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Fanfiction

Rückkehr - Kapitel 23

von lia

„Ich habe deine Mutter betrogen.“ Ihr Vater sah sie nicht an, er starrte auf die Blumen die auf dem Wohnzimmertisch standen.
Hermines Augen weiteten sich vor entsetzten. Sie fühlte sich als hätte ihr gerade jemand ins Gesicht geschlagen.
„WAS?“ Sie glaubte sich verhört zu haben. Ihr Vater? So was würde er nie tun, er liebte ihre Mutter doch. Sie sah geschockt von ihrem Vater zu ihrer Mutter, die genau wie ihr Vater die Blume anstarrte.
Mr. Granger schien sich schließlich gefasst zu haben und sah seine Tochter wieder an.
„Und das ist noch nicht alles. Ich habe außerdem geplant sie zu töten.“
Hermine kam es vor, wie in einem schlechten Film. Was erzählte er denn da überhaupt?
„Dad, ist das dein Ernst?“ Er beantwortete ihre Frage mit einem Nicken.
„Aber...? Wie...? Kannst du mir das mal genauer erklären? Ich verstehe es nicht und vor allem, was hatte das alles mit mir zu tun? Ich habe dich doch nicht zum Mörder gemacht und nach Australien geschickt. Ich habe mir einen soliden Lebenslauf für euch beide überlegt um euch damit den Weg auf dem fünften Kontinent zu ebnen. Wie konnte das passieren? Ich wollte doch nur das ihr in Sicherheit seid.“ Den letzten Satz sprach sie so leise, das er kaum zu verstehen war. Was hatte sie getan, so war das alles nicht geplant gewesen.
„Hermine, ich weiß das du es nur getan hast um uns zu schützen. Das haben dein Freund Ron hier und seine Familie mir eindrucksvoll bewusst gemacht. Du konntest nicht wissen, was in Australien passieren würde.“ Er überlegte wie er die ganze Geschichte seiner Tochter am besten beibringen konnte. Dann entschied es sich für die ausführliche Methode. Und fuhr mit der Erklärung fort.
„Hermine du hast uns damals ein neues Leben gegeben, als zwei völlig andere Menschen und hast uns ans andere Ende der Welt geschickte. Direkt nach Sydney. Als wir dort angekommen sind, haben wir uns Jobs gesucht. Die ersten sechs Monate liefen gut. Deine Mutter und ich waren glücklich.“ Er hielt kurz inne um die Hand seiner Frau in seine zu nehmen.
„Ich habe deine Mutter geliebt, keine Frage. Aber wir hatten keine Kinder, ich wollte welche, deine Mutter nicht. Wir wussten ja nicht, das wir eine Tochter hatten und es hat mich fertig gemacht, das deine Mutter nur Karriere machen wollte. Und so begann unsere Ehe langsam zu zerbrechen. Dann lief mir diese Frau über den Weg, wir haben uns sofort gut verstanden. Zuerst war es wirklich nur Freundschaft, doch dann wurde es eine Affäre, ich glaubte mich in sie verliebt zu habe und wollte Kinder mit ihre. Verstehst du, sie wollte mir das geben, was deine Mutter nicht wollte. Ich verlangte die Scheidung von deiner Mutter, aber sie war nicht bereit dazu.“ Wieder machte er eine kurze Pause, doch bevor Hermine fragen konnte was denn diese Frau mit all dem noch zu tun hatte, sprach er weiter.
„Sie war gar nicht mein Typ, dennoch ich dachte ich liebe sie und das ich für diese Liebe alles tun würde. Das deine Mutter der Scheidung nicht zustimmte, schien ihr ganz und gar nicht zu gefallen und so schmiedete sie einen Plan ihre Rivalin los zu werden. Sie redete immer wieder auf mich ein und ich fing an deine Mutter wirklich hasste für ihre Sturheit, sie stand meinem Glück im weg und ich war bereit alles zu tun um die Scheidung zu bekommen.“
Er sah seine Tochter an. Hermine war blass im Gesicht und wusste nun nicht wie sie sich verhalten sollte, das alles kam ihr wie ein böser Traum vor. Ron bemerkte das Hermine zitterte und legte einen Arm ums sie.
„Wie sich zu diesem Zeitpunkt herausgestellte, war meine Geliebte eine Hexe und sie wollte deine Mutter um jeden Preis aus dem Weg haben.“
Hermine blickte ihn erschrocken an, er sah sie mit traurigen Augen an.
„Das war der Grund warum ich auf dich so sauer war, du warst eine Hexe. Eine Frau wie sie, die mich dazu bringen wollte einen Mord zu begehen. Einen Mord an der Frau die ich über alles liebe. Ich habe meine Wut auf diese Frau auf dich projiziert, ich brauchte einen Schuldigen und das warst damals du für mich.“ Hermine hatten ihren Vater so noch nicht gesehen, er war Leichenblass, er weinte und sah gequält aus, als wenn man ihm diese Erinnerung wie ein Messer ins Herz stieß.
Er fuhr weiter fort.
„Sie wollte Jean mit einem Trank töten. Doch an dem Tag an dem ich ihn ihr verabreichen wollte. Standest du vor der Tür und hast uns die Erinnerung an unser altes Leben wiedergegen und etwas von einem Krieg erzählt. Ich liebte deine Mutter, das wurde es mir wieder bewusst und ihr auch, wir erinnerten uns an unser Leben hier. Wir waren glücklich, zumindest wollten wir dich das Glauben lassen. Dennoch war da die Erinnerung an das Jahr in Australien. Wir vermieden es darüber zu sprechen, aber es stand zwischen uns. Und ich habe dir dafür die Schuld gegeben, weil du eine Hexe warst. Du weißt das du und ich, wir haben uns ständig gefetzt, ich wollte keine Hexe im Haus. Deine Mutter hat dich in Schutz genommen, auch wenn es dir vielleicht nicht so vorkam. Mir kam es in diesen Momenten so vor, als würde sie diese Nicole beschützen. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Schließlich hatten wir diesen heftigen Streit und du bist gegangen.“ Robert Granger schüttelte den Kopf.
„Deine Mutter hat mich dafür verantwortlich gemacht, sie wollte sich von mir trennen, sie hat mir vorgeworfen die Familie mit meinem Verhalten zu zerstören und das es vielleicht besser gewesen wäre, dir die Wahrheit zu sagen. Ich wollte das nicht hören. Also beschloss ich deine Sachen los zu werden, alles was mich an dich erinnerte, eines Abends hatte deine Mutter deinen Freund Ron und Harry bescheid gegeben deine Sachen zu holen, sie haben alles mitgenommen. Am nächsten Morgen war deine Mutter ebenfalls verschwunden. Das hat mich wach gerüttelt. Ich habe in den Spiegel gesehen und sah einen Mann, der so von Wut und Selbstmitleid zerfressen war, das er alles andere im Leben nicht wahr nahm. Ich wusste das ich etwas ändern musste. Also habe ich angefangen, Erinnerungen auszugraben, an mein altes Leben um mich wieder zu finden. Ich habe mir Fotos angesehen. Bilder als du klein warst Hermine. Als du auf dem Arm deiner Mutter geschlafen hast, als Baby. An deinem ersten Weihnachten bei uns. Wie du im Kindergarten schon über Büchern gesessen hast. Deine Einschulung und schließlich im Sommer, als du elf warst. Du hattest gerade deinen Brief bekommen in dem stand das du nach Hogwarts gehen kannst. Du warst so stolz. Und deine Mutter und ich hatten beschlossen, dich gehen zu lassen. Es war eine Chance für dich.“ Wieder hielt er inne und betrachtete die Rosen.
„Ich weiß nicht, was der ausschlaggebende Punkt war, aber ich wusste das du nie wie sie sein könntest. Du wolltest uns nur mit Magie beschützten, nicht töten und ich hab dir auch noch Vorwürfe gemacht. Nach dieser Erkenntnis habe ich mich aufgerappelt und zuerst deine Mutter gesucht. Schließlich habe ich sie bei den Weasleys gefunden. Sie hatte ihnen die ganze Geschichte bereits geschildert. Deine Mum hat sich, als sie mich gesehen hatte, in ihr Zimmer dort zurück gezogen.“ Mr. Granger blickte traurig drein. Doch dann schmunzelte er.
„Diese Familie ist unglaublich, weißt du das Hermine?“ fragte er seine Tochter. Diese nickte leicht, verstand aber nicht vorauf ihr Vater hinaus wollte.
„Dad, was hat Rons Familie getan?“ hakte sie nach.
„Sie haben mir den Kopf gewaschen, um es kurz zu sagen. Sie verstanden nicht warum ich alles an dir ausgelassen hatte und noch weniger das ich dich quasi aus meinem Leben streichen wollte. Die Magie oder das du eine Hexe warst als Grund zu nehmen um Wut abzulassen, sei keine Lösung. Und sie hatten Recht, das hatte ich bereits eingesehen. Dann haben sie mir, besonders Harry und Ron, geschildert was hier seit einigen Jahren bereits gelaufen ist. Und das du quasi seit deinem elften Lebensjahr in die ganze Sache verwickelt warst, ohne uns auch nur von etwas zu erzählen. Du hast es vor uns verheimlicht und das nur aus dem Grund, das du uns geliebt hast und nicht wolltest das uns etwas zustößt. Ich habe immer gewusst, das du es nicht leicht hattest, als eine Hexe mit nicht Magiern als Eltern, aber das es in deiner Welt dazu hätte führen können das sie dich einsperren oder sogar töten würden, war mir nicht bewusst. Ich hätte dir danken müssen, als du uns gefunden hast. Stattdessen habe ich dich verstoßen.“ Ihm liefen erneut Tränen übers Gesicht.
„Als ich das Gespräch mit der Familie Weasley beendet hatte, bin ich zu deiner Mutter ins Zimmer gegangen, sie wollte mich zuerst nicht sehen, doch dann haben wir das erste Mal seit unserer Rückkehr miteinander geredet, wirklich geredet. Und wir beschlossen unsere Ehe nicht aufzugeben und dich zurück zu holen. Wir verbrachten noch einige Tage im Fuchsbau, Molly und Arthur hatten uns ihre Hilfe angeboten, bei der Suche nach dir. Wir haben diese dankend angenommen. Doch etwas störte die beiden an mir, schließlich hat Arthur mich überredet, mich in eurem Krankenhaus, dem St. Mungos untersuchen zu lassen. Dabei hat sich herausgestellte das Nicole einen Liebestrank bei mir angewendet hatte. Ich hatte deine Mutter unter der Anwendung eines Liebestrankes betrogen, das machte das Ganze nicht ungeschehen und schon gar nicht entschuldigte es mein Verhalten, aber ich hatte eine Erklärung warum ich es so leichtfertig getan hatte. Deine Mutter und ich haben seit dem viel geredet, ein Heiler im Mungos hat uns eine Art Therapie angeboten, die wir auch gemacht haben. Wir haben gelernt mit dem zu Leben was in Australien passiert ist und Nicole wurde inhaftiert im australischen Gefängnis für Magier, es war nicht das erste Mal das sie diesen Trank bei nicht Magiern angewendet hatte. Jetzt zahlt sie für jede ihrer Taten.“ Hermines Vater hatte einen zufriedenen Gesichtsausdruck auf dem Gesicht, erst jetzt sah es seine Tochter wieder an und lächtelte.
„Und wir wurde aufgeklärt was noch so alles passiert war in dem Jahr in dem wir weg waren und das unsere Tochter eine Heldin ist. Wir sind wirklich stolz auf dich Hermine. Ich hätte mit dir reden und dir zuhören müssen, es tut mir furchtbar leid Schatz.“ ihr Vater sah sie traurig an.
Hermine konnte darauf noch nichts erwidern. Es waren reichlich Informationen auf einmal und sie verstand nun warum weder Ginny, Harry noch Ron ihr das erzählen wollten. Sie hatte das alles nicht gewollt, doch verhindern konnte sie es auch nicht. Denn einen anderen Ausweg, als sie auf einen anderen Kontinent zu schicken hatte sie damals nicht, oder hätte es doch einen gegeben?


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