihren Platz, legte ihren Zauberstab bereit und schlug ihr Buch auf. Nach und nach trafen die anderen Schüler ein. Anita setzte sich in die hinterste Ecke und versuchte, sich so klein wie möglich zu machen. Meadow betrat den Raum unter einem Tarnumhang. Schließlich kam Massoud mit den Worten „Guten Abend Miss Snape! Guten Abend Schüler!“ ins Klassenzimmer. Anita, die ihn nicht kommen gesehen oder gehört hatte, fragte: „Huch, Djaffar… Sie sind schon hier? Ich habe Sie gar nicht bemerkt. Haben Sie einen Turban, der unsichtbar macht?“ Massoud antwortete: „Nicht nur das, meine Liebe; ich habe außerdem einen Schutzschild um meinen Körper heraufbeschworen. Wenn Sie und ihre Mitschüler wirklich so schlecht in Verteidigung sind, wie der Professor mir mitteilte, werden heute hier eine Menge ungekonnte Flüche kreuz und quer durch das Zimmer fliegen. Da muss ein Besucher sich schützen! Und jetzt werden Sie nichts mehr von mir hören und sehen. Ich schaue euch ganz einfach zu und werde dann später Professor Snape in mein Gemach einladen, um ein wenig mit ihm zu plaudern. Tun Sie so, als ob ich gar nicht da wäre.“ Er setzte sich so hin, dass er alles gut im Blick hatte.

Jessika zauberte Butterbier herbei, obwohl sie genau wusste, dass Professor Snape Essen und Trinken in seinem Unterricht verboten hatte. Meadow nahm ihren Tarnumhang ab und setzte sich auf ihren Platz. Nymphadora begann zu zeichnen.

Professor Snape betrat den Raum. Er ging zu Djaffar in die Ecke geh und schüttelte ihm die Hand. Dann sagte er zu seinem Besucher: ,,Guten Abend, werter Freund. Gut, dass Sie es einrichten konnten, vorbei zu schauen. Ich würde Ihnen raten, einen Schutzzauber auf Sie zu legen, da meine Schüler nicht sehr geübt sind." Die Schüler und Massoud begrüßten Professor Snape. Der wandte sich nun an die Klasse: „,,Guten Abend Schüler. Heute hat eine Schülerin das Glück, sich eine gute praktische Note zu verdienen....Die anderen werden dabei zuschauen. Miss Malfoy, würden Sie bitte vortreten." Meadow ging nach vorne und sagte: „Ja, Sir, hier bin ich.“ Hexchen flüsterte ihren Freundinnen zu: „Zeit ,die Wetten zu verteilen. Ich wette auf Meadow, und ihr?“ Derweil war sie dabei, Sekt zu trinken. Die Mädchen gaben ihre Wetten ab.

Professor Snape erklärte: ,,Miss Malfoy, Sie werden nun versuchen, mich kampfunfähig zu machen. Sie dürfen jeden Zauber einsetzen, der Ihnen einfällt. Ich verteidige mich nur." Dann nahm er Duellstellung an und sagte: ,,Na los, worauf warten Sie?" Meadow richtete ihren Zauberstab auf Professor Snape und rief: „Petrificus Totalus!“ Professor Snape blockte den Zauber mit Leichtigkeit ab und sagte zu Meadow: ,,Das ist doch nicht etwa alles? Los, geben Sie sich Mühe, ich bin nicht zimperlich."

Währenddessen herrschte unter den Schülerinnen regelrechte Partystimmung. Nymphadora hatte sich Bananenmilch herbeigezaubert, Anita trank Elfenwein.

Meadow richtete ihren Zauberstab auf Professor Snape und rief: „Stupor!“ Professor Snape beschwor einen giftgrünen Schutzschild herauf, um den Fluch abzublocken. Dann meinte er:
,,Netter Versuch. Nun bin ich dran .Ich werde nun ihre Fähigkeiten zur Fluchabwehr testen. Sie dürfen alles tun, was ihnen einfällt, um sich zu schützen." Er hob seinen Zauberstab und schrie: „Serpensortia!“ Eine dicke giftgrüne Schlange schlängelte auf Meadow zu. Hexchen flüsterte den anderen zu: „Oh je, und wir haben noch nicht mal einen Wundkasten hier.“ Nymphadora beobachtete gespannt die Schlange und zog heimlich ihren Zauberstab, bereit, einzuspringen, falls Meadow nicht zurechtkommen sollte. Meadow kam jedoch zurecht. Sie richtete ihren Zauberstab auf die Schlange und rief: „ Vipera Evanesco!“ Die Schlange wurde zerstört. Nymphadora rief empört: „Schlangenmörderin! Die arme Schlange, sie hat doch nichts getan!“ Fabienne, die Schlangen genauso wenig mochte wie Spinnen und Insekten, entgegnete: „Hätte Meadow erst warten sollen, bis die Schlange was tut?“ Nymphadora antwortete: „Nein... Aber man braucht die Schlange doch nicht gleich töten, Fabienne!“

Professor Snape sagte inzwischen: ,,Sehr gut, Miss Malfoy, 30 Punkte für Sie. Wie sieht es damit aus?" Er hob seinen Zauberstab, machte eine kreisende Bewegung und schrie: „INFERNO!“ Ein großer heißer Flammenring flog auf Meadow zu. Hexchen flüsterte zu ihren Freundinnen: „Na, der bringt es noch fertig und röstet uns alle hier wie Würstchen.“ Fabienne hielt voprsichtshalber ihren Zauberstab bereit. Djaffar Massoud murmelte vor sich hin: „Mmmm... gar nicht mal so schlecht“, und sah weiterhin interessiert zu. Meadow richtete ihren Zauberstab auf den Flammenring und rief: „Protego!“ Anita flüsterte derweil ihren Freundinnen zu: „Das ist besser als ein Thriller!“ Sie zauberte eine Tüte Chips herbei und reichte sie den anderen weiter. Jessika hatte auch nochj etwas beizusteuern. „Wollt Ihr auch noch etwas Popcorn?? Hier...“ Damit reichte sie das Popcorn herum. Anita flüsterte: „Lassen wir es uns gut gehen! Prost!“ Damit trank sie weiter an ihrem Elfenwein. Den finsteren Blick von Djaffar in der Ecke bemerkte sie nicht.

Professor Snape sagte derweil zu Meadow: ,,Gut, Miss Malfoy, wirklich. Wobei „protego“ mächtige Zauber nicht aufhält. Gegen mein Dämonsfeuer hätte es keine Chance.Nun, hier ist ein Zauber, den Sie mit „protego“ nicht blocken können...." Er hob seinen Zauberstab, legte große Energie hinein und machte eine stumme komplizierte Bewegung. Er legte einen Schutzzauber um die Duellfläche, damit keiner sich einmischen konnte. Dann machte er eine extrem ruckartige, schnelle Bewegung. Ein riesiger, kraftvoller, goldener Strahl flog direkt auf Meadow zu. Meadow bekam Panik. „Bitte hören Sie auf damit, Sir“ , flehte sie und rannte vor dem riesigen goldenen Strahl weg. Professor Snape ließ den goldenen Strahl verschwinden. Er meinte: ,,Miss Malfoy, in einem echten Duell hätte ich sicher nicht aufgehört.....Los greifen Sie mich mal mit dem STÄRKSTEN FLUCH an, den Sie haben!" Anita murmelte: „Uuuiiii.... jetzt wird es spannend!“ Der Elfenwein war ihr schon ziemlich in den Kopf gestiegen, und sie wurde müde. In diesem Moment richtete Meadow ihren Zauberstab auf Professor Snape und rief: „Crucio!“ Die Klasse war entsetzt. Jessika dachte: „Ein Unverzeihlicher Fluch, und das gegen einen Lehrer?“ Fabienne war entsetzt. Sie dachte sich: „Meadow geht jetzt aber zu weit!“ Djaffar murmelte in seiner Ecke: „Und dieser Lehrer meint, der große Djaffar wäre brutal zu seinen Schülern... und woher kennen die unverzeihliche Flüche?“ Nymphadora kreischte entsetzt auf. „Meadow!!!“

Professor Snape blockte blitzschnell den Zauber gerade noch ab , seine Nase fing jedoch an zu bluten. Er schrie Meadow an: ,,WAS MEINEN SIE, WAS SIE HIER TUN? ICH HABE DOCH AUCH KEINEN UNVERZEIHLICHEN BENUTZT!!! SOLL ICH SIE JETZT GLEICH AUCH EIN BISSCHEN FOLTERN?" Wutentbrannt und voller Hass sah er Meadow an. Fabienne ließ ihrer Wut und ihrem Entsetzen freien Lauf: „Also nein, wie kannst du nur unverzeihliche Flüche anwenden, und das auch noch gegen einen Lehrer??? Dafür landet man in Askaban, weißt du das nicht??? “ Anita schreckte aus ihrem elfenweinbedingten Halbschlaf auf und blickte Meadow entrüstet an. Nymphadora schrie: „MEADOW GEHTS NOCH????“ Jessika rief: „So was ist doch verboten !!!“ Hexchen schrie entsetzt: „Meadow!!!“ Sie warf ihre Flasche Butterbier weg und nahm einen großen Schluck Feuerwhiskey. Professor Snape war völlig außer sich. Er schrie Meadow an: ,,Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich es hier mit Verbrechern zu tun bekomme.“ Er sah Meadow mit einem Blick voller Wut und Hass an. ,,WOHER KENNEN SIE UNVERZEIHLICHE FLÜCHE? SIE NAIVES MÄDCHEN, BEINAHE HÄTTE ICH ETWAS GEMACHT, WAS ICH NIE IM SINN HATTE....WIE KONNTEN SIE MIR NUR EINEN UNVERZEIHLICHEN FLUCH ANHÄNGEN? HASSEN SIE MICH?"

Hexchen war schockiert. Sie wollte wieder einmal eine schlimme Situation schönreden. Sie
guckte Severus Snape verschrocken an und nuckelte an ihrem Feuerwhiskey. „Sir, das hat sie nicht böse gemeint. Sie ist nur etwas übermütig.“ Djaffar Massoud machte sich nochmals kurz sichtbar. Er schlug vor: „Verehrter Effendi, wenn ich nur kurz unterbrechen dürfte. Meine Tiere sind krank, Severus. Sie vertragen das kalte Wetter hier nicht. Die Kobra hat sich zweimal übergeben und die Sahara-Taranteln haben Durchfall. Ich bräuchte jemanden, der die Käfige putzt; ohne Magie, versteht sich, denn das könnte ich selber. Das wäre eine Alternative zu Askaban. Beruhigen Sie sich, Effendi!“

Die Klasse sah Meadow zum ersten Mal richtig kleinlaut. Sie sagte: „Nein, ich hasse Sie nicht, Sir, das ist mir gerade nur so rausgerutscht, und es tut mir leid.“ Professor Snape war jedoch noch lange nicht bereit, sich zu beruhigen. Immer noch blickte er voller kalter Wut auf Meadow. ,,Miss Hexchen, halten sie jetzt besser den Mund, ich weiß, wie ich das zu handhaben habe. Ja, Djaffar, Sie haben recht. Miss Malfoy wird jeden Tag Ihre Käfige putzen, solange Sie hier sind, werter Freund." Dann wandte er sich an die ganze Klasse: ,,WARNUNG AN ALLE: WENN SOWAS NOCHMAL JEMAND VERSUCHT, WERDE ICH MICH NICHTMEHR BERUHIGEN! ES SEI DENN, SIE SAGEN MIR, DASS SIE UNVERZEIHLICHE FLÜCHE EINSETZEN WOLLEN! DANN WERDE ICH DAS AUCH TUN!" dann wandte er sich noch einmal an Meadowe: ,,Und, Miss Malfoy, für dieses Verhalten werden Ihnen SÄMTLICHE PUNKTE von Ihrem Haus abgezogen.“

Auch die anderen Schüler waren noch lange nicht beruhigt. Fabienne, noch immer entsetzt; wandte sich an Hexchen: „Mit Übermut hat das nichts zu tun. Diese Flüche sind nicht grundlos verboten. Zumindest ist es verboten, sie einfach so gegen einen Menschen einzusetzen.“ Jessika fragte Meadow: „Wie kann Einem ein Unverzeihlicher Fluch rausrutschen ??“ Anita verschluckte sich an ihrem Popcorn und sagte gar nichts. Nymphadora meinte: „Meadow, ich kenne mich mit solchen Flüchen aus, und die rutschen einem ganz sicher nicht aus Versehen raus!“ Fabienne ergänzte: „Ganz bestimmt nicht, sie funktionieren nur, wenn man es auch so meint.“

Kaum, dass Meadow hörte, dass sie Schlangen- und Spinnenkäfige saubermachen sollte, verlegte sie sich aufs Betteln. „Alles aber nur das nicht, Sir! Ich fürchte mich vor diesen Biestern.“ Hexchen wollte wiederum nicht auf sich sitzen lassen, dass Professor Snape ihr den Mund verboten hatte. Manchmal hatte sie genauso eine freche Klappe wie ihre Mutter: „Sir, warum soll ich meinen Mund halten? Fällt mir gar nicht ein. So, und jetzt trinke ich in Ruhe mein Bier aus. Basta.“ Nymphadora versuchte, mit Meadow in Ruhe zu reden: „Meadow, weißt du eigentlich, was du hättest anrichten können? Noch nie was von den Longbottoms gehört??“ Djaffar Massoud gab auch wieder seinen Senf dazu: „Oh, dann werde ich meinen Aufenthalt hier noch etwas verlängern. Miss Malfoy, ich habe viele Tiere dabei! Aber ich möchte mich jetzt nicht mehr einmischen, wir treffen uns später noch, verehrter Severus.“ Er sprach eine arabische Zauberformel, die Professor Snapes Nasenbluten im Nu heilte.

Professor Snape sagte zunächst zu Massoud:,,Danke werter Freund", dann wandte er sich an Hexchen: ,,Das hätte ich jetzt nicht gesagt. Sie werden Miss Malfoy morgen als Strafe helfen, die Käfige zu putzen." Danach war Meadow wieder an der Reihe: :,,Soll ich Sie einbuchten lassen? Wie können Sie es nur wagen, Sie Früchtchen? Sie werden die nächsten Monate die Käfige von Djaffars Tieren putzen!" Hexchen motzte: „Üble Sache. Meadow wie konntest du nur? Trotzdem halte ich NICHT meinen Mund.“ Sie stampfte wütend mit dem Fuß auf. Auch Meadow wollte noch diskutieren: „Ich habe aber Angst vor diesen Tieren.“ Nymphadora konnte es nicht fassen, dass Meadow noch immer Widerworte gab. „Meadow, vielleicht hatte aber auch der Herr Professor ein wenig Angst, als du plötzlich den Cruciatus -Fluch angewandt hast!?“ Ebenso war Fabienne ziemlich fassungslos. Meadow sollte doch froh sein, dass ihr Askaban erspart blieb! „Sind dir die Dementoren lieber???“ fragte sie daher Meadow.

Professor Snape schrie wie von Sinnen: ,,SIE WERDEN GLEICH ANGST VOR MIR HABEN! JEDER, DER MIR BISHER EINEN UNVERZEIHLICHEN FLUCH ANGEHÄNGT HAT, LEBT JETZT NICHTMEHR! SIE SIND ECHT VERACHTENSWERT! SIE WERDEN DIE KÄFIGE PUTZEN!"

Hexchen war noch immer in rebellischer Stimmung. „Ooooch, das finde ich aber ungerecht, Sir, Ihre Haltung ist nicht gerecht.“ Darauf erwiderte Professor Snape: :,,Es ist auch nicht gerecht, wenn mir eine Schülerin einen Unverzeihlichen Fluch anhängt." Hexchen hatte aber immer noch nicht genug. „Bin ich hier bei der Muppetshow????? Ich putze keinen Käfig. da können Sie mich erschießen, und ich werde es trotzdem nicht tun. Ich habe nichts getan, was dies berechtigt.“ Meadow verlegte sich aufs Betteln. Sie fiel vor Professor Snape auf die Knie und versuchte es mit einer Entschuldigung: „Bitte, Herr Professor, es tut mir aufrichtig leid, und ich werde es auch nie wieder machen.“ Djaffar Massoud meldete sich auch noch einmal aus seiner Ecke: „Ich werde eine Eule an meinen Neffen schicken; er soll mir die restlichen Taranteln, Klapperschlangen, Kobras, Riesensandwanzen und die beißenden Tausendfüßler auch noch herschicken. Ich habe noch nie eine solch ungehorsame Klasse gesehen, ich habe Mitleid mit dem Professor. Und ungerecht ist gar nichts, was euer Lehrer befiehlt!!!
Ihr werdet mich kennen lernen, wenn ihr beim Nachsitzen nicht gehorcht!“ Hexchen motzte noch immer. Sie sagte zu Professor Snape: „Ich habe keine Angst. Ich kann verstehen, dass Sie sauer sind. Es war falsch von Meadow und höchst ungerecht, Ihnen einen Unverzeihlichen Fluch anzuhexen. ABER HERRGOTT NOCHMAL, WARUM SOLL ICH EINEN SCHLANGENKÄFIG PUTZEN NUR WEIL ICH MEINE MEINUNG GESAGT HABE?“ Sie baute sich wütend vor Professor Snape auf. Zur Überraschung der Klasse sagte Massoud zu Hexchen: „Miss Hexchen, Sie brauchen nicht zu kommen. Sie haben sich entschuldigt und nur weil Sie Ihre Meinung geäußert haben, gibt es auch bei Djaffar keine Strafarbeit.“ Auch Professor Snape lenkte ein: „Sie haben viel Schneid, Miss Hexchen,das finde ich gut. Sie werden nicht nachsitzen." Unerbittlich war er jedoch zu Meadow. Er sah sie zornig an und sagte zu ihr: ,,Sie sind echt die widerlichste Person, die ich kennen lernen musste! Sie werden tun was Ihnen gesagt wird.Und jetzt stehen sie auf. Sie ekeln mich an."

Hexchen hatte inzwischen von selber eingesehen, dass sie etwas zu frech gewesen war. Sie stammelte: „ Oh.... ähm ja ich hätte auch meinen Mund halten können Sir,ok danke, hmpf .“ Sie setzte sich hin mit knallroten Kopf vor Verlegenheit. Auch Meadow war inzwischen viel kleinlauter. „Ich nehme meine Strafe an, Sir.“ Professor Snape wandte sich an die Klasse: ,,Ich werde nun andere Saiten aufziehen. Einen unverzeihlichen Fluch verwendet keiner ungestraft gegen mich gegen mich."´Dann beschwor er Bücher herauf und erklärte: „Gut, Sie werden diese Bücher bis zum nächsten Mal lesen und über jedes buch einen 12 Fuß langen Aufsatz schreiben. Aber Sie bleiben noch hier. Ich werde noch ein ernstes Wort mit Ihnen allen reden." Anita stöhnte: „Ohje... wir hätten nicht essen und trinken dürfen während des Unterrichts.“ Sie hatte nämlich mittlerweile einen schweren Kopf vom Wein. Jessika fragte: „Mit uns allen, Sir?“, Denn sie hatte doch nichts angestellt, ebenso wenig Fabienne. Professor Snape erwiderte: Ja, mit Ihnen allen.“ Dann zielte er mit seinem Zauberstab in die Luft und schrie „Bombarda!“, worauf es einen lauten Knall gab. Dann begann er wieder zu schreien: ,,SIE MEINEN, SIE KÖNNEN MIR AUF DER NASE RUMTANZEN? ANGEKLEBTER UMHANG UND MÖBEL SIND JA NOCH GUT UND SCHÖN! ABER EINEN UNVERZEIHLICHEN FLUCH GEGEN MICH EINZUSETZEN, HÄTTE ICH IHNEN NIEMALS ZUGETRAUT! ICH WERDE NUN ANDERE SAITEN AUFZIEHEN! WAR WOHL DOCH ZU NACHGIEBIG MIT IHNEN! HABE GEDACHT, HIER SITZEN FAST ERWACHSENE! NEIN HIER SITZEN NUR KLEINE KINDER UND POTENZIELLE VERBRECHER."

Hexchen flüsterte Jessika zu: „Oh, ich glaube der ist ernsthaft böse. Oh je, aber ein unverzeihlicher Fluch? Das hätte ich nicht getan.“ Fabienne murmelte: „Also, ich habe heute wirklich nichts angestellt.“ Dann fiel ihr Filchs verhexte Bürotür ein. „Lasst mich nicht lügen. Eine Sache habe ich doch angestellt, aber nur eine.“ Jessika flüsterte: „Hexchen, ich habe Angst.“ Anita meinte plötzlich, auch etwas sagen zu müssen: „Aber Papa... dieses mal war ich artig und habe auch meinen Strafdienst absolviert sowie alle Hausaufgaben erledigt. Wieso muss ich noch hier bleiben?“ Jessika rief: „Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen, Sir, und ich war auch zum Nachsitzen beim Mr. Filch.“ Hexchen sagte lieber gar nichts mehr, sondern kaute auf ihrer Lippe herum und dachte nach.

Professor Snape sagte zu Fabienne: ,,Miss Fabienne, Sie wissen, was ein Unverzeihlicher Fluch für Folgen hat. Außerdem haben sie sich vorbildlichst verhalten." Das stimmte, in dieser Unterrichtsstunde hatte Fabienne nicht einmal gegessen oder getrunken. Und über Unverzeihliche Flüche wusste sie natürlich Bescheid. Sie erwiderte: „Das weiß ich nur zu gut, und deshalb würde ich auch nur im alleräußersten Notfall so etwas bei einem Menschen anwenden.“ Professor Snape wandte sich an den Rest der Klasse: :,,Sie verhielten sich in meinem Unterricht wie bei einem Quidditchspiel. Aßen Popcorn, tranken Butterbier. Und Tochter, du hast dich sogar vollaufen lassen." Die Schüler waren einsichtig: Jessika sagte: „Sie haben vollkommen recht, Sir, wir hätten keinen Popcorn essen dürfen.“ Anita versprach: „Entschuldigung Papa! Kommt nicht wieder vor, ich versprech's!“ Auch Hexchen sagte: „Ok, kein Popcorn und keinen Alkohol. Wir versprechen es, Sir.“ Professor Snape schnaubte. ,,Gut, belassen wir es dabei. Verlassen Sie den Raum, dass ich mit Djaffar reden kann. Die Hausaufgaben erwarte ich zu nächster Zaubertrankstunde." Massoud machte noch eine Bemerkung: „Miss Snape, kennen Sie meine Klapperschlangen? Dort würden Sie wieder nüchtern werden.“ Die Schüler verließen eiligst den Raum.

Als Professor Snape mit Massoud alleine war, holte er eine Whiskeyflasche und sagte: ,,Setzen wir uns, Djaffar. Wollen Sie ein Glas von meinem Lieblingswhiskey, werter Freund?" Massoud zauberte Teppiche, Seidenkissen und ein niederes Tischchen herbei. „Hier ist es doch gemütlicher, werter Effendi. Nach dieser turbulenten Stunde haben Sie sich wirklich etwas Ruhe verdient.“ Er richtete seinen Zauberstab schweigend gegen die Tür . „Jetzt bekommt jeder einen elektrischen Schlag, der es wagt, uns zuzuhören!“

Professor Snape setzte sich dankbar hin. Er schenkte sich und Massoud Whiskey ein. Dann begann er zu reden: ,,Es tut mir wirklich, leid werter Freund, dass sie so ein Fiasko miterleben mussten. Und ich danke Ihnen, dass Sie mich zur Besinnung gebracht haben nach Miss Malfoy. Ich hätte die Beherrschung nicht verlieren dürfen. Aber wer würde schon anders, wenn einem ein Unverzeihlicher Fluch angehängt wird? Danke für Ihre Hilfe!" Massoud erwiderte: „Oh vielen Dank! Aber das ist doch selbstverständlich. Sie sind unter Schock gestanden, das habe ich deutlich gespürt. Aber gleichwohl hielt ich es für klüger, mich nicht einzumischen. Verstehen Sie nun, weshalb ich manchmal eine etwas härtere Methode zur Bestrafung bevorzuge? Meine Schüler wissen sehr wohl von Unverzeihlichen Flüchen, aber niemand in meiner Schule würde so etwas anwenden. Die Strafe wäre auch für Kinder fürchterlich.“

Professor Snape fragte: „,,Ja ich verstehe sie nun, nur mal aus Interesse: Was würde mit Schülern in Ihrem Land passieren, wenn diese einen Unverzeihlichen Fluch einsetzen würden?" Massoud antwortete: „Oh Effendi, wenn das eine Ihrer Schülerinnen hört! Also bei uns werden Leute, egal welches Alter, öffentlich auf dem Basar an einen Pfahl gebunden und vom Volk zu Tode gesteinigt. Aber Ihr Gefängnis und diese Dementoren scheinen ja auch etwas ganz Schreckliches zu sein. Miss Malfoy wird eine Woche lang die Käfige meiner Tiere putzen, dann hat sie hoffentlich begriffen, dass man so was nicht tun sollte.“

Professor Snape schien diese Strafe jedoch nicht genug. Er erwiderte: „Djaffar ich schlage einen Monat Käfigputzen zur Strafe vor! Sind Sie damit einverstanden?" Er hob sein Glas und sagte: „Und nun trinken wir: Auf Sie, Djaffar, einen fähigen Zauberer und werten Freund!" Massoud erwiderte: „Jaaa... gut, sagen wir einen Monat! Sehr zum Wohl, werter Severus!“ Professor Snape legte einen Zauber auf die Tür, das Lauscher geschockt werden sollten. Dann fragte er Massoud: ,,Wer ist denn Ihr Lieblingsschüler aus meiner Klasse, werter Freund? Ich würde mich freuen, wenn wir irgendwann einmal eine Verteidigungsstunde zusammen geben würden. "

Massoud entgegnete: „Oh Effendi, Ihre Schüler waren von meiner Zaubertrankstunde gar nicht begeistert, und bitte, verstehen Sie, dass ich an dieser Schule nicht mehr unterrichten möchte. Ich bin eigentlich auf Urlaub hier. Lieblingsschüler habe ich niemals. In meinen Augen sind alle gleich. Manche begabter, manche weniger. Disziplin und Respekt vor den Lehrern müssen sie alle lernen. Ich mache da keine Unterschiede und ich nenne daher auch keine Namen. Ihrer manchmal etwas vorlauten Tochter sollten sie selber mal eine Lektion erteilen!“

Professor Snape erwiderte: „Ich denke, wir werden das schon in den Griff kriegen. Ich werde jetzt halt andere Saiten aufziehen, ich habe bis jetzt jede Klasse geschafft, also werde ich diese auch schaffen. Wie lebt es sich so in Arabien? Vielleicht ziehe ich hin, wenn ich in den Ruhestand gehe. Wenn Sie wollen, können sie der nächsten Zaubertrankstunde beiwohnen.“ Massoud nahm diese Einladung gerne an. „Aber mit dem größten Vergnügen! Ich hoffe jedoch, die Kinderchen sind etwas netter dann. Wenn Sie möchten, bringe ich Ihnen das Rezept vom "Sud der Sahara" mit.“ Professor Snape erkundigte sich: „Was ist der Sud der Sahara für ein Trank? Den kenne nicht mal ich.“ Massoud erzählte: „Für den Sud der Sahara ließ ich bei meinem letzten Besuch von Ihren Schülern Zutaten sammeln. Einige hatte ich mitgebracht, andere mussten sie beschaffen. Aber wie ich Ihnen schon erzählt hatte, waren sie derart überfordert, dass ich es für das beste hielt, den Trank in meiner Heimat zu brauen.
Ich werde Ihnen am Dienstag nach der Zaubertrankstunde mehr darüber berichten. Aber jetzt, verehrter Effendi, bin ich müde und würde mich gerne in mein Gemach zurückziehen. Bitte haben sie Verständnis dafür. Ich wünsche ihnen eine gute Nacht!“ Er trank sein Glas aus und verließ das Klassenzimmer. Professor Snape wünschte seinem Gast gute Nacht und verließ ebenfalls den Raum.


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg