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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Weitere Pläne

von Dracodormiens

So, in diesem Chap passiert nicht viel Spannendes, deshalb lade ich gleich mal zwei hoch, damit mir nicht die Leser weglaufen... :-)
Übrigens beantworte ich Kommentare direkt in den Kommentaren. Ich weiß zwar, dass viele Autoren das hier vor dem Kapitel machen, aber mich persönlich stört es immer, wenn man sich durch eine halbe Seite Anmerkungen und Antworten auf Kommis scrollen muss, um endlich zur Geschichte zu kommen... Ab und zu wird hier zwar mal eine kurze Anmerkung stehen, aber (außer diesmal...) keine ewig langen Texte. Also dann - hier das Chap!

4.Weitere Pläne

„Hermine, wach auf.“ Hermine drehte sich um, schlief aber weiter. Draco rüttelte sie vorsichtig am Arm. Dumbledore saß mit verschränkten Armen auf dem Besucherstuhl und sah lächelnd zu, wie Draco versuchte, Hermine wachzubekommen. „Hermine!“ zischte er ihr ins Ohr. Sie klatschte sich mit der Hand aufs Ohr, als ob dort eine Fliege säße und hätte ihm beinahe eine Ohrfeige verpasst, aber wach wurde sie nicht. Draco schüttelte sie etwas heftiger. „Ich würde Miss Granger ja gerne schlafen lassen, aber wir benötigen sie für die weitere Planung.“ Lächelnd blickte Dumbledore Draco an. Der war am Ende seines Lateins. Wie konnte jemand so fest schlafen?!

„Granger, du bist durch die O.W.L.s gefallen.“ Wenn nichts anderes half, musste er eben harte Geschütze auffahren.
Mit einem Ruck fuhr Hermine hoch und rieb sich verdutzt die Augen. „Na also, geht doch.“ sagte Draco zufrieden, und kroch wieder in sein Bett.
Dumbledore schmunzelte. Dann begann er zu sprechen.

„Zunächst, Mr Malfoy, möchte ich Ihnen noch einmal sagen, dass ich stolz auf Sie bin und Sie hiermit herzlich im Namen des Orden des Phönix willkommen heiße. Wir freuen uns, dass Sie uns helfen möchten. Jetzt sollten wir gemeinsam überlegen, wie es weitergehen soll. Dazu brauche ich von Ihnen etliche Informationen. Sie werden in Hogwarts bleiben, das ist der sicherste Ort. Die Frage stellt sich nun, ob Sie weiterhin ganz normal hier wohnen und zur Schule gehen können, oder ob Ihnen Gefahr von innerhalb der Schule droht - sprich, von Ihren Slytherin-Kameraden, von denen Sie sicherlich nicht der einzige sind, dessen Eltern dem Dunklen Lord nahestehen. Wer weiß von Ihrer Aufgabe? Dass Sie gescheitert sind, ist wohl für alle offensichtlich, nachdem ich mich beim Frühstück heute bester Gesundheit erfreut habe.“

Draco lehnte sich nachdenklich in die Kissen zurück und rieb sich mit der Hand über die Stirn. „Ich würde nichts lieber tun als ganz normal weiter zur Schule zu gehen. Aber von meiner Aufgabe, die Todesser hierherzuholen, wissen Crabbe, Goyle und Pansy Parkinson. Die drei haben mir auch geholfen, das Kabinett zu reparieren. Ob sie auch wissen, dass ich... was ich sonst noch tun sollte, kann ich nur vermuten, aber ich nehme es stark an. Pansys Vater steht dem Dunklen Lord genauso nahe wie meiner.“

„Was vermuten Sie, was die drei tun werden?“ „Der Dunkle Lord wird meine Familie ächten und verfolgen lassen. Ich glaube zwar nicht, dass die drei mir freiwillig etwas tun würden, aber vielleicht werden sie von ihren Eltern gezwungen.“

„Das hatte ich befürchtet. Sie werden sich also mit Ihrer Mutter zusammen verstecken müssen, wenigstens für den Rest des Schuljahres, bis uns etwas Besseres eingefallen ist. Hier kommen Sie ins Bild, Miss Granger. Professor Snape hat sich bereits bereiterklärt, Mr Malfoy Privatunterricht in Zaubertränke zu erteilen, und andere Lehrer werden sich vermutlich anschließen, aber mangels Zeit werden diese Stunden kürzer und weniger ausführlich ausfallen als die normalen. Sind sie bereit, Mr Malfoy dabei zu unterstützen, mit ihm zusammen zu lernen und zu üben?“ „Snape?!“ unterbrach Draco. „Aber der wird mich verraten! Er gehört zu den Todessern!“ Dumbledore lächelte. „Oh, Professor Snape hat schon vor langer Zeit die gleiche Entscheidung getroffen wie Sie, Mr Malfoy. Nun, Miss Granger?“

„Natürlich, Professor Dumbledore!“ Hermine nickte eifrig. „Wo befindet sich meine Mutter eigentlich?“ fragte Draco. „In den Hogwarts-Gästezimmern, und wo die sich befinden, werde ich Ihnen morgen zeigen. Sie sind durch ein Passwort geschützt, und das werden nur Sie, Ihre Mutter und Miss Granger erfahren. Den Unterricht werden Sie über den Kamin erhalten, auch die Lehrer werden nicht in Ihre Wohnung gelangen können. Sie werden morgen früh entlassen, ich werde Sie beide abholen. Dann besprechen wir das genaue Vorgehen mit dem Unterricht. Das Schuljahr ist ja zum Glück beinahe beendet. Für die Ferien und das nächste Schuljahr werden wir dann sicher eine andere Lösung finden.“ Dumbledore erhob sich. „Gute Nacht!“ Beim Hinausgehen löschte er das Licht.

Hermine sah zu Draco hinüber, dessen Haar im Mondlicht fast weiß leuchtete. Er starrte abwesend aus dem Fenster. „Draco?“ fragte sie leise. „Alles in Ordnung?“ Er antwortete nicht. „Wenigstens wirst du sicher sein und sogar weiter lernen können.“
„Und dabei vielleicht monatelang eingesperrt sein, großartig.“ spottete er. „Vielleicht war die Entscheidung doch nicht so toll.“ „Draco!“ rief Hermine erschrocken. „Ja, schon gut.“ murmelte er finster und drehte sich auf die andere Seite. „Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass Potter den Dunklen Lord möglichst bald erledigt, sonst werde ich alt und grau in unserem sicheren Versteck.“ grummelte er.
„Vielleicht kannst du ja ab und zu mal raus.“ versuchte Hermine ihn aufzumuntern. „Mit Vielsafttrank oder so.“ Sie gähnte. „Oh, entschuldige.“ Sie ließ sich schläfrig zurücksinken. „Uns fällt schon was ein.“ murmelte sie. „Gute Nacht...“ Die letzten Worte waren kaum noch zu verstehen, Hermine war eingeschlafen. Draco sah sie an. Es fühlte sich gut an, dass sie „uns“ gesagt hatte. Endlich war er nicht mehr auf sich allein gestellt...

Nach dem Frühstück erschien Dumbledore wieder. „Fertig? Dann lassen Sie uns gehen.“ „Auf ins Gefängnis...“ stöhnte Draco. Hermine warf ihm einen aufmunternden Blick zu. Dumbledore führte die beiden hinauf in den siebten Stock, vorbei an der Wand, hinter der sich der Raum der Wünsche verbarg. „Na, wenigstens werden wir eine bessere Aussicht haben als in den Kerkern.“ murmelte Draco. Dumbledore blieb vor einem Bild stehen. Der Ritter darauf verbeugte sich. „Das Passwort bitte, Professor. Und wer sind diese beiden?“ „Dieser junge Mann ist der Sohn der Dame, die bereits hier wohnt, und die junge Lady hat ebenfalls die Erlaubnis, einzutreten. Aber außer uns vieren wird niemand Zutritt erhalten, sogar wenn die Person das Passwort kennen sollte. Nur Narcissa und Draco Malfoy, Hermine Granger und ich. Das Passwort lautet Schrumpfhorniger Schnarchkackler.“ Draco prustete los. „Gut, dass nur wir vier reindürfen, mit dem Passwort würde sonst womöglich auf einmal Looney Lovegood in meinem Schlafzimmer stehen.“ Hermine stieß ihn in die Rippen und warf ihm einen finsteren Blick zu. „Nenn sie nicht Looney!“

Das Bild war zur Seite geklappt und hatte eine dicke Eichentür freigegeben. Dumbledore klopfte in einem bestimmten Rhythmus. „Narcissa, wir sind es.“ Narcissa Malfoy öffnete die Tür und umarmte ihren Sohn, bevor sie die drei ins Zimmer treten ließ. Die Wohnung war überraschend groß. Vom Wohnzimmer, dessen Wände mit Bücherregalen bedeckt waren, gingen drei Türen ab, Hermine vermutete, dass es sich um die beiden Schlafzimmer und das Bad handelte. Draco sah sich etwas beklommen um. Die Wohnung war ja ganz nett, aber wie lange würde er hier quasi eingesperrt bleiben müssen?

Narcissa klatschte in die Hände, und auf dem Tisch vor dem Kamin erschienen vier Tassen und eine Kanne Tee. „Bitte setzen Sie sich doch. Oder darf ich dich duzen, Hermine?“ Hermine nickte verlegen. „Wie nett von dir, dass du Draco beim Lernen unterstützen willst. Du bist Klassenbeste, nicht wahr? Draco, deine Schulsachen sind schon alle in deinem Zimmer. Die linke Tür.“ Draco stand mit seiner Teetasse in der Hand auf und sah Hermine auffordernd an. „Dann lass uns mal schauen, was uns erwartet.“ Hermine folgte ihm.

Das Zimmer war groß und hatte eine herrliche Aussicht auf den See. Die Einrichtung war hauptsächlich in Grün- und Silbertönen gehalten, nicht nur die Slytherin-Farben, sondern auch die der Malfoys. In einer Ecke stand ein Schreibtisch, und Draco hatte einen eigenen Kamin. Das Bett war riesig, grün und silbern bezogen und hatte dunkelgrüne Vorhänge. „Naja, ist ja ganz schön.“ murmelte er und ließ sich rückwärts aufs Bett fallen. „Ganz schön? Das ist ein traumhaftes Zimmer!“ meinte Hermine begeistert. „Ja, aber nur wenn es kein Gefängnis wäre.“ grummelte Draco. „Was ist mit Quidditch?!“

„Du liebe Zeit, du hast gerade die schwerwiegendste Entscheidung deines Lebens getroffen, ihr seid in Lebensgefahr, und du denkst an Quidditch?!“ fragte Hermine entgeistert. Draco schnaufte nur. Hermine setzte sich neben ihn und legte eine Hand auf seine Schulter. „Ach, es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Ich denke nicht, dass du hier lange eingesperrt sein wirst. Es sind doch bald Ferien, dann wollte Dumbledore sich ja etwas anderes einfallen lassen. Und wenn du nicht Quidditch spielen kannst, naja, dann verlierst du wenigstens nicht immer gegen Harry.“ versuchte sie ihn mit Sticheleien aufzumuntern.

Es klopfte an der Tür. Dumbledore schaute herein. Als er die beiden einträchtig auf dem Bett sitzen sah, lächelte er. „Mr Malfoy, heute nachmittag um fünf wird Professor Snape im Kamin auftauchen und Ihnen die erste Privatstunde geben. Sie haben Ihren eigenen Kamin, damit Sie den Unterricht in Ihrem Zimmer erhalten können, und natürlich brauchen Sie ihn auch, um Zaubertränke zu erhitzen. Miss Granger, Sie sollten jetzt in den Unterricht gehen. Es ist zwar schon ein bisschen spät, aber Professor Snape weiß ja Bescheid. Er wird Ihnen für heute abend eine Strafarbeit aufgeben, in dieser Zeit können Sie dann herkommen, um mit Mr Malfoy zu arbeiten. Übrigens können Sie jederzeit Dobby rufen und bitten, Ihnen Bücher aus der Bibliothek zu besorgen, Mr Malfoy.“
Hermine sprang auf und lächelte Draco zu. „Dann bis heute abend!“ Er nickte nur und legte sich mit hinter dem Kopf verschränkten Armen nachdenklich wieder aufs Bett.

Hermine lief in die Kerker hinunter. Die Tür war schon geschlossen. Sie klopfte vorsichtig. Obwohl sie wusste, dass Snape Bescheid wusste, war sie doch ein bisschen ängstlich. „Herein!“ ertönte Snapes kalte Stimme von drinnen. „Ach, Miss Granger möchte uns auch mit ihrer Anwesenheit beglücken! Welche Ehre!“ fauchte er sarkastisch. Hermine wurde rot, obwohl sie ja genau wusste, dass alles ein abgekartetes Spiel war. Aber ihr war klar, dass Snape die Gelegenheit, eine Gryffindor mit Genehmigung des Direktors zu demütigen, und sei es nur zum Schein, genoss. Sie senkte den Kopf. „Nachsitzen, Granger!“ schnarrte Snape. „Heute abend, sieben Uhr!“ Hermine nickte nur und schlich zu ihrem Platz. Erstaunt sah sie, dass Harry und Ron so weit wie möglich voneinander entfernt saßen und sich weigerten, sich anzusehen. „Später!“ formte Harry lautlos mit den Lippen. Sie nickte und versuchte sich auf den Trank zu konzentrieren und noch mehr als sonst aufzupassen, damit sie Draco später auch wirklich eine Hilfe war.

Nach der Stunde stürmte Ron sofort aus dem Raum, ohne sie überhaupt anzusehen. Harry zuckte die Schultern und zog Hermine mit sich in einen leeren Klassenraum. „Ich hab´s ihm erzählt, und er hat es natürlich sehr schlecht aufgenommen.“ berichtete er. „Er hat mir vorgeworfen, dass es uns ja anscheinend sehr leicht fiele, Malfoy zu verzeihen, dass er Ron beinahe umgebracht hat, Hauptsache, er sei jetzt auf unserer Seite, und es war ja nur Ron.“ Hermine keuchte entsetzt auf. „Er hat mir gar keine Gelegenheit gegeben, das richtigzustellen, seitdem geht er mir aus dem Weg und weigert sich mit mir zu reden. Mit Ginny übrigens auch. Sonst weiß noch niemand davon.“ „Mehr sollen es auch nicht wissen. Aber das ist ja entsetzlich! Wir müssen Ron klarmachen, dass...“ Hermines Stimme versagte. Harry nickte düster. „Ja, aber wie? Es ist ja eigentlich wirklich merkwürdig, dass wir Malfoy so schnell verziehen haben, oder? Aber ich habe einfach das Gefühl, wir können ihm jetzt vertrauen.“ Hermine nickte. „Ich auch. Und wir hatten gestern einen wirklich netten Nachmittag zusammen, er ist ganz anders als früher. Man kann wirklich mit ihm reden, und sogar Spaß haben.“ Dann berichtete sie Harry noch schnell von dem Plan mit den Nachhilfestunden, bevor sie zum Mittagessen in die Große Halle gingen. Ron saß so weit wie möglich von ihrem üblichen Platz entfernt. Hermine seufzte. Aber im Moment hatte sie auch keine Idee, wie man Ron dazu bringen konnte, Draco zu verzeihen und zu vertrauen.


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